wir
GLEICHHEIT
x = y = z
living-ware...KLON-WELT...human-ware
ADAM AUS DER ERBSE
EDEN für JEDEN

Hybrid Kultur
EU-Genik
Morgen
ist Heute
WIR sind das Morgen -Licht -Land
Es wahr einmal
Wir + war
Wirrwahr
BULETIN
1
Wer erdreistet sich schon unseren Eriumphzug zu bestreiten, den WIR, die Stifter und Gründer der hybriden Wissenschaften und Techniken begründet
und in neuester Zeit durchgesetzt haben: Immer perfekter, immer unbeirrt
geradeaus blickend, ohne Kleinmut, aus allen Niederungen zum absoluten
Höhepunkt.WIR haben die einst wild wuchernde Natur gezähmt und
das armselige Menschenbild von allen Peinlichkeiten und Unrat befreit
und zur schönsten Blüte geführt: Ein Verdienst unserer
neuen,nachhaltigen, extra grünen Geisteskultur, jenseits von angeblicher
Erbsünde und anerzogener Urlast, selbstbestimmt und fern jeden Zweifels
an unserer ehemals ge-brochenen Willens Kraft. Endlich erleben WIR,nach
Jahrtausenden de-votester Knechtschaft,die ungeteilte, bruchsichere Faszination
unserer, entfesselten, einzigartigen Emanzipation, weg von der angeblich
so wert vollen Natur von Gottes Hand und Gnaden.Hier,i m Bulletin der
EU-Genik, unseres endlich friedlichen wie gesunden Werte-Staates,weisen
WIR allen Gläubigen und Zaudernden den einzigen Weg in die Höhen
unserer natürlich ge-rechten Solidar-Welt. Ja, WIR haben Barry McGuire
mit seiner heiseren Stimme zum Schweigen gebracht und wer kennt heute
noch sein garstiges Lied: "Eve of destruction"-"...And
you tell me over and over again my friend ah you don't believe we're on
the eve of destruction..." . Er ist nur mehr Beispiel einer ehemals
verstümmelten Kultur. Kaum stillbar ist unser Hunger nach Wahrheit
und Weisheit und triumphal ist jetzt unsre Ausbeute: Unsere friedlich
pulsierenden Bio-Stätten stehen in ewiger Blüte .Ein logischer
Erfolg unserer klug missionierenden Wahrheits-Kriege, die WIR in aller
Welt für Eden und Jeden ruhmreich be endet haben,denn jedem soll
eigen sein, das Beste, Reine und Gleiche, menschengerecht, gestiftet von
unserer höheren Vernunft und Umsicht in unserer geeinten und gereinigten
Welt, der "Welt, als Wille und Vorstellung", im Reich unserer
unvergleichlichen EU-Genik. Denn, was zuvor war und wahr gewesen sein
sollte, das genügte uns nicht.
WIR wollen mehr
2
Es
wäre falsch zu sagen: "Heute sei ein Glückstag für
uns, weil WIR endlich die Trümmer der alten Gesellschaft beseitigt
haben, denn es war natürlich nicht der berühmte glückliche
Zufall, der uns etwa in den Schoss gefallen wäre, sondern es
war die kompromisslos harte und unerbittliche Arbeit auf wissenschaftlicher
Basis. Da wollte uns das ehemalige Regime doch bis zu-letzt einreden,
das wildwüchsige Patchwork eines raffgierig,propagandistisch zusammen
gebastelten Vorbil des einer Fussballmannschaft, heimatloser Legionäre,
sei das Urbild (Platon) einer produktiven Gesellschaft.Aber dabei höhlte
der Holzwurm und ewig lauernde Spaltpilz die Statik des morschen Gebälks
immer weiter aus, denn hier waren die Mentoren auf halben Wege hin zur
einzigen Hybrid-Kultur stecken geblieben. Das ging eben alles nur so lange
und gut, bis die Sozial-Automaten kein Geld mehr spuckten, die Ressourcen
verbraucht waren, die Gelddruck-Maschinen kaputt und die Menschen so um
den Lohn ihrer Arbeit wie das Erbe ihrer Väter gebracht wurden. Es
war doch abzusehen, dass ihre Kinder und Kindeskinder auf immer in der
Zange eines gefrässigen, erbschleichenden Staatsdrachens gefangen
gehalten wurden: Beraten, von parasitären, fliegenden Touristen,
die nach dem Durcheilen weniger Tempel, Wüsten und Dschungeln wie
inszenierter Kulte abgängiger Zivilisationen und heimlich manipulierten
Computerprogrammen, glaubten aller Welt vorschreiben zu dürfen,
was Kultur und bessere Lebensart sei Dabei während sie ihren Gweschäften
und Hobbies nachgingen,huldigten sie doch im Grunde nur ihrer überheblichen,
lausigen, dünkelhaften Selbstbefriedigung. WIR wollen nicht nachkarten
und diese politischen Blindgänger belehren,bewerten oder richten.Und
WIR wollen ihre Dyskinesien nicht korrigieren oder an ihren merkwürdig
hoff-nungslosen Methoden und Gesetzen herum schrauben und ihr insolventes
Netz einfältiger Sprüche und Brüche reformieren. Das ginge
auch gar nicht. Nein, WIR lassen sie einfach links und rechts liegen und
im Nichts davonfliegen, auf ihren schäumenden Seifenblasen und roten
Teppichen, möglichst tief und weit in die Schwarzen Löcher hinein,
um dort auf Nim-merwiedersehen das Ende ihrer faulen und ranzigen Misthaufen,
unver-besserlich selbstverliebt feiern zu können. WIR sind keine
kindischen oder senilen Tüftler, Heiler, Argonauten, Wahrsager und
WIR sind auch keine auch keine politisierenden Lumpen, die täglich
vergiftete Köder, getarnt als Babyzucker, verkaufen und dabei immer
etwas anderes tun und denken, als das,was sie sagen. Sie wissen ja eigentlich
nicht, was sie tun und wollen und wie lächerlich stumpf und haltlos
ihr dreckiges und dummes Tun in Wirklichkeit ist. WIR brauchen diese wirren
Fährmänner, Vorbeter, Schmeissfliegen und getarnten Harpyien
auch nicht hinter dem TV-Glas. WIR haben stattdessen erst geheim beraten, dann
demokratisch gewählt und die Richtlinien unseres neuen Gemeinwesens
eingeführt und optimiert, was zunächst nur so aussah, als sei
es ein Spiel und nur theoretisch und zum Zeitvertreib erdacht.WIR prahlen
nicht mitwelkenden Paradiesen aus dem hohlen Bauch, nein WIR sind ganzheitlich
folgerichtig und rational.Unser Werk und wirken wird zeitlos seijn und
wird alles ändern, was sich je geregt hat, in allen alten Sphären,
Dimensionen und Wichtungen. WIR handeln mit kristalliner Disziziplin mit
eugenischer Zucht und Ordnung. Die eu-genischen Freiheiten der Mathematik,
der Physik, der Bio-Chemie, der Bio-logie und des gesamten synthetischen
Darwinismus ,im dreidimensionalen Raum, in den Gittern und X-Punkten der
32 Kristallklassen, die Bänder,Parketten und Packungen,geben uns
die nötige Sicherheit, unser Dasein gen-gesteuert auszurichten. Und
dies geschieht nach den goldenen Prinzipien unseres sorgfältig optimierten
Konzeptes der Vorbestimmung und Vorsehung aller biometrischen Bewegungen
im weitesten Spektrum des ungeteilten Universums, genau so total wie in
den Molekülen unserer hybriden Eingeweide. Mit dem Austrocknen der
gepuschten Sozial-Automaten ging die Säuberung des alten Bildungs-Systems
konform und es zeigte sich, dass selbst einige Nachfahren der archaischen
Gömböcs,nach algorithmischer Rüttel-Gymnastik auf der Basis
des geschleuderten Künast-Menger-Schwamms, auf einmal begannen,f
ast automatisch, platonische von ar-chimedischen Körpern unterscheiden
zu lernen und sich alsbald im hyperbolischen Raum zurecht fanden, ganz
ohne Stütze. Die grosse Restmasse aber, unbrauchbarer hominiden,
konnte noch gewinnbringend in dem Park der umwälzenden Oloiden und
Spannbäume, im abgewrackten Zustand, zu Methan optimiert oder in
den Lorentz-Attaktoren zu thermischer Energie veredelt werden. WIR sind
und bleiben eben Prä- und Neo-Realisten, die allerdings mehr leisten,
als nur Eins und Eins, mit dem kleinen Konrad Zuse-Zertifikat, zusammen
zu zählen. Der Aufbruch in unser neues, geklontes Morgen-Licht-Land
hat begonnen und am Himmel schweben und leuchten bereits die ersten wärme-
und energiespendenden Ikosaeder. WIR sind auf dem Weg und lassen alles
stehen und liegen, was uns geängstigt und beschwert hat und folgen
den klaren Parametern unserer Vernunft und Logik im multifunktional eroberten
Space des Lebens.
WIR kommen nicht mehr zurück.
3
Die
Idee des Klonens entstammt nicht etwa dem Hirn von Künstlern oder
Wisenschaftlern, wie unkundige Wichtigtuer häufig glauben, sondern
sie
gehört sozusagen zur Grundausstattung des Menschen schlechthin, von
Anfang an, wie in der Genesis: Moses 1,26 in der Bibel nachzulesen ist:
..."Lasst uns nun den Menschen machen, nach unserem Bild" ...und
weiter: "Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild,nach dem Bild
Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie...".Doch diese
Worte
sind verwirrend unlogisch und irgendwie tückisch ungenau,was ihre
Herkunft, Aussage und Autorenschaft anbelangt. War Gott etwa nicht alleine
während seiner Schöpfung und hatte er womöglich zeitgleich
einen unbekannten Ghostwriter und Helfer bei sich,der uns seine Wunder
aufzeichnete oder auwswendig lernte, wie die Kinder ein Gedicht ? WIR
wissen es nicht ,auch nicht, warum WIR gleich von Anfang an so verunsichert
und allein gelassen wurden von ihm, dem göttlichsten Gott, bis auf
den heutigen Tag. Dach was WIR mittlerweile sehr genau erfahren haben
ist, dass das göttliche Klonen,also die vegetative Vermehrung des
Menschen und die Replikation und Ebenbildlichkeit Gottes, wie WIR es leidvoll
erfahren mussten, nicht nur als Metapher, sondern im Real-Versuch und
vom Beginn an, eine erschreckende Fehlleistung war, die WIR nun korrigieren
müssen. Und WIR rufen ihm zu: "Lieber Gott,so einfach geht das
nicht ! - Schau her, was Du angerichtet hast".
WIR können es besser
4
Und
nun ist es soweit.WIR, die recht mässigen Erben dieser alten Gottes
idee, werden in wenigen Jahren mit der vita nova unseres herrlichen KLON-Staates
der wunderbaren EU-Genik krönen. Was zunächst noch von unseren
Gegnern als rhetorisches Strohfeuer undalttestamentarisches wie altmittelalterliches
Chimärentum verteufelt wurde, entpuppte sich als letzte Rettung einer
fast rettungslos untergehenden Menschheit mit ihrer morbiden, einfältigen
Gesellschaft, die in Hysterie und Dekadenz zu zerbrechen drohte, aber
kurz vor ihrem Exitus die heilenden meta-neologischen Kräfte und
Säfte unserer auserwählten Hybrid-Kultur entdeckte.Schlechte,
einäugig vertrottelte, gleichgeschaltete Journalisten, mit dem albernen
Kinderglauben: 'Wer nicht links ist, ist rechts, konservativ oder besser
gleich Nazi', hatten wegen mangelnder Quoten, Auflagen die reisserischer
Effekte und Reflexe ausgebaut. Unisono zerstörten sie die Identität
der einfachen Menschen und diktierten einfach, was ihnen wichtig war.
Dies taten sie mit entsprechender Provenienz ohne Wissen mit viel Gewissen
oder mit viel Gewissen ohne Wissen. Schliesslich hatten diese
Pseudo-Politiker wegen Wahlterminen und geldfressender Eigenwerbung, Banker
wegen immer höheren Renditen und betrügerischen Machenschaften,
Kirchen wegen moralin deformiertem Eigennutz und bigotter Heuchelei, Wissenschaftler
wegen blöder Geltungssucht und getürkten Ergebnissen, die arglose
Masse der Bürger krank, dumm, arm geschwätzt und immer hektischer
in mörderische, anmassende Moralkriege, Existenzkrisen und Neid anstachelnde,
sinnlose Verteilungskämpfe gehetzt. Einfältige Märchen
wurden zu Wahrheiten und Mythen verklärt und Wahrheiten zu Märchen
und Mythen erklärt und ausgegrenzt. Die hier noch gesund an Verstand
und Psyche überlebenden Bürger des Abendlandes und des folgenden
Gross-Elekthronischen Reiches, 1984, wissen wovonhier die Rede ist. Die
Sehnsucht nach einer anderen, sauberen Welt wargewaltig und brachte die
Menschen schliesslich zu Vernunft. Der freigeistliche Texter Michbadura
fügte in diesem Bulletin Satz an Satz, wie WIR, das bio-gugolonische
Konsortium, es ihm eingegeben haben und führt uns von der unrühmlichen
Vorgeschichte zu den besonderen Bedingungen und Einzelheiten unseres Staates,
bis WIR am Endanfang zum gemein sam intonierten Gesang der Seligen einstimmen
werden, kurz bevor die Klonisierung und Installation beginnt und die feierliche
Besamung mit den genetischen Codici, unseres multioptional gezüchteten
Spenders und Stammvaters, dem vollkommenen Königs-Klon, automatisch
ausgelöst wird. WIR verbeugen uns vor der verdienten Gnade des Schicksals
und unserer so herrlichen Gabe der Vernunft. WIR werden bald gleich sein,
wie ER, geeichelt und neu geboren. WIR machen keine Utopien, WIR machen
sie überflüssig.
WIR haben alle Knoten entgeistert.
5
Als
menschliche Rohlinge waren WIR gnadenlos der willkür der Elemente
ausgeliefert und unsere angeboren, jungferliche Unschuld wurde einem schillernden
und tückischen Allesglauben ausgesetzt. Doch das ist jetzt vorbei
und WIR haben die unmündige Abhängigkeit umgekehrt und stehen
nun restlos aufgeklärt und befreit, auf dem Gipfel der Herrschaft
über alle Urmächte des Lebens. WIR schenkten uns eine nie versagender
Schaffenslust,wie es Gott und den unzähligen Göttern zuvor vollmundig
trunken angedichtet wurde. WIR wissen wofür und warum WIR dies alles
vollbracht haben und WIR stehen jetzt unmittelbar vor der Erfüllung
lang geweissagter Ahnungen, fortschrittlich antizipierender Geister,die
uns auch weissagten,dass WIR das Leben unserer Erde erst richtig verstehen
würden, wenn WIR auch die Prozesse aller verflochtenen Welten des
Weltalls richtig zu deuten wüssten: Mit allen Chancen und eventuellen
Plagen unserer alten Existenz wie für die Existenzen aller anderen
Wesen, auch die der Parallelwelten im Universum,bis in die tiefsten Falten
von Zeit und Ewigkeit. WIR haben unser Wissen ernst genommen und nicht
nur das, denn die Welt mit ihren krummen, verschachtelten wirken und Werken
ist jetzt unser, bis in die sich durchdringenden Gewölbe und Metastasen
brennender Sonnensysteme und kalten Sterne, in allen Ander-Welten und
entschleierten Sphären,der endlos ansonsten parabolischen Finsternis
mit ihren pulsierenden Milchstrassen, Sternwirbeln, Schwarzen Löchern,
Weissen Zwergen, Nebel-Trichtern, Strudeln und Spiral-Kräften, glühenden
Kugelhaufen, ruhelosen Kometen, kreiselnden Klumpen und miteinander vernetzten,
flutenden und algorithmisch sich fortbewegenden Körpern, Materien
und vermeintlich unerforschbaren, zeitlosen Zwischen-Räumen und vernetzten
Magnetfeldern.Jedes Flackern und Funkeln, jedes Leuchten und Erlöschen,
jeder Pixel und Funken auf den Chromatographen, Spektrografen und Monitoren,
ist uns im Voraus bereits der Beweis und Echo unserer profunden Gewissheiten,
unserer treffsicheren und zielführenden Analysen,uned hat uns gelehrt
endlich stolz zu sein. WIR betteln und beten nicht nach mehr Erkenntnis
und Erleuchtung, denn WIR haben sie und WIR haben sie genutzt, ohne Furcht
und Bangen, trotz aller, uns verwün-schenden, babylonischen Verfluchungen. WIR
haben nicht nur die Metalle zum Schmelzen gebracht und ihre verborgenen
Botschaften enträtselt,sondern auch im härtesten, scheinbar
toten Felsen das tückische Wesen der Natur entzaubert und alle strahlenden,
elektrolytischen Botenstof-fe und Teilchen entfesselt oder befriedet und
in ihren atomaren und molekularen Gittern und Verstrickungen lesbar gemacht
und unseren hybri-den Zielen dienstbar gemacht.Sie gehorchen uns jetzt,
bis in die kleinste Zuckung hinein und aus unseren anfäglichen devoten
Wünschen wurden der Natur schliesslich unsere Wünsche und Forderungen
windelweich einprogrammiert und WIR können sie jederzeit, nach allen
Regeln unserer EU-genischen Kunst, fehlerfrei an jede gewünschte
Realität bringen. WIR haben die Provokationen der Natur gemeistert
und jede noch so abartige Heraus-forderung angenommen und jede Arbeit
dabei, war uns ein Genuss, denn WIR sahen immer das Ziel und WIR haben
es erreicht, ohne zu zwei-feln und zu verzweifeln. Francis Bacon gab uns
erste Hilfen mit seiner "Idolenlehre". WIR sind wunschlos glücklich
und grenzenlos dankbar, doch WIR sind nicht nur "Schöne Seelen"
, WIR verzichten darauf. WIR brauchen unseren All umfassenden Verstand.WIR
folgen keinen
Spuren mehr , WIR hinterlassen sie.
WIR haben alles richtig gemacht
6
Es
wurden immer Vorbilder für eine bessere Gesellschaft gefordert und
WIR hatten Sie und WIR nutzten sie auch. Der Wecker rasselt und Herr van
de Holzblood springt aus dem Schlaf in die Toilette und drückt auf
die Taste seiner elektrischen Zahnbürste mit der er wie immer den
den nächtlichen Schleim von seinen Zähnen rsapelt. Mit dem Fuss
betätigter gewohn-heitsmässig den Knopf seines Robo-Cleaners,der
sich automatisch an die einprogrammierteb Routine macht,die Stäube
und Flusennester in der Wohnung zu beseitigen und alle Objekte glänzend
zu säubern. Eine Errungenschaft noch aus unserer Vorzeit. Mit seinem
komfortablen High-Tech-Sessel-Lift kann er jedem beliebigen Ort im Haus
ansteuern. Es ist nicht irgendeine Invalidität, sondern sein Wille
nach Herrschaft mit Bequemlichkeit mit diesem Automobil durch die Wohnung
zu fahren, in jeder Schnelligkeit oder durch die Lüfte zu schweben.
Bevor er aus Südaftrika geflüchtet war, hatte er seine Farm
noch gewinnbringend verkaufen können und lebt seither als Single
in seinem Haus auf Sütterlin. Bis auf wenige, unvermeidliche Momente,
meidet er direkte Kontakte mit seinen Mitmenschen aus Angst vor Schweinepest
und Keime, weil ija mmer etwas passieren könnte,was seinem Hang,
nach unbedingter Kontrolle und makelloser Gesundheit, widerprechen wönnte.
So war er viermal kinderlos verheiratet bis er spürte, dass seine
Frauen begannen einen eigenen Willen zu erproben. Dann löste er die
Beziehung schnell auf, denn er fühlte sich als Alpha-Tier und duldete
keine Störung seines Gemüts und schon gar keine andere Meinung.
Seine Liebe zu beherrschbaren Maschinen verstärkte sich daher sprunghaft
und er besass bereits eine grosse Bibliothek von Betriebsanleitungen und
detaillierten Konstruktionszeichnungen seiner technoiden Lüste, die
er Tag und Nacht auslebte. Da konnte er sein,wie er wollte und blieb immer
Herr des Geschehens,wenn er wie ein Chirurg die verschiedensten Automaten
überprüfte, die Akkus auflud und bei Bedarf reparierte. Eigentlich
brauchte er sie garnicht, denn er beschäftigte sich mit ihnen aus
reinster Leidenschaft. Er schraubte, installierte und putzte ihre Teile
nach Herzenslust und grundlos frischte er nach Plan ihren Lack auf und
verabreichte ihnen frischen Lack und gründlichste Ölung und
Schmierung. Der Höhepunkt jedoch war es,wenn es ihm gelang zwei,drei
oder vier Appaate zu einer neuen Meta-Maschine zu vereinen und die früher
getrennten Funktionen in einer neuen Funktions-Hierarchie zu vernetzen.
Doch, trotz aller Macht über die Objekte fühlte er dennoch,
nach und nach, eine immer stärker aufkommende, nicht zu verdrängende
Langeweile, die ihn heute besonders quälte und unruhig machte. Nachdenklich
öffnete er die Tür seines Geschirrspülers entnahm ihm Tasse
und Löffel und schenkte sich aus der bereits dampfenden Kaffeemaschine
ein und es machte, wie an jeden Tag Hicks und der, wenn die fertige Labsal
aus dem Grill fuhr. Wie immer öffnete er dann sein Notebook,schaute
in seinen Briefkasten und studierte amüsiert die spiessigen Seiten
der Lokal-Zeitung. Das alles war programmiert und lief pünktlich
ab, wie das Programm seiner AtomUhr, das Geschenk des Oberbürgermeisters
für ihn, als vorbildlichen Helden des Alltages. Doch heute war alles
irgendwie anders.Er schaut in den Spiegel und danach auf den Monitor aber
er kann sich nicht so recht wie immer an den kleinen und grossen Katastrophen
delektieren, die mit Regelmässigkeit, die täglichen Gemüter
fesseln sollen. Er streichelt nachdenklich seinen Spitz-Bauch. Erst gestern
hatte die Inspektion in der Klinik keinen positiven Befund gebracht und
so singt er zwar entspannt und vieltönig vor sich hin, doch er spürt
seine wachsende Langeweile: Es musste was besonderes passieren. Erst durch
das Klingeln des Post-Zustellers stört sein Sinnen. Er habe wenig
Zeit ruft der Mann, der sofort ein schwerdes Paket loswerden will und
eine Unterschrift verlangt. Er rüttelt ungeduldig amverriegelten
Gartentor, doch es dauert noch eine Weile, bis Herr van de Holzblood seine
Sicherungs-Anlage entschärft hat und auf den summenden Türöffner
drücken kann. Der Bote hält ihm hastig sein Signier-Set entgegen
und ist schnell wieder weg. Nun ist er mit sich und dem Paket wieder allein
und öffnet etwas gelangweilt die riesige Verpackung. Er weiss, was
er in den vielen Schalen finden wird: Ein weiteres Maschinchen, eine raffinierte
Drechsel-Maschine, aus feinstem Edelstahl mit europäischen Gütesiegel,
dem Logo eines Diamanten,i n der Art des unbezwingbaren Golden Jubilee.
Dieswe bekam er gratis mit dazu, als er vom Staats-Dienst feierlich mit
Kammer-Musik verabschiedet worden war. Die Maschine war schnell zusammen
montiert .Eine Kleinigkeit für den Fachmann aus Südafri- ka
und er stellt sie ins Arsenal zu den vielen anderen Haushalts-Geräten,
Motoren, Uhrwerken, Computern usw., die sein Leben ausmachten. Dabei fiel
ihm sein Traum in der vergangenen wieder Nacht ein .Darin berichtete ihm
sein Grossvater,ein Nachfahre der ersten Buren ,wie schön doch die
Sklave-rei in alten Zeiten gewesen sei, bevor sie von den Briten 1834
angeblich verboten, aber insgeheim weiter praktiziert worden sei. Als
Sklaven sollten Ihm nun seine Maschinen dienen, die in wundersamer Weise
formiert und wie Soldaten angetreten waren und ihm mit schräg nach
vorn erhobenen Gliedern salutiertem.Doch wieder aufgewacht, ihm doch schmerzlich
auf einmal der Unterschied zwischen seinen immer willigen Arbeits-Sklaven
aus Metall und Kunststoff und den Sklaven aus Fleisch und Blut bewusst.
Mit denen er ja nicht sprechen konnte und die bestenfalls Summtöne
und blinkende Lichtpunkte absonderten, wenn sie angeschaltet und Betriebsbereitschaft
signalisierten. Sollte sein Burentrieb nur einem infantilen Ersatztrieb
aufgesessen sein, mit der Heerschar seiner Machinen und Roboter ?. Er
erinnerte sich entsetzt an das Theaterstück R.U.R.,1921,von Joseph
Kapek, in dem sich Roboter gegen die Herrschaft der Menschen auflehnten
und das wohl etwas davon beeinflusste 'Triadische Ballett' von Oskar Schlemmer,
1922. Aber mehr als darüber ldeprimiert sein,konnte er jetzt nicht,
denn soll-ten Roboter oder Androiden nichts mehr, alsverkleidete und kostümierte
Äf-fer sein,ohne eigenes Leben.Also für den Herrn van de Holzblood
nichts aufregend Neues, bestenfalls ein alberner und gefährlicher
Mythos wie die Figur des Prager Golems ,1580, entstanden aus einem Klumpen
Lehm, u.a.-in Verbindung mit den vier Elementen,der ein brauchbarer Diener
hätte werden können, wenn ihm nicht gleichzeitig zu viel menschlicher
Eigensinn eingehaucht worden wäre. Eine Vorstellung,die dem Herrn
van de Holzblood eine kribbelnde Gänsehaut wachsen liess, denn Sklave
musste Sklave und Herr musste Herr bleiben. Ermattet vom vielen Grübeln
schlief er ein und wurde erst durch schrille Stimmen aus dem noch eingeschalteten
Fernseher wach. Da wurden Diener wie Sklavinnen aus Fleisch und Blut nach
Katalog aus allen Herren Länder angeboten, für jede Lust und
Arbeit , mit Bild und Ton, angezogen oder nackt, mit entsprechend standardisierten
und erfolgreichen Prädikaten ,in Form von Muskeln und Genitalien.
Ja,das könnte es ja endlich sein, nach dem er neuerlich suchte und
er bestellte sich sogleich eine devote Molly nach Hause, die auch tags
darauf , prompt und sauber in seinem Büro erschien, ohne Beipackzettel,
ohne Betriebsanleitung und ohne ungeduldigen Zusteller ,wie die Machinen
, denn sie konnte ja sprechen. Sie machten einen Vertrag für einen
Monat, in dem sie sich verpflichtete, alles willig und ohne zögern
und murren zu ertragen, was Herr van de Holzblood von ihr verlangte, auch
wenn es weh täte und ihr eventuell zunächst sinnlos erschiene.
Natürlich sollte sieihm auch "das Werk des Weibes tun",
wie es im Gilgamesch-Epos trefflich heisst und wie sie es hoffentlich
gelernt hätte, natürlich gegen guten Cash. Nach einer kurzen
Probe, wurden sie schnell einig . Und So prügelte, er sie, liebte
sie, quälte sie mit den sonderbarsten Perversitäten und zwi-schendurch
musste sie ihm sein Lieblings-Gericht kochen: Pflaumenklösse mit
brauner Butter . Zweimal am Tage, immer Punkt 8 Uhr und 20 Uhr musste sie
ihn leidenschaftlich befriedigen, erst oral und dann im "Doggy-Style",
wie sie es nannte, und jeweils um 12 Uhr trat er ihr dann immer saftig
in den Arsch und nannte es beim Klatschen Elfmeterschiessen". Molly
war eine würdige Sklavin und ertrug alle Qualen und Erniedrigungen
mit scheinbar fröhlicher Miene und ohne den geringsten Anflug von
Aggressivität oder Schmerzen. Doch nach 20 Tagen verstarb sie plötzlich
unerwartet an Herzversagen was das herzhafte Herren-Leben des Herrn van
de Holzblood abrupt beenden sollte und heftigste Depressionen bei ihm
auslöste. Er fühlte sich auf einmal klein, allein, krank, amputiert,
geradezu hilflos und vom Schicksal ungerecht und ärger gedemütigt,
als Hiob . Er versank im Trübsinn und verkroch sich unsichtbar für
die Umwelt, bis ihm der Roman "Rebecca" von Daphne du Maurier
von 1938 in die Hände fiel , nebst einer Studie des Soziologen Alvin
W.Gouldner darüber , 1964 , in der er, die Wieder - holungszwänge
und sentimental - idealisierenden wie ver-klärenden Erinnerungen von
Vergangenheit , im subjektiven Verlust-Erleben, als "Rebecca-Mythos"
bezeichnete . Das war es wohl, was ihn gepackt hatte, der Rebecca-Mechanismus
in seiner kranken Seele, die nach seiner Molly rief: Immer und immer wieder
und so jammerte er bei seinem Arzt über den unerwartet schnellen
und herben Verlust seiner Sklavin Molly und die jetzt ausblei-benden,
mit ihr genossenen Gewohnheiten, ohne die er glaubte nicht mehr er selbst
zu sein. Doch der kenntnisreiche Arzt gab ihm dann den ent-scheidenden
Tip, der sich auch für uns so ungemein fruchtbar erweisen sollte.
Er sagte: " Herr van de Holzblood, in Schottland gibt es ein Institut
mit Namen 'Roslin-Institut',in dem an Repliken von Tier und Mensch gearbeitet
würde, aber das alles sei sehr kostspielig und noch kein Readymade
und Erfolgs-Modell, wegen der aufwendigen Recherche und präzisen
Sequenzierung der DNA". Noch hätten die es noch nicht geschaft
und sie benötigten sehr viel Geld für die unakademischen Aktivitäten,
die für eine erfolgreich schnellere Forschung unabdingbar wären.
Hoffnung keimte bei Holzblood dass so vielleicht die Chance bestand,eventuell
seine Molly als Klon wieder auferstehen zu sehen, die ihm dann wieder
zu Diensten sein könnte. Nach einem Gespräch mit den Professoren,
überwies er eine beträchtliche Summe für die dort betriebene
Klon-Forschung, zusammen mit einer Haarlocke seiner verstorbenen Molly.
Das war im Jahre 1995. 1996 wurde Dolly geboren, der erste lebensfähige
Klon aus Menschenhand, dem dann viele weitere folgten. Zwar noch etwas
entfernt von der Generierung der willigen Molly,aber ein Riesenschritt
hin zu ihr und mit ihr in den Eintritt in unsere segensreiche Zukunft.
WIR danken allen Sponsoren
7
Grosse
Erfolge haben meistens viele Väter und Mütter, so auch der Endsieg unserer EU-Genik. Eigentlich ist die ganze Menschheits-Geschichte
mit allen toten und lebendigen,allen bekannten und unbekannten, allen
noch fremden und verwandten,allen kleinen und grossen allen irdischen
und ausserirdischen Regionen, daran beteiligt, wie nahezu alle humanen
Natur-Wissenschaften und göttlichen Imperien. Auch der Wahnsinns-Staat "WIR" von Jewgeni Samjatin, 1920, selbst die Deppen wider
Willen
aus Politik und Fernsehen aus der goldbraungrünen Alt-Zeit, mit ihrem
mikrigen Kulturverständnis, konnten unser erhaben leuchtendes Werk
nicht verhindern, das schliesslich wie in einem gigantischen Netzwerk
des Big Lego, bioelektrisch geeint und wie das Myzel einer universalen
Pilz-gesellschaft unter der Erde, unsichtbar, sprossenhaft und massenhaft
heilsam wirkt, unter der absoluten Aufsicht und nahez au- tomatischen Herrschaft
der Bakterien, die ja die allerersten sozialen Klon-Stämme und Klon-Kolonien
darstellten und ihre wertstiftende Ehren-Arbeit und Hygiene, ganz selbstlos,
selbstverständlich und unentgeltlich in der Welt verrichten. Was
erst WIR, die EU-Geniker ernsthaft auf Augenhöhe zu würdigen
wissen. Bilden sie doch das universelle Vorbild, das befreiende Potenzial
und die erschlossene und entschlosene Grundlage unseres reifen Kultur-Staates.
Ihre Moleküle und 'springenden Gene' haben sich uns in den Petri-Schalen
zu erkennen gegeben, weil sie uns mögen und uns vertrauen und freilich
haben sie unser uneingeschränktes Vertrauen.
WIR sind so dankbar
8
Es
waren späte Einsichten, die uns sagten,was uns die Wissenschaften
bis dahin nicht gesagt hatten,weil sie wie dumme Kettenbriefe oder Staffel-Läufe, immer nur da weiter forschten, wo andere aufgehört
hatten, statt
den riskanten Rösselsprung in den Ausweg zu wagen, der immer scheinbar
unmögliches vereint und den richtigen Pass unverhofft nach vorne
weist : Über alle Barrieren und Hohlräume hindurch ,in die freie
Luft, wo die erlösenden Antworten nochvöllig frei auf den Strassen
wirklicher Erkenntnis liegen und das strangulierende Kreisen in krankhaften
Möbius-Schleifen sein bitteres Ende findet.
WIR haben uns gefunden
9
Es
war irgendwann im Sommer 1969, da lief der wisenschaftliche Zeichner Michael
Johannes Badura durch die Felder, nahe von Hann.Münden und strich
mit den Händen im Vorübergegen über die Weizenähren.
Dabei traf er auf etwas merkwürdig spitzes und hartes und sah darauf
genauer hin. Ähnlich wie nach dem Regen, hängende Wassertröpfchen
an den Blätternin der Sonne oft wie Diamanten blitzen, sah er in
den Samenständen einzelner Ähren kristallin glitzernde Körper,
die entweder transparent hellblau oder purpurrot gefärbt waren. Der
Zeichnerdachte sofort an das "Heilige Feuer"oder "Antoniusfeuer",
wie das Mutterkorn früher genannt wurde, dessen hohe Gifttigkeit fürchterliche
Qualen verursachen konnte. Doch das konnte es nicht sein. Die Ge- schmacksproprobe
im Selbstversuch, ergab einen sehr salzigen Geschmack und heftiges Brennen
im Magen. In der Nähe befand sich eine Kiste mit Streusalz und somit
lag der Übeltäter nahe, aber nicht für die Wissenschaftlern
der zoologischen Anstalt der Universität, wo er arbeitete. Die bezeichneten
seinen Fund als klaren Fake. Wenige Monate später fand er in seinem
Küchenschrank einen Beutel mit Walnüssen, die von Weihnachten
übrig geblieben waren und während er ein paar Stromkabel reparierte,
knackte er beiläufig ein paar Nüsse, ohne recht hinzusehen. Doch
beim Verzehren biss er auf auf etwas sehr Hartes mit einem widerwärtigen
Beigeschmack.Er spuckte es in die Hand und fand graue , metallische Klumpen
,die sich als Blei herausstellten und sich iauf irgendeine hybride Art
in der Nuss abgelagert haben mussten. Er wollte das erst nicht glauben
und nahm an, eine alte Zahnplombe wäre ihm aus dem Mund gefallen,doch
so war es nicht.In dem Beutel mit den Weihnachts-Nüssen fand er noch
zwei weitere, die nach dem vorsichtigen Aufsägen ebenso in ihrem Kerngehäuse
reines Blei aufwiesen ,das sich in den Wachstums-Prozess der Nüsse
eingeschmuggelt haben musste. Wieder diskutierte er mit den Wiss-enschaftlern,
die aber erneut meinten, er sei einem Fake aufgesessen,oder er wolle sie
veralbern ,denn so etwas sei doch unmöglich und diese "MUTANTEN"
seien ein Hirngespinst und sie nannten ihn fortan spöttisch einen
"Mutanten-Jäger".I n dieser Zeit hielt man Mutanten, selbst
in der Wissenschaft,noch für eine Erfindung von Phantasten. Den Zeichner
liess der Fund aber keine Ruhe und er legte in seinem Garten in Barlissen
ein Kultur-Beet an,mit einer Kürbis-Saat an, die er mit einem kunterbunten
Gemisch aus Teer, Viehsalz, Blei und Resten von Chemikalien und normaler
Gartenerde bestückte.Er wollte herausfinden, ob sich die giftigen
Substanzen später im Kürbis wiederfinden liessen. Dies war der
Fall,nicht nur geschmacklich, sondern auch sichtbar, wenn man nur genau
hinsah. Zwei Jahre später las er in der Zeitung,dass in der Nähe
von Oldenburg Kühe auf der Weide jämmerlich an einer Bleivergiftung
verendet waren . Ursache war ein erodierter Filter eines entsprechenden
Fabrikations-Betriebes , der ausgewa-schenes Blei von den Weiden fern
halten sollte, aber eben irgendwann durchgerostet war. Wenig später
wurde das Nervengift Blei dann auch in Ge- lenken von Kindern und selbst
in Muttermilch nachgewiesen. Daraufhin entdeckten die Wissenschaftler
auf einmal die Ökologie als würdiges Feld, was sie vorher lächelnd
als wissenschaftlich unergiebiges Zeug bestritten hatten,denn es gab damals
kein lukratives Forschungsgeld für derlei Um- weltforschung. Schliesslich
behaupteten sie später inbrünstig: "Das ja alles immer
schon geahnt zu haben" und machten den nächsten Fehler, indem
sie alles verteufelten, was nicht archaisch urwüchsig war.
WIR und sie sind heute schlauer
10
WIR
wollen heute WIR nicht mehr wissen wer und wie viele akademische Zeitvertreiber
sich und andere von Mottenkisten, Linsen- und Binsengerichten ernähren,
ernährt haben und entsprechende Türken bauten und erfunden haben
um wohlfeile Doktorarbeiten zu schreiben. Senile Fragen etwa wie diese:
"Ob denn vielleicht Jesus Christus die Wiedergeburt des Orpheus hätte
sein können", freilich ohne Eurydike, aber mit Magdalena, sind
ein typisches Beispiel aus der Fülle und den Fallen, akademischen
Aberwitzes, bedingt vom trüben Gebräu aus Karrieredruck und
steril dekadenter Verwirrtheit , mit leider entsprechend fruchtloser,
blindwütiger Streuwirkung auf nachrückende Eleven, die dieses
Zeug wie geistige Arzeneien schlucken sollten. War hier wieder der teuflische
Antichrist am Werke? Zwar sind uns solch bizarre Schnitzeljagden fremd
und peinlich überflüssig wie ein Kropf, doch WIR haben gelernt,
diese verwirrten, aber wirkungsvollen Energien verbrühter Hirnaktivität
und Glaubensfähigkeit neu zu justieren und unseren Überzeugungs-Methoden,
die manch unverständiger Geist als Gehirnwäsche bezeichnezt,
mit bestem Erfolg zu politisieren, ohne Chancen für jeglichen, phantastischen
Flop in die Schöngeisterei. Folgenlose Aufregungen und telegener
Betrug bleiben uns für immer erspart, aber das ehemals kultivierte
Werkzeug, massenhafter Beeinflussung durch Wort,Schrift,Bild,Film und
Gesetz,wird uns, ein nützliches Werkzeug für die Schulung unserer
Funktionäre sein Freilich auch WIR hatten anfangs Schwierigkeiten,
die träge Masse der kleinen Leute, von unsren überlegenen Prinzipien
zu überzeugen und kunstvoll von den tierischen Halbwahrheiten der
Ungläubigen abzulenken. Wie bereits angedeutet, sind WIR den Hypothesen
der Astral-Mythologie, mit ihrer wissenschaftlichen Annäherung an
die EU-Genik in ihrer Deutung evo-lutionärer Prozesse näher,
als die märchenhaft und vorsätzlich und nachhaltig gefälschten
und verfabelten Bibelkonstrukte, deren eventuell noch spre-chende Spuren
und Quellen von religiösen Fanatikern und Flunkeren mit strategischer
Tücke und Methode, längst der komplexen Wahrheitsfindung beraubt,
verätzt, verwischt und für immer verfälscht haben: Mit
wechselnden Motivationen, so dass auch der findigste Spuren-Leser vor
die Wand laufen musste. Seien es zerbröselnde Dokumente von obskuren
Mysterien, und angebliche Überlieferungen, die durch missionierende
oder wissen-schaftliche Wichtigtuerei, die Masse leicht gläubiger
Menschen fesseln und gegen konkurrierende Rituale in Front bringen sollten.
Die taktischen Phantasien dieser seltsamen Chronisten, Fälscher und
Aufspieler aller grossen und kleinen Religionen und Sekten sind häufig
von beeindruckend orientalischer Aufschneiderei geprägt und ein redselig,prall
gefüllter Kleiderschrank voller Ideologien und Einschüchterung.
Die erzählerische Kraft allerdings und der rhythmische Stil dieser
kultischen Spezereien, zwischen Liebe, Entsagung, Sünde, Feindbild,
Illusion,Ausbeutung und Drohung, verraten ein immens artistisches Talent,
naive Menschen zu Selbstaufgabe und Mitläufertum zu überreden
um sie dann bis zur totalen Erbschleicherei auszuplündern, wie dies
ja auch die Politik, besser die unfähigen Politiker im Verein mit
den hörigen Journalisten, immer schon vermocht hat.Auch WIR sind
gelegentlich einer unverantwortlichen Sprücheklopferei bezichtigt
worden, aber im Unterschied zu Kirche, Politik und Medienfotzerei früherer
Zeiten, argumentieren WIR immer nur zum Nutzen und aus Liebe zur Menschenrasse
und nicht für eine undurchsichtig inszenierte und diktierte Schein-Welt
derer, die gerade am 'repräsentativen' Drücker sind .WIR sind
so frei ! Wem das nicht passt und wer das anders beurteilt, nun, dem ist
eben nicht zu helfen und der versteht nichts von unserer Welt und wird
als Volks-Schädling mit öffentlicher Ächtung, Ausgrenzung,Verbannung
oder Verbrennung rechnen müssen ,falls er nicht wegen Überalterung
aus dem Verkehr gezogen wird.Gesetze dafür liegen unterschriftsreif
im Klon-Rat und werden zügig und züchtig die eugenischen Instanzen
passieren, denn Eile tut Not. Der durch die alten Regierungen und die
"öffentlich-rechtlichen Medien" erzeugte Notstand ihres
gesalbten Unsinns zuvor mit seiner braunen Volksferne und korupten Schuldenpolitik
aus der Lameng, erfordern die sofortige Auflösung der alten Widersprüche
zwischen Freiheit und Verantwortung. WIR, die EU-Genik schaffen beides
ab durch fundamental geklonte Gleichheit Aller und WIR klammern uns nicht
an diffuse Kompromisse, sondern schaffen eine widerspruchslose Gesellschaft.
Kein rhetorisches oder taktisches Gemurmel und Stammeln mehr, sondern
WIR schreiten mit offener, ehrlicher und direkter Führung voran:
Konsequent und nachhaltig , wie es unsere unbeugsane Menschenachtung und
ausgereiften Programme vorsehen. Die Quintessenz der Geschichte zeigt
noch immer,dass WIR unser Leben nur all zu gerne und genussvoll dem Dienst
am Staate oder sonst einer machtvollen Phantasie unterordnen . Daran hat
sich nichts geändert. Diese uns prägende Lust begann schon bei
Moses, als dieser mit den Gesetzestafeln vom Berg Sinai zurück zu
seinem sündigen und inzwischen ausrastenden Volke kam und ihm die
angeblich direkt von Gott anvertrauten Offenbarungen und Gesetze predigte.
Was da dem brennenden Dornenbusch und den Emigranten aus Babylon zugemutet
wurde, war zwar ein starkes Stück begnadeter Hochstapelei, aber genau
die richtige Medizin gegen sozial verwilderte, asoziale Volkskrankheiten,
die immer mal aus Gründen verstiegenen Hochmuts und mentalen Grös-senwahns
bei den Homo-Genen wolllüstig hoch kochen. Für uns aber kein
Grund zur Besorgnis mehr. Ebenso brauchen WIR diverse Kult-Buster, Atheisten,
putzige Materialisten und süchtig konsumierende Erdferkel wie gesinnungslose
Anarchisten nicht weiter ernst zu nehmen. Sie werden unseren Siegeszug
in die hybride EU-Genik garantiert nicht aufhalten können. WIR sind
zu mächtig und WIR kennen jeden Schlich der Widerspenstigkeit. WIR
haben alle und alles fest im Griff.
WIR sind gross
11
Lange,
all zu lange, haben WIR uns damit aufgehalten, darüber nachzu-sinnen,woher
WIR kommen,wie WIR entstanden und welcher Gott uns so geschaffen haben
könnte. Doch wie klug und weise WIR auch grübelten, da stolperten
WIR schon über die kleinsten Hürden und verirrten uns in der
Finsternis unserer Unwissenheit in scheinbar fein gesponnenen Theorien,statt
den Blick zurück vom Ururvorgestern, entschlossen und selbstbewusst
ins Morgen zu wenden,in die noch ungeformte Welt vor uns, die aber mit
keiner der überlieferten Muster, pastoraler Gottheiten und spekulativer
Wissens-Fragmente, zu durchdringen wäre, sondern nur wie Hiob zu
erleiden wäre.Da hängten immer wieder Schlaumacher Lampen in
verschiedene Stellen der verdammten Finsternis und glaubten im jeweiligen
Fokus des Unterholzes die ganze Welt erblicken zu können. Selbst
die Theorien der Prä-Astronautiker, die eine hybride Verschmelzung
zwischen ausserirdischen Astralwesen und uns Erdlingen vermuteten, sind
unseren bestechenden Instinkten näher, als die spinnefeinen Fabelwelten,
Weltbilder,Paradiese und höllischen Folterkammern unserer streitsüchtigen
Sekten und Weltreligionen mit ihren Offenbarungstories: von Zarathustra,
von Yijing, von den Maya-Codices, Pseudouddhas, allen Propheten und Deutern
des Lichts, der Leere,der Sonne und des Glücks, mit ihren Schöpfungsund
Wunderglauben, Ver-heissungen,den von ihnen erzwungenen Pantheons und
listig ausgeheckten Geschichten,diesseits und jenseits des Äquators,die
unseren angeblich so biblischen Ursprung und offensichtliche Bestimmung
erklären sollten,aber eigentlich nur Dressur-Versuche machtsüchtiger
System-Erfinder waren,die uns in die Rolle bloss hoffender, zagender,
bittender und passiver Er-füllungsgehilfen ihrer Blend-Werke zwangen
und dies mit den Mitteln hokuspokernder Magie,brutalem Schwindel und ideologischer
Schein-Logik, zudem als himmlisches Dauerglück vorgaukelten, doch
zuvor erst absolute Gefolgschaft und Selbstverleugnung abforderten und
uns dann, als abgerichtetes und gebeugtes Fussvolk, nach ihren Regeln
und Gesetzen tanzen liessen, bis WIR nichts anderes mehr glauben und verstehen
wollten.Heute nennt man solch unwürdige Methoden der lumpigen Ver-sklavung
eine Missionierung, was eher eine systematische Gehirn-verschmutzung ist.
Und so wurden WIR angeblich von Gottes eigener Hand ,gnadenvoll animiert
und dann gehörnt und später vom strafenden Blltz getroffen und
von den priesterlichen Hoheiten verhöhnt und als arme Sünder,
ganz irdisch in vermeintliche Schuld und Schuld-Gefühle getrieben,
gerichtet und so hingerichtet von uns selbst und eventuell frei gekauft
im Namen rhetorischer Geistwesen zu tierischen Biestern erklärt .Und
da harren WIR dann, längst tot, wenn der Tag gegekommen ist,dem Jüngsten
Gerichte entgegen, wo WIR erneut, theaterreif, für unsere Sünden
um Gnade zu flehen haben, falls WIR nicht gelebt haben wie die Elfen,
um nicht ewig als Fackeln in den höllilischen Feuern brutzeln zu
müssen. Doch dieser Tag wird niemals kommen,denn allen Beschwörungen
und Weissagugen zum Trotz wurden diese göttlichen Welten nur auftragsgemäss
von den malenden Zeit-genossen, scheinbar prophetisch und symbolisch geschwollen,
auf Wände von Höhlen, Zelten, Steinen, Palästen und Dome
gepinselt und gemeisselt, wirkungslos in die Wüsten gebrüllt
oder volkstümelnd dem Wanderer in Feld, Wald und Flur, als dreidimensionale
Bildwerke aus Holz, Stein und Marmor in den Weg gestellt um ihn , während
er freien Atem gewinnen will, weich zu hämmern wie ein zähes
Stück Fleisch und so platt an die Institutionen der Kirche zu fesseln
wie das gekreuzigte Vorzeigebild. WIR sollen den erfundenen Ritualen und
Symbolen dienen, zum Ruhm ihrer weltlichen Erfinder und vor allem spendabel
Geld und Gut zu opfern, um befriedigt dann, als Gläubige und Hörige
weiter zu stolpern und zu stottern.Da sind sich Kirchen,Politik,Medien
und Gangsterbanden aller Zeiten, in ihren Methoden und machtbewussten
Zielen nicht so unähnlich, was hier nicht weiter ausgeführt
werden soll,denn es ist ekelhaft und verkommen genug, bis zum Überfluss,was
da ständig an Verderbtheit, heimlicher Selbstbereicherung,I nszenierung,Betrug
usw. bis zum Rande der perversesten Erträglichkeit zelebriert wird
und dem Aufschreiber das Fingern in den stinkigsten und fauligsten Kloaken
aufbürdet. Ebenso wollen WIR uns jeglichen Spott über die perfide
ausgenutzten und hintergangenen Personen verkneifen, die Halt und Trost
zwischen allem unheiligen Heil suchten, aber nur Lügen, Spott, Wortbrüche
und wertlose Wert-Hülsen fanden ,nachdem sie bereits ausgeplündert
wurden. WIR bleiben seriös un halten am Stil einer überlegen
geführten Diktion fest, die ja nicht zuletzt die pure Reinheit unserer
kom-menden Klon-Welt repräsentieren soll. WIR bleiben sachlich und
gelassen, denn statt sich ganz einfach und stocknüchtern auf eigene
überprüfbaren Befunde und Wahrnehmungen zu berufen, flatterten
die Hirne der alten Hominiden wie Laub im Winde und schliesslich ins dunkle
Abseits und unwürdige Aus abseitigster Leidenschaften und einfältigster,
befremdender Kulte und hirntoter Kulturgangster. So werden WIR unser Wissen
und Gewissen nicht mehr mit überflüssigen Fragen traktieren,
was denn in der Vergangenheit etwa nützlich, gut und erhaltenswert
war und ist und was eventuell besseres in Schwarzen Löchern und Falten
der Zeit verschluckt, versteckt oder spurlos verschwunden ist, denn notorisches
Stochern im Staub der Geschichte erzeugt nur trügerischen Respekt
vor unterge-gangenen Zeiten, Ohnmacht, Wahnsinn mit allen Formen des fälschenden
und inszenierten Selbstbetruges, neben den wenigen Partikeln,bloss ho-rizontaler
Erkenntnis . Doch WIR sind entschlossen genug unserer eu-genisch-endogen
extrahierten Prinzipien lächelnd zu erreichen und das tun WIR ja
bereits. WIR graben keine Leichen aus .WIR lassen sie in Ruhe verfaulen.
WIR bauen auf
12
Unser
Staat macht eben nicht den gleichen Fehler, wie sein autistischer
Vorgänger: Der längst verschrottete,septische, alte Parteien-Staat
mit o
der ohne Abwrackprämie, Marmeladen-Politik, volksferner Schnösel-Bräune, christ-lich-rühriger Stutenmilch, rotgrüner Winkel-Paradieschen
und Geisel- Ehren-Preise für einfältigste Ehrgeize, sondern
unsere EU-Genik macht, was WIR alle wollen und wohin WIR alle wollen,
ohne Ausnahme. Die Aera partieller Macht-Konsortien ist vorbei und heute
lachen WIR nur über den ehemaligen Kindergarten machtlüsterner
Dummköpfe, die sich für Demokraten hielten und sich anmassten
klüger zu sein als die von ihnen permanent hintergangenen und verhöhnten
Menschen .Diese Leute, die sich mit einer Handvoll aasfressender TV-Journalisten
als Regierer und moderner Werte-Gestalter aufgespielt hatten, aber immer
nur Kurzschlüsse, Bauch-landungen ins Niemannsland fabriziert haben
und das Volk klammheimlich ausgeraubt und beschissen hatten, können
nun auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten am Pranger in Sack und Asche belächelt
und gewatscht wer-den,wie sie es verdient haben. Mit unserem immer mäch-tiger
und zugkräftiger werdenden, hybriden und zukünftigen Stanmmhalter
und Staats-Modul, dem universalen Königs-Klon, haben WIR die ehemals
selbst ernannte Elite, als intellektuelle Unterschicht von Wichteln, Schmarotzern
und Flaneuren entlarvt und entmachtet, die sich in ihren verwirrten und
verluderten Spiegelkabinetten und apokryphen Irrgärten selbst nicht
mehr zurecht fanden und schliesslich froh waren, in ihrer steigenden,
politischen Verwahrlosung und Verfettung, schliesslich als peinliche Fussnoten
gescheiterter Lumpen, in den stinkenden Winkeln der Geschichte vergessen
zu werden. Noch kleben ihre geschönten Konterfeis und Sprüche
auf den vom Wind zerfetzten Plakaten als Menetekel trauriger Vergangenheit
auf den verbeulten Pappen. Noch immer erlebt das Volk das tiefe Trauma
marschierender, bombender, ausgenutzter Soldaten des europäischen
GROss-Reiches für den Geiseleuro.Noch immer wollen es die Bürger
kaum glauben, endlich von der GEZ-ausgehaltenen, biegsamen Psychologen,
Politologen, Demoskopen, Redakteuren und ihren täglich verabreichten
Geisteslähmungen und aroganten Unterstellungen, dreistester wahn-moralischer
Manipulation befreit zu sein. Und noch immer fühlen sich die Bürger
wieZoo-Tiere,mantraartig drangsaliert und eingekerkert , wie ungezogene
Halbstarke, die auf dem losen Markt der 'staatstragenden', globalen Gipfelund
Glemmer Parties verramscht werden. Und noch immer unterhalten sie sich nur flüsternd oder verschlüsselt,aus Angst vor
den ,um die Häuser und in den Netzen herumschleichenden Staats-Spitzeln ausge
forscht, schikaniert und unschuldig als Pappkameraden vorgeführt
zu werden, für angebliche Untaten und die Unfähigkeit ihrer
politischen Henker. Das Resultat dieser Staats-Streiche haben WIR auch
jetzt noch finanziell auszubaden, denn das war alles nicht billig und
so kam es,dass jeder Bürger eine Kopfpauschale von 30 000,00 EURO
Sonder-Solidar-Steuer für den Schaden seiner abgedankten Politiker
zahlen musste, denn dieser schwachstromige Sonnen-Staat mit seinen strahlenden
Zinseszins-Schulden saugte alles Haben auf und wandelte seinen Saldo automatisch
und nachhaltig in rote Sollschuld um.Erstaunlich auch die Disziplin der
vom demokratistischen Staat ausgeplün-derten Bürger, die selbst
da nicht protestierten und ihre Parlamentarier in der dünnen Luft
in tausend Fetzen rissen. Ja, sie zahlten nahezu lautlos cash und ein
wohliger Schauer schien dabei masochistisch und empathisch ihre grossen
Herzen zu erfassen , auf diese Weise Gutes tun zu können und den
Politikern ihre getürkte Wahlwerbung und überheblichen Omnipotenzen
bezahlen zu dürfen, man gönnt sich ja sonst nichts. Ja sie glaubten
sogar ihre Peanuts als gut verdaulichen Preis für die angerichteten
und dümmlich angestifteten Zusammenbrüche des Gemeinwohls gut
angelegt zu haben, bis sie für ihr erspartes geld nur noch Gutes
von den Stiftern und Anstiftern erhielten. WIR wundern uns darüber,
warum diese gewaltigen Summen nicht wenigstens für etwas Handfestes
oder Sichtbares verwendet wurden, wie es ehemalige
Pharaone, Päbste und Kaiser taten, sondern dass mit dem vielen Geld
nur die prallen Spitzbäuche des gigantischen Heeres, überflüssige
Partei-Automaten zum Wohlfühlen der Hofschranzen gefüllt wurden,
die dem Volk dafür zum Dank immer wieder permanent neue Schuldkomplexe
einpaukten, statt ihre ma thematische Hirn-Klemme klammoffen einzugestehen,
quer durch alle erlaubten und kleine Zahl öffentlich wirken dürfenden
Parteien und Personen, die aus der freien Wahl ein absurdes Theater im
"Theatre de Babylone" abhielten. Das "Warten auf Godot",
glich dem nicht eingestandenen "mea culpa, mea culpa, mea maxima
culpa" der politischen Verursacher mit ihren verprassten Möglichkeiten,
generiert so aus ix-beliebigen Farcen der "opera buffa". Da
wurde angeordnet, ein Bollwerk an teurerster Isolierung für einen
nötig sparsamen Umgang mit Energie an die Hauswände zu kleben.Und
da sollten die letzten Euros dafür geopfert werden, damit sich die
Regie-rungsmitglieder genüber dem Ausland stolz als moderne und nachhaltig
ökologisch verkleidete Nation präsentieren konnten, nach Jahrzehnten
der Verschwendung nicht aber um unabhängiger von politisch und wirtschaftlich
teuer importierter Energie: Öl, Gas oder Atomstrom zu werden, sondern
im Gegenteil, um nützliche Ideoten für russische, französische
und türkische Interessen zu werden. Es war die Zeit, wo sich auf
einmal Fluten, schmelzende Gletscher, verheerende Windhosen und brennende
Wälder als metaphysische Strafen, natürlich für die arglosen
Bürger und nicht die schuldigen Politiker, Journalisten und Wissenschaftler
selbst, über die Bildschirme ergossen und dem naiven Zeitgenossen
Angst und bange wurde. Schon morgen wird uns der apokalyptischen Atem
hinwegraffen, als Folge der uns vorgebeteten Zivilisation unserer Elite-Gestalter,
die ja immer nur das Beste wollten, aber immer das Schlechteste und Dümmste
taten. So hörten die Menschen z.B.damit auf, ihre ehemals so heiss
innig geliebten Autos zu waschen und zu pflegen, weil ohnehin bald alles
vorbei sei und sie legten in den Biergärten die Beine hoch und blickten,
versonnen und versponnen den vorbei ziehenden Wolkenmonstern nach, um
nur noch auf den unausweichlich bevorstehenden Abgang zu warten. Doch
daneben ahnten es viele längst, dass in den TV-Anstalten nur eifrig
orientalische Märchenfiguren erfunden wurden um Geld zu schinden
oder GRÜNE Wahlpropaganda mit gefälschten oder verzerrten Klimadaten
zu machen, die angeblich nur vom selbst gemachten CO2 stammten, bis zu
dem Tage,wo nach allem globalen Multi -Schnulzi dann die Banken zusammenbrachen.
Jeder weiss, was dann kam und WIR brauchen das hier nicht weiter auszuwalzen,
bis dann der CO2-gesteuerte Untergang wie ein böser Traum von den
Bildflächen verschwand und ganz andere Dinge, in den Blickpunkt gerückt
wurden und die Menschen geschockt wurden und wieder einseitig und hysterisch
in die Arme irgendwelcher Parteien oder Doktrinen geschleust werden sollten,
egal ob mit Schweinepest, Vogelgrippe, De-mographie, Zwangswährung
oder irgendei-ner anderen Spielart populistisch erzwungener Kurzsichtigkeit.
Da wurde den Leuten eingebläut, ihre Hühner und Gänse im
Stall einzusperren, die Seuchenärzte aufzusuchen oder wenigstens
einen kulturflüchtigen Türken, Albaner oder wirtschaftsflüchtigen
Marokkaner pro Haus aufzunehmen, mit der alternativlosen Androhung, ansonsten
, mit dem dumpfen Hausmittel der Demagogen, als rechtsradikal auszugrenzt
zu werden, was dann die zwangsläufige Folge hatte, dass diese dann
genau so selbst ausgegrenzt wurden und die beiden Lager sich verständnislos
gegenüber standen, bis zum Knall und Fall. So waren die neuen, wirklichen
Nazis und Bräunlinge eben nicht mehr an der Farbe ihrer Partei zu
erkennen, sondern an ihren diktierten Tabu-Methoden. Der Sieg über
die Köpfe der Kleinen Leute ist ohnehin nicht zu gewinnen,denn
sie lassen sich immer nur kurze Zeit verführen,weil und gerade weil
sie von den süchtigen und getriebenen Eliten immer nur
als niedere Staubwolke wahrgenommen werden,obwohl gerade an dieser scheinbar
nicht ins Gewicht fallenden Staubwolke die jeweilige Staatsverfasssung
am genauesten abzulesen ist,gegenüber aller glitzernden Geschichtsschreibung
,die sich am liebsten mit Blut ,Asche und Flaschen beschäftigt. WIR
sind da hilfreicher.
WIR denken viel weiter
13
Im
übrigen brauchten WIR die Nestflüchtlinge vom Balkan,vom Orient
und aus Afrika bald nicht mehr als preiswerte Lohndrücker und Arbeitssklaven
zu missbrauchen, wie schon zu Beginn des Industrie-Zeitalters , der Sklaveninvasi- ion
in Amerika und jetzt wieder aus Mexiko und überall in Europa, wohin
die Menschen massenhaft aus den ehemaligen Kolonien flüchteten um
sich freiwillig selbst zu verkaufen, weil ihre Staaten unfähig waren
sie zu ernähren. Unsere Gen-Forscher haben ganz andere Qualitäten
an diesen Kultur-flüchtlingen und Politikopfern gefunden. Die die
unterschiedlichsten klima- tischen Bedingungen und die für die Europäer
oft seltsam anmutenden Sozialgebinde hatten wertvolle, seltene und unvergleichliche
Spuren in ihren Genen hinterlassen wie unsere Forscher herausfanden und
machten sie so für uns zu biogenen Schatztruhen.Der anhaltende Strom
dieser Desperados, Deserteure, Hasardeure, Marodeure, Armutsflüchtlinge,
Bettler, Kriminelle, Faulenzer, irren Fanatiker, war ein Glücksfall
für die optimierende Klon-forschung.Der missionierende Eifer mancher
dieser zumeist orientalischen Abenteurer machte Spass wie im Wilden Westen
und die Jagd nach dem Gold erlebte eine weitere Auflage ,wobei es nicht
mühselig geschürft werden brauchte, sondern reichlich aus den
Sozialautomaten quoll und niemand fragte, wie es eigentlich mit den sonstigen
Verhältnissen des Alltags zwischen den alten und neuen Bürgern
aussah. Eine brisante Mischung, die ängstlich oder erwartungsvoll
von den Politikern, für Stimmenfang und wechselseitige Diskriminierung
, ausgebeutet wurde und Sozialpädagogen, Journalisten, Pfar-rer und
Rechtsanwälte machten ihren Reibach an den sich rasch verdich- tetenden
Konflikten, die sich willkürlich und zufällig zusammen brauten
wie etwa die Arsenale archäölogischer Museen, die Geweih-Sammlungen
von schiess-wütigen Forstpflegern oder die Zusammensetzung der "öffentlich-rechtlichen"
Rundfunkräte. Endlich war wieder was los und die Biedermänner
und Scharfmacher brauchten aus Langeweile nicht mehr stinkenden Unrat
er- finden,denn die bunte Klatschmohngesellschaft gebar endlich wieder lustvoll
flächendeckende Skandale. Die auf der Lauer liegenden Werte-Gestalter
und Mitnehmer plusterten sich auf wie Ochsenfrösche und die Bürger
begannen intensiv die Politiker mit Argwohn zu betrachten ,denn die hatten
sich längst, in breiter Front, vom Volk abgesetzt ,denn sie wurden
in den wichtigsten Fragen hintergangen und natürlich nicht gefragt.Die
hier symbiotisch partizipierenden Medien legten Feuer, wo immer es möglich
war, denn das Interesse der Menschen an ihnen schmolz dahin, wie der Schnee
im Mai und sie behalfen sich mit kasuistischen Histörchen und unendlich
demagogischen Gequatsche telegener Wichtigtuer, um im Spiel zu bleiben.
Ausländerhass und Fremdenfeindlichkeit wurde reichlich verschenkt
uned dadurch geadelt , wo die Menschen ganz einfach demokratische Prozeduren
einforderten. Da wurde Stück für Stück an den Bürgerrechten
der Mehrheit gesägt ,gestückelt, getrimmt und geschustert und
einseitig ausgelegt, zu Gunsten einer Günstlings-wirtschaft, beliebiger
, gefälliger und reisserischer Minderheiten-Rechte. Ein Vorgang insgesamt,
der selbst uns, die EU-Geniker, heute in seiner seltsamen Verklammerung
von Sozial-Kitsch,Verlogenheit und politischer Korruption verwunderte,
um nicht zu sagen,grossen Respekt abtrotzte, denn es wurden schlicht alle
Schleusen und Grenzen geöffnet um auf Pump ,die grosszügigen
Sozial-Automaten auszunehmen. Also das Geld, das die Kinder und Kindeskinder
zu bezahlen hätten, vorausgesetzt, WIR hätten nicht beherzt
eingegriffen und der grauenden Zukunft ein Schnippchen geschlagen. Ein
Vorgang,der zuvor noch offen auf dem Polit-Markt als Segen und Rettung
des Abendlandes gepriesen wurde, während intern das finanzielle Chaos
immer krampfhafter unter der Decke gehalten wurde. Die Menschen begannen
rückwärts zu laufen und zu denken und fanden es schön und
interessant , was bereits weit vor der Aufklärung , die Menschen
ehedem krank, arm und unfrei gemacht hatte. Besonders einer kleinakademischen
Sozialschicht von Gutmenschen, Popsängern und linken Schicki-Mickis
war das hybrid gemischte Remake einer esotherisch ausgerichteten Schamanen-Ökologie
in sentimentalkindischer Robin Hood-Manier der grosse 'Bringer', genauso
wie der touristische Hang nach exotisch-magischen Kult-Erlebnissen, in
der "grossen, weiten Welt" der Flieger angesagt war, kreuz und
quer, gönnerisch mit Visa- oder Mastercard unterwegs, in allen Götzen-Staaten
und noch zivilisati-onsfreien , wildwüchsigen Zonen auf dem 'Traumschiff'
unserer Wunder-Welt, wo alle Natur vermeintlich noch in Ordnung sei, wie
im Paradiesgarten des Henry Rousseau und unbekümmerter Kinderglauben
jede nötige Kritik an dieser schäumenden Gefälligkeits-Kultur
hierzulande dieser ausgezehrten, ausgebeuteten, lebensunfähigen,
überlebten, korrupten Kulturen, wurde sofort ausgegrenzt, denn bunte
Bilder hinter Glas, farbenprächtige Magazine ,Flugreisen wollen verkauft,
Kirchen gefüllt und Praxen und Krankenhäuser wollten gefüllt
werden, damit der EURO wie der Rubel rollte,in alle Kassen der Menschenfreunde
wie der heuchelnden Menschenfänger. Also propagierten sie weiterhin
den meterhohen
Gerechtigkeits-Türken, die sprechenden Atomate: "Eden
für Jeden", denn das bedeutete Kohle für die Schlauen und
Ausbeutung von Empathie der Arglosen. Die Imigranten verstanden nicht,
dass sie mit den Unvereinbarkeiten und ihreren mit geschleppten kulturellen
Ungereimtheiten letztlich selbst fertig werden mussten und dies nicht
ihren Wirten aufhalsen durften, die ganz andere Probleme hatten und ständig
zwischen moralischem Getue und hin und her schwankten. Und noch immer
rechtfertigen sie sich dann so: 'Haben WIR nicht längst Kickboxer,
Bauchtänzer, Fussballer-, Tep-pichhändler und Würstchenbrater
erfolgreich gegen den selbstsüchti- gen Argwohn neurotischer, hier
beheimateter Eltern, schulpflichtiger Kinder, abgeschirmt und in Stellung
gebracht, damit unsere Analphabeten und lernungewohnten Imigrantenkinder
nicht mehr auf der kriminellen Rutsche ins Abseits geraten. Das schaffen
WIR auch noch. Denn das ist ja wohl die Lehre und die Quintessenz der
Aufklärung von der Aufklärung: Modern, moderat, gelassen, weltoffen
und hochmoralisch voran zu gehen mit prächtigen Plakaten und Vorzeige
- Menschen in voller Fahrt unseren Staat zum Blühen zu bringen .
Das waren die Parolen und jeder weiss heute, was das geheissen hätte.
Doch zunächst noch überliessen WIR unsere Kinder den pädophilen
Mäusen in den Medien, die auch noch für ihren süssen Schleim
bezahlt wurden. Wer das nicht wollte, nun, derwurde eben der story-süchtigen,
moralin-sauren Journaille und ihrer Filibuster-Meute zum Frass vorgeworfen,
was ja die schlimmste Strafe für all jene war, die sich insgeheim
eine Medien-Karriere gewünscht hatten, um sich dort nackt ausziehen
zu dürfen, Pis-tolenspiele und Verfolgungsjagden zu veranstalten,
sich gepudert närrisch oder diktatorisch aufzuspielen oder ihr adaptiertes
Gewölle und Gewolle in den Äther zu senden.
WIR helfen weiter
14
Seltsam
aber, dass bei all dem blühenden Sklavenmarkt, mit grosser Hife des
öffentlich-rechtlichen Fernsehens, die Schicht der immer
schlechter gestellten Landsleute, der Boden unter den Füssen wegzubrechen
drohte, obwohl sie oft für reine Hungerlöhne arbeiten sollten.
Dafür bekamen sie Fussball, so viel und so teuer, wie sie nur wollten,
mit aufregend unterhaltsamen Preisfragen, wer, wann und wo das legendäre
Tor da, dort oder hier geschossen habe, doch das verhinderte nicht ihre
Insolvenz. Das war dann nicht mehr so lustig. Gleichzeitig ergoss sich
über sie der Hagel der unabdingbaren Warenwerbung, mit Engelszungen
oder Sirenentönen und mit gierig klebrigen Fingern. Für jeden
Geschmack, aber nicht für jeden Geldbeutel durfte jeder, aber konnte
nicht jeder teilhaben an der aufopfernden Erhaltung dieses Staates, mittels
Konsum, der tonnenweise Steuern für seine aufwendige Bürokratie
und seine gerechten Taten in aller Welt und im Lande forderte. So wurde
jeder, zu eines jeden und zu aller Glück, zu einem immer heftigeren
Kaufrausch genötigt, bis eines Tages endlich ein erstes Etappenziel
erreicht wurde: Die Krone des Export- und gleichzeitig des Import- Weltmeisters
war siegreich errungen. Aber konnte dieses Ziel auch gegen andere Länder
beharrlich verteidigt werden, ohne dass die Bevölkerung schliesslich
gänzlich am Boden lag? Die Zweifel mehrten sich und die candle light
dinners auch, weil der Strom unbezahlbar wurde und die Banker mit dem
erwirtschafteten Reibach in die Karibik entfleuchten. Da dämmerte
es den Politikern und nach langem Suchen, nach den Schuldigen der asthmatischen
Krisen, fand man sie. Es waren die Bildungsbürger, die einfach nichts
von ihrer Bildung abgeben wollten und so wurde die Bevölkerung immer
dümmer und dümpelte sinnlos Auto fahrend im Lande hin und her,
ohne zu wissen warum, bis ihnen der Sprit ausging und sie ihre geliebten
Fahrzeuge billigst verscherbeln mussten. Jetzt wurde aus den Zweifeln
pure Gewissheit und der Ruf nach Gerechtigkeit übertönte alles
andere und die Linkshändler erklärten in langen Themensendungen
des Fernsehens die verzweifelte Lage und verrieten den Menschen ihr weises
Wissen, dass ihre Not einzig und allein daher rührte, dass sie, die
Gerechtigkeits-Partei, von den Wählern nicht mächtig genug gemacht
worden wäre. Da wurden sie gewählt, denn die Menschen hatten
bereits tausende Jahre das Glauben gelernt und glaubten täglich immer
besser und mehr, egal was da kam und gesagt wurde. Und es begannen die
rosa Zeiten. Doch die dauerten nicht lange, weil die Gelddrucker sich
weigerten, für so wenig Lohn, so hart Tag und Nacht , Geld für
andere drucken zu müssen.
WIR haben eine neue Währung eingeführt
15
Neulich
fanden WIR in der ausgebrannten Redaktion der WZ,Motto: "göttlich, humoristisch, freilich-sittlich, eine Festplatte mit einem noch
rekon
struierbaren Bericht,der wohl kurz vor dem Druck in der der Berg- und
Talstadt Wuppertal stand: "...so dass endlich
zwei Sozial-Automaten bereit stehen. Einer auf dem Berliner-Platz,als
'symbolisches Dankeschön' nach Berlin ,und der andere auf dem Robert
Daumplatz, gleich neben dem grün geblümten Parkautomaten, in
Gedenken an alle grossen Männer und Frauen, die in diese Stadt erst
noch kommen oder geboren werden, dank der zärtlichen Fürsorge
und politischen Weitsicht der Johannes Rauh-Faser-Stiftung. Jeweils, daneben,
eine Jukebox mit den schönsten Melodien und Arien von Verdi und Verdi,
die den Wartenden aus aller Welt, das lästige Anstehen nach den Gratis-Euros
versüssen sollen, denn gelegentlich wurde der Eine oder Andere gewalttätig,aus
eigentlich unbegründeter Angst leer auszugehen, aber auch,um die
belehrenden und erzieherischen Vergnügungen des "öffentlich-rechtlichen"
Fernsehens, gegen missgünstige Mitbürger
oder die flächendeckenden Fussballübertragungen "gegen
Rechts", nicht
zu verpassen, was WIR zutiefst verstehen und nicht kritisieren wollen.
Je
weils pünktlich um 8 Uhr, früh morgens, werden die Sozial-Automaten
von den fleissigen Politessen des Finanzamtes und Ordnungsamtes mit druckfrischen
Euros aufgetankt und nach nachhaltigem Insistieren der Grünen auch
sonntags . Eine eingefahrene Routine,die nach unseren Recher-chen immer
reibungslos funktioniert und Belehrungen aus Brüssel bis jetzt erübrigt
hat . Ein schöner Erfolg dieser zündenden Idee, teure Beamte
einzusparen und durch die zielführende Planung unserer Marketinger
unsere weltoffenen Kult-Stadt,im internationalen Kultur-Ranking, ganz
oben an-usiedeln.Vorbildlich für alle zivilisierten Länder
sei dieses AuszahlungsModell, so hohe Stellen in der UNO, weil hier das
Kulturelle mit dem Nützlichen und Sozialen zu "einem vorbildlich
verschweissten "Gesamt-Solidar-Kultur-Werk , mit echter EUNO-Qualität"
verflochten wurde, was in Frankreich noch gelernt werden müsse, sonst
werden dort noch weiter Autos brennen und , neben dem alltäglichen
Rififi, der ganze Staat in die Luft fliegen. Wuppertal ist in aller Munde
und was zuvor,selbst die hochmütigen Länder: Schwaben, Bayern
und Sachsen, blicken jetzt voller Neid nach NRW, dem neuen Zentrum des
sozialen Kultus und vorbei die ungerechten Attacken gegen das angeblich
ineffiziente Gehabe und Getue der einfallslosen Deppen an
der Wupper, die zwar alles wüssten und für ihre Bürger
täten, sich dabei aber immer tiefer und heilloser verknuddelten.
Die Marketinger,im betrieblichen Verbund mit der Sparkasse und der LBS,
hatten den grossen Malerfürsten Markus Lüpertz gewinnen können,
unserer Idee eines Sozial-Automaten,ein knusprig-krustiges Outfit zu verleihen,
das sofort alle Herzen gewann. Da stand es nun, verankert an einer Edelstahlsäule
fest verschraubt, mit dem grossen , sprechenden Maul
des Kunst-Magiers selbst, das hörbar im feinen böhmischen Dialekt
dazu aufforderte nicht zu zögern und sich bedienen zu lassen. Voraussetzung
dafür war eigentlich nur ein sanftes Streicheln des wunderbaren Blechkastens,
der alsbald mit einem Zufalls-Algorithmus Geldscheine herausschob. Ein
schwarzer Schlund also mit vergoldeten und beringten Lippen,der den sorgenfreien
Einstieg in die bergische Berg-und Tal-Welt erleichtern und bereichern
würde, keine Frage. Ein kultureller Quantensprung, der jedem Gutwilligen
zei-gen sollte, dass die Wuppertaler nicht nur als mondsüchtige Sektierer
hinter dem Berg beheimatet sind und selbstredend keine unfreundlichen
Spiesser sind, sondern Leute mit dem Blick für das globale Ganze
und dabei auch gut zu leben wissen."Der Mensch als Ruine oder Ruin,
stellar aufgestiegen aus der Wupper", wie es Lüpertz bei der
Übergabe des Kastens weise und schnaufend,wie immer Perlen geschmückt
und Edelstein bestückt,
im Festsaal des Moneten und Bon-Art Museums: "Auf der Heide",
mit dem freigiebig Kunsthistörchen repetierenden Schön-Fink
an der Seite, gelassen aber kraftvoll, dem so schnell entflammbaren und
zahlenden Kulturvolk locker und treffend, vor die Füsse zuschwärmen
wusste. Das war schon was,wie schon lange nicht mehr ."Nie habe er",so
Markus Lüpertz,"ein derart dityrambisches Kraft-Werk" von
solch fundamentaler Edeladel-Art geschaffen, das "ich zugleich auch
allen Archäologen und Historikern der nächsten tausend Jahre
als Denkmal und Grundstein einer idealen Sozietät hinterlassen möchte".
So kündete er und fuhr von dannen, im feuerroten Ferrari-Mobil ,
der sportlichen Extraklasse, das er,vom russischen Gas-Mogul Gerhard Schröder,für
die solidarischen Freundschafts-Dienste gesponsert bekam. Zum neidischen
Ärger des ortsansässigen Bazon Brock, der mit generalistischem
Blick, alles Wesentliche in der prächtigen Menschenkultur mit grossen
Worten he-
rauszubilden versteht, doch hier wieder mal zu spät kam. Kunst-Historiker
der Uni brachten aber ganz andere Tatsachen ans Licht, denn sie bezweifelten
die alleinige Urheberschaft des Lüpertz-Automaten . Lange zuvor hätte
Karl Lager-feld, der weise Life-Style Schneider
himmlischer und irdischer Hosen, Unterhosen, Büsten, Hemdchen wie
auch fotografische Scharfschütze, sich dem tüchtigen Marketing
der Stadt angedient, die hybrid zusammen wirkenden Synergien von Geld
, Gerechtigkeit und Kultur in dieser spannenden Stadt , durch einen kunstvoll
blechgeschneiderten Image-Automaten, zu einer einzigarigen
Sozial-Kult-Ikone zu schmieden und zu verschmelzen,l ange bevor sich
Markus Lüpertz an die Verschweissung dieses dityrambischen Zauberkasten
gemacht hätte um Wuppertal weltweit als einmaliger Kultur
Metropole leuchten zu lasen. Von den entlegensten Welten und Inseln fühlten
sich die Menschen ,durch Frlüsterpropaganda auf den Meeren angezogen,
ihr Heil in dieser Traum-Stadt für alle Einsteiger zu suchen und
dauerhaft die Automaten zu besuchen.Dem Bürgermeister sei das Gezänk
egal, so hiess es, er stände da haushoch darüber und alles wäre
doch gut, was die Stadt ins Gerede brächte, denn das sei bare Kohle
und die machte bekanntlich keine schmutzigen Finger. Endlich sei Wuppertal
ein Kur-Ort menschlicher Nächstenliebe geworden, so führte der
Oberbürgermeister weiter aus und seinen Worten war die Riesenfreude
über den gelungenen Hipe anzumerken. Er glühte puterrot auf,
als er mit seligem Blick nach oben, über die Menschen hinweg, die
schönen, unvergesslichen Worte verzückt ins Mikrophon flüsterte:
"Jetzt fehlt nur noch das Gestühl und die Bewirtschaftung mit
feinstem, bergischen Catering in den Biergärten für unsere vielsprachigen
Gäste, unserer berühmten Feste" und weiter: Ich bin
ein Wuppertaler ,um Jahre verjüngt und sichtlich erleichtert,
nicht mehr in Wahlreden, zum tausendsten Male in Wahlreden, über
die klappernde Schwebebahn und den jumpenden Tuffy reden zu müssen,
denn, alle guten Dinge sind jetzt drei, zusammen mit mit der Waldfriedensei.WIR
sind stolz auf unsere neue soziale Errungenschaft ,die im Vergleich zu
den immensen Summen für unsere Banker eigentlich nur Almosen sind.
Das kunstvoll erwirtschaftete Minus-Wachstum hier bei uns könne sich
ja leider nicht , via Home-Banking, direkt aus dem Kanzleramt mit Frisch-Geld
versorgen. Die Wuppertaler gingen beruhigt im Dunkeln nach Hause
, während den Laternen der Strom ausging. WIR , die EU-Geniker,haben
die Stadt wieder aufblühen lassen,die immer schon eine gerühmte
Metropole segensreicher Forschung war und eine Heimstadt endlos langer
Bänder, mit immer den gleichen Mustern. Wie geschaffen für uns
Eugeniker, um nahtlos und selbstverständlich , mit unserer Klon-Forschung
hier anzuknüpfen.
WIR haben es gründlich getan
16
Meinungen
zur Immigration und Völkerwanderung waren damals viel
fältig,so unterschiedlich, dass sie viele schon wieder sprachlos
machten, denn mit dem Für und Wider hätten sich tausende bunter
Pyramiden oder Pranger türmen lassen oder im Auspuff des alltäglichen
Geredes je nach Geschmack und Gesinnung zu Müll oder Gold generieren
lassen. Da wurde ein Fall beschrieben, wo ein drollig gewandeter Mann
mit langem grauen Bart, in Hockstellung auf eine Verkehrs-Ampel geflüchtet
war und dort still betend verharrte, bis er tot auf die Erde herab fiel.
Ein anderer Fall beschreibt eine Schar wilder Kinder, die in den öffentlichen
Beeten alle Blumen herausrissen, nicht etwa aus kindlichem Zerstörungswillen,
sondern weil sie hier das tückische Werk von bösen Teufeln sahen.
Und in einem weiteren Fall wird ein Zeuge zitiert, der im menschlichen
Gedränge einen, undeutliche Wörter murmelnden Mann beobachtete,
der plötzlich seinem Vordermann ein Messer bis zum Schaft in den
Rücken stach.Die Motive solcher Handlungen waren kaum ergründbar,aber
der gepflegte Wahnsinn machte es möglich, weil auch die Kultur der
westlichen Länder siech, leergelaufen und gespalten war und zwischen
Lust und Last, zwischen Wollen und Können und sich ein Teppich undemokratischer
Hatz und Hetz,über das Land gebreitet hatte. Vorwürfe etwa,
hier wären nahezu faschistoide Anfälle von Gehirnwäsche
zu konstatieren, sind natürlich wahr, aber viel wichtiger war uns
der Ansatz einer im Entstehen begriffenen multi-hybriden Staatlichkeit,
wie sie von unseren Wissenschaftlern errechnet und in sehr naher Zukunft
erreichbar sei. Ähnlich brisant verlief ja auch die überfallartige
Einführung der Zwangswährung des Euro, samt Europa-Karzer, wobei
janicht nur die Banker, das TV und die Politiker-Meute, ihre satte, grenzenlose
Freude haben sollten, sondern auch alle Menschen, die reinen und edlen
Gemüts waren. Den schmutzigen Rest quakender Freigeister wurden in
den Irrenhäusern weggeschlossen. Bei all den Ungereimtheiten und
nötigen Verarschungen waren die Menschen dennoch so lernbereit oder
folgsam, dass sie im Zweifel ihres Verhaltens, gleich auswanderten, um
ihrem geliebten und gelobten Staat so den letzten Dienst zu erweisen und
den Politikern die Möglichkeit zu geben, sich auf den oralen Gipfelbühnen
als alles könnerische Weltmeister und Musterschüler unter Ihresgleichen
präsentieren zu können, denn sonst wären sie womöglich
noch immer oder wieder, nur als kleine, mickrige, hässliche Bonsai-Nazis
beschimpft worden, die sie vielleicht noch waren, ohne es selbst zu bemerken.
Ähnlich Schmuckes liessen sich unsere Gestalter einfallen, um als
unersetzliche Öko-Freaks die Welt zu retten und sich in allen mutierbaren
Spielarten des Genres biofein feiern zu lassen,auch wenn die Öko-Botschaften
längst von allen Spatzen, von allen Dächern gepfiffen wurden
und nur die einfältigsten Nachzügler glaubten,hier noch vor
dem Komma Wesentliches sagen zu können, wo doch schon in allen Kindergärten
die Pimpfe das kleine ÖKO-ABC aufsagen konnten wie auch zuletzt alle
Politiker im gemeinsamen Hundegeheul. Und so sangen sie unverdrossen mit
Gilbert Becaud: "Es ist nie zu spät", wo sie eigentlich
hätten singen müssen: "Es ist immer zu spät"
! Wie sie auch vor den Bomben auf Belgrad sangen: "Ein
bisschen Frieden,ein bisschen Frieden usw ", wo sie dann eher hätten
singen sollen: "Ein bisschen mehr Frieden hätte es schon sein können
", wie
noch in den 40 Jahren vor ROTGRÜN.Doch, die niedlich Werte animierenden TV-Macher und Gestalter produzierten endlos und schadlose
motionalisierbaren, weltoffenen Unterhaltungs-Zoff, für ihr seichtes
Gewerbe , mono-kulturell , hin und her gewendet, in linkisch inszenierten
Stammtischen der politisierenden Feinschmecker, täglich , im Presseclub,
in notorisch einäugigen Stalking-Talk-Shows und beliebigen Dokus
, teurer als Kirchensteuer und unnütz wie der Blinddarm.WIR deuteten
es schon früher an, wie sehr WIR von der staats- gewaltigen Führungsqualität
der alternden Gesellschaft beeindruckt waren und wie weit sich die Funktionärs-Demokratie
, die Demokratur,bereits unserer Philosophie angenähert hatte. WIR,
die kommende EU-Genik hatten da aber immer noch nachhaltigere Ideen.Denn
während das Gezeter über den würdelosen Kultur-Krampf auf
der Strasse eskalierte, haben unsere findigen DNS-Leser längst die
Ursachen der Mechanismen, Ungereimtheiten ,unter- schiedlicher Verhaltensweisen
in Abstammung, Gesundheit und Sozialisierung bei u.a. Bildung, Qualität,
Zivilisation, Kraft, Immunität, Wetterfestigkeit, Neid, Sex, Krankheiten
und Religion, in und zwischen den Genen erkannt und in logischen Versuchsreihen
transparent entschlüsselt. Als Folge ergab sich die Pflicht endlich
eine neuwertige Gesellschafts-Verfassung In allen Mikro- und Makrobe
reichen der Wissenschaften, Kommunikation, Robotik, wirtschafttlich- keit,
Gemeinschaft , Ethos usw. zu entwerfen. Begriffe aus dem Grabbelkasten
antiker Moral, wie Sünde, Tugend und Ehre wissen WIR längst
ortsgenau
im Genom zu bestimmen und mit den neu konstruierten Steuerungsgenen zu regulieren oder abzuschalten. So begnügen WIR uns z.B. nicht
mit dem nur auf die Menschenmasse und Arbeits-Effizienz ausgerichteten
und smart propa- gierten Kalkül der Ausbeutung und Sozialisation der
Leute 'mit Imigrations-Hintergrund' als Füllmasse und Ersatz, fauler,prüder
teutonischer Zeitgenossen, nein, WIR wollten nicht mehr und nicht weniger
als die fremden Seelen experimentell nach neuen Prädikaten für
unsere EU-Genik gewinnen und ausschlachten. Das heisst,WIR werden die
unterschiedlich differenzierten Befunde, ihrer DNS, Spielplatz des Locus
ludens , neuer potenter Möglichkei-ten zur Optimierung unserer meta-hybriden
Revolution nutzbar machen .WIR gehen davon aus, dass sich in den Jahrtausenden
der Evoutions-Prozesse wichtige ,uns ergänzende Stammlinien signifikant
eingetragen haben.Wie seinerzeit die PharmaFinder in Brasilien und Asien
fündig wurden, oder die emsig in die Dunkelheit spähenden Astronomen,
immer neue Sterne im Universum fanden und glaubten ortstreu zu sehen,
so gelang es unsrer ortsansässigen Forschung, in den Gefängnissen
und Verwahranstalten, durch heimlich entnommene Genproben, eine systematische
Sammlung mobiler und mobilisierbarer, neuer Teilchen aufzuspüren, die
unsere alte Gesellschaft, ruckartig mit neuen Antriebsarten bereichert
und in der hybriden Kom- primierung, nun eine weitere Stufe optimierter
Vollendung eingeläutet wurde, wie es jüngst in einer morphologischen
Sammlung in Salzkotten aufgelistet wurde. WIR, die EU-Genik haben aus
den frustrierten Erziehungs- und Integrations-Prozessen der Verlorenen
Zeit der Doppel-Pässe, Parallel- Gesellschaften und Nazi-Exzessen,
exquisite und einzigartige Lehren für eine Zukunft ohne kriminelle
Konflikte gewonnen und Herz erfrischende Wahr-heiten gefunden,die uns
stolz und reicher machen, als je zuvor. WIR brau-chen keine kapitalistischen
Heuschrecken.Und WIR brauchen auch keine sozialistischen Heuschrecken.WIR
brauche überhaupt keine Heuschrecken dafür .WIR brauchen unseren
Verstand ,ohne Schrecken und Heu.
WIR halten Kurs
17
Unsere
hybride Klon-Demokratie repräsentiert im ausgereiften Zustand alle
Werte eines zukunftsfähigen Staates und hütet ihre mühsam
errungenen Werte wie kostbare Juwelen und antwortet mit Null-Toleranz
gegenüber allen Schurken , die unser Arsenal der Ehre und Würde
angreifen oder mit Schund und Schande besudeln wollen. Daher gehört
es zu den wichtigsten Tugenden und zu unserer höchsten Pflicht unseren
Staat zu schützen und wehrhaft gegen jeden Angreifer zu machen. Ein
alter, wahrer Spruch besagt: 'Angriff ist die beste Verteidigung'. Und
so tun WIR alles nur Erdenkliche, was uns stark und immer mächtiger
macht. WIR müssen unseren Feinden immer Schritte voraus sein und
sind es auch. Die primitiven, früheren Kriegs-Maschinerien waren
darauf ausgerichtet, im Kriegsfalle möglichst grossen physischen
Schaden beim Gegner anzurichten und ihn durch den Schock brachialer Gewalt
und den Verlust von Besitz und Gesundheit zum Sinnes-Wandel zu zwingen,
was nicht immer ausreichend gelang. Die Beispiele von Ba
bylon,Troja bis London, Dresden, Hiroshima, Beirut, Belgrad, Bagdad und
New York bereichern zwar die Geschichte mit Bildern schönster Zerstö rungs-Ästhetik,wie sie uns die Medien zuletzt immer saftiger und
prunkvoller, geschenkt haben, aber sie lehren vor allem smarter und
gewinnbringender die Verteidigungs-Strategien auf das Wesentliche hin
auszurichten. Also nicht nur wahllos Tote und materielle Zerstörung
anzurichten, sondern vor allem und wenn möglich, den Overkill an
der feindlichen, veralteten DNA zu leisten .Die biogene Zersetzung individualistischer
Nester und Brutstätten aufsässiger Freigeister,
die sich unserem modernen Gen-Stream in den Weg stellen und stellten ist
praktisch alltägliche Staatsrason geworden. Die alleinige Ausgrenzung
und das natürliche Aussterben dieser Anarchisten fruchtete nicht
wirkungsvoill und musste mit den Mitteln selektiv ausfilternder Bio-Granaten
ergänzt werden um die entsprechenden Zonen sauber zu halten. Durch
die notorisch wilden Völkerwanderungen in die gelobten Länder,
änderten sich die ehemals frontalen Völker-Kriege in terroristisch
verflochtene, grenzüberschreitende, Bürgerkriege, bei denen
eingesickerte , hungrige Minderheiten den ange-stammten, satten Mehrheiten
ihre Gesetze aufzwingen wollten. Das klingt jetzt langsam ab. Zuvor gerieten
oft so genannte 'Gut-Menschen' in den Hinterhalt von Politikern, potentiellen
Betrügen und Verrätern,wenn sie nicht schon von kriminellen
Banden ganz primitiv von ihrem Besitz gejagd worden waren. Die Dekadenz
und Naivität dieser Kreise war immens denn die Leute hatten es vor
lauter triefender Sentimentalität verlernt, sich ganz einfach zu
verteidigen. Dies waren die Geburts-Wehen unserer EU-Genikund der notwendige
Beginn der zunächst unbemerkt und lautlos eingeleiteten Glättung,
verhaltensgestörter genetischer Unstimmigkeiten zu einer am Ende
friedlichen Einkehr aller Hominiden in den Frieden der Immunität
gegen alles Ungesetzliche und Asoziale. Das kam nicht von alleine und
das erforderte unser Spezielles pharmakologische Know How und den Zugriff
unserer starken Vollstrecker. Diese erfolgreich optimierten EU-Geniker
und Neubürger zeichnen sich, leicht erkennbar, durch kraftvoll nach
Jasmin duftende Deodorants aus, die sie leicht und betörend vom bakteriellen
Gestank der Alt-Menschen unterscheiden .Auf diesem Effekt basieren auch
unsere unfehlbaren Bio-Granaten, die nahezu automatisch gesteuert und
stimuliert ihr Ziel finden, das überalterte Gen-Material sofort erschnüffeln,konvertieren
und säubern oder aber, hoffnungslos unwerte Genome mit entsprechend
präpariertem Pharma unschädlich machen. Die Bio-Granaten werden
in öffentlichen Toiletten mit der Wasserspülung im Kanalnetz
verbreitet oder einfach in die Luft geschossen, wo sie ihre übel
stinkenden Opfer selbsttätig finden und ausmorphen.
WIR forschen weiter
18
Vielleicht
wegen bestimmter spirituellen Anwandlungen,die wie gesagt,
immer noch gelegentlich das Unterbewusstsein malträtieren oder aus
einem unein-gestandenen Halbwissen,werden oft schwache Geister noch immer
von Angst und Misstrauen und von tief im Bauch explodierenden Bäuerchen
geplagt, wenn es darum geht unsere eugenischen Überzeugungen aus
dem Mief dieser traditionell konservativen und undefinierbarer Glaubens-Gefühle
in ein systemisches Orientierungs-Wissen zu überführen ,mit
dem WIR leben können oder das die Gewissheit anzeigt, in einem gewissen
Zeitraum genuin eugenisch geläutert zu sein. Ein Vorgang, der leider
noch nicht ausreichend materiell belegt ist. Aus den transparent überprüfbaren
Schritten muss, ein wachsender Glauben generiert werden, den WIR dankbar
als Zuversicht bezeichnen sollten und der schliesslich das klonable Selbst-Bewusstsein
erfährt, das alsbald freiwillig und beherzt unserem Staat der EU-Genik
unterwirft um sich bei uns erst richtig als Hybride entfalten zu können.
Wer kennt nicht den reduktiven Leitsatz von Rene Descartes: "ICH
denke,also bin ICH", der einem vorschnell vielleicht nur ein höfliches
oder gequältes Lächeln abringt. Dieser Kernsatz sagt also folgerichtig
nicht: ER, SIE, ES, WIR, IHR, SIE denkt oder denken ( Dies oder Das )
also ist, sind ER, SIE, ES, sondern es gibt nur das ICH als Gewissheit
und zweifellose Quelle bei der authentischen Verarbeitung und Vermittlung
von Wirklichkeit, gegenüber zweifelhaften oder automatischen Fremdbestimmungen
durch andere Personen oder selbst nie gemachte Erfahrungen und Informationen.
Sie werden fragen, was soll dieses pseudo-philosophische Getue bekannter
Fakten und Denkweisen. WIR, die EU-Genik, berufen uns auf Rene Descartes,
aber nicht wegen irgendwelcher sprachlicher oder suggestiver Finessen,
wie es zumeist die Politiler alten Schlages taten, sondern WIR benutzen
das Personalpronomen der 1.Person Plural, weil es für uns nur noch,
ganz exklusiv das zivilisierte WIR gibt und nichts sonst.Also kein DU,
ER, SIE oder ES und IHR oder SIE , sondern ausschliesslich nur die Summe
unendlich geklonter, gleicher ICH's oder ICHE: also ICH und ICH und ICH
und ICH und diese insgesamt sind WIR, im Gegensatz zum unzivilisiert,
verkürzten WIR, als wirrer disperater, apokrypher und unordentlicher
Anmassung einer Person oder kleinen Gruppe, die so tut,als könnte
sie für alle sprechen oder im Auftrag von ihnen. Was sind die anderes
als ein wirrnis und wirrwar egomanischer Selbstüberschätzung
oder Verzerrung von Realität, bei der etwa das einzelne Subjekt mit
seiner einsamen Selbst-Erfahrung nie und nimmer zu brauchbaren Deutungen
und Bedeutungen der weiteren Welt gelangen würde, geschweige zu einer
vernünftigen Kommunikation untereinander auf gleicher Augenhöhe.
WIR brauchen keine Streit-Kultur in unserer Zukunft. Wenn man so will,
besteht unser Verdienst in der konsequenten Reproduktions-Idee absolut
identischer, aber hochgradig hybrid optimierer ICH's in unserer kommenden
KLON-Welt. Oft erhofft, aber nie erreicht und erst von uns tatsächlich
gewollt und nicht nur gedacht, als hyperbe Qualität und Summe aller
vereinten ICHs , ein funktionierendes und uni- verselles Ganzes, was seine
Überlebenskunst in Würde betrifft. WIR hätten diesen rationalen
Erfolg gerne allen marodierenden Eliten" von gestern gegönnt,
doch die Verhältnisse und die Zeit waren nicht reif und kenntnisreich
genug für unsere wahrhaft wahren Wahrheiten, die natürlich,
allen notorischen Freigeistern, wilden Philosophen, Naturposteln, Einzelgängern
und Selbst-Heilern nicht schmecken mochten. Das haben WIR erwartet und
so haben WIR rechtzeitig zu unser aller Wohl die unerbittliche Jagd auf
diese Querulanten eröffnet.Die Scheidung Descartes, im übrigen,
in eine geistige und eine materielle Welt war selbtredend ein fast noch
mittelalterliches Himmel- fahrtskommando, seiner Zeit geschuldet, doch von
seiner mechanistischen Logik haben WIR doch ein paar Krümel gefressen
und gut aufbewahrt. Dennoch machen WIR jetzt Schluss mit diesem ganzen
Gewürge."WIR werden vom Lesen des genetischen Code zu der Fähigkeit
kommen,ihn zu schreiben" sagt Craig Venter und WIR auch .Das bedeutet
also: WIR erfinden die Welt neu, weil WIR es besser wissen. Die Magie
alter
Kult-Uhren ist abgelaufen und schal geworden wie saure Milch, mit allen
ihren fein gesponnenen, aber einfältigen Geschichten eingebildeter
Weis
heiten aus der Dunkelheit des MAHABHARATA. Hier und jetzt in unserer
heilenden EU-Genik ersparen WIR allen archaischen und dekadenten Völkern
ihre fälligen ein, zwei, mancherorten bis zu drei versäumten
Kultur-Revolutionen. WIR garantieren mit Hilfe unserer automatischen "neo-antizipierenden
Fehlererkennung", der unschlagbaren Ideation, das blinde Funktionieren
unserer Klon -Welt, mit ihren sinn-thetischen Hybrid-Anlagen. Ein revolutionärer
Sprung, heraus aus den ausweglosen, betrügerischen Binsenlabyrinthen,
Schminktöpfen und Wanderdünen, den fiebrigen wirren taumelnder
Illusionen und Hypothesen.Süchtig nach kurzwelligen standing ovations,
wiedergekäut in den täglichen Runzeln der Zeitungen, ihren Eitelkeiten,
Rechthabereien, Krusten und dem Lärm der blökenden Strasse,
sowie ihrer Urteile ohne Ur-Teile.
WIR haben die Wahrheit hinter uns
19
Schön,dachten
sie früher, dass es doch so viele Wahrheiten gibt, man
brauchte sie nur aufzusammeln oder zu kaufen und jeder konnte sich seine
eigene aussuchen.Massenweise fluteten aber nur erfundene Wahrheiten und
tückische Halb-Wahrheiten ohne die Last ihrer wahren Bedeutung durch
die zeitungen, Medien , Kanzeln der Kirchen und Politiker, des Konsums,
des Militärs, der globalen Menschenfreunde, der Professoren in den
Unis usw, die sich allesamt der wundersamen Wahrheits-Vermehrung verschrieben
hatten, ohne die alten zuvor verbannt oder verstanden zu haben, in so
hoher Zahl, dass sie und den Gänseblümchen den Rang streitig
machten.Epidemische Illustrierten und Hefte aller Bereiche muteten an
wie multikulturelle Koral- lenbänke und explosive Claims hochkarätigster
Diamantschleifereien und menschlicher Paradiese oder unfehlbarer Orakel.Da
bllieb kein Auge trocken und,-scheinbar-, kein Winkel unbeleuchtet. Alles
wurde hitzig durchstrahlt und cool durchhechelt, tausendmal nachgeredet
und mantraesk nachgekaut und trotzdem mit der Attitude des Neuen, Unvergleichlichen
vorgetragen: Von den vielen Zungen und Lichtern der Schreiber und Redner,
als wenn man es nicht schon bis zum Überdruss gehört und gelesen
hätte . Das wirkte dann zumeist leicht und schien für immer
veredelt, nur im Traum, denn funktionieren tat das allles keinen
Augenblick, weil die Bedeutung der Dinge längst aus der Sprache geflüchtet
war und die glättende Ästhetik und der erfolgreiche Konsum ihr
den Rest gab und seine eigenen Wahrheiten wie Viren in die Gehirnzellen
schleuste. WIR aber haben der Wahrheit in die Augen gesehen und sie hat
uns umarmt und WIR haben sie sofort erkannt.
WIR irren nicht
20
Neben
den normalen Menschen, dem Volk, gibt es auch noch Künstler, die
heimatlos hin und her irren und glauben, keinem Gesetz folgen zu müssen.
Was ist nicht schon alles,über sie phantasiert worden, über
diese 'wahren' Künstler, die sich selbst als 'Springende Gene' im
Genom der Menschheit wirken sehen und sich dabei zumeist beharrlich einer
bloss tele-und fotogenen Präsenz-Kultur entziehen .Sie überlassen
das den wahllos nach Anerkennung und Kohle 'schielenden Gewerbs-Künstlern
überlassen, -'man muss auch jönne könne' -, die ihre Arbeit
angeblich überzeugungslos und anschmeisserisch einer beliebigen mainstream
andienen und dem flottierenden Markt und dem kurzlebigen Marketing schlauer
Reibach-Flüsterer überantworten. Diese machen sich bereitwilligst
als Büroschmücker von Banken und Versicherungen nützlich
und prostituieren sich bei der dümmsten aller dummen Einrichtungen,
dem "öffentlich-rechtlichen" Fernsehen ,wo sie gierig in
wenigen Sekunden als Mitternachts-Kultur verramscht werden. Und dabei
eigentlich immer nur schale Schatten und eine zerklüftete
Retro-Kunst zelebrieren, die so als billige Folklore oder synthetische
Manscherei nach Anerkennung giert. Dass sie dabei nicht rot wereden, daran
erkennt man ihr fälschendes und hochstaplerisches Gewerbe. Ja, so
lamentieren sie,die 'wahren' Künstler und Freigeister über ihre
diebischen Pseudo-Kollegen und stilisieren sich dabei gerne als die letzten
Abenteurer unsrer durchgerasterten und rationalisierten Welt .Doch schaut
man genauer hin,dann sieht man schnell, dass diese wahren und freien Künstler
eigentlich überflüssig sind und in Wahrheit doch nur nur krank
übersäuerte Sozial-Schlampen sind,die ihre 'manisch-depressive'
, ja tierische Existenz , nur absurden und asozialen Ideen aussetzen,weil
sie eben nicht ganz normal und richtig im Kopfe sind. Erziehen lassen
sie sich nicht, auch nicht mit Geld und guten Worten, auch wenn ihnen
das schmeicheln und zu einem eifacheren Leben verhelfen würde. Sie
sind eben hartholzig wie Ebenholz und einspannen lassen sich diese Trotzköpfe
weder durch billigen Ruhm oder gelegentliche Rühmung. Sie fallen
sogar ihren gelegentlichen Schmeichlern in den Rücken, wenn ihnen
danach ist, man weiss das nie so genau. Orden und Preise brauchen sie
nicht,denn sie haben ja sich.Sie können zwar geradezu besessen treu
sein und handzahm wie Meerschweinchen gegenüber ihren Freunden und
leidenschaftlich treulos wie streunende Hunde oder auch mal pflegeleicht
und scheinbar handzahm wie hausbackene Meerschweinchen oder abweisend
und scheu wie wild streunende Hunde, ohne aber um Gunst und Labsal dabei
zu betteln. Sie sind zu jeder Zeit zu jeder Schandtat bereit und auch
glauben sie wohl ganz exklusiv den Sinn für das Wesentliche und Ganze
zu haben haben und basteln sich für jede Schrulle ihre eigene Moral
.Weder genügt ihnen eine "Magna Moralia" (Aristoteles),
noch eine "Minima Moralia"(Adorno), sondern nur ihre, sozusagen
handgeschöpfte Moral oder vielen wechselnden Moralien, wie einStrauch
mit hunderten verschiedenster Blüten und Blätter, die auf niemanden
und nichts zu übertragen sind. Kurz gesagt, sie zeigen uns den Vogel
und verzichten auf die Kröten im Tausch gegen ihre sonderbaren Produkte,die
sie daneben als alles eher bezeichnen würden als Kultur, denn die
verstehen sie nur als Reproduktions-Maschine und dunkel-dünkelhafte
Praxis von Gewohnheiten wie das Beten und Kneten. Stattdessen halten die
Produzenten dieser verstiegenen Kunst-Stücke ihr verwirrendes Tun
für eine spielverderbende Medizin gegen ideologische Konstrukte,
gegen demago- gischen Plakat-Populismus, gegen Pathos und Sentimentalität,
gegen einge- bildete Eliten und scheinheilige Spiesser. Mal möchten
sie primitiver sein und einfacher leben als Silberfischchen, mal futuristischer
als Nemo,mal morgen oder abendländischer als schwärmende Global-Player,
mal exotischer oder konstruktivistischer als Werbung oder alle Computer-Sprache
zusammen. Mal wirken sie zerstörerischer als ein Taifun und gefallen
sich im exessiven Wahnsinn oder hemmungslosem Streit, bis zur Ohnmacht
.Und dabei sind sie doch empfindsamer und verletzlicher als die märchenhafte
Prinzessin auf der Erbse, gewalttätiger als die berühmte Axt
im Walde oder wütender als Wotan.Ihre Arbeit soll einzigartiger sein
als jedes bekannte Weltwunder,mutiger als ein Samurei oder Rhodesian Ridgeback,
machtvoller als Ramses, Napoleon, Hitler und Stalin zusammen und dabei
magischer und geheimnisvoller als Rasputin, Erlkönig oder Missing
Link. Natürlich nur zum Schein schlüpfen sie in die absurdesten
Rollen und Berufe,mal wankelmütig zerrissen, mal grossmütig
oder weitläufig und schrecken nicht davor zurück, auch mal mit
Rattenfängern aus Politik und Gewerbe gemeinsam zu grillen und so
zu tun,als seien sie ganz bescheiden bloss der Nabel der Welt und Richtschnur
und Senk-Lot der geschundenen Menschheit, mal sehr ernüchtert oder
tobsüchtig, mal besessen wie bibelfressende Exorzisten und Satanisten,
mal teuflisch wie der folternde Offizier in der "Strafkolonie"
von Franz Kafka, der dem Verurteilten das Gesetz von seinem
Exekutionsautomaten auf den Körper ritzen lässt und dann, in
einem Anfall von Moral, sich selbst an der Maschine festschnallt und sich
die geflügelten Worte in die nackte Haut schneiden lässt:"SEI
GERECHT" ! Weniger dramatisch, aber spielerischer geht es zu am "Locus
solus" (1914) , des ' Erfinders Caterel,im Roman von Raymond Roussel,
etwas früher als Kafka, wo in einem Park eine Batterie seltsamster
Maschinen ausgestellt ist und zentral, der "Diamant",ein Aquarium
mit seltsamen auf- und abschwebenden "cartesischen Teufelchen",
einer Wasserfrau, einer Sirene "Faustine" und einem haarlosen
"Schwimmenden Kater", der für die erhaltende Energie der
ganzen Sippe zu sorgen hat und genau so abenteuerlich, etwas später,
im "Grossen Glas" von Marcel Duchamp, wo eine Schokoladenmühle
die innovativen Zellen speist, so wunderbar wie die Maschinen und Automaten
aus dem Schokoladenmuseum in Köln,die ehedem bis heute, automatisch
und unermüdlich, willige Geister mit körperlicher Fress-Lust
vermählen. Der Weg von diesen Orten, Kohorten, Teufeln und süssesten
Leckereien zur "Zwitschermaschine von Paul Klee, zum Werk des Jean
Tinguely, zu seinen Maschinen im 'Leerlauf', zur "Kunst-Wegwerf-Maschine"
des Bernhard Höke, zu den bösartigen,verletzenden, auch Blut
fördernden, kinetischen Objekten der Rebecca Horn, wie zur digitalen
Mal-Maschine und den damit geplotteten TV-Fratzen und Medien-Idolen des
Holger Bär, zu den Strand-Biestern von Theo Jansen und last not least
zu den "Wartenden Maschinen" von Hannes Waldschütz, dieser
Streifzug steht stellvertretend für viele viele andere Spinner, die
glauben, ihr Mütchen am technischen Genius der erfinderischen Welt
kühlen zu müssen .WIR sehen also , diese wahren Künstler
müssen alle verrückt sein und am Ende nichtssagender als ein
Haufen mit geschreddertem Müll. WIR, die
EU-Geniker, werden die überhebliche Verhunzung und A-Sozialisierung
unserer Welt,durch dieangeblich wahren Künstler,nicht
nur als kindliches Spiel von Wahn und Wehe entlarven, sondern diesen kindischen
Verrat an der Vernunft und den Standards und Gesetzen unsrer besseren
und höheren Werte-Welt in den Feueröfen unserer Müllverbrennungsanlagen
vernichten. WIR werden uns ein Fest und einen Jux daraus machen, diesen
ganzen Quatsch als stinkende Gift in den Äther senden, denn WIR haben
wirklich wichtigeres zu tun,als diese verbildeten und borstigen Welt-Bilder
länger und unnötig zu ertragen . WIR brauchen diese Leute nicht
und sie sollen dahin gehen, wo sie hergekommen sind:In das Nichts. Es
gibt ja daneben eine wesentlich grössere Zahl, liebenswürdigerer,
fröhlicher, gutartiger, besser zu uns passenden Künstler, denen
Deko-Motörchen ausreichen um uns ein wenig Zeit und anstössigen
Kummer zu vertreiben oder lustige Ideen
stilvoll und verständlich routieren zu lassen .WIR deuteten es anfangs
schon an und diese Gewerbs-Künstler stören uns nicht und machen
alles,was WIR wollen.Es fällt uns zu ihnen nichts Arges ein und sie
verbreiten meist eine fröhlichunterhaltsame Stimmung ,sie basteln
nicht an überflüssigen Rätseln und sie verderben uns nicht
den Appetit nach Kultur und gediegenem Geschmack. Und im übrigen,
was Technik und Wissenschaft zu bieten haben, das brauchen WIR uns nicht
von diesen Missgeburten madig machen zu lassen. WIR haben uns den Ur-Knall
zu eigen gemacht und spätetens aus der Zeit, da Jesus von Nazaret
seine Heil-Wunder vollbracht haben soll, kennen WIR das Universalgenie
aller wissenschaftlichen Inspiriertheit, das einer staunenden Menschheit
bis heute gelehrt und demonstriert hat, was möglich war und wäre
, zu denken und zu erfinden oder hätte gewesen sein können,
oder längst schon hätte sein können,wenn dieser Genius
mit seiner ganzen Urkraft und Schärfe des Verstandes, früher
und selbst heute noch , erschöpfend verstanden worden wäre.
WIR sprechen von Heron von Alexandria, der uns aus dem Dunkel seiner Lebens-Geschichte,
eine unglaubliche Fülle wissenschaftlicher Erkenntnisse hinterlassen
hat, u.a.z.B: in seiner Mechanika, seiner Metrika, seiner Geometrika,
seiner Pneumatika, seiner Dioptria, seiner Automata, seiner Belopoeika,
seiner Aeolipile und nicht zuletzt in seinen Theaterautomaten und seinen
automatisch zu öffnenden Türen und Tore.Anders als der eher
nur Formeln sammelnde Euklid in den "Elemen-ten", entsprangen
alle Geistestaten dem eigenen Kopf des wunderbaren Heron, wie es scheint
mühelos und nimmermüde, z.B: die Ideen zur Dampfmaschine, zur
Windkraft und zu programmierbaren Geräten. WIR, die Eugenik, verbeugen
uns vor diesem Heros und Herkules des Geistes und WIR können nur
neidlos diesen Glückstreffer genetisch optimalster Kondition bestaunen.Ebenso
den ganz anderen: Den Schweizer Panoramazeichner, Reliefbauer und Ingenieur,
Xaver Imfeld,1853-1909, der uns das mathematische und sonstige Werkzeug
lieferte, um z.B.das zackige Matterhorn zu klonen und an jeder Stelle
der Welt , einmal, zweimal, unendlich viele zu reproduzieren,f ehlerfrei
und gleich, vorausgesetzt WIR hätten die pure Stein-und Biomasse
dafür. Doch ein Blick auf die jüngsten 3D-Drucker heute verrät,
hier hat die Schweizer Präzision eine geradezu unheimliche Folgewirkung
gehabt und fruchtbar zugeschlagen. Denn das wird epochemachende Folgen
haben. Dennoch, Heron oder Imfeld ,sie sind zwar gross aber WIR sind noch
wesentlich grösser als diese Ingenieurs-Künstler und WIR werden
sie noch um ein Vielfaches übertreffen, wie WIR es schon alle ahnen
und anstreben, denn WIR haben die Natur im Griff, um nicht zu sagen im
Würge-Griff . WIR begnügen uns nicht, mit dem labilen Komparativ,
des etwas Besseren, sondern WIR sagen prophetisch und selbstsicher voraus,
in Anlehnung an die Weissagung des Spiegels von "Schneewitchen und
den sieben Zwergen": "...aber,weit hinter den sieben Bergen
, aber in kurzer Zeit, kommt die EU-Genik mit ihrem Glück und die
ist siebenmal schöner und hundertmal besser und tausendmal stärker
als alles,was vorher war" und das ist wahr,noch in diesem Jahr .WIR
machen es möglich. WIR haben die Moral ,WIR sind so gründlich
und genial und alles andere war einmal.
WIR bilden es aus
21
Um
Missverständnisse zu vermeiden ,wollen WIR hier einfach einmal erklären,
wie das Verhältnis der hier genannten 'Klone', des 'König-Klon'
und der 'Klon-Welt' zusammen hängt. Die Klone, die hier im Bulletin
einmal als 'Halb-Klone' und ein andermal als 'Voll-Klone' genannt werden,
sind 'Modell-Klone' , als Vorstufen zu unser aller Klonung im universalen
Klonautomaten. Sie haben ihren Ursprung in den ersten 'Humanoid- Klonen'
,'BIM und BAM', die von der der 'Langeoog-Bande' geschaffen wurden.Nach
deren Konzepten und Rezepten gelang es der Eugenischen Wissenschaft eine
endlose Zahl Klon-Repliken zu züchten, deren Genom in beliebig referenzierbaren
Objekten und Modulen vernetzt zu modellieren ist.I n ihnen sind sehr verschieden
beeigenschaftete Leistungen installiert, die , hier verkürzt dargestellt,
nach den Gesetzen von Platon 428-348 v.Chr.( Eugenik ), Charles Darwin,
1809-1882 ( Evolution ), Gregor Mendel,1822-1884 (Vererbung ), Barbara
Mc Clintock,1902-1992 ( Springende Gene) , Konrad Zuse 1910-1995 (Computer),
Michael Johannes Badura ,1938...( EU-Genik u.Hybrid-Kultur) generiert
wurden. Diese Generation sorgfältig bio-montierter Klone stellen
die Vorhut und Brücke dar zum später restlos optimierten 'König-Klon',
der alles in sich vereint und optimiert, was zuvor in den einzelnen Modulen
der Voll-, bzw. den Halbklone , in universellen Testreihen sequentiell
oder automatisiert realisiert wurde. Der Königs-Klon ist also die
integrierte Endform aller, unserer Bemühungen, die das zukünftig
synthetisch montierte Meta-Genom auszeichnen wird. In ihm sind alle Bausteine
mit umfassender Vernetzung zueinander optimiert. Wenn man so will, besitzt
der 'König-Klon' am Ende aller Operationen die idealsten Prädikate
der ganzen Menschheit, der Fauna, der Flora der Bakterien, der Einzeller
,inklusive aller atomaren Superteilchen und Prozesse. Der Königs-Klon
wird in unserem integrierten Gross-Labor, dem Kolossarium gezüchtet.
Daneben aber auch zusätzliche neue Synthetiks und plastide Neuformen
aus den Elementen und den Grundstoffen des gereinigten , abstrakten Verstandes
, aus dem All und dem Mikro-Kosmos, bis zur absolut unverbeserlichen Serien-
und Vollreife. Wenn dies alles reibungslos erreicht ist, WIR am Tag
X angekommen, an dem die dann vorhandene und geläuterte Menschheit
in die "Klon-Maschine" gehen darf, in der sie nach einer genau
errechneten Anzahl 'begattet' wird und als multiples "Klon-Volk"
das Universum kolonisieren wird. Dieser Klon-Staat ist durch und durch
hybrid durchgestaltet, bis in alle Einzelheiten und bis in alle Eweigkeit.Es
ist das "Morgen-Licht Land" und funktioniert nach dem
Kodex und der Matrix unseres revolutionären hybriden Clusters. WIR
werden alle Könige sein , also Könige unter Königen und
das Eben-Bild des ehemals erstmals von uns generierten König-Klons.
WIR sind dann fertig
22
Die
Zeit, vor der siegreichen EU-Genik mit ihrer siegreichen hybriden
KLON-Welt,hatte gezeigt,dass in der Geschichte zuvor alles schief ging
und beson-ders unschuldige Menschen immer wieder die schlimmsten
Greuel hinnehmen mussten und vor dem Nichts standen. Flucht, Vertrei
bung, Mord, Ausplün- derung und Aushöhlung ihrer verbriefter Rechte
nahmen kein Ende und es obsiegte der Terror diebischer Landräuber
und die Gier frecher Okkupan- ten.Menschenhandel,erzwungene Pro
stition wie Rauschgifttransfer wurden zur Belanglosigkeit und Gänse
klein gemäss der dekadenten wie herrischen Piefke-Politik. Und die nötige Staatskunst verkam zur wohlfeilen Kumpanei zynischer Mächte und
die technische Überlegenheit oder der stärkere Freund bot die
zusätz
lich Gelegenheit schmutziger Beutezüge, im Halbdunkel, in den Händen
aufgeplusterter Machthaber jeder Farbe und Weltanschauung. Leonardo hätte sich solch orgiastischen Tötungsmaschinen nicht erträumen
wollen, wie sie feige und völkerechtswidrig auf wehrlose Menschen
eingesetzt und später bauchklatschend als Friedenstaten gefeiert
wurden. So ging das zu,aber wäre es anders gewesen, wer weiss, dann
hätten die Vereinten Nationen und all das geleimte und schwindlerisch
zusammen geleimte EUropa vielleicht nicht die Grundlagen für unsere
hybride EU-Genik liefern geboten . Wie unsere Analysten dann herausgefunden
haben,eine Folge von zuviel Konsum von John Wayne Filmen oder bdie närrische
Philosophie irrer Steineschmeisser,die dann die Hoffnungen der stigmatisierten
Menschheit trugen, un-verdienter Weise. Eine Arabeske in der Welt-Geschichte,
oder besser, eine winzige Fussnote in die Ewigkeit, die mit untrüglicher
Logik auf uns, die heilenden Kräfte zuma-schierte. Ein pauschaler
Blick nochmal auf unsere liebenswerten Künstler aller Zeiten ist
nützlich und vielsagend. Gera-de die besten von ihnen haben ja in
heroischen, rituellen, illusionären Bildern, Plastiken den bild- und steinge-wordenen Instru- mentenkasten für
die trügerischen und verwerflichen Fetische der Kirchen, Fürstenhäuser
und Kriegshelden nicht nur protzig verherrlicht, sondern erst die Vorlagen
für die lächerlichsten Gemeinheiten und mörde- rischen Machenschaften
geliefert und sogar erst erfunden. Ohne den Schein und den geschniegelten
Prunk dieser Machwerke wäre die Welt ärmer an Lüge, schmutzigem
Ruhm und goldenen Glanz dümmster Verirrungen von Gewalt und Verbrechen
gegen Schwächere bis zum Genozid. In Ermangelung realer Götter
schufen die Bildenden Künstler auch die Prothesen und Vorlagen spekulativer,
unsichtbarer Religions-Mächte. Zwar wurden ihre Darstellungen zunächst
nur stellvertretend, als ob, angebetet und verehrt, aber im Kopf der Betrachter
vermischten sich alsbald falsch gedeutete Ursachen mit falsch gedeuteten
Wirkungen, mit Allegorie und Wirklichkeit, mit Propaganda ,Schein und
Sein, untrennbar zu Welt-Bildern und Geisterkult, zur Freude und Verblüffung
der Künstler selbst. Wo von deren pathetischer und verkitschter Überschätzung
und Stilisierung,noch jüngst lebende Malerfürsten ihren Nektar
saugten, auch wenn sie ihr gezeichnetes,gepinseltes,gemeisseltes und gegossenes
Bild-Geflunker konsequent auf die Ebene von Folklore und Flohmarkt herunter- gebracht
hatten , um ihren wahren Göttern und Halbgöttern: "Promi"
und "Kohle" , immer nahe und immer näher zu sein.So wussten
siie immer schon mit den Erlauchten und Omnipotenzen zu kuscheln, die
den Betrieb am Laufen hielten, und die, vergleichbar den ehemaligen Hofnarren,
heute oft getarnt als Comediens, Pop-und Journal-Stars und TV-Schreiber
für jeden opportunen Scheiss käuflich sind. So, wie sich früher
Kirche und Staat ihre Geschichts-Dekorateure im Hofstaat hielten. Und
so schmückten Banken Versicherungen, Finanzmärke und staatliche
Stammtische fleissig mit Bild und Text , obwohl ihnen die Instrumentalisierung
zum Dekor beliebigsten After-Shows verhasst sein müsste.Aber was
tut man nicht alles um dem Fluch der Tantaliden zu entgehen, wie er in
der Odyssee beschrieben steht. Ohr abschneiden, wie der unselige Vinzent,
aus echter Verzweiflung, über seine drohende Ohnmacht, nicht mehr
Herr zu sein über die eigene Seelenkraft und seine Ideale und unbestechlichen
, künstlerischen Ansprüche , das fiel diesen Kommerz-Künst-lern
, nicht im Traume ein. Dieses Unglück konnte auch denen nicht passieren,
die leichthändig ihre Machwerke aus fremden Bruchstücken zusammen
reimten und daraus einen goldenen Fake machten.Aber, es gab auch anderes,
wenn auch sehr selten: Zum Beispiel die prunkvolle Tätowierung eines
prallen Haus-Schweins vom Belgier Wim Delvoye,"Miss Lee", eine
sehr reale Transformation heutigen Lifestyles nach Art von Kickboxern
und Zuhältern, wie jüngst auf der Kunstmesse in Basel, der heimlichen
Hauptstadt der Baselisken. Doch das allgemeine Gros, die Masse der schöngeistigen
Färber, Drechsler und glatten Gefälligkeits-Schreiber verstand
es immer wieder , fast mit vorauseilenden Gehorsam und glatt rasierten
, Geschlechts- und Kopf-Teilen den Kunstmarkt mit traurigen Brachen ,
kaputten Urbilden (Platon) zu unterhalten. Und dafür lieben WIR sie,
die uns so freundlich bedienen. WIR brauchen Sie halt genau so, wie sie
sind , denn wir haben Kultur und wir wissen, was uns gut tut.
WIR sind längst in
23
WIR,
vom Zentralrat der Klon-Welt sind keine Wertmuffel und schon gar
keine Nihilisten,im Gegenteil.Je weiter unsere Macht reicht und von Tag
zu Tag mehr,entdecken WIR neue Werte und alles wird anders und ganz
anders .Ungebildete Querulanten haben versucht uns als Geisteskranke
hinzustellen, die wie alle Politiker und Despoten,eben einfach so Normen
erfinden,vondenen sie nicht wissen konnten oder wollten, wie sie sich
in der Zukunft auswirken würden. Wichtig war ihnen nur in solchen
Blind-
Versuchen ihre Macht zu demonstrieren.WIR sind so anders und WIR wissen
haargenau wie unser Werk ausgehen wird. Denn unser Handeln fusst auf der
"Hybrid-Axilogie Universalis Biblis".Dieses revolutionäre
Werk,das unsere immer präziser zupackenden Axiologen, die geistigen
Stifter und Anstifter unserer EU-Genik,geschaffen haben, reguliert und
fixiert alle zukünftigen Werte mit nahezu mathematischer Folgerichtigkeit
und Logik, zum Segen der geschundenen Menschen der Alt-Neuzeit. Doch zuvor
noch ein kurzer Blick auf die endlosen Wer tedebatten im alten Land.Geld
hatte seinen Wert, real und ablesbar wie die Briefmarken, leider eben
mit schwankenden Währungskursen. Natürlich wollen WIR die wahren
Geldwerte nicht mit moralischen Massstäben messen, aber verwandt
in ihrer wandelbaren Zuverlässigkeit waren sie allemal und sicher
nicht für die Ewigkeit geschaffen. Aber,wie sagte es schon Heraklit:
"Panta rhei"="Alles fliesst" und später Platon,
der Wegweiser und Lehrmeister ehedem: "Alles ist in Bewegung und
nichts bleibt stehen". Zwar tausendmal zitiert, aber es hat zu (fast)
Nichts
geführt, beim beschwören und schwören auf diese Werte,
den guten und
den bösen."Niemand springt zweimal ins gleiche Wasser",
sagten die al
ten Chinesen. Oder niemand denkt zweimal das Gleiche. Die Gerechtig
keit hat sehr viele Gesichter und ex aequo das Böse,ebenso wie die
Frat
zen einer nimmermüden Raff- und Herrschsucht in wechselnden Zeiten,
von Sekunde zu Sekunde. Für ihr Wesen und Unwesen gibt es keinen
konservierbaren Stillstand und alle Konserven sind irgendwann ungeniessbar.
Nur Ideo-logen,Bürokraten, Diktatoren, Religionen und Parteien sahen
das anders und sprachen dann schnell von Populismus, Stammtisch,Radikalismus
oder Anarchie, wenn sie ihre fruchtbaren Pfründe oder auch nur ihre
per manente Rechthaberei vom Wandel neuer Vorstellungen bedroht sahen
und ihre Werte als wertloser Müll auf die Halden gekippt werden sollten.
In Wirklichkeit gingt es aber zumeist um wesentlich weniger, es ging nicht
um Prinzipien oder philosophische Klarheit gesellschaftlicher Werte, sondern
nur um stupides Pokern irrender Reflexe und Echos mit Blick auf parteiliche
Macht ihrer künftiger Positionen: Pseudo-Werte also,mit entsprechend
rasanter Verfallszeit. Uneingestandener Weise verkehrten sich dabei nicht
selten die vermeintlich heiligen Werte in ihr schändliches Gegenteil:
In Krankheit, Irrsinn und Verbrechen, was natürlich dann "wertfrei"von
den Verursachern wieder vernich-tet werden musste, von eben den Erfindern
dieser Werte,die noch gestern in den rhetorischen Bastelstuben der Parteien,
des Fernsehens,der Lobby und der Papierhändler, das Gegenteil behaupteten,
von dem, was sie ursprünglich vertraglich versprochen hatten.
Irre Kreisläufe,die besonders die Mase der dumpf glotzenden Fernseher
zu bezahlen hatten. Natürlich nach dem eigennützigen Willen
dieser unermüdlich schwätzenden Parallel-Welten.Aber das eigene
Haus will ja in allen Ecken wertvoll und achtbar glänzen und sinnvoll
erscheinen. Hiess es noch früher: WIR wollen unsern Kaiser Wilhelm
wieder haben, so heisst es jetzt: WIR wollen unsern Willy wieder haben
und die Rosa und die Stasi sowieso, weil alles dann nochgerechter und
schöner wird.Und dort sitzt in einer Nische dieser Neu-Werter das
ständig infantil kichernde Sandra Maischbergelein und überlegt,
wie man den bösen Harald Schmidt,der keinen rot-grünen Mist-und
Kanalgeruch hat, vor laufenden Kameras als Charakterschwein vorführen
kann: Als verleumderischer Polen- und Türken-hasser. Da sieja weiss,
dass dieser so ganz anders gebackene, wache und hellhörige Freigeist
von ihr rhetorisch nicht zu schlagen ist, sucht sie Schützenhhilfe
beim mittlerweile auch politisch sehr gealterten Dieter Hildebrandt, einem
schlesischen Kabarettist, der ungefragt oder auch nicht, die Aufgabe zugewiesen
bekommt, auch für die missgünstigen Moralgruftis im Hintergrund
, behaupten WIR mal sie kommen hauptsächlich aus Deppendorf , dem
widerspenstigen Wild den Schneid abzukaufen und coram publikum unglaubwürdig
zu machen. Das ist so üblich in diesen sabbelnden Runden, dass nach
Möglichkeit immer ein missliebiges Opfer zum Zerfetzen eingeladen
wird um dann mit zahlenmässiger Überlegenheit über es herfallen
zu können: Eine feige gemeine und hinterhältige Art und eigentlich
ein blödes Schurkenstück und nicht mehr. Denn das verlangt schon
alleine die so überaus "spannende" und "werteorientierte"
Dramaturgie dieser erleuchteten Inszenierungen. Damit dies im Falle von
Harald Schmidt aber nicht so auffällt kann ja die kumpelig anmachende
Dummfrau, hier Genossin Maischberger, immer sagen: was wollt Ihr denn,
ich habe halt zwei Kabaretisten eingeladen.Punkt.Basta.Aus.Diese kleine
Episode zeigt aus welch mutig-demokratischen Geiste diese "öffentlich-rechtlichen"
Fernseh-Anstalten gestrickt sind ,i n denen jeder klei-ne Möchtegern
und Aufspieler den anderen seine kleine Piss-Moral und Piss-Anständigkeit
aufzuzwingen sucht.Heraus kommt dann eine pure, nicht mehr befragte ideologische
Besessenheit ,die selbstredend direkt in den Medien-Faschismus, der schneller
prangert und henkt als jeder verdammte
Sünder sündigen kann und wobei z.B.jedem primitiven Schläger
oder
lernunwilligen Macho neuerdings ein Migrations-hintergrund als Entschuldigungs-Mäntelchen
bescheinigt wird. Welchen Sinn dias haben soll,wissen wohl selbst die
Veranstalter nicht,aber es soll die Wähler grün-roter Parteien
, mangels angestammter Masse, mit eingewan- derten Blüten aufstocken,
mit entsprechenden Folgen im rechtsradikalen Lager. Das Geschwader der
gezogenen Schwadroneure z.B. in den Morgenmagazinen (ZDF,ARD), weiss denn
auch beflissen der Leitkultur des Hauses nachzueifern, denn man will ja
Karriere machen, gefragter Promi sein und sein Häuschen schnell abbezahlen,
selbstverständlich. Dafür lohnt es schon, sich verbiegen zu
lassen oder sich den Zweifel wie den Teufel auszutreiben. Akteure aller
Fach-und Kunstrichtungen wissen, dass sie ohne Berufsschaden zu erleiden,
nur mit geheuchelter, glatter Arschkriecherei durch das öde Nadelöhr
dieser einfältigen TV Narrenkultur passen. Das war der Stand bis
noch vor kurzem, bis dann die Wertegestalter den Finanzierungstod starben
und alle Freunde verloren , weil sie nicht mehr überzeugen und argumentieren
konnten und stattdessen ihr Heil in Zwang und Lügen suchten. WIR
vom Zentralrat der Klon-Welt dulden diese Verwertungsschweine nicht. WIR
sind keine destruktiv hypothetisierenden Popper-Jünger.
WIR sind einfach, positiv und konstruktiv
24
WENN
ALSO ... ( schrieb 1990 der LUXUS-Forscher Michael Badura) Wenn
also,die Zeit an Wert gewinnt, dann die GOLD-CARD.Bio-Contour geliftet
nach Tibet oder wenigstens die Maisonettenwohnung 3 Minuten vom Markusplatz
mit Dachterrasse,restauriert,mit Unterwasserdekor: Exotik mit Exzentrik.
Denn Luxus hat den Urwald gezähmt und das Dual Defense System geschaffen:
Reolutionäre in den MegadosePerlen. Da bringen Zucker-Tricoloren
Kinder auf den Revolutions-Geschmack und der Kennerblick verweilt auf
High-Heels inmitten dem würzigen Duft der Heide, dem Zirpen der Zikaden.
Da ist die Begegnung mit der neuen Car Audio-Maschine angesagt!Entdecken
Sie dann das kristallblaue Gel mit seinen feinsten Mikroknospen, Eau de
Toilette natural und den body-gebuildeten Abdul Karim mit mastercard LADY
IN GOLD auf der Postkommode im Schloss Vizilie.Oh Du liebster Wauwau.Comment
vas-tu? Lässig werden von einer Wand aus Licht die Füllhornlampen
präsentiert. Und dann die Welt des Holywood: On my OWN und feeling
prestige with feeling men.Zeit für coole drinks und heisse flirts:
Aberj a,man sollte sie langsam zwischen 12 und 14 Grad Celsius trin-ken.
Undnach Van Gogh eine foie gras oder einen Salatteller: "Tirol".
Wer sich für Anderes aufopfert, ist verdächtig ! Nur mit angefeuchteten
Schwämmchen bekommt man seidig transparentes teint Poudre mit beruhigen -
den Jojoba und Vitamin E. Glauben Sie denn immer noch,dass grün ei
ne Tarnfarbe ist oder ein Top aus grünschwarzen Hahnen-federn? Über
haupt nehme ich nur Aerobic Fat Metabolizers, denn sie geben meiner
Haut nachweislich die Qualität vergangener Jahre, denn der Auftritt
im
Reich der Sinne erfordert eine ganz besondere Hülle-mehr als Roses!
Und massgeschneiderte Hausschunucke schützen Luxustreter vor Regen und Schnee. Da leuchtet es, da da schimmert es,da da da flimmert
es, da da da da kann man getrost Ideen wie Bell-Bottom-Hosen leihen.
Ein Hauch von Ewigkeit. Ein strahlender Blick der Sieg über die Zeit.
Wo
her haben Sie denn diese schick skulptierte Uhr? Ich sags Keinem. Erst
bei noch höheren Aufprall- energien übernehmen die computerberech
neten Hirn-Bomber mit Herz. Greifen Sie nicht auf Alltägliches zurück,
sondern auf den guten futuristischen Geschmack. Für Alias ein Hocker
mit epoxydlackierten Sitz von Forcolinos Beauty Farm. Das Beste aus
dem Bestseller. Das macht Freude für sechs Personen: WMPF mit Eleganz, der Schliff edler Materialien. Sie verbindet reine Form mit grosser
Kunst in vollendeter Harmonie und 9 Möglichkeiten die Haare zu trocknen. Für Ladies komponiert.Am A erkennt man sie. JOOP! Mit dem Ju-
welen-Zertifikat. In ihnen lebt eine Frau,die schon lange eine Patek Philippe trägt. Dabei genügt eine nur 10-minütige Anwendung
durch ihre
selbst- reinigende Drehtechnik in den vier aktuellen Farben-indianisch
oder mondria-nisch.Hut ab vor soviel Eleganz ! Design in seiner schönsten Hochform sind Metallics über den Körper gegossen, für
so Wenige,
die Mehr verlangen, als Quelle für zauberhaft gefiltertes Licht. Look
and
weep ! The joy of socks mit Cony's Exclusive.Ein guter Mensch hilft ab
und zu ganz gern. Voila.Man muss vor allem gut geschlafen haben. Der
entscheidende Kick liegt in der langen Buntfalte.Comfort a`la carte. Da
knistert es,da spiegelt es, dada glänzt es auf jeder Kante. Lediglich
Car
tier zeigt sich etwas üppiger . Sandelholz und Jasmin und Ylang Ylang.
Sento che ci sei.Dali pour homme, das Geheimnis kultivierter Männer.
Das Y von Givenchi ! Fragen Sie doch nach Mascara in Pflaume. Es ist
unsichtbar. Aber es ist der magische Momment der Wahrheit.
Da,da,dada...
WIR sind anders,ganz anders
25
Der
Weg war lang für uns menschen, von den Urzeiten,von Chaos, von Kosmos,von
Uranos,von Thanatos, von Phantasos, von Eros, von Chronos gestern,bis
zum Kolchos heute .Mit jedem Tag entfernen WIR uns weiter von unserem
naiven, dunklen Ursprung und unser Jubel wird immer lauter, denn WIR gehen
den Weg von monströser Willkür gestern zur zielsicheren Vollendung
unserer EU-Genik morgen. Es ist der Weg,weit weg vom Hokuspokus der falschen
Zeugnisse und Bildnisse der "Götter, Gräber und Gelehrten",
denen der Widersinn und Wahnsinn an allen ihren Spuren und Scherben klebt
,wie Pech und Schwefel. Jener alles durchdringende Wust von Lüge
und Unwissen von Hochmut, Stolz und Anmassung, mit dem betrügerischen
Ausweis und göttlichen Patent-Schutz des unfehlbaren Eifers und Geifers,
aller orakelnden Gaukler und Erfinder ewiger Meta-Reiche , von Gondwana
durch alle aufgelisteten Zeiten bis in die Gegenwart. WIR aber machen
den Weg frei von Hunger und Not, mit der Kraft und der Erkenntnis unserer
Wissens-Gesellschaft, die uns alles lehrt und geben wird, was WIR je er
träumt haben, jenseits von Wunderglauben, Hellseherei und "wundersamer
Brotvermehrung". Und wer und wo ist denn schon Teiwaz, die Urkuh
Audhumbla und ihr sechsköpfiger Sohn Wafthrudnir? WIR sind keine
kosmologischen und esoterischen Spinner und keine astrologischen Welten-Erfinder.
WIR benötigen keine "Schwarze" oder "Dunkle Materie",
keine"Dunkle Energie" und erst recht keine "Schwarze Magie"
für unser Glück und unsere hell erstrahlende Wahrheit im finsteren
Universum. Und die
Mächte der "Ars Goetia" , die Furcht vor dem Teufel wie
den schwarzen
Löchern und dem schwarzen Mann sind uns ein Sack vollkommener
Lächerlichkeit und wüster Leere und leerer Lehre. WIR sind WIR.
WIR erfinden keine Rätsel.
26
Früher
sind WIR unseren Sinnestäuschungen erlegen, ohne es besser zu sehen
und zu wissen. So von Sinnen sahen WIR, was nicht war und wahr war und
was WIR nie gesehen haben oder hätten sehen können, weil WIR
es nicht sehen wollten oder sehen sollten. WIR haben das meiste falsch
verstanden und uns wie Hunde an kurzer Leine von trügerischen Mächten
und ihren religiösen Statthaltern durch die Zeiten führen lassen,
die ja auch nichts Anderes, Besseres wussten, aber ihr Nicht-Wissen von
unserer Hände Arbeit durch obszönes Gepränge versilbern
liessen. WIR haben uns der Magie und ihrem herrischen und abergläubischen
Getue unterworfen, weil WIR uns haben bange einreden lassen, sonst keinen
Platz im Paradies zu erhalten oder krank zu werden und WIR waren stolz
auf unsere Herrschaften und nannten es Kultur.So soll schon Konfuzius
gegenüber der Geister-Welt pragmatisch gesagt haben: "WIR sollen
die Geister verehren, aber nicht darin aufgehen". Wohl aus übergrossen
Respekt, aber dennoch mit der gönnerhaften Pose des "wissenden"
Potentaten, flüchtet der weise gelbe Mann in eine diplomatische Floskel,
weil er die Furcht vor den närrisch drohend wispernden Gespenstern
nicht erfolgreich abschütteln kann. Die Monsterforschung zeigt die
Konflikte und Ängste der Menschen-Welt eindringlich und flächendeckend
durch Zeiten und Kontinente, von Insel zu Insel, von Volk zu Volk, von
Gilgamesch und Abraham bis zum Kla-bautermann,nördlich u.südlich
der Sahara,vom Missing Link zu Lucy in Ost-Afrika und Ötzi inTirol
bis zum vordergründigen Getier in der Unter-haltungsindustrie. Da
findet sich ein abnormer Katalog als Quelle bezeich- nender Geisteskrankheiten, verkörpert in den vielen absonderlichen Figuren und wechselnden Gott-und Geistergestalten, beginnend
bei den verschiedensten primitiven Schama- nenkulturen, bis zu den sogenannten Hochreligionen unserer alten Neuzeit. Die irreale Glau-bensbereitschaft
scheint den Menschen in die Wiege gelegt zu sein oder war es nur ein unverbindliches
Phantasie-Spiel um so die Zeit, die langen Nächte und Winter, fremd
bestimmt zu vetrödeln wie heute beim Fernsehen? Natürlich nicht.Es
ging um Tugend und Sünde, um spätere Auszeichnung und Verdammung,
um Tod und Teufel. Priester und Tyrannen schrieben die Drehbücher
für die wundersame Einkehr in die blödsinnigsten Paradiese und
Höllenfeuer.Sie bestimmten Richter , Ankläger und Geschworene
und dieser ganze ritualisierte Wahn bekräftigte noch ihre herausragende
Stellung über dem geduldigen Volk, das sich die Sklaverei noch durch
ärgste Fronarbeit verdienen musste. Das fing bereits in der grauesten,
vor biblischen Urzeit an, zur magischen Bannung unerklärlicher Mächte
und Natur-Effekte, für einen erhofft reichen Jagderfolg sowie mit
den hierarchischen Dynastien später in der Antike bis zum verbildeten
Christentum heute: Mit ihren Heerscharen von monströsen,über-,ausser-,unterirdischen
Gottheiten, bösen, gütigen Licht-, Schatten-und Scheinwesen,
Beglei- tern und Führern in die Unter- und Metawelten oder auch besonders
tückisch taktierenden und zuschlagenden Satansgestalten, Dämonen,
schwarzen und weissen Feen, Elfen und bösen Zwergen, oder lieblichen,
lustigen oder ausgesprochen boshaft und unberechenbar agierenden Naturgeistern,
Gespenstern und halbtoten Kreaturen, die sich in allen Erscheinungsformen
der Elemente und spezifischen Gewichte in unsere Welt einschlichen,sichtbar
oder unsicht- bar,menschenverwandt oder so ganz anders gestaltet oder verunstaltet
sind, die uns nötigen, strafen, prüfen, foppen, beglücken,
bewerten, leiten, ändern, heilen, besänftigen, eretten, potent
oder schwach, bessern und reich machen sollten: Seth, Nechbet, Thot, Toeris,
Cherubim, Chimären und immer wieder bastardisierte Doppelwesen und
Trugbilder, Baselisken,Teufel und teuflische Verwandlungskünstler,
Wechselbälge, Engel, Dryaden, Kappas, Hexen, Fafner, Skylla, Month,Franckenstein,
Klabautermann, Erlkönig. Neidköpfe, Gargoylen, Masken, Incubus,
Succubus, Nachtmahr, Zentaur, Zyklop, Rasselbock, Winselmutter, Welthund,
Hühnergott, Phönix, Hippogryph, Holzfräulein, Nosferatu,
Ziz, Vampiren, Zombis, Wolpertinger jeglicher Art, Mutanten, Roboterwesen,Aliens,
kranken Zellhaufen, Bio-Müllgeistern, Nöck, Volk der Dama, Hadat, Ich- Dr.Fu Man Chu, Dr.Pachamama, Quetzalcoatl, Mabuse, die Fliege, Herr
der Fliegen, Tumatauenga, Macuilxochitl, Cabraca, Huracan, Inti,Daniel
Düsentrieb, Dr.Eisenbart, Bio-Automaten, Riesen und Wichte, Captain
Nemo, Rübezahl, Zhurong, Lemur, Dracula, Naga, Amphithere, Fenghuang,
Wilder Mann , Pandora, Nahual, Long, Eichengeist, Spaghettimonster, Ogopogo,
Feld-, Wald-und Wiesenschrate, Kornmuhme, Roch, Ariel, Troll, Büchse
der Pandora, Medusa, Chupakabra, Amphitere, Elwetritsch, Leviathan, Gorgonen,
Sphinx, Mantikor, Harpyien, Bergmönche, Sirenen, Mermecolion, Skiapoden,
Eshu, Brahma, Lamien, Erdhenne, Feuerputz, Obba, Shango, Jiang
Shi, Pan, Bieleboh, Czorneboh, Kalma, Tapio, Aufhocker, Ahasveros, Obatala,
Werwolf, Ziegensauger, Meerjungmann, Haunting Doll of Florida, Nephilim,Vogel
Greif, Feuerdrachen, Tatzelwürmer, Rumpelstilzchen, Lorelei, Alp,
Alberich, Baal, Alfen, Bogies, Höllenhunde, Geisterstühle, Grundstein,
Drude, Medusa, Kikimora, der böhmische Golem, Flaschengeist usw.
Eine komplette Aufzählung ist hier nicht möglich, aber auch
nicht notwendig. All diese Erfindungen und Projektionen der menschlichen
Hybris stehen für die scheinbar ausweglosen Verwirrungen,Ohnmächte,Kopf-und
Geistes-Krankheiten, die uns Religionen, Naturreligionen , Mythologie,
Entenhausen, Alchemie und die neurotischen Ausgeburten von Film, Literatur,
apo-tropäische Handlungen mit und ohne Weihrauch, Exorzismus sowie
der so genannte Phantasieschatz aller Länder,Völker und Zeiten
andichten wollten. WIR sollten und WIR gingen, so gefügig gemacht,
auf die Knie vor der Heuchelei und Tücke betrügerischer Götterboten,
blinder Seher, Gesetzeskünder, Wunderheiler und Wunderheiligen. Und
so künden
diese Fiktionen, Projektionen und Wahnvorstellungen sektiererischer Besessenheit, von unseren erbärmlichen Mikrichkeiten, Unfähigkeiten
der
Seele, vorpro- grammierten Ängsten und sonstigen Schwächen unserer
lächerlichen Existenz, egal auf welcher Seite WIR stehen, ob WIR leiden,
herrschen oder einfach nur frei leben wollen. Unglaublich die eingefressene
Sucht und Vorstellung, in der die göttlichen Chimären, zwischen
religiöser Wollust und kleinmütigem Masochismus, uns aus der
übergeordneten Welt in den Wolken permanent beobachten und irgendwie
moralisch bewerten, um uns dann gnädig für weinselige Demut
zu belohnen, grausam für angebliche Sünden und Sakrilege abzukanzeln
oder einfachnur mit Gleichgültigkeit zu bestrafen. Die gottlosen
Buddhisten erscheinen hier noch am glaubhaftesten und menschenwürdigsten,
obwohl ihre apathische Leistungsverweigerung unserem Tatendrang restlos
widerstrebt. Alles insgesamt ein Zwei-Jahrtausende altes Affentheater
und ewige Schande, das nur den einen wirklich bedauerlichen Zweck zu kennen
scheint, unsere selbst gefundenen verfeinerten Systeme, unserer wissen--schaftlichen
Wahrnehmungen und methodischen Auswertungen für unser reales Leben,
mit all seinen technisch-logischen Höchstleistungen und systematischen
Denkver- mögen, als krankhafte Überheblichkeit und Hybrisl ächerlich
zu machen und dabei nicht selten als überflüssig, durchgeknallt
und absurd erscheinen zu lassen, wenn man es nicht versteht, angesichts
eines angeblich vorbestimmten, unausweichlichen Schicksalszwangs , der
uns zu Hampelmännern irgendei-nes Hokuspokus machen sollte. Dies
in allen Fällen ein irrer, rechthaberi- scher Mummenschanz allüberall
und jederzeit, im Zeichen irgendwelcher kunter-bunter oder uniformierter
Kleider- ordnungen, die sich auf höhere Ordnungen und Heilungs-Rechte
berufen und deren ödes Tun und Lassen meistens nichts weiter ist,als
eine Beleidigung der eigentlichen Lei-stungsträger ,die dann von
moderierenden Gigolos wie kindliche Sonderlin- ge vorgeführt werden,wenn
überhaupt, denn Kompetenz ist für gepuderte Wichtig-Tuer nur
ein Wort aus dem Lexikon. Wichtiger scheinen da schon anmassende Reflexe
zu sein, die mit Arschkriecherei leicht zu Amt und Würden führen
und sich dort, auf vermeintlich gleicher Augenhöhe, der Dienste von
Intelligenz, Erfindung und Phantasie bemächtigen. Uns leitet nicht
Fake, Bluff und gekränktes Selbstwertgefühl im alten TV, denn
WIR die EU-Genik, sind nicht zufällig die wirkliche Elite einer neuen
Zeit, die unsere noch unerzogene Menschheit ans Ziel bringen wird. Nicht
zuletzt durch den heilenden Verstand und das beharrliche Bohren unserer
wissenden Dienstleister, bei denen WIR uns hier schnörkellos und
wortreich bedanken möchten. WIR haben dazu gelernt und WIR missbrauchen
unsere Wissenschaftler nicht zu kurzweiligen Machtspielen, dämlichen
Ratespielen und schmückenden Tiraden, sondern WIR ziehen den Hut
vor der Entzau-berung archaischer Naturblokaden durch unsere grossen Geisteshelden,
die früher janusköpfig, zwischen Genie und Wahnsinn,stigmatisiert
wurden. Dies die Rache und der arglistige Frust der Dummen und Einfältigen,
besonders der Psychologen, den bieder meiernden Propagandisten blödester
Normalität, die ihr miefendes Werte-Gestottere für den Nabel
der Weisen halten. Und selbst, einige Stufen darüber,brauchen WIR
auch keinen Gottfried Benn oder Schopenhauer mehr . Und überhaupt
brauhen WIR keine bösen alten Männer.
WIR brauchen uns
27
Selbstverständlich
ändern auch die Monster-Welten ihre Stars, manche
verschwinden einfach spurlos, andere werden in der Film-Welt zu kitschigen Pappkameraden gegen die böse Ratio. Doch wie auch auf dem selben
Stück Erde im Laufe der Zeit die Vegetation wechselt und die
Geschichte tobt, bleibt der tiefe Boden darunter nur unberührt wenn
keine Erdbeben das Unterste nach oben treiben oder flüssige,gasende
oder verkrustete Elemente sich abwechseln , oder glühend Heisses
in klirrendes Eis erstarrt und umgekehrt. So ist es auch mit dem Nimbus
und Zeitgeist der wechselnden Götter-und Dämonen-Welten bestellt,
die weichen Hirnen erst machtvoll entspringen, dann gefürchtet an
die Wand gemalt werden wie der Teufel, dann belächelt und schliesslich
vergessen werden, um Platz für neue Angst-Figuren zu machen, die
auf dem gleichen Humus der Einfalt wachsen und bei demagogischem Bedarf
von selbst ernannten Heils-Erziehern und Exorzisten in die Welt gesetzt
werden , die Schatullen mit Geld und die Kirchen mir Gläubigen zu
füllen. Diese Hybrid-Kreaturen und Angstfiguren aus Mulm und kalkulierter
Tücke,manchmal ganz abstrakt in Form von Angs-tbegriffen aus dem
Boden gestampft oder naiv, geisterhaft, menschlichen Wesen angepasst,
entsprangen allen Zeiten und noch gestern, den Macht-Apparaturen von Stammenfürsten
oder aus Politik, Versicherungen und weltweiten Kapital-Konglo- meraten.
Letztere,mehr der Gegenwart zugeeignete Chimären, kommen oft leise
und zart mit der Offerte freundlicher Dienstleistungen fürJedermann
daher und enden schliesslich oft mit dem brutalen und scheinbar gesetzmässig
automatisierten Zugriff auf das umfassende Leben der so fürstlich
bedienten Arglosigkeit, dessen Wille am Ende mit Karzer, Entmündigung
und Enteignung kriminell zerstört wird. Es hiess dann: 'Was willst
Du denn, Du kleiner Wichser'. Oder der Geprellte wurde von autistischen
Call-Centern dann im endlos kreisenden Schwachsinn, mit Hip-Hop oder lyrischen
Gesängen zermürbt. Ein Prozess, bei dem der Verlierer von Anfang
an schon feststeht. Ein Prozess, wie aus dem "Prozess", eines
gewissen Franz Kafka, bei dem das Opfer im Steinbruch der Gesetzes- labyrinthe
quasi sang- und klanglos geschächtet wird. Der Staat versteht sich
dabei immer gerechter und gnädiger Staat , der dem Leviathan von
Thomas Hobbes, 1651, zu unser aller Wohl bis zum Tode ebenbürtig ist.
Wech- selbalgartig leuchten hier, im Grunde alte, aus der Geschichte bekannte
und bewährte Machtstrukturen auf, nur feiner, eleganter, sogar mit
den Attituden eines aufklä- rerischem Getues , seitens der Macher ,
Gestalter und Nutzniesser, in diesem büro- kratischen Bandenunwesen,
das wie ein unmässig fressendes Monster seine ihm Anvertrauten ,
Kunden oder Untergebenen , wie auch immer,aussaugt und seinen Besitz zerkleinert.
Und die Auguren berichten weiter von verdienten Menschen,die in diesen
Systemen zum Dienst antraten,transformierten bald zu humanoiden Automaten,
wie sie u.a.von Descartes und Kepler und bereits schon in der Antike bekannt
und benannt wurden. Dort taten sie ihren würdigen Dienst, als willige
Haustiere unsichtbarer und anonymer Mächte,die sie nicht verstehen
oder sehen brauchten, denn sie übten ja nur die verabredeten Handlungs-Muster
aus und fungierten so als winzige, Apparat erhaltende Synapsen und Tastaturen
in diesen Konstrukten, die sich wie blähende Hefe oder Montage-Schaum
in alle Bereiche des Alltags und der dort tabuisierten Wert-Ordnungen
ausbreiteten: Von innen ge--peitscht,vermeint weltoffen für alles,
aber eigentlich nur das, was das eigene Systen nährt und fett machte
oder als blitzschnell zuschlagende Gang. Die hier eingepassten Menschenzellen
fungierten,benebelt von Eitelkeit und der Geltungssucht dazu zu gehören,
nahezu arglos und willenlos, in dieser Leitkultur,deren alleiniger Zweck
es war, Widerstände gegen das Wachstum ihres System mit Stumpf und
Stil auszuhebeln,zu leugnen , in Staub zu verwandeln und durch penetrierende
Lobhudeleien und Judaskuss zu umarmen und auszunehmen. Der zahlende Bürger
gab dabei unverdrossen seinen Geist auf, auch zu Gunsten eines zusätzlich
unter dem Tisch
operierenden Bak-schisch-Getriebes, mit entsprechenden Regel-Werken
hochwertigster Gewerbemoral, politisch verkleidet, besonders vor anstehenden
Wahlen. Diese Maschinisten nannten sich seltsamer Weise oft Journalisten,
Moderatoren und Nachrichten-Bringer, aber man könnte mit Ringelnatz
auch sagen: "sie waren eigentlich nur aus Gips." Das Ganze tarnte
sich, mit einem gewissen Understatement als "Repräsentative
Demokratie" oder Aufsichts- oder Fernsehrat , GMBH oder oder oder.
Der Phantasie sind, gegenüber jeder schreibenden Aufzählung
, keine Grenzen gesetzt. Das Modell solcherart Grottenolm-Clans ist verkürzt
und würzig in den schäumenden Talk-Shows zu studieren, die eigentlich
nur der lange Arm der rot/grünen Meute ist. Die Zeit ist eigentlich
zu schade um diesen Mief , Rotz und Scheiss der politischen Schickeria
zu durchleuchten. Obwohl eine Medien-Archäologie in den Giftschränken
reichlich Beute machen könnte, vorausgesetzt, die Pharaone haben
schon dafür gesorgt, dass da nur noch harmlose und windelweiche Klösschen
in den Tresoren schlummern.Im Jazz nennt man es Riffs oder Vamps, wie
hier refrainartig Mantras mit immer derselben, politischen Melodie , von
immer denselben schnuckeligen boys und girls ,mit immer wieder den gleichen
süssen Refrains und Derwisch-Kreiseln , aber mit heftigem, methan-haltigen
Gestank , ausgestrahlt werden. Meinungen und Stimmungen, benutzt wie die
rauchenden Cols in Western-Episoden sollten ein Reiz-Klima schaffen, weit
entfernt, von Kompetenz und freier Meinung,aber um so mehr mit ideologischer
Verklemmtheit, als wohlfeiler Drechflegel gegen alles, was nicht den berüchtigten
öffentlich-rechtlichen links- händlerischen Stallgeruch
hat. Längst schloss sich hier der parlamentarische Halbkreis der
Parteien fliessend zum Kreis, von den ganz Linken zu den Braunen ganz
rechts und man versteht langsam , wie im Dritten Reich die Nazi-Herrschaft
eingeläutet wurde, so ähnlich kam auch der Euro zustande, ein
echtes Kind brauner Willenskultur. Wortbruch, Schwindel und korupte Toiletten-Diplomatie
machten es möglich: Ab heute wird mit dem EURO zurück
geschossen!Ganz zu schweigen von den linkischen Wer- besprüchen
des verklemmten Schicki-Micki-Linken Ulrich Wickert: Es wird alles
so wunderbar schön und leicht , wenn man an den Grenzen die Währung
nicht mehr umtauschen muss. Die Menschen die diesen Werbe-Schrott
am Ende bezahlen, werden gar nicht erst gefragt und natürlich von
der TV-Öffentlichkeit ferngehalten. Dafür sorgen schon Psychologen
des Zweiten Bildungsweges,die der TV-Meute die Grundzüge der Gehirnwäsche
eingetrichtert haben. Ansonsten das ,nach diesem Muster arbeitende und
vorgesiebte Stühlerücken der selbst fabrizierten Promis und
Dummies. Die Auguren berichten weiter: Zum Knall kam es aber nicht nur
wegen der unausweichlichen Folgerichtigkeit solchen primitiven Geschwätzes,
der hier teuer und ferngesteuert werkelnden Bauchredner. Die nimmersatte
Verbrüderung von schmut- zigen Geschäften und Sozial-Romantik
addiert sich in den Brand-Zeichen und Spuren der vergammelnden Metropolen.
Sie, die Macher machten dem weidenden Arbeitsvolk diese staatsmännischen
und spannenden Attraktionen mit gegeelten Worten gönnerisch zum Geschenk
und durfte sich dafür nicht mal bedanken. Die Auguren berichten davon,
dass die einfachen Menschen heimlich schworen, es diesen Heuchlern und
Räubern bei der ersten und besten Gelegenheit zurück zu zahlen.
Auge um Auge und Zahn um Zahn. Ein Beweis dafür ist die
Inthronisierung unserer menschenfreundlichen EU-Genik. WIR werden es den
Menschen danken mit einer nimmermüden Anstrengung Gleichheit, Gerechtigkeit
und Brüderlichkeit zu verwirklichen. Das Volk hat verstanden. Weise
und smarte Volkstribunen kündeten von eigentlich nur zwei erfolgversprechen,
aber restlos gegensätzlichen Alternativen zum (damaligen) Status
quo: 1.Randale. Protest, Terror und Bürgerkrieg wie in alten Zeiten
der Gotteskriege oder 2.Die Vorzüge des EU-genischen Systems so fein
und so eng wie nur irgend möglich durchzurastern, kompromisslos,
mittels haarfein durchdeklinierter Prinzipien, ohne Lükken und Rücksicht
auf noch wählbare Freiräume, wie auch immer.WIR EU-Geniker haben
uns natürlich für letzteres entschieden, weil WIR Philantropen
sind und jeden Vandalismus und marodierende Polit-Clowns ablehnen . Wie
genial und genuin schokoladen- braun,waren doch die ehemaligen Axiologen
und Steineschmeisser, die ein makellose Moralistentum vorgaben wie die
Heiligen der letzten Tage, nur weil sie gegen die verschimmelten
Alt-Nazis drohend ihren Stinkefinger zeigten und für dieses geheuchelte
Affentheater Beifall erwarteten.Uns, die Klon-Praktiker konnten sie freilich
nicht verhindern und schon garnicht täuschen. Aber WIR zollen ihrer
Tollwut dennoch Respekt,denn sie
haben uns leicht zur Macht verholfen. WIR danken ihnen für ihr Werk
der Nächsten-Liebe und WIR werden das ersehnte und gerechte Friedens-Werk
bald kraftvoll vollenden.WIR fangen beim Korn an, nicht bei der Pflanze!
WIR sind die Zukunft
28
Früher
guckten alle nach oben, wo der Himmel,die Heimstadt Gottes sein
sollte, doch da kam keine Hilfe.Dann guckten viele in die Vergangenheit
und suchten dort nach hilfreichen Vorbildern und Lehrmeistern, die den
richtigen Weg aus Krieg, Schuld und Konflikten weisen sollten, doch da
fanden sie keine tatkräftige Hilfe. Dann guckten alle in die TV-Röhre
und
da sassen sie gestern noch alle, wie vor Hausaltären, weil sie hier
noch im-mer auf saubere Informationen für Weisheit und Wissen hofften
oder wenigstens ungefiltert und unverfälscht informiert oder mindestens
gut unterhalten sein wollten,doch sie wurden scheinheilig missbraucht,
denn es
es gab nur abgekartete Spiele und Sprechblasen. Was sie zwischendurch
sahen und hörten, war eitles Bauchgeklatsche und Gezwitscher einer
sich selbst feiernden Schar von Gockeln und Hennen, die sich inquisitorisch
für den Nabel des Weltgeistes hielten. Sie verfälschten die
freien Meinungen, betrogen und geilten die Menschen mit Nichtigkeiten,
blöden Kreuz-und Quer-Geschichten, pubertäre Pistolenjagden
und katastrophierendes Gequake über Demographie und Klimaquark. Das
sollte Hemmungen gegen die Ablehnung dwer wilden Einwanderung erzeugen,
statt den Menschen konstruktiv in ihren Ländern eine florierende
wirtschaft zu ermöglichen. Doch weit gefehlt. Das Fernsehen mit seiner
feigen Hinterglas-Welt, die Neuauflage der "Grossen Hure von Babylon",
braucht den täglichen Ärger zur Verbesserung ihrer Quoten. Also
macht sie oder erfindet sie den Ärger t5äglich und mit Methode,
ohn Rücksicht auf die immer mehr zerbröselnde Gesellschaft.Heute
wissen WIR, nur wer nicht fernsah, blieb gesund an Geist und Körper,
weil dieser ganze Fernseh-Zirkus, rund um die Uhr,wenig mit ihm, wenig
mit seinem Leben, seinen Wünschen und Nöten zu tun hatte und
ihn sogar davon abbrachte, die wirklichen Realitäten anzugehen. Zwar
fand der stiere Glotzer auch mal eine Perle, zwischen all dem Unrat und
Geschwätz, aber die hätte er auch in jedem Puff, Kaufhaus oder
Schrotthaufen finden können. Aber mittlerweile natürlich auch
im Internet, das die Manipulateure des Fernsehens am liebsten sofort tödlich
umarmen würden. Da war in ihrem TVprogramm kein Irrsinn irrsinnig
genug, kein Aberglauben blöd genug, kein Blödsinn blödsinnig
genug, kein Monster monströs genug, kein Krieg kriegerisch genug,
kein Mord mörderisch genug, kein Kitsch kitschig genug, keine Katastrophe
katastrophal genug,kein Argument billig und parteiisch genug, um damit
Zeit, Gehirn und Wahrnehmung der Arglosen, nach ihrem Kommerz auszurichten,
denn klar sollte ja bleiben, wer den Ton und die Tonart von Herz, Schmerz
und Nerz bestimmte und bestimmte, was wichtig, aktuell und anständig
sei und was gut und was böse sei ,das durfte nicht angetastet werden.
Jeder kannte diesen Dreh, jeden verdross es, aber viele mochten halt nicht
auf die bunte Tapete mit Sound verzichten, ein grosser Fehler, noch bis
2010. Da hiess es, gestreut von der TV-Lobby: WIR brauchten jede
Menge heitere Unterhaltung und pink gewaschenen Frohsinn, alternativ zum
bierernsten Tiefsinn der deutschen Spiesser, weil die immer so ungehemmt
intolerant und verbiestert seien, so nach dem Motto: WIR leben in der
besten der möglichen Schein- und Schweinewelten und das Fernsehen
leuchtet sie alle aus,zum Besten derer im Westen.Ja,das war sie halt die
Weisheit dieses altmodischen TV's, der selbst ernannten Herren über
Lob und Schande in der Welt, die leider zu dumm und zu eitel waren, ihre
eigene Bedeutung richtig einzuschätzen. Eine Bedeutung,die,entgegen
der eigenen Selbst-Herrlichkeit, eben zu 90% nur das schäumende Abfallprodukt
der Medientechnik war. Und sie brauchten die tägliche Pogromstimmung
gegen X und den täglichen "Druck"gegen Y, neben hübschen
Kathastrophen-Bildern und Promi-Kitsch-Klatsch und geilem TRALLALA zwischendurch,zur
täglich voyeuristischen Befriedigung des Prekariats, als Ersatz für
faire dialogische Kommunikation. Dabei wären täglich zwei Stunden
Sendezeit völlig ausreichend, doch damit wäre der dolle TV-Luxus,
all inclusive , des geföhnten und (s-)talkenden Senderpersonals
nicht zu bezahlen gewesen, wobei viele computerlose Leute auch noch die
zähen Internetauftritte der öffentlich-rechtlichen
Sender mitbezahlen mussten,ohne gefragt zu werden. Ebenso wie die gönnerischen
Auftritte der TV-Fürsten als Bosse von parasitärem Fussball
und der demagogischen Grünkohl-Politik, die die Zusammenstellung
der Nationalmann- -schaft diktatorisch, nicht nach Leistung, sondern wegen
illusionärer Integration bestimmte, wie in gelenkten und aufgemopsten
Demokratien, die eigentlich besser als gespenstische Demokraturen zu bezeichnen
sind. Aber so müssen eben die Märchen von den Sommer-Märchen
dafür herhalten , die gewürgte Mediendemokratie als topgeile
Legitimation hochzukochen, als herrliches Gut und hip-moderner lifestyle
zum Anfassen und gleichzeitig als Sozial-Anstalt mit Moralappeal, Kasse
und Image für die herrschende Politik zu machen. Neulich gestand
denn auch einer, dieser gepuderten Puppen, ein besondersgeistreicher GEZ- und
Frühstücks-Charmeur, zwingend analytisch und logisch selbstbepinselnd
ein: "Sie,die ( blöden Zuschauer) können die Uhr nach uns
stellen" - wenigstens, welch ein grosses Glück ! Jahrelang,
immer die selben Talker, mit immer den selben öligen, glatten, abgelutschten
Sprüchen aus dem rhetorischen Trödelmarkt, in der Pose und Selbsteinschätzung
der Ritter der Tafelrunden auf Camelot, Sannouci oder der Herzogin Anna
Amalia in Weimar, in den Arenen der Fress-Kultur, oder als Doppelagent,
in der obskuren Rolle der wohltätigen, Visage hinhaltenden, Absahners
irgendeiner Hilfsorganisation und tugendhafter Ausgleich für einen
unverschämt hohen Sold, für windige und schlecht maskierte Auf-tritte,
scheinbar unparteiischer Moderation. Gründe genug, den Fernseher
kalt zu lassen, es sei denn, um Studien über den Luxus der Geldverschwendung
und des täglichen gefälschten Wahnsinn zu machen. Seis drum,
WIR, die kommenden Repräsentanten dieser coolen Gesellschaft bitten
dennoch
nicht sogleich abzuschalten und bitten um geflissentliche Nachsicht für
diese Fliegenschnäpper und aufgedonnerten Charakter-Masken, denn
WIR, die EU-genischen Verwerter brauchen ihre Dienste noch kurz, für
unsere hybrid verfeinerte Klon-Welt. Freilich nur noch, um die tägliche
Portion Diktate noch direkt und ohne Umwege in die Wohnstuben und Ohrschnecken
senden zu können und um gönnerisch den Menschen mitzu-teilen,
was sie alsbald glücklich machen wird und uns, die Gestalter der
Zukunft, die Genugtugung und Achtung für unsre aufopfernde Arbeit
zu verschaffen. Dies so lange noch, bis WIR diesen Apparat übernehmen
werden. Also sollten WIR noch eine Weile zärtlich und liebevoll mit
den Geistern dieses Mediums umgehen und als Staat dankbar sein, dass uns
diese schmutzige Abteilung der 'Vierten Gewalt', die dreckige Arbeit abnimmt
, den Ball und die Gesellschaft flach zu halten mit dem eitlen selbstherrlichem
Träumen der alten Wertegestalter noch im Ohr: Ja, was wären
WIR ohne die herzige TV-Journaille, ohne die so vielen, politisch gut
frisierten Happen und Schnäppchen? Wo wäre unsere Sicherheit
in allen Fragen der Ethik und der moralischen Libido? WIR, die WIR eigentlich
noch die primitiven, Pimpfe, Nazis, Stammtischler und Prolls von gestern
beim Namen zu nennen wissen. WIR , die WIR schutzlos der Barbarei ausgeliefert
wären. WIR,die WIR ohne unsere lehr-und trickreichen Tiefgänge
längst im dumpfen Schlamm eingeknickt wären, die WIR ohne unsere
tapferen TV-Spezis verreckt und kultorlos auf den Hund gekommen wären
. Und wo wären WIR eigentlich ohne unseren Busenfreund Obama, der
wie Jesus, Mohammed und Moses inkarniert in einer Person wie ein Leuchtturm
leuchtet und wie gerufen kam und uns lehrte bunt und flach wie eine Pizza
zu denken. Obama, der alle Grenzen sprengte, bums-verständlich und
uns ganz nebenbei fit machte, als Brücken-Bauer für unseren
geilen Auftritt in Afghanistan. Ja, wo wären WIR denn ohne das alles
oder sollten WIR etwa die Philosopheme des Neuen Amerikas missverstanden
haben? Nicht auszudenken diese Schmach, WIR könnten die Zeichen der
Zeit verschlafen haben, als Weltmeister der Weltmeister. WIR, die Wortführer
und Mediziner der vagabundie-rendenVölkerwanderer? Nein, natürlich
haben WIR nicht geschlafen. Natürlich nicht, WIR stehen bereit und
stramm, WIR schützen unser Land, besonders aber unseren Staat , vor
allem Ungemach. WIR wollen besser
sein und immer besser, sofort und jetzt erst recht ,
Es wird licht
29
Neben
die finsteren Phantome der archaischen Gotteskrieger traten hilf
reich die Abgötter und Götzen des Fernsehens und halfen uns
beim Träumen und Wachen. Diese Halbgötter hinter Glas, die sich
wegen ihrer imposanten Fähigkeiten vonTalmi und iherrschender Politik
umworben sahen in republikarischer Zeit, weiljeder nach Prominenz und
Öffentlichkeit gierte und eitel nach Krönung , Dröhnung
und Gleichschaltung trachtete und klammheimlich selbst für den archaischen
Terror im Irak eintrat, weil ein amerikanischer Präsident irrte und
der politischen Schickeria die kalte Schulter zeigte und sie als unterwürfige
Heuchler und Hunde verachtete. Der getroffene Stolz und Nerv verlangte
nach rächender Bestrafung und die Hunde heulten und jaulten und trumpften
auf wie strafende Donnerwolken bei jeder Tat des brachialen Buschmannes,
der beteuerte,nur sein vom terroristischen Amok verletzten Land, auf immer
vom Bösen befreien zu wollen. WIR, aber, die beleidigten Zeitgenossen
vereinten uns als reingewaschene Kinder gegen den weissen Mann im Weissen
Haus und es war unsere Pflicht alles schlecht zu reden, was aus dem amerikanischen
Petersdom zu uns herüber kam, denn WIR waren ja tief in unserer Ehre
gekränkt und nicht nur von Flugzeugen angegriffen worden, mit tausenden
von Todesopfern. Da war kein Argument zu trocken oder schleimig um sich
als Fahrensmann dem dünnen, Schwarzen Manne anzudienen, der da endlich
als Retter unseres Zwiespalts auf der Bühne erschien und uns nicht
nur vom Fluch des einen heissen Krieges zum Segen des benachbarten Krieges
führen wollte, sondern der aus uns, den zuvor anstrengend schmollenden
Ami-Hassern wieder verschwenderich liebenswerte , weltoffene Weltenkinder
machen sollte, die sich, nach dem Wechsel im Weissen Haus, herzend in
den Armen liegen durften und vor lauter solidarischer Trunkenheit die
Augen schliessen konnten und dankbar durchatmeten, für einen kurzen,wenn
auch nur kurzen, vergänglichen Momment, seliger Entrückung,
wie damals in Woodstock, weil uns der Bauchschnabel wieder die Politik
erklärte und nicht nur der Bauch. Angeführt von den inspirierten
Geistern und spritzig sprudelnden Propheten der coolen Medien. WIR waren
endlich wieder wer und so, wie WIR uns ja selbst immer schon sehen wollten,
fähig und willens nur das Gute zu wollen, um endlich wieder stollentief
on der übrigen Welt geliebt zu werden, so, wie WIR, die hemmungslosen
Claquere jedes Mainstreams, ja auch die ganze bunte, weite Welt, mit weltoffener
Brust liebten, weit mehr noch als uns selbst. Denn WIR, die ganze Claque,
die Schrittmacher, Spender, Pillendreher und Sozial-Automaten machen gut
und besser, was gut und besser tut und WIR wissen es doch, niemand kann
es kühner und selbstloser als WIR, die Welt- und Waldmeister. WIR
haben zu uns zurück gefunden und fühlen uns Eins, mit Allem,
was da kreucht und fleucht und natürlich auch mit Krethi und Plethi.
WIR lieben alles, weil WIR es sonst hassen müssten. WIR machen keine
halben Sachen und lassen es dafür auch mal krachen. Und wenn uns
Hinz und Kunz mal übersehen und nicht ins Herz schliessen sollte,
schert uns das nicht,denn WIR lieben weiter und weiter und trotzdem, weil
uns das eben so himmlisch ehrt, weil es so gut ausieht und uns auch nichts
anderes einfällt.WIR pflegen auch im Stillen zärtlich unsere
bunten Illusionen,wie unsere kindlich bunten Vorgärten und die werden
blühen, fast ewig ,wie abwaschbare Papier-Blüten und sie werden
nicht den Bach runter gehen, untergehen und vergehen, unsere bunten Illusionen,
wie alle Welt-Reiche. Im Gegenteil, unser Reich wird kommen, reifen und
uns reich machen und beehren mit der Tugend kompromissloser Vollkommenheit.
WIR, sind so frei und bereit, für das Glück der Welt unseren
Rücken krumm zu machen und unsere Gene blühen, wirken und springen
zu lassen, zum Wohle der ganzen Welt im einheitlichen Schmelztiegel aller
Wesen. Und so kann doch nicht falsch sein, immer mehr und immer wieder
unseren Ehrgeiz und unser Pflichtgefühl strebend anzustacheln und
vorbildlich voranzureiten, notfalls auch mal revolutionär durch die
knarrende Hintertür, mit List und Tücke, aber WIR werden nicht
scheitern wie Robespierre, sondern WIR überwinden alles Pack,woher
und wohin der Wind es auch weht und das macht uns potenter, als jeden
Hund und Schund. WIR habendas beste Gefühl im sonst stinkenden, brachigem
Gewühl und WIR verdienen das wonnige Hochgefühl. Es zahlt sich
aus und es macht uns unwiderstehlich reich: Nicht morgen, sondern gleich.
Es labt uns und führt uns sicher ohne Schmerzen ins Königreich
aller Herzen. Es führt uns von der traurigen Republik ins Reich der
königlichen EU-Genik.Noch fühlen WIR uns fad und schmutzig.Noch
sind WIR spiessig und überflüssig. Noch können WIR uns
selbst nicht recht leiden, aber WIR ahnen wo das Glück zu finden
ist. WIR wollen uns keinen Fehler und keine Schwäche verzeihen, weil
WIR so unheimlich perfekt und gut drauf sind.WIR sind halt tüchtig,
sorgfältig und präsent, weil WIR nicht anders können und
WIR müssen immer aufrecht vorangehen, geradeaus, weil WIR gestaltend
führen müssen , sonst gehen WIR kaputt und mit uns die ganze
Welt. Der Gedanke allein würde uns schon depressiv und schlaflos
machen. WIR laufen immer voran und zeigen den Anderen, was klug und besser
ist. WIR haben keine Angst davor, grosse Lichter zu sein und überall
die Ersten, doch das verstehen nur WIR selbst und WIR trauern über
dieses Elend tiefster Erkenntnis. WIR wollen immer ruhmreich sein,ganz
uneigennützig, aber heftig als Helden verehrt und geliebt werden,
wie WIR unsere Wach-und Schosshunde lieben. Und natürlich wollen
WIR nicht vergessen werden. Aber mehr noch wird und soll uns die Geschichte
lieben, in der Zukunft und Gegenwart. WIR sind nicht das "Ende der
Geschichte", wie es der Politologe Francis Fukuyama noch mutmasste.
Nein, WIR sind der Anfang der Geschichte, einer wahrhaft beispielslosen
Geschichte,mit allen ihren zahllos, einzelnen Geschichten, die unser Planet
für uns bereit hält. WIR haben ihn im Auge,den Dritten Weg,
ganz konkret, nicht rechts nicht links, nicht konservativ oder teutonisch
grün , sondern schräg nach vorn und dann nur noch gerade aus,i
ns Zentrum unserer baldigen Neugeburt. Noch sind WIR befleckt und makelhaft.Noch
sind WIR unanständig anständig, aber treu, sofern es sozial
opportun ist und es fehlt nur noch ein winziger Schritt, ein Funken der
Entschlossenheit in die richtige Richtung. Eigentlich wollen WIR immer
lustig sein und keine Spassverderber, aber es schüttelt uns schon
der Gedanke an jeden Frohsinn und zügelloser Ausgelassenheit, denn
warum sollen WIR über uns selbst und andere lachen.WIR meinen es
immer ernst. WIR sind skuril und irre linkisch verklemmt und da schreckt
jeder Humor wie ein Tumor. WIR wollen weise sein und duldsam wie Steine,
aber da fällt uns nichts mehr ein, bis uns dann der Hammer der Erkenntnis
trifft. WIR lieben die Ordnung bis in die tiefsten, atomaren Verzweigungen
hinein und führen laufend Statistiken, Listen, Tabellen und Rangordnungen
für alles, mit allem und gegen alles. WIR sind gleichzeitig mässig
und übermässig und das besonders perfekt, bis zur Selbvergessenheit,
denn WIR hassen den Zweifel bis ins letzte Detail, wie den Teufel. WIR
mögen unsere Bescheidenheit und unseren Grossmut, wenn es nur irgendwie
grossartig aussieht, weil WIR eigentlich noch viel besser sind, als unser
Ruf. WIR meiden jede Laune und Wankelmütigkeit, denn WIR sind keine
infantilen Künstler, sondern treue Wächter und Garanten von
Zuverlässigkeit mit dem gewissen Sahnehäubchen des Edelmutes.
WIR sind gnadenlos entgegenkommend und entschlossen systematisch angepasst,
weil es nachhaltig den schönsten Glemmer bringt. WIR sind automatisch
und fundamentalistisch hilfsbereit und WIR lassen keinen allein, weil
WIR selbst nicht allein gelassen werden wollen. WIR wollen den anderen
zeigen, was WIR so alles drauf haben und WIR machen aus jedem Gaga Kultur,
weil WIR so erfinderisch sind. WIR fragen uns dauernd, was WIR für
andere noch mehr tun können, weil WIR uns selbst nichts mehr zu sagen
haben. WIR haben endlich vergessen, woher WIR kamen, wer WIR mal waren
und was WIR geworden sind, weil WIR mit dem strahlenden Morgen-Licht nach
vorne gehen und weil WIR vom alten Elend nichts mehr sehen und hören
wollen: "Wer zurück schaut, der erstarrt zu Stein". Und
WIR wollen genau so wenig zu Ölgötzen gesalbt und als Götzenbilder
mumifiziert werden.WIR wissen alles über Alles und die entlegensten
Untiefen,Falten und Löcher der Zeit bis ins Zentrum der Finsternis
hinein. WIR können darauf verzichten mehr über uns zu erfahren,
weil es für uns kein Unwissen gibt. WIR überlassen es den anderen
uns zu loben und zu schelten, weil es so cool global ist und summa cum
laude tolerant.WIR leisten uns Alles, weil WIR so leistungsfähig
sind. WIR leben von den Maschinen, Pillen und Me
thoden unserer Väter und Mütter und das ist so schön und
so schön bequem. WIR brauchen selbst keine Kinder zu zeugen, weil WIR genug von
uns haben und das Gesäuge nur lästig ist, die Figur versaut
und uns am
Konsum und Fortkommen hindert. WIR onanieren lieber ins Reagenzglas
und in die Unterwäsche und überlassen das verdammte Kinderkriegen
den Narren und Armen. WIR holen uns die demografische Spachtelmasse von
aller Welt frei Haus und warten, was da lustiges auf uns zukommt. WIR
sind komisch,pathologisch und ideologisch, aber WIR finden das gesund
und vorbildlich. WIR sind geliftete,linke Spiesser und senile Rotlichter,
weil das heute zählt und sonst gar nichts. WIR sind die nicht kleinliche
Generation der Vernichter und Verrenker und nennen uns schlicht das Volk
der Dichter und Denker. Wenn WIR nicht überall die Grössten
sind, dann wollen WIR wenigstens die Kleinsten sein. WIR sind immer Rekord
verdächtig. Wenn WIR nicht lachen können, wollen WIR wenigstens
richtig heulen dürfen. WIR wissen, dass das ganze EUropäische
Parlament überflüssig ist wie ein Kropf und nur die Spielwiese
profilgeiler Politiker und Journalisten, aber WIR freuen uns halt darüber,
dass WIR uns diesen aufgeblasenen Kropf an Institutionen leisten können.
WIR sind spendabel.WIR lassen sie dumme Sprüche machen, aber grenzenlose
Freiheiten und notwendige Reformen, weil uns die Politiker wirklich leid
tun. WIR lieben unser Euro-Eldorado smarter Kapitalprodukte, wie linke
Heilstrümmer, weil WIR uns uns ja sonst mit uns selbst beschäftigen
müssten. WIR,die Eurofreaks werden üble Trickser, kriminelle
Fälscher, dreiste Lügner und beschissene Lumpen genannt, doch
dieser Ausfluss missratener Schulbuch-Demokraten bringt uns nicht aus
dem Gleichgewicht und dem Fahrwasser. WIR lieben den Fussball, nicht als
harmloses Spiel, sondern als staatlich verordnete Veranstaltung. WIR ,
die Gestalter, des Wahren, Guten und Schönen wählen uns selbst
und praktizieren die tägliche Portion Gehirnwäsche und Indoktrination
für die Ungläubigen, weil es uns lustvoll berauscht und Macht
über die vielen Kleinmütigen und Arglosen bringt. WIR danken
den staubfrei gewaschenen und entleerten Gehirnen,weil WIR dann ungestört
unsere Kuckuckseier hinein legen können. WIR beschwören inständig
unseren inspirierenden Wohltäter, den griechischen Herrn Hypnos,
den Spender des verabreichten Schlafes, der uns in den jungfräulich,sauberen
Zustand der Arglosigkeit versetzt, um uns von allen inzwischen angehäuften
Lastern zu heilen. WIR sind so menschenfreundlich und menschenrechtlich,
weil WIR als erfolgreich gewendete Nazikonvertiten jetzt genau wissen,
was recht und schlecht ist und wer das nicht glaubt, der wird es noch
zu spüren bekommen. WIR bespitzeln uns selbst und unsere Verwandten,
weil es Spass macht und heimlich viel zu knuspern und zu knabbern gibt:
"Knusper,knusper Mäuschen, wer knabbert an meinem Häuschen"?
WIR fliegen im Urlaub nach Haiti, Alaska, Kosovo und Namibia und kommen
als ausgelernte, frisch gebräunte Ethno-Fachleute, Sozialarbeiter,
Kunst- und Oeko-Spezies, heilkundige Schamanen und Albert Schweitzers
zurück. WIR spenden Geld bei Pop und Hipp-Hopp und wissen selbstzufrieden,
dass WIR wieder mal Hunger und Not bekämpft haben, wie es sich für
vorzeigbare Moral-Eliten gehört. WIR speisen natürlich beim
Griechen, Italiener, Türken und Chinesen, weil WIR Kultur haben und
unsere eigenen Speisen nicht zum Fressen gern haben. WIR machen aus jeder
schlechten Gewohnheit Kultur und WIR hängen an jeden Stuss eine wissenschaftliche
Theorie, weil WIR heisse Luft mögen. WIR düngen die
Felder, dass es zum Himmel stinkt und WIR besuchen die lustigen, krank
gequälten, wilden Zoo-Tiere in ihren Gehegen, interessiert bis zu
ihrem Feu-ertod oder bis zu ihrer Verwertung,als Futter für gallus
gallus. WIR vergiften astrein alles,was da kreucht und fleucht, weil WIR
uns dann sauberer und unbeschwerter fühlen. WIR polieren unsere Vorgärten
wie unsere Autos und halten die Strassen steril, weil WIR gründlich
umweltbewusst sind. WIR empfinden den Austausch von Meinungen unter den
Bürgern, ausserhalb der staatspolitisch kontrollierten Zonen, als
dumpfes, populistisches Gestammel,r echtsradikales Schweinebaba, moralisch
obskure Hundepisse und demo- kratische Verwahrlosung, weil nur unsere glorreichen
Parteikumpels die Meinungen alleine bestimmen sollen. WIR deuten das Wetter
ungewöhnlicher als es ist, weil es den Leuten Geld abnimmt.Aber WIR
werden verhindern, dass unsere Eisbären an Malaria sterben.
WIR machen das Klima
30
Doch
irgendwann gerät jede Illusion zum durchsichtigen Theater.Auch wenn,
wie WIR gesehen haben,der sentimentale Phantomschmerz noch lange nachwirkt.
Wie seine Artgenossen die Tiere hält der Mensch nur allzu gerne an
bekannten Spielregeln fest, auch wenn sie Schmerzen bereiten und ihm schaden.
Bei den Tierbrüdern und Schwestern ist das Konservative das Überlebensprinzip
schlechthin. Das gleiche gilt z.B. für alle sozialistischen Prinzipien
auch,die heute noch von den Hardcore-Sozis genau so gesehen werden,wie
in der Zeit von Charles Dickens.So würden sie am liebsten alle Innovation
und gesellschaftliche Weiterentwicklung zurück drehen oder mindestens
einfrieren, damit ihre Doktrinen und überlebten Fixierungen noch
stimmen. Selbstverständlich gilt dies auch für die CDU, wenn
auch natürlich mit anderen Prämissen und anders verklemmten
Identifikationen. WIR aber brauchen diese miesen Prothesen nicht, denn
WIR halten uns an die unverkleidete Wirklichkeit und nicht an die Fälschungen
der Politik , des Kommerzes und Wissenschaften . Sie sind häufig
Meistersänger von Lug und Trug und WIR garantieren und behaupten
es nicht nur, wie die vielen vergänglichen Geister der Welt-Geschichte,
sondern WIR haben die lesbaren Beweise dafür und hebeln sie wie mit
einer Sechsgang-Schaltung leicht und locker aus unserem neuen Leben. Gelassen
können WIR befreit von allem konservativem Ballast in die Zukunft
gehen: Weit und immer weiter bis zum Tage X, der Vollendung unseres grossen
Klon-reiches..WIR haben alle Zweifel und Missdeutungen beseitigt. Die
EU-Genik weitet uns Augen, Herz und Hirn, stählt unseren Willen mit
sanfter Pharma-Gewalt und Liebe und nicht Hass auf uns selbst und lässt
alle wirren Gewohnheiten unserer hilflosen Vorgänger alt aussehen.
WIR wissen nicht, wie glücklich oder unglücklich die vielen
namenlosen und ruhmreichen Menschen früher waren, aber WIR ahnten
es immer schon,dass ihr Glück und ihre Wahrheiten, nur kurz wie ein
sprudelnder Rausch im Gehirn aufbrausten konnte, der schnell wieder verflog,wie
die aufflammende Hitze einer unverhofften Umarmung,wie der plötzliche
Gesang eines Vogels in der Stille oder wie der wohlige Schauer , einem
drohenden Unfall doch noch glücklich entkommen zu sein. Doch von
Dauer waren diese illusionistischen Hochgefühle nie und erzwingen
konnten sie das Glück der Erkenntnis auch nicht. Denn all die Politiker,
Seelendoktoren, Wolkenleser, Heilspropheten und Wertebastler wussten es
auch nicht besser als Glücksspieler und Glaskugel-Hexen. Bescheidene
Menschen hatten es leichter, denn sie konnten sich noch an den kleinen
Dingen des Lebens erfreuen .Vögeln ist es auch egal, woher ihr Futter
kommt.Es reicht ihnen zu wissen wann und wo und nicht wie. Ihre angeborenen
Uhren regeln ihr Leben ohne jede Philosophie und Religion. Da hiess es
immer wieder: "Früher sei alles besser gewesen", aber wenn
es denn so gewesen wäre, dann wäre ja der Friede und und die
Zufriedenheit aller Menschen vor tausenden von Jahren grenzenlos gewesen,
wie im Paradies, aber WIR wissen ja, es war eher das Gegenteil, wenn nicht
schon die Hölle.Der grosse Wahn unserer Vorfahren, war die Vorstellung
einer Welt, die als ein Gesamtkunst-Werk und unübertreffliches MeisterWerkes
das Geschenk Gottes oder diverser Gottheiten und Götzen für
uns gewesen sei. Die Erdlinge glaubten aus einer nie versiegenden und
versagenden Quelle absoluter Vollkommenheit und wunderbar geregelter Ordnung
unbegrenzt schöpfen zu können. Und sie glaubten auch persönlich
von ihrem Gott als Paten auserkoren worden zu sein, nach ihren noch unvollkommenen
und unreifen Prinzipien alles bestimmen zu dürfen , nach dem Motto:
Machet Euch die Erde untertan. So lehrten und befahlen es
die Lehrer und Priester nimmermüde, gebetsmühlenartig ,Tag und
Nacht, Jahr für Jahr und immerdar. Und WIR die kleinen, sündigen
Erdlinge sollten gefälligst dankbar sein, für diese Güte
und Ehre und den Stellvertretern Gottes auf Erden ewige Renten aussetzen,
für ihre Weisheiten und Orakel. Nach ersten Erfolgen dieser Geschäfte
der Antike, boten sich immer mehr scheinbar mächtige Halbgötter,
Monster und hellsichtige Hohepriester als Erzieher an, die uns, das niedere,
unwissende Volk, natürlich gegen Steuern und reiche Gaben, als geistige
Führer zu Gott und zum Glück führen wollten. Es hiess nassforsch
"Ora et labora !" oder"Arbeit macht frei". Doch diese
brüchigen Brückenbauer wurden nie dauerhaft und von den vielen
unterschiedlichsten Ethnien akzeptiert und
um nicht als Hochstapler,Kartenhäusler und Verbrecher dazustehn,
ersannen sie listige Verhaltensmuster, Benimmpflichten und angeblich göttliche
Gesetze, die von ihnen kontrolliert werden und gleichermassen die geistige
Konkurenz ausschalten sollten. So wurden die diversen Religionen erfunden
und quasi staatlich angeordnet. So gelang es ihnen immer wieder, trotz
ununterbrochener Ohnmachts-Beweise,i hre eigentlich überflüssigen
und kriminellen Positionen als Vorbeter und Vorturner, über eine
gewiwsse Zeit zu wahren, Und so ist auch zu erklären, dass diese
Gotteserfinder und Gut-Wettermacher mit ihren Hirngespinsten, jeden Krieg,
jedes Unheil, jede Natur-Katastrophe,j eden moralischen Zusammenbruch
und jede epidemische Krankheit zum selbst verschuldeten Schicksal erklärten
, um die sündigen Menschen oder das entartete Volk, mit angedichteten
Schuldgefühlen und Drohungen nicht aus ihrem Griff zu entlassen.
Eine methode, die die Politik heute noch genau so praktiziert.Sie nennen
das Regierungskunst. Als schwerer Ketzer oder Hetzer wurde der abgestempelt,
der solch notorisches Einreden von Schuldgefühlen und subjektivem
Fehlverhalten, als geistigen Hochverrat an Unschuldigen bezeichnete, was
dann bald in die Hölle der Inquisition, auf den Scheiterhaufen, den
Karzer oder Ausgrenzung und Ächtung führte. Sagte da nicht jemand
einmal: "Sie wissen nicht, was sie tun". Und wer wohl sollte
oder könnte da eigentlich gemeint sein: Die Heuchler und Richter,
die immer genau zu wissen haben , was gut und was böse sei,oder die
Schwachen und Unwissenden, die zwischen Recht und Unrecht nicht unterscheiden
brauchen, weil sie es gar nicht können und von ihren Richtern nur
scheinheilig zu Sündenböcken und Frevlern gemacht wurden? Oder
waren die Gestalter gemeint, die sich das Recht einfach nehmen oder kaufen,
mit dem Büttel der nachgeordneten bürokratischen Justiz und
ihren Instanzen im Rücken, im parteilichen Interesse der Oligarchen
und Abkassierer, die angeblich nur in Sorge für das Volk ihr eigennütziges
Spiel betreiben, wie es bereits Platon so beschrieben hat. "Unwissenheit
schütze vor Strafe nicht". Ist das nicht etwa nur ein Satz,der
automatisch für den Staat reiche Beute machen sollten, wie die Parkuhren
und Knöllchen, und zugleich eine axiologisch begründete Strafe
ohne ausreichende Schuld, eben ein fauler Keulentrick , der durch reine
Untätigkeit den staatlichen oder religiösen Winkeladvokaten
gewinn bringen soll. Daneben verwundert immer wieder die wundersam arbeitende
Methematik der sozial tuenden Justiz, die bei einer explicit verhängten
Strafe von beispielsweise zehn Jahren Gefängnis, bei der dann sieben
und weniger subsummiert, bei guter Führung, eine Floskel für
Psychologen und Sozialarbeiter, die niemand ganz versteht,weil sie nur
die Bewstraften zur Heuchelei erzieht. Ein Eldorado eloquenter Spitzfindigkeiten,
die mangels Ernsthaftigkeit zusätzlich Kriminalität animiert,
weniger den sozialen und transparenten Ausgleich. Auch kennen WIR leidlich
eine Unzahl holzschnittartig zu Recht gemachter Zurechtweisungen für
Belanglosigkeiten, wo sich Mächte und Würden in ihrem selbstgerechten
Lammetta bedroht sehen. Die Alt-Menschen mussten sich an solche bewusst
ungenau gehaltenen Ungereimtheiten gewöhnen, denn die Macht ist bekanntlich
vogelrei und darf ihre Moral selbst bestimmen und nahezu willkürlich
lausleben ,wenn auch in allen Ländern verschieden wie die Todesstrafe.
Dass etwa die obersten gerichte unparteiisch urteilen, scheint eine besonders
alberne Unwahrheit zu sein. Ein wichtiger Baustein im Alten Reich war
das nahezu stille Schröpfen der dummen und wehrlosen Steuerzahler,
als lohnender Sport und Brauch der Wertegestalter,um ihre bei Wahlgeschenken
angehäuften Schulden wieder mittels einer verfetteten Bürokratie
und ihrer intelektuellen Dekorateure, eintzureiben, auf Kosten der folgenden
Generationen, wenn auch letztlich die Schwachen , Dummen und Einflusslosen
selbst an ihrer Ausbeutung schuld waren, weil sie sich vom plumpen und
trügerischen Geschwätz der politischen Promi-Kaste ohne richtige
Gegenwehr ausnehmen liessen: Und ganz ähnlich verfuhren auch die
Kirchen, die sich ihren magischen Kult und karnevalistischen Putz von
ihren Schäflein finanzieren liessen, von deren Wolle ihre Institutionen
so trefflich leben konnten, samt der grossen Schar moralisierender, saturierter
Trittbrettfahrer der Medien und Kultur , die sich mit Image fördernden
Schmuck-Ämtern und Atributen Geltung anschminkten. Doch wenn dieser
ganze heuchlerische Treck mit seinem Getue, wie bei den Nazis und später,
vor die Wand fuhr, dann wurde der verhöhnte Untertan als Schuldiger
des Desasters mit glatten dummen Sprüchen aufs Kreuz gelegt und in
jedem Sinne für die Sünden von Politik, Kultur und Presse haftbar
gemacht.Und nach der Pleite hiess es dann: "Denke immer daran, was
DU für DEINEN Staat tun kannst ",denn Staat und Hof-Staat verschwimmen
diffus in der öffentlichen Wahrnehmung. Nach jder pleite begann das
Abzieh-Spiel aufs Neue.Der Bürger zahlte wieder drauf, liess sich
beschimpfen und schuftete für seine dane ben oft selbst ernannten,nicht
gewählten Erbschleicher,die ihm den Hor
ror durch Furor eigenhändig und selbstherrlich eingebrockt und dann
aufgeschuldet hatten. Der schuftende Mensch tat es eben, weil er das gar
nicht anders kannte und dies schon immer so war und wohl sein müsse
und er fühlte sich gross und tapfer dabei und nicht etwa missbraucht.
Dies ein Masochismus,der ihm von seinen schlauen Vorbetern als Tugend
eingewürgt wurde.Aber wer war Nabe, wer Speiche, wer Reifen? Die
Soldaten sangen fröhlich, völlig ohne satirische Absicht: "Glücklich
ist, wer das vergisst, was nun einmal nicht zu ändern ist".
Und oft bekam nur der Glückliche zufällig Recht, weil sich ein
ursprünglich angetanes Unrecht langsam , vergesslich zum einklagbaren
Recht verdreht hatte , weil die Quellen versandeten oder anders gedeutet
wurden,da sich inzwischen wieder mal die Moral gedreht hatte , so dass
die eigentlichen Ursachen der Geschichte vermoderten, unterschlagen wurden
und mit dem Wind verwehten: Vom Winde verweht. Da intonierten
unverdrossen die kleinen Leute die Lobgesänge auf ihre neuen Meister.
Und sie sangen arglos das garstige Lied der jeweiligen Herrschaften, wie
die alten Ägyptern das Lied zur ruhmreichen Thronbesteigung von Ramses
dem IV., nimmermüde, immer und immer wieder, wie die emsigen Zikaden,
bis sie entkräftet von den Bäumen fielen. Sie feierten ihr wachsweiches
schielendes und gepökeltes Recht, das angeblich immer besser und
gerechter werden sollte,aber es war nur ein Schlaflied:
"Glücklicher Tag ! Himmel und Erde freuen sich, denn du bist
der grosse Herr Ägyptens! Die geflohen waren,sind zu ihren Städten
zurückgekehrt ,und die verborgen waren,sind wieder hervorgekommen.
Die hunggrig waren, sind satt und froh, und die durstig waren, sind trunken.
Die nackend waren, sind in Leinen gekleidet, und die schmutzig waren,
sind in weissen Gewändern. Die im Gefängnis waren, sind herausgelassen,
und wer gebunden war, der freut sich. Die Streitenden in diesem Lande
sind friedfertig...". Wer glaubte, dass Ramses längst
im Wüstenstaub bis in seine Atome vertrocknet wäre, der irrt.
Denn wie die Hindus glauben ist hier eine unerbittliche Seelenwanderung
und Auferstehung solch ideotischer Werte-Gestalter noch immer ganz selbst- verständlich
gewesen, bis WIR, die gerechten EU-Geniker, diesem Spuk fdas Ende bereitet
haben.
WIR können wieder lachen
31
Dieses
Rad drehte sich also scheinbar endlos, bis WIR, der EU-genische Staat beherzt in die Speichen griffen und die Deichsel herumrissen. WIR,
die EU-Geniker sind angetreten, den leidenden Menschen, von den unberechenbaren
Schlägen zu befreien und ihnen eine Welt, ohne je
de Angst zu offerieren. Gefangen in ihren erbärmlichen Kulturen,
taten sie uns zwar leid, aber, wie schon gesagt, sie waren ja selber schuld
an ihrer permanenten Schwäche und selbst die schmerzhaftesten Drangsale
in Bürger-und Weltkriegen, Katastrophen und Terror , konnten ihren
schwachen Charakter nicht aufrichten und von seinen genetischen Defekten
und Unzulänglichkeiten reinigen. Es sollte aber den Philosophen der
Antike bereits vorbehalten gewesen sein,die allerersten Keile eines ordentlichen
Denkens in die wilden Sitten und Gebräuche geschlagen zu haben. Aber
bei all ihrem Scharfsinn vermochten sie ,die folgenden Generationen nicht
vor Torheiten jeder Art zu schützen. Besonders Platon, der gegen
das feige und kriminelle Verstecken der Wahrheiten, im unentwirrbaren
Gestrüpp der schillernden Worte, Halbwahr- heiten und Widersprüche,hinter
gemeiner Wohltätigkeit und Rhetorik, hinter Lüge und spekulativer
Frömmigkeit, mit den richtigen Hebeln von Idee, Logik und Wahrhaftigkeit
zu Felde gezogen war hätte hier nachhaltige Wirkung zeigen können
und müssen. Und selbst der unvergleichliche, wunderbare Sokrates,
der unerreichte Pionier einer sauberen Philosophie, der von seinem Vater
gelernt hatte, den Stein zu besiegen und seiner Mutter, die als Hebamme
den allerersten Dienst an ihren
Mitmenschen ausübte, wurde als Dank des pöbelnden Schicksals
mit einer zänkischen Xantippe bestraft und in Folge seiner unerbittlichen
Su
che nach Wahrheit vom peinlich entblössten Staat wie ein Sittlichkeitsverbrecher
hingerichtet und posthum von den Christen im Mittelalter zunächst noch einfältig als dümmlicher Heide verspottet,
dann aber, schleichend und schrittweise heimlich, von christlichen Klaubrüdern
seines geistigen Eigentums beraubt: Ein Gaunerstück, das vor dem
Hintergrund der laufenden, mörderischen Inquisitionen von der brachialenHeuchelei des frühen Christentums zeugt und der heutigen Industriespionage
oder dem Ideenklau des Fernsehens und weiten Kreisen der Kultur nicht
unähnlich war. WIR lernten es schon in der Schule: Ohne Sokrates
gäbe es keinen Platon, ohne den WIR nicht geworden wären, was
WIR heute sind oder sein wollten, trotz aller berechnenden Eiferei von
Justinian, Chlodwig und allen späteren, Staats- und Kirchen-Christen,Staatsmännern
und Staatswirten bis noch in die jüngste Vergangenheit, die sich
alle zumeist im benebelten Besitz der alleinigen Wahrheit glaubten , sie
alle störten sich nicht an ihrer Einfalt und ihrer vielfältiger
Schuld gegen die Prinzipien einer umfassenden Wahrhaftigkeit. Zwar redeten
sie ständig darüber, aber sie redeten sich nur heraus oder in
noch grössere Peinlichkeiten. Allerdings sehr spät, um nicht
zu sagen fast zu spät haben WIR dann jetzt doch noch zum EU-genischen
Recht gefunden. Die Selbstheilungskräfte des Geistes mahlen eben
langsam und nahezu unbeweglich und die einzelnen Reiche des homo sapiens
torkelten immer am Rande des Untergangs, bis sie dann auch wirklich untergingen,
ohne Wiederkehr, einschliesslich der religiösen Sprengel und virtuellen
Paradiese, die natürlich auch nur weltlich gewirkte Gespinste, methodischer
Irren waren. Und das alles , trotz Sokrates, Platon uned Aristoteles,
die uns, der hybriden und gerechten EU-Genik, spät und fast schon
zu spät , den richtigen Weg gewiesen haben. Sie öffneten und
WIR eilten und filterten weiter, bis zum blanken, klonablen Grund der
modernsten und natürlichsten Erkenntnisse. WIR sagten uns: Schluss
endlich mit der endlosen Geduld, der doktrinierten Bescheidenheit und
der süchtigen Unterwürfigkeit, die uns als empathische Ethik
eingetrichtert wurde.Schluss also mit dem hörigen Warten auf den
nächsten herrischen Erlöser, Gestalter und Bildner dummer Weisheiten.
Schluss also mit dem Wahn einer angeblich heilen und gottgewollten und
geweihten Natur,mit ihrer räuberischen,Futter neidischen und blutrünstigen
Bösartigkeit , ihren raffenden Seuchen, ihren planlosen Vorgaben,
ihrem würdelosen Chaos und blühenden Dahinsiechen bei kriegerischer
Skrupelosigkeit, buntscheckiger Ohnmacht, krankhaften Vandalismus, tieri- schem
Kannibalismus und After-Beliebigkeit. Schluss also mit den walfisch-grossen
Lügen und Orgiendummer Alleskönner,die ihren Schwach-Sinn zwar
richtiger Weise für Tradition ausgeben, aber damit unfreiwillig viel
weiter zurück die Hau-und Stechzeit der Neandertaler adeln. Die Welt
war ein autistischer Wartesaal unfertiger Gefühle und seine Werte
und Produkte im Zusammen-Spiel dürftiger als löchrige und stinkende
Socken. WIR, die EU-Genik, haben alle Probleme und Konflikte,unbefangen
und vorurteilsfrei, wie einst Sokrates, Platon und Aristoteles durchleuchtet,
aber darüber hinaus auch die Kraft gefunden, gründlich zu handeln
und nicht nur akademisch zu theoretisieren, auch wenn es überall
geknackt, geknirscht, geknistert und hündisch aufgeheult hat. Moral
glaubte ja jeder zu haben, weil jeder und alle nur seine und ihre und
keine andere kannte oder achten wollte, ähnlich wie es mit Demokratie
und Freiheit geschieht. Doch WIR brauchten all die trügerischen Moralien
nicht, denn WIR haben die hölzernen Jagdstände der überheblichen
und eigennützigen Tugend-Wächter entlarvt und allen Moralpächtern
ihre schmutzigen Biotope abgefackelt. WIR haben uns nicht mit Ehren, Geld,
Orden und Preisen gefügig machen lassen, wie es so häufig Usus
war. Gute können Böse sein und Böse können Gute sein
und Gute und Böse können gleich ungut sein, aber scheinbar auf
einmal heilig erscheinen. Es gibt keine Gewähr oder Statik unveränderlicher
Zuschreibungen irgendwelcher Werte und Unwerte. Aber auch Banditen haben
ihre Moral, jederzeit, weltoffen und welt- öffentlich.Und gerade Banditen
sind ja besonders weltoffen und entspannt, gestern bis heute und grenzenlos.
WIR sind nicht nur weltoffen, sondern WIR haben die Welten erst richtig
erschlossen und WIR haben uns nicht verraten und verkauft, wie es in der
christlich und sozial bewegten Politik zum guten und diktierten Ton gehörte.
WIR haben also nicht den Arsch offen, jedenfalls nur beim Stuhlgang. WIR
haben die Augen auf und den Verstand geschärft.
WIR räumen auf
32
Man
sagte uns nach: "WIR seien Ideologen" und glaubte kleinbürgerlich,
WIR würden uns darüber ärgern, denn Ideologie war ein Schimpfwort
ge
worden , weil man mit Logik und Ideen ohne die richtige Entsprechung nichts
anzufangen wusste ,denn alle Ideologien zuvor bestanden mehr aus Anmassung
als aus pragmatischer Substanz. Wie arm war doch die Welt noch immer,
die nur dem Muff und dem Gewinsel der Gefühle traute und nicht einer
mutigen Schöpfung aus dem Kopf. Antoine Louis Destutt de Tracy,der
als Erfinder der "Wissenschaft von den Ideen" gilt, siehe seine
"Elements d'ideologie",wurde reichlich von der Politik und Politologie,
wie sozialen Rand-Wissenschaften und ihren dort kreisenden, politischen
Ideologen pervertiert und verhunzt und daher rührt auch die rhetorische
Praxis, den Begriff Ideologie global als Schimpfwort für jegliche,
freie Ideensystematik in allen Wahrnehmungs-Feldern zu stigmatisieren.
Das rächte sich im Ideenmangel betonierter oder kulturloser Gesell- schaften,
die nur noch durch Diktate ihr machtbesoffenes Selbstverständnis
wahren wollten.Eine armselige Schematisierung also der Wirkungsweisen
von Ideen, ohne den dazu gehörenden freien Sprung ihn das noch nicht
da gewesene Gehäuse einer fertigen Projektion in der Zukunft Stattdessen
häufig nur eine Praxis vollendeter Tatsachen, deren kurzsichtiger
Fakten-Faschismus nur noch revolutionär beantwortet werden kann,
wie das noch jüngst in den nur kurzlebigen Republiken üblich
war und von ihren Politikern und ihren Stroh- und Dunkelmännern aus
den Deppendörfern, durch abgelutschten Sprachkitsch krampfhaft veredelt
oder verblümt wurde. Dies, ein geradezu unanständiger und unverschuldeter
Makel, der hier, den oft neue Bezüge stiftenden Ideologien, Welt-Bildern
und Modell-Konzepten, von dümmlich eifernden und selbstherrlichen
Politikern angetan wird, die
sich besser von der Welt der theoretischen Konstruktionen fern halten
sollten und sich auf die direkten, ursächlichen Bedürfnisse
der Menschen besinnen sollten ,also einen wenigstens handwerklichen und
ehrlichen Pragmatismus zu betreiben und ihr Mittelmass nicht mit Gewalt
in schwindlige Sphären zu hebeln. Das war lange so und WIR haben
explizit und implizit handelnde, politische Ideologen dieser Referenz
sofort in die Irrenhäuser gebracht, wo sie sich, im übrigen,
dann wie zu Hause fühlten. Ähnliches gilt für viele Wissenschaftler,
Journalisten und Pädagogen, die sich im Terrain politischer Ideologien
verschwenderisch verstrickt hatten, weil ihnen die bescheideneren Tatsachen
nicht aufregend oder gross genug erschienen. WIR wissen doch, dass alle
Ideologien miteinander und unter einander nicht kompatibel sind und zu
dauerhaften Feindschaften führen. WIR haben uns daher für eine
einzige Integrations-Ideologie entschieden und das ist halt unsere EU-Genik
, in der jede andere Ideologie überflüssig wird.
WIR sind gleichgeschaltet
33
Lächelnd
fragen WIR uns heute, warum unsere Vorfahren so ahnungslos
und blind in jede mögliche Falle der Geschichte getappt sind und
sich
dabei wie rauschgiftsüchtige Hengste in jeden nur erdenkbaren Käfig
verirrt oder geflüchtet haben .Sei es z.B., dass verunsicherte Menschen
dem fanatischen Savonarola,mit seinem flammenden Herzen und drohender
Demagogie , bis tief hinein in die mittelalterliche Gespensterbahn quälender
Selbst-Geisselungen gehorchten, aus Angst nur so den glühenden Kesseln
der Teufel und Dämonen zu entkommen. Die Gründe sind schillernd
und gelegentlich wahrscheinlich noch nicht mal besonders aufregend, wenn
irgendwelche Ideen in einer scheinbar perfekten Begriffsarchitektur eingebettet
sind. Die Faszinqation auf einfache Gemüter scheint dabei aber oft
weniger dem Ideenkern zu gelten, sondern der Institution und dem magischen
Gehäuse aussen herum mit entsprechender Aura von: Macht, Gewalt,
Luxus ,Erfolg, Terrorismus, Empa-thie, extremen Behauptungen oder unverständlichen
Entsagungen und natür-lich Versprechungen von Glück, Gesundheit
oder Reichtum usf. Zur Ideologie gehört die unbedingte Gefolgschaft
und ein irgendwie hierarchisches Werte-System oder scheinbar das Gegenteil:
Vollkommene Freiheit von jedem Zwang und Gesetz. So kannte man den Spruch
"Jedem das Seine", nach einem 2500 Jahre alten Spruch der römischen
Gerechtigkeits-Kultur , der dann in die Gaskammern führte oder: Arbeit
macht frei, mit gleicher Zielrichtung.Und , ob Märchenkönig,
Sonnenstaat oder die Planwirtschaft der DDR ,alle Menschen sind
gleich, ob süss oder sauer, die Archtekturen und Konstrukte
von brutalen oder sanften Ideologien sind schon im Ansatz verfault, wenn
noch nicht einmal die Idee zum Gehäuse passt oder das Ganze widersprüchliche
Folgen hat. Der Pomp der Institution überformt ihr eigentliches Herz,
die Idee,und aus dem Urbild wird ein verlogenes Idolium. So liess man
sich verleiten und versuchte den Schwindel zu verklären bis zum stinkenden
Durchfall ,im Glauben so seine Gene zu verzaubern oder summa cum laude
zu heilen. Künstler und Philosophen haben auch hier nicht nur immer
Gutes bewirkt, auch wenn sie natürlich nicht das Böse wollten:
Gerechtigkeit und schliesslich Transzendenz bis zum "Salto Nullo"
und Schmoren und Brutzeln im kochenden Fett, wie eine Weihnachtsgans,
mit gesegnetem Geist z.B. mit Augustinus von Hippo oder von Dante Alighieri
ersonnen, gezeichnet von Sandro Botticelli, an die Decke projeziert von
Michelangelo, das alles mit der Wucht und der Wut des Gerechten, als Schmuck
und Zierde aber für Flagellanten und besonders als bebilderte Ausgrenzung,
ungetreuer Sünder und feindlicher Ketzer, was auch immer sie gedacht
geschrieben oder nicht gedacht und nicht geschrieben haben. Die Bilder
von Hyronimus Bosch oder die Versuchung des heiligen Antonius von Matthias
Grünewald mit dem Wahnsinn des Antonius-Feuers aus dem schwarzen
Mutterkorn, sind da nur ein laues Echo auf die Schande religiöser
Ideologien, die sich in religiöser Umnachtung ,wie auch immer, in
kultischen Menschen-und Tieropfern der ekelhaftesten Art oder in pädophilen
Orgien von Kirchenbeauftragten bereits in der Geschichte eingebrannt haben,
zeugen beispielhaft und vorbildlich vom ideologischen Wahnsinn
in der Kirche. Und daneben die Ausbeute von betrügerischen Missionaren
und Predigern, die ihren Gläubigen mit erbschleichender Mission ,ihr
paradie- sisches Hütchenspiel aufgezwungen haben und ganz nebenbei
und lebenslang auch noch Cash und Miete für einen vermeintlichen
Listenplatz im virtuellen Elysion abkassierten. Es störte den auf
Demut angelegten Glauben nicht, mit Gold, Marmor und wertvollstem Kunst-Handwerk
die Kirchen wie Räuberhöhlen auszustatten, weil man sich mit
dem Glanz und Pomp, die Einfalt der Einfältigen zu erhalten oder
zu gewinnen wusste, die für trügerische Versprechungen und Illusionen
, etwas Weihwasser und
moralisierende Unterhaltung , schufteten und ihre Ausschlachter auch noch
anhimmelten. WIR , die EU-Genik, verkaufen keine imaginären Grundstücke
in göttlichen Niemandsländern, WIR züch keine Wanderdünen,
WIR sind keine falschen Propheten. WIR haben Grund
gelegt und nachgerechnet, in allen Lebensbereichen,i n allen Untiefen
und Weiten bis zum Orbit ,was richtig und gerecht ist. WIR haben vernichtet
, was sich von uns nicht veredeln liess und WIR haben voraussehend Prozesse
gestoppt, die ins Verderben geführt hätten. Das Gewebe unserer
Wissens-Gesellschaft ist dicht und unzerbrechlich verwoben mit unserem
supernovaneuen Wissen des Klon-Reiches und seiner hybriden Erkenntnis-Methodik,
die kein Wunder ist, sondern wie Max Ernst es nannte: " Die Frucht
einer langen Erfahrung". WIR
brauchen keine trügerischen Emotionen und götzenhafte Symbole. Bald
schon werden WIR die süssen Früchte unseres Willens ernten und
geniessen,ohne uns später dafür schämen zu müssen,ie die
alte Welt sich vor uns schämend verbeugen musste.or unserem Staat,der
in seinen erfolgsverwöhnten Zucht-und Züchtungsanstalten seine
hybride Saat und Hoffnung ungestört aufwachsen lässt. Daher
möchten WIR es hier prinzipiell schon mal kurz auf den Punkt bringen:
WIR sind keine kleinkarierten Scholastiker und Schulmeister tyrannischer
Formeln und Kreisläufe, aber WIR sind die ersten und letzten Universalisten,
die allen müssigen und leeren Streit unter den gestrigen Gelehrten,
als theologischen Zickensalat oder rhetorisch vernebelten Schimmel und
Schummel enttarnt haben. Da kann auch der liebe, nette Freiherr Novalis
nicht darüber hinwegsehen, der am liebsten alle einfältigen
Grübelbauern wieder kopfheister zurück ins chistliche Gestänge
des Mittelalters gewünscht hätte und alberner Weise auch noch
die Wissenschaften romantisieren und poetisieren wollte. WIR identifizieren
uns auch nicht mit einer demokratistischen oder unitaristischen Tyrannei
oder geheimbündelnden Bruderschaft. Dafür haben WIR nicht alle
Mauern
zwischen den zersplitterten Wissens- und Glaubenssekten eingerissen,
die WIR jetzt im Kanon unseres optimierten Bildungswesens ausfiltern müssen.WIR
dulden keine Unvollkommenheit mehr, denn WIR haben auf jede Frage die
finale Antwort, wie jeder weiss. Unsere Analysten haben den Weizen vom
Spreu geschieden und nur das Beste der belebten Materie für unser
zukünftiges Geschlecht ausgewählt . Und WIR werden alle Auserwählte
sein, nicht nur wenige , aber nicht nur das, WIR werden die die integrierte
und optimierte Essenz aller Kreaturen,Pflanzen, Pilze und Bakterien sein,
die WIR uns genetisch einverleibt haben und mit unseren überkommenen
Eigentümlichkeiten vermählt und verbrüdert haben, so weit
es dienlich war. WIR kennen keine Berührungsängste gegenüber
irgendeiner Verschmelzungs-Variante, ursprünglich verstreuter und
verschwendeter Gene, auch wenn noch immer gelegentlich der Vorwurf an
uns laut wird: WIR betrieben 'geistige und wissenschaftliche Sodomie'.
WIR haben keine Angst vor der universalen Vwereinigung allen Wesens, denn
jegliche Einverleibung von guten Eigenschaften optimiert uns und ist weniger
überflüssig als jede altmodische Einmaligkeit. WIR haben uns
die Phobien, selbst vor den bizarresten Rassen und Gattungen der belebten
Natur abgeschminkt und seien sie noch so fremd und abseitig von unseren
ehemaligen, archaischen Befindlichkeiten. WIR werden endlich unseren Habitus,
innerlich und äusserlich, fundamental ändern und werden Abschied
nehmen von unser aller ehemaligen Larve , denn unser Ziel ist höher
und unsere Freude wird gewaltiger sein, als das noch kleinbürgerliche,
spiessig - rassistisches Jetzt. WIR schmieden die absolute Unität
zwischen Geist und Materie, zwischen allen erdachten Konstrukten und exkulpierten
Bio-Modulen und synthetischen Konglomeraten. WIR wachsen als multipel
optimierte Chimären aus dem Chaos der alten Natur, dem Absoluten
entgegen. WIR werden keine fremden Götter, Feinde oder besseren Geschöpfe
neben uns haben. WIR werden
uns den Garten Eden selbst bereiten , als Eden für jeden, als Gleiche
unter Gleichen, denn WIR wollen nicht nur alle das Gleiche denken, wie
alle, sondern WIR wollen es sein ,nicht nur im Traum und nicht nur als
hauchdünn hologrammierte Virtualität auf dem Papier oder Monitor,
wie in den alten Künsten, sondern als automatisch funktionierende
,lenkbare Körper ,mit Leib und ohne subjektive Seele. WIR wollen
nicht nur Hybris und Charybdis sein, sondern Echt-Wesen in Echt-Zeit ,
zum Anfassen und Wohlsein, kraft unseres Willens. WIR lassen uns keine
anderen Sommermärchen mehr ins Gehirn waschen, auch keine uneugenischen
Wirklichkeiten.WIR haben ausgeträumt und sind wach und ausgeschlafen.
WIR sind Meta-Metaphysiker.
34
Johannes
berichtet in seinen Offenbarungen: (...)" 13/ Die beiden Tiere: "Ich
sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen: Es hatte zehn Hörner und
sieben Köpfe und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen
Köpfen Lästernamen. Das Tier, das ich sah,glich einem Panther;
seine
Füsse waren wie Bärenfüsse und sein Rachen wie der Rachen
eines Lö wen.Und der Drache hatte ihm seine Macht geliehen, seinen Thron und
grosse Macht. Einer seiner Köpfe sah aus wie tödlich verwundet;
aber seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde staunte hinter
dem
Tier her. Die Menschen beteten den Drachen an,weil er dem Tier seine
Macht gegeben hatte, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist
dem Tier gleich und wer vermag mit ihm zu kämpfen?(...)".
WIR, die vereinigte EU-Genik , gaben der Bible endlich die gebührende
Antwort. Ja, wir haben mit dem Tier bekämpft , aber nicht um es zu
töten , sondern zu lieben und mit ihm zusammen mächtiger weiter
zu leben.
WIR sind nicht mehr die alten
35
Die
Reinigung der Gesellschaften beinhaltete vor allem die Aufklärung
über das Wesen der Idole,die hauptsächlich zur Manipulation
und Beeinflussung devoter Menschenmassen erdacht wurden . Sie sind
ein Abklatsch von totemistischen Figurationen von 'Kraft-Tieren', die
als Urahnen und Schutzgeister eine Verbindung zu den Göttern herstellen
sollten und dievon den Clan-Kulten der "alten Gesellschaften"
zu hybriden Gestalten an den Totempfählen geformt wurden > "Totem
und Tabu",Siegfried Freud, in "Imago". Das ist zwar heute
weitgehend Museum, aber die Plakatierung von Idolen und Trugbildern, siehe
schon Francis Bacon,1581-1626 , als vorgehaltene Orientierungs-Figuren
und Menschen-Puppen, das gehört heute alles immer nehr, mit wechselner
Motivation, in den diversen Manipulations-Betrieben wie ua.: Boulevard,
Kirchen, Fernsehen, Politik, Werbung / Marketing/ Branding und Kommerzsport,
Sexindustrie zum selbstverständlichen Handwerkszeug, genauso wie
volumi-nöse Brüste, ViagraSchwänze, hausgemachter Promi-Kult,
multiplizierte Mo- dels, Fussball-Fax, illusionistischer Luxus-wie Omnipotenzwahn
und Exotik, als Werbeträger für irgendeinen kommerziellen oder
politischen Quatsch usw. Besonders werden sie benutzt, um bestimmte Parteien
und Personen volkstümlicher und
wählbarer zu machen oder Menschen zu nötigen, Produkte zu kaufen,
Quoten zu steigern und arglose Menschen wie Du und Ich als
Köder in ideologische Fallen zu locken oder Ablehnung gewisser Umstände
in der Gesellschaft in Zustimmung umzuwandeln .Idole treten dabei an die
Stelle wirklicher Vorbilder, weil sie leicht beliebigen, suggestiven Interes
sen dienstbar gemacht werden können . Sie sollen Gefolgschaften organisieren
und mit ihrem oft nur angedichtetem Charisma, wie Plakate für ganz
andere Interessen werben, vorausgesetzt das Publikum glaubt diesem abgekartetem
Seelenfang. Dabei ist auch zu beobachten, wie selbst richtige Vorbilder
nicht verschont werden und in den Fast-Food-Redaktionen des TV oder Parteizentralen
mit irgendwelchen Zucker-stories zu handlichen Idolen klein geschnitzt
werden oder umgekehrt, Feinde ihres Betriebs klein gemacht werden sollen.Wie
etwa in talk-shows oder bei irgendwelchen blöden Sketchen, sogenannter
comedie. Da werden Zitate vertkürzt,f alsch zusammengeklebt oder
mit falschen Bildern lächerlich gemacht und ähnlicher Schwachsinn,
Menschen herabzuwürdigen, an die man sonst nicht ran kommt. Das ist
schon tägliche Routine aller Fälscherwerkstätten: Besonders
der öffentlich-rechtlichen Medien und linkischer Verleumder,
die mit primitiver Häme oder vergifteter Lobhudelei.Auf den Hund
gekommen sind.Die Inflation dieser halbstarken Journaille ist besonders
häufig und feige bei TV-Kommentatoren schon Gewohnheit geworden,
die im Schutze der nicht zeitgleich reagieren könnenden Kontrahenten
, ihr dreckiges Süppchen kochen, auf die nur die besonders Naiven
reinfallen .Doch Kleinvieh macht bekanntlich auch Dreck. Die originalen
Künste sind daher aus diesen Betrieben weitgehend ausgeklammert,
weil sie immer schon,
fast im Alleingang, neben der Philosophie, gegen die berech-nende Idolisierung
und Idolitis in Medien , Politik und Kommerz angegangen sind, mit unterschiedlichsten
Mitteln. Am wirkungsvollsten wahrscheinlich im Film und auch beim,mittlerweile
seltener gewordenen, politisch ideologiefreien Sprechtheater, wo mit komprimierter
Zeit- und Geschichtsdarstellung, wie unter dem Brennglas solche Prozesse,
Zustände und Papp-Welten entlarvt werden, weniger in der nur auf
Unterhaltung und meist politische Manipulation und Klischee ausgerichtete
Comedie.In der Bildenden Kunst ist die Ent-Idolisierung oft nur verschlüsselt
hinter Chiffren, Zeichen, nicht immer leicht und sofort lesbaren Szenerien,
Kontexten und Strukturen erkennbar und erfordert ein trainiertes Auge
und Vorkenntnis der jeweils individuellen Sprache des Künstlers,
weshalb es in dieser exklusiven Art, von den Idolpraktikern nicht sofort
ernst genommen wird, doch die Wirkung erschliesst sich langsam, aber dafür
vielleicht dauerhafter , vor allem bei Meinungsträgern und weniger
beim 'einfachen' Publikum. Doch WIR deuteten es schon an, WIR sollten
nicht so kleinlich über diese Spin-Doctores mit ihrer armseligen
Psychologie zu Felde ziehen, denn sie selbst und ihre Produkte sind kurzlebig
und schlagen sich oft genug nur selbst, denn es ist ja nicht mehr als
ein blödes Geschäft, Idole mit kurzem Brennwert, gegen wirkliche
Vorbilder auszuspielen. Es ist also müssig und verkehrt ihre Wirkung
oft nur ins Gegenteil und Ihre Geschichten sind wie Boxer schnell angezählt
oder schnell vergessen. Im übrigen sind in unser idelaen und fidelen
Klon-Welt Idole und auch Vorbilder nicht mehr nötig , denn die Unterschiede
unter den Menschen werden von uns ja mehr und mehr überflüssig
gemacht und sind am Ende nicht mehr vorhanden, denn bei uns wird jeder
Mensch absolut gleich geklont. Darauf werden WIR peinlichst genau aufpassen.
WIR werden endlich alle optimal gleich
36
Nicht
nur mit Lügenmonster im Kopf wie von den TV-Medien noch gestern,
sondern kunstvoll gestaltete Chimären, Traum-und Misch-Wesen mit
ihren Drohgebärden und scheinbar sofort zubeissenden Schreck-Visagen
oder zuckersüssen Verlogenheit aus der dunkelsten Vorzeit , animistischer
Kulte waren so beschaffen, als wenn sie jederzeit zu wirklichen Leben
fähig gewesen wären, die Menschen dann zu beunruhigen, sie zu
quälen und in Psychosen zu stürzen, um sich ihres Willens und
Wollens zu bemächtigen. Sie sollten so in die Arme der jeweils herrschenden
Kulte und der verordneten Rituale treiben. WIR hatten das schon mal kurz
gestreift und für uns ergab sich die weitergehende EU-genische Fragestellung,wie
in etwa aus diesen Mehrfach-und Mischwesen der alten Überlieferungen
aller Völker, wirklich einmal lebende, lebendige,reale Über-Naturen
zu züchten und dann auch zu klonen wären.WIR wissen ja mittlerweile,dass
alles zu Denkende irgendwann auch realisiert wird und das ursprünglich
nur geahnte bei weiten an Radikalität und Wirkung übertreffen
kann. Dies, ein vielleicht lange gehegter Gedanke, dem aber das wissenschaftliche
Know-How zur Genese noch fehlte. Unsere einsetzende Forschung auf diesem
Gebiet fand erst in aller Stille und geheim statt: In vielen kleinen Schritten,
bis WIR uns hier triumphierend outen konnten und die perfekten Erfolge
in der integrierten Chimären-Forschung jetzt zur legitimierten Arbeit
bis hin zur obligatorischen 'conditio sine qua non', zu unserer Staats-Gründungs-Idee
führte. WIR begannen aber nicht damit etwa goldene Monster-Kälber,
lebende Steine oder Nachtmahre, zu züchten , also Ausgeburten aus
dem Elfenbeinturm oder wie sie variabel in Kitsch und Kunst anzutreffen
waren, nein, unsere Chimären sind die Prototypen und seriösen
Ankerpunkte und wissenschaftlichen Teilaspekte unseres im Integrations-Progress
befindlichen Stammvaters, des König-Klons , der am Ende alle hybriden
Biomodule, positiv getesteten Genome und Syntetiks in sich optimiertvereinigen,
glätten und integrieren wird, bis zur Massen-Klonierung von ihm,
zu unserer neuen Meta-Rasse der EU-Genik. WIR bitten noch um etwas Geduld
für die erfolgreiche Züchtung und Auslese dieser hochwertigen
Kompiliereung der neo-genetischen Gaben aller Sonderklassen. WIR lernen
laufend dazu . So war es z.B ein grosser kunsthistorischer Irrtum anzunehmen,
der Maler Jeroen Anthoniszoon van Aken, im Volksmund, genannt Hieronymus
Bosch, der Seher des "Jüngsten Gerichtes" und auch der
"Versuchung des hl.Antonius", hätte in seinen Bildern nur
die mittelalterlichen Ängste der Bestrafung humanoiden Laster dargestellt
und als dominikanischer Moralwächter der religiösen Bruderschaft:
"Unserer-Lieben-Frau" den Menschen, stark überzeichnet,mit
lustvollen Schreckbildern ihrer angeblichen Verrohung und Versuchung vor
der dann folgenden Höllenfahrt drohen wollen, wie es vielleicht die
strengen Kirchenstrategen damals gerne den Leuten einredeten.In Wirklichkeit aber,wie letzte
Forschungen heraus fanden,sah Hyronimus Bosch als antizipierendes
Medium die Zeichen des zukünftigen Welten-Wandels voraus,also die
In
karnation der Menschheit,als genialer Vorbote unserer EU-Genik, 550
Jahre früher als jeder andere fade Prophet.Es ist ja nicht unbekannt, dass
Künstler nicht selten früher ahnen,was kommt,im Guten wie im
Bösen. Die Gabe des "zweiten Gesichtes", war diesem Maler
beonders heftig und zweifelsohne angeboren und vermittelte so im "Garten
der Lüste" einen ersten VorVorgeschmack auf die kommenden Wahrheiten.
Nicht, wie immer nur geglaubt als Bild gewordene Metapher, sondern ganz
direkt, als körperlich konstitutionelle Realität .Freilich fehlten
ihm noch unsere breiten, wissenschaftlich einschneidenden Erkenntnisse
und technischen Fertigkei-i-tengen-biologischer Monteurskunst wie WIR sie
jetzt haben. Schauen sie sich doch die hier gemeinten Bilder einmal genau
an,die Menschen, ihre Befind-lichkeiten und ihre Metamor- phosen, dann
werden sie schnell erkennen,welche ungeahnten schöpferischen Möglichkeiten
hier im Habitus wie der sozialen Lustbarkeit , in den Darstellungen von
Bosch bereits vorweg genommen wurde. Belustigt können WIR feststellen,
dass manche Laboranten in unserern Bio-Werkstätten häufig die
Kreaturen von Bosch mit unseren Kreationen verwechseln. Was die Menschen
damals vielleicht nur als abartig bizarre oder beängstigende Verstrickungen
ihrer schuldhaften Taten und Laster illustriert sahen, waren stattdessen
erkenntnishafte Vorgriffe einer total mobilisierten Wissenschaft, wie
WIR sie jetzt universell,ganzheitlich , nachhaltig und weltoffen praktizieren,
wo alle 'Farben' zusammenfliessen zu einer, vollkommen kontrollierten
Natur-Schmelze und zu einer allseits offenen Unität , die aus den
kleinsten Teilchen die neue Übergrösse unserer kommenden Talente
entstehen lässt. Kein Zweifel, Bosch konnte nichts von der Macht
der DNS wissen, aber er fühlte bereits ihre Kraft und Herrlichkeit.Seine
Bilder mit ihren explicit abgebildeten Kopffüsslern, Chimären,
Konstrukten und Plagegeistern stellten also nicht die verfluchten Schattenseiten
und die Folterwerkzeuge Gottes dar, wie scheinbar oberflächlich von
Kunsthistorikern und Alt-Theologen vermutet wurde, sondern diese Leuchfiguren
des Mittelalters erhellten erkennbaren Leuchtspuren die neuen Menschlichkeit
unserer EU-Genik,
die uns, als normativ zu realisierender Wille aufgetragen wurde. Die auf
den Bildern erscheinenden Triebkräfte und Prozesse, künftiger
Zucht und Reife, zeigen welch lustvolle Kräfte,damals noch ungeschult,
in den Körpern und Köpfen der alten Welt und besonders der christlichen
Theologie eingekerkert waren und einfältig als illustrierte Dämonenlehre
abgetan wurde. WIR haben den Infarkt der früheren Geistlichkeit jetzt
korrigiert und auch die Kunst-Geschichte wieder einmal eines Besseren
belehrt: "Kommt Zeit, kommt Rat".Gemessen an der armen Realität
der Zeit damals, stellen die Bilder des Hieronymus Bosch für unsere
eugenische Forschung ein reiches , viel versprechendes Arsenal an
Möglichkeiten in Aussicht , welch kreatives Potential den "Springenden
Genen" noch zu entreissen ist. WIR haben grosses Vertrauen darauf
und leider durfte und konnte Bosch diese Ergebnisse nicht lebendig zu
Gesicht bekommen, er war eine typische Frühgeburt, wie manch anderer
Künstler, und seine Frühchen war die Zeit erst lange nach seinem
Tode reif. WIR haben ihm zu Ehren und eine seiner Erfindungen nach ihm
benannt. Es ist der Bosch dreibeindreifucius. Was vor etwa 40 Jahren
noch als wilde und verwilderte Phantasie des oberschlesischen Freigei
stes und Kleinmeisters MichBadura betrachtet und amusiert zur Kenntnis
genommen wurde, gemeint sind seine botanischen Chimären von hybriden Blattauswüchsen oder seine botanisch-tierischen Misch-Kulturen,
von ihm benannt als 'Angewandte Botanik'(1967) und 'Schwarze Wissenschaft' (1982), wie seine Züchtungsexperimente von z.B. Umwelt reinigenden Gewächsen (1967), 'ökologische Langzeit-Untersuchungen von
Ölpest' fand ihre Fortsetzung schliesslich doch in den sich langsam vernet
zenden Natur-Wissen-schaften, selbst in Göttingen, bis hinein in die
ausserordentlich fruchtbare Paranoia-Kultur sowohl österreichischer
Fachleute und deren Exerzitien mit asoziativ wirkenden Rauschmitteln,
der diversesten Herkünfte und Rezepturen,als auch das methodisch
systematisch bildhafte nachmodellieren, der ehemals nur als Trugbilder
eingeschätzten Albtraum-Gespinste. Mit anderen Worten: Aus den fruchtbaren
Geistes-Krankheiten, Ur-Bildern und vermeintlichen "Ankunft der Geisterwesen"
aus animistischen Scha-manenkulten der wilden Ethnien und überlieferten
Zeugenschaften der verschiedensten Natur-Religionen, bis zu den Ausgeburten
der Schweizer Füssli, Böcklin und den Surealisten, formte sich
langsam bei den führenden Pionieren unserer Geistes-Grössen
die sich verfestigende Ahnung und schliesslich Gewissheit, bis zum endlich
handelnden Willen heraus, dass diese visualisierten Geschöpfe nicht
mehr ins halb dunkle Reich neurotischer Unterwelten und des Traumes abzuschieben
sind, sondern als prophetische Indikatoren und Vorlagen unsrer neo-hybriden
Bio-Kultur ernst zu nehmen und zu verstehen sind. Mit ihrer Hilfe werden
WIR von der noch unentwickelten Homo-Kultur des klassischen Homo sapiens
mit Monohirn, zum kompakten, primär-basierten Multi-Tasking-Operator
aufzusteigen. Die Entwicklung jedes Hominiden durchläuft viele Stufen,
fliessend oder in Brüchen, vom Sperma, zum Säugling, zum Kind,zur
Pubertät, schliesslich zum Erwachsenen fliessend und gelegentlich
in Brüchen oder Sprüngen. Dem gleichen Prinzip, der schrittweisen
Reifung war auch die gesamte Entwicklung auf unserem blauen Planeten unterworfen,
doch der Kultivierungsprozess und seine Vollendung lief vor die Wand,
trocknete aus und verlor allmählich jede humane Orientierung. Das
war der traurige Punkt,an dem WIR, die EU-Genik vor Jahren standen und
den kraftvollen Sprung zum radikalsten Entschluss wagten, um den Teufelskreis
zu durchbrechen.Viele Fürsprecher aus der ersten Reihe von Forschung
und Wissenschaft ermunterten uns zu diesem einzigartigen Projekt,das sich
jetzt zum Leuchtturm und Vorzeige-Projekt unseres Gemeinwesens entpuppt
und den Zusammenhalt unter den auseinanderstrebenden Sozial-Ethnien der
neuen Gemein- schaft wieder hergestellt hat. Es war die Hirnforschung ganz
global und der Schweizer Biologe Adolf Portmann, die im Detail darauf
hingewiesen hatten, dass das menschliche Gehirn bis jetzt zum überwiegenden
Teil, bis zu 80%, nicht aktiviert sei, sondern bis dato eine nervliche
Brache darstellte. Dies ein wesentliches Faktum auf dem WIR aufbauen und
rundum neue Masse, Massstäbe und massgebliche Werte setzen werden,
denn die Menschheit ist zu mehr befähigt. Die Zeit ist reif.
WIR bringen den Homo zur Blüte
37
Zwar
ahnten es die Menschen immer schon, aber sie konnten damit nicht
umgehen oder wollten und durften es nicht genau wissen. Es musste noch
andere, tiefere Gründe für die in allen Familien, Stämmen
und Völkern aller Kontinente und Zeiten angehäufte Chimären-Kultur
geben, die mit Religion, Unwissenheit und kindlicher Zauberei alleine
nicht zu erklären war. Zwischen den vielen überlieferten und
wunderbar gestalteten Mischwesen musste ein Zusammenhang bestehen, der
weit über ihre ursprünglichen Bezüge in Mythen, Magie und
Märchen hinausreichte, doch die Menschen erblickten in ihnen nur
imaginierte und eingeredete Hilfsgeister ihres Aberglaubens oder schlicht
morphologische Missbildungen und fabulierte Skurilitäten und Kuriositäten,
abseits von Realität und Norm, ohne die wichtigeren Botschaften von
ihrer Existenz für unser Weltverständnis wahrzumehmen. WIR wissen
ja,die Menschen taten und tuen viel, was sie eigentlich nicht verstanden
oder was sie sich einfach anmassten, aber sie taten es eben, weil irgendein
unerklärlicher Impuls sie dazu zu zwingen schien. Die nach der dann
vollzogenen Tat einsetzende Bewertung dieser Eingebungen, führte
dann später aber oft noch mehr in die Irre,weil sich nun mal ganzheitliche
Vorgänge aus dem Sponti-Bereich, wie die aus dem angeborenen oder
traumatischen Ausser-Sich -Sein, nicht eben leicht mit empirischer Logik
entschlüsseln lassen und alsbald die Scharlatanerie der Psychologen
und Psychiater beflissen auf den Plan rufen,desgleichen die religiösen
Ausleger und Ausbeuter mit ihren bekannten Ausflüchten und Ideenfluchten,
nebst Anverwandten aus der geisteskranken, aber lustigen Esotherik, wie
Hexen-und Teufelskulte aller Ethnien, bis zum schnöden Marketing
des Ungeheuers von Loch Ness oder den Aliens in ihren fliegenden Untertassen
aus Phantasia. Das begann ja bereits in der Höhlenmalerei, in dersich
seltsame Chimären zwischen bekannte Tiere mischten, die niemals wirklich
existiert hatten und die Wissenschaft sich darüber stritt, ob diese
Menschen mit Tierköpfen religiös-rituelle Bedeutung hätten,
oder aber realistische Verkleidungen der Höhlenmenschen waren, um
sich besser an die Jagdtiere anschleichen zu können.Beliebter sind
natürlich hier alle Auslegungen,die sich irgendwelchen okkulten Theorien
zuneigen und diese halten sich hartnäckig, weil sie unbedingt gewollt
werden, das ist festzuhalten. Die hybride Kultur der kunstvoll erfundenen
und geformten Mischwesen, erzeugte neben ihrer magisch anziehenden Aura,
auch eine besonders wohlige und geradezu heimatlich, freundschaftliche
Vertrautheit bei allen Zeitgenossen und so gerieten sie in jüngster
Zeit immer hübscher, puppiger und glamoröser, auch um sie nun
auch noch besser verkaufen oder als Süssigkeit lustvoller verzehren
zu können. Eigentlich sollten sie ja ehemals nur spirituellen Zwecken
dienen, schaurig-drohend Angst machen und auf höhere Mächte
verweisen, damit WIR Menschen nicht übermütig werden und sie
sollten früher, als leibhaft vor uns stehende Metaphern an unsere
Beschränktheit und Demut vor der unsichtbaren Welt appelieren und
später an die Götter des Kommerz,der Fress-und Spasssucht. Also
immer noch dienten diese Chimären und blasig und bärig schematisierten
Geister der Konsumzeit, trotz ihrer fundamentalen Entleerung, zu schicksalshaften
und schicken Menetekeln,die unsere triviale Alltäglichkeit begleiten
und künstlich bespassen sollten, auch wenn oder weil die ehedem vorgebeteten
und diktierten Gründe längst erloschen und aus den Vorgaben
nur noch hübsche, historische Dekorationen, auch für Kinderstuben
und einen kitschig gehobenen Lifestyle-Markt geworden waren. Aber WIR
liebten
sie stattdessen unbeirrbar, mehr und mehr, ohne viel zu fragen und ohne
uns wirklich mit diesen scheinbar irrelevanten Multikreationen und ihrer
möglichen Mission für unsere Zukunft zu befassen. Noch in den
letzten
tausend Jahren, gaben WIR ihnen die wertvollsten Plätze,in und auf
den
Kirchen,Rathäusern, Marktplätzen, Museen, Design und Kinderzimmern,
usw., denn irgendwie wussten WIR instinktiv,welch wirklich grosse und
lebenswichtige Stellung diese Chimären und seltsamen Plastikkonstrukte
in unserer Gen-Kultur einmal spielen werden, auch wenn unser noch immer unkultivierter Verstand und unsere antizipatorisch schlecht geschliffenen Sinne, vor ihnen zunächst nur ratlos standen oder nur infantil
und ästhetisch angeregt wurden. Wie gesagt, diese Affenliebe zu den eigentlich
abartigen, unbelebten Monstern und multi-habituellen Neo-Wesen, konnte
kein Zufall sein und es war auch keiner, wie heute jeder weiss, denn es
waren die mentalen,neuronalen Vorboten, die Musen, die Helden und Inspiatoren
unserer kommenden multi-funktionalen Natürlichkeit, selbst der verhunzten
und massenhaft produzierten Nippes-und Kitschorgien der cineastischen
Unterhaltungsindustrie, des Jahrmarktes,des Karnevals, der Sexshops und
der Fernseh-Shows. Trotz oder gerade wegen ihrer irrealen Spukhaftigkeit
entzündeten und stifteten diese scheinbar billigen Nobodies die bildnerischen
Phantasien auf einmal eine direkten Beziehung zu der Arbeit in den Forschungslabors
vieler Fachbereiche, wo es galt, die bestehenden Gesetze und Grenzen der
Natur aufzubrechen, zu verbessern und Innovationen und neue Produkte für
den Markt und eine neue Ordnung und verfassung der verwschlissenen Gesellschaft
zu gewinnen. Die Forschung begann damit, die Chimären wie auch immer
nicht einfach nur im im Habitus nachzubauen, sondern auf Grund des letzten
genetischen und syntetischen, bio-technolo-gischen Wissens, zu lebenden
Wesen zu generieren, die sich bewegen,die Nahrung aufnehmen und erste
Laute wie Säuglinge von sich geben. Daneben gelangen ihren Vätern
spielerisch, neue, nie gesehene Modell-Wesen, die jetzt im Kolossarium
auf ihre Lebenstüchtigkeit geprüft werden. Wie schon durchgesickert
ist, sollen Meisterwerke entstanden sein. Manch einer sagt vielleicht,
das hätten WIR ja im Prinzip schon früher gedacht, aber er vergisst
dabei, dass der Schritt von der Theorie zum funktionstüchtigen Objekt,
der eigentliche Gewinn, einer zunächst nur platonischen Idee ist
und das eigentliche schöpferische Abenteuer sich erst im geburtsähnlichen
Werk-Prozess bewähren muss Künstler wissen und fürchten
das schon immer, den manche Idee, kommt bei der Materialisierung nicht
weit genug, wird zu Schund und Schrott oder zu etwas, was garnicht gewollt
war. Viele Leute hatten z.B. schon mal die Idee ein Kind zu wollen, aber
sie bekamen keins oder es starb bei der Geburt.Ideen sind keine toten
Objekte oder abstrakte Chimären, sondern sie lösen Prozesse
aus und verwirklichen sich erst in ihnen.
WIR machen sie möglich
38
Nicht
Irrlicht, nicht Blendwerk,sondern die breit gefächerten Urbilder,
wie
Platon sie in seiner Ideen-Lehre ausweist,bilden die profunde Matrix unserer wissenschaftlichen Moral und treiben mit ihrer logischen Automatik, unsere eigene,noch schwache "prima materia" endlich, wie
den Stein
der Weisen, schrittweise in die richtige Richtung, was uns immer besser
und stolzer machen wird und uns,die wetterwendische, mörderische
und
ungerechte Natur leicht vergessen und besiegen lässt. Doch können
WIR das wahrscheinliche Faktum nicht verdrängen, dass es nur durch
das Zusammenspiel, teils reduktiver und teils maximierender Naturkräfte
erst eine vielfältige Entwicklung der Arten auch eine menschenmögliche
Entwicklung gegeben hat. Wahrscheinlich, aber aus zeitlichen Gründen
wenig erforschte, direkte Beobachtung von mutierenden Formen und hybriden
Elternschaften. Bis auf erzwungene Missgeburten und irgendwelche Spekulationen
, kennen WIR keinen fortpflanzungsfähigen Artenwandel. Der musste
zwar irgendwie eingetreten sein, aber er bleibt noch immer ein Geheimnis.
Das ist so wie es ist, stört uns aber nicht weiter und kann auch
der EU-genischen Forschung völlig egal sein,weil sie, weil WIR nach
unseren neuen und ureigenen Bedingungen die vorgefundene Welt, nach unseren
eigenen,autonomen Methoden betrachten und völlig neu ordnen und geradezu
endemisch zur Entfaltung bringen. WIR, die inspirierten Menschen heute,
begreifen ,dass da keine besonderen Anderwelten walteten, sondern sture
Gesetze und gelegentlich unberechenbare und Sprünge sich abwechselten,
deren primitiver Fehler der unberechenbare Zufall war. Von der Natur aus
betrachtet waren es wahrscheinlich nur krankhafte Fehlleistungen, die
darauf schliessen lassen, dass die gesamte Natur-Geschichte eigentlich
nur die Geschichte von willkürlichen Missbildungen ist, in die der
bisherige Mensch den Höhepunkt an krankhafter Destruktion darstellt,
wenn man ihn allein darnach bemisst, wie er selbst ,sein angebliches Paradies
versaut hat. Umstände,die uns nicht gefallen können, die aber
erst unswere Klon-Welt nach vorne gebracht haben. Vieles aber,was was
scheinbar mies und lebensunfähig gebildet war, enthielt doch in Wirklichkeit
,die paradoxen Beweise eines besonders genialen Konzeptes, dem WIR genuin
und erfolgreich nachgingen. Jenen eigentlich verrückt wirkenden und
verwegen auftrumpfenden Kreaturen, diesen anthropozoomorphen Chimären
und vermeintlich zufällig gewachsenen Wechselbälgen, die WIR
nicht dem Müll, sondern der
Forschung anvertrauten, galt es, ihre besonderen, fruchtbaren, seltsam
gewandelten Geheimnisse , bis zur letzten Zelle zu entreissen, um mit
ihnen eine höhere Stufe der Erkenntnis zu erklimmen. Und WIR haben
sie erklommen,um die , durch sie und uns gemeinsam entstandenen Konstrukte
, den schöpferischen Atem einzuhauchen, der ihnen gebürt, sie
zu füttern, zu schwängern und zu optimieren. Dies mag pervers
erscheinen, aber es ist schon so, dass oft Gleiches mit Gleichem vergolten
oder ausgetrieben werden muss. WIR tun es aufopfernd und zärtlich,
weil WIR unsere Kreaturen lieben und weil sie einesTages Teil von uns
und WIR Teil von ihnen sein werden. WIR erschaffen sie,
bilden sie weiter, machen sie zahm und uns verwandt und werden vieles
mit ihnen teilen, und sie so zu ebenbürtigen Teilhabern machen. Sie
werden sein, Energie von unserer Ener-gie, erwas Fleisch von unserem Flei
sche und umgekehrt. WIR haben die Mittel und das unerschütterliche
und
stetig wachsende Vertrauen in unsere Bio-Kunst und werden von ihr niemals
enttäuscht werden können. So werden WIR gemeinsam unsere entfesselten
Kräfte einbringen und komprimieren, mit dem Ziel, die reale Inkarnation,die
Animierung dieser Imagos, Novizen,Archetypen zu sanktionieren und so ihre
Verschmelzung mit unseren Organen zur besseren Natur betreiben, bis WIR
sie, so unterschiedlich sie sich uns auch in ihrem jeweiligen Habitus
und Charakter darbieten und so unterschiedlich gut oder böse sie
uns auch anmuten, in unsere Ordnung aufnehmen, mit dem Ziel uns mit ihnen
später, auf neue Art zu zu vermählen. WIR werden sie mit unserem
Verstand aufsaugen, um sie restlos zu verstehen und wirklich glücklich
zu machen, bis WIR sie fehlerlos nachbilden und klonen können. Das
wäre dann die Reifeprüfung als Vorbereitung unserer späteren
Neugeburt im Klon-Reich, der brüderlich Gleichen, als leibliche Kinderklone
unseres Meister-Werkes, dem Königs-Klon. WIR werden ihm ebenbürtig
und gleich sein, Zelle für Zelle, Teilchen für Teilchen und
Organ für Organ, bis alles richtig gefügt und zum einheitlichen
Organismus zusammen gefunden hat und seine Gene uns später besamen
und optimiert beseelen werden. WIR wer
den den erweckten Hybriden ihre Arbeit zuweisen und sie respektieren ,
wie Unsereins, mit ihren auch noch so wundersamen Verfassungen, ohne Wenn
und Aber. WIR fiebern diesen Glücksmommenten entgegen und WIR sind
eigentlich schon mitten drin, in den Tagen der Einheit, der Gleichheit
und der platonischen Liebe, wie einst der Bildhauer Pygmalion mit seiner
metamorphotisch erzeugten Wunderfrau, wie Lysander im heiteren Sommernachtstraum
und wie Alice im "Wunderland" hinter der Banalität und
dem Trug der Spiegelbilder, wie der Sprechende Türke
in die Automate. So ist es und soll es sein, weil die Projektionen unserer
Wachträumen dies so vorgegeben und vorausgesehen haben.Noch befinden
WIR uns in der Gründer-Phase und warten auf die Zeit
der Reife und ersehnen die letzte Stufe der Erwartung, bevor WIR dann
für immer transformiert und vom Königs-Klon geklont werden.
WIR haben Bars eingerichtet, wie früher die Aldiketten,wo alles den
gleichen Platz hat und wo WIR uns die monatlichen Pralinen abholen: Gläsere
Kapseln, genannt Nüsse, die die nötigen Stimulierungen unserer
Gene, im flüsigen Kern enthalten und in Form eines regemässigen
Setup akzualisiert werden. Es sind die Updates der gesetzlichen Morphismen
die uns elfmal pro Jahr der letzten Erfüllung näher bringen.
Und das Substrat der Devotismen einmal pro Jahr, tilgt unsere letzten
Barrieren vor den Neuerungen. WIR garantieren die Reinheit und Frische
dieser wertvollen Drogen, direkt aus dem Kolossarium. Die illustrierten
Erkenntnisse pädagogischer Sequenzen machen uns weise und wissend
und beflügeln unserem Fortschritt . Und was manchem als Zufall oder
Wunder erscheint ist das Ergebnis idealer Schritte ins Vorwärts.
Denn die vermeintlich als Zufälle gefühlten Steigerungen unserer
Talente sind natürlich keine Zufälle, wie es die Eu-genische
Zufalls-Forschung gezeigt hat, sondern ein kausales Prinzip mit endlosen Möglichkeiten ,aus denen WIR jeweils die besten Sequenzen herauskämmen.
Mit sicherem Instinkt, erleuchtet und nicht nur angestrahlt und wenige Schritte vor der Ewigkeit,verneigen WIR uns dankbar
täglich nach Osten, Westen, Norden, Süden,nach oben und nach
unten,
vor unserem eigenen Glück. Das Universum ist unser, nicht Vater unser.
WIR ahnten es ja eigentlich von Anfang an,WIR sagten es schon, trotz und
neben den uns gewohnheitsmässig, zynisch,z wanghaft, tückisch,
wie frech von allen Religionen, Kulten und Kulturen vorgesetzen schematischen
Unwesen und Chimären haben WIR sie zum wirklichen Leben erwecken,
sozialisieren und artig humanisieren können, bis sie uns endlich
verstanden und sie taten, was WIR wollten und sie sich willig haben zerteilen
lassen, damit WIR alles unwichtige von ihnen wegnehmen durften. So vernichten
WIR bruchlos die Schwelle
zwischen uns Menschen mit der übrigen Schöpfung, ganz gleich
um welche Tiere, Pflanzen, Pilze es geht. WIR machen es endlich möglich,
was die Bildenden Künste ehemals in ihren Illustrationen aller Bereiche
nur so im Spiel hinschraffiert,gepinselt, geschnitzt oder virtuell animiert
haben und in ihren illusionistischen Gebilden eigentlich nie verstanden
haben,sondern nur oberflächlich umsetzten. Denn schliesslichhaben
die Maler ja immer nur bunte Häute fabriziert und die Bildhauer ungenaue
oder beliebig stilisierte Aussenflächen, die aber nur totes Material
im Inneren einschlossen wie Mumien, die ja aber wenigstens noch die reste
eines wirklichen Körpers enthielten. Nicht nur flache Leinwand oder
bröckelnden Stein.Und mühten sich meist unsere archaischen Vorfah
ren noch mit inständigen Bitten, Kräuterwurzeln, Giften,homöopathischen
Exkursen, wahnbildenden Drogen, selbst auferlegter Drangsal, masochistischen und rituellen Sadismen, geheimen Elixieren, magischem Gemurmel, irrlichternden Gaukeleien oder brutalen Orgien, ihren monströsen
Spukgespinsten, den angeblichen Stellvertretern magischer Abgötter,
in Ehrfurcht und Gebet zu huldigen und auf blutigen Altären den eigenen
Geist und beliebige Leiber zu opfern, so haben WIR den Wahn gebrochen
und diesen hybriden Fetischen und Idolen endlich klopfende Herzen und
funktionierende Kreisläufe transplantiert. Ohne Magie, aber mit allem
eugenischen Wissen und natürlich ganz ohne Bilsenkraut und Weihrauch.
Vielen wird noch das erste gelungene, schlichte Exempel im Gedächtnis
sein, das in der Neologischen Society vorJahren präsentiert wurde.
Es waren die pudelgrossen Käfer mit den Beinen von Stieren und Grillen,
die im Chor und mit irischem Akzent,Arien sangen : Perfekter, eindrucksvoller
und auch lauter als Caruso. Doch WIR sind keine naiven Utopier, Naturbastler
oder Poeten. Jetzt erweist sich der Aufbruch ins Morgen-Licht-Land. Und
da lassen WIR alles hinter uns,was überflüssig, fehlerhaft und
sowieso dem Untergang geweiht war. Und da können WIR getrost all
unsere Vorgeschichten bis zum Ur-Knall vergessen. WIR nehmen uns endlich
selbst ernst, was zunächst nur vage und virtuell als "Wille
und Vorstellung", als ungenutzte Kraft, in unseren Köpfen ruhte,
so wie bei Joseph, dem biblischen Seher und Träumer,der einst die
Zukunft träumte, bevor sie wahr wurde. In der Georg-August-Universität
zu Göttingen sind die materialisierten, schönen Entwicklungslinien
des Homunkulus vitalis und humunkulus hybridus in ausgewählten Mustern
und methodisch spitz durchgespielten Serien, in hunderten, stetig aufwärts
verbesserten Versionen, in Gläsern dauerhaft konserviert. Rastlos
haben WIR keine Mühe gescheut, immer alle neu generierten Ergebnisse
zu dokumentieren, die den Weg zum klonierten Optimum in allen Stadien
der Vervollkommnung zeigen werden und unsere wunderbare Geschichte der
Evolution ,die tatsächlich den Weg zur Vollkommenheit zeigt. Wie
in einem morphenden Animations-Video
können hier alle einzelnen Zustände in 3D und 4D der systematischen
Morphologie besichtigt werden und wären WIR nicht kühle Analytiker
und Pragmatiker, dann würde uns der Stolz auf die vollbrachten Leistungen
und ihre noch herrlicheren Aussichten den Atem rauben. Da ist z.B. wahlweise
in einer Galerie die Familie einer Leit-Kultur ausgestellt, der wunderbaren
HOMÖOBLASTEN , OMÖOMEREN, HOMÖ-OMORPHEN, HOMÖ- OPLASTIKER,
HOMÖOSEN,
HOMÖOTHERMEN, HOMÖOPHAGEN, HOMÖ- OPHONEN, HOMOPTEREN, HOMORRHIZIEN,
HOMOSTYLEN, HOMOTAXIEN, HOMOTROPEN, HOMOTOKTER, HOMO-ZELLER, HOMOZYGOTEN,
HOMOZYK--LER, HOMOCHROMEN, HOMODON-TEN, HOMOGAMETEN, HOMOGENE, usw.usw. Dies
sind keine künstlichen Reduktionen oder blosse Abstraktionen, kein
Bioschrott, Tot- oder Halbge- burten, sondern es sind ausgewachsene, funktionierende,
materi- alisierte und perfekt animierte Modelled, die unbesorgt in den Gläsern
spirituralisiert werden konnten,weil sie jeder Zeit sofort wieder repliziert
werden können. WIR haben diese Bio-Mobiles beseelt, gegen den geballten
Glauben und den so kleinlichen Unwillen der archaischen Monotonisten.
Selbst der grosse Leonardo da Vinci hielt solche Geschöpfe für
undenkbar und nicht lebensfähig. WIR wollen uns aber nicht über seine mangelnde Weitsicht und Weltsicht , ihn
nicht verspotten, denn er konnte bei aller analytischen und bildenden
Intelligenz vieles nicht ahnen, was für uns heute selbstverständlicher
Alltag
ist. Und WIR gehen weiter, wesentlich weiter, nach den Lehren des grossen
Platon von den Urbildern und Ideen, auf die es ankommt. Entgegen aller
Vergänglichkeit alter Erkenntnisse haben WIR das Dauerhafte zum Prinzip
gemacht. Unsere Forschungen und unser gesamtes Leben ist selbstverständlich
so angelegt, dass es keinen Abfall, keinen Müll und keinen Überfluss
mehr gibt. WIR nutzen alles und immer wieder bis zum letzten Dreck. Dies
sind unsere Überzeugungen, denen WIR folgen, ohne sie in Salzstöcken
verstecken zu müssen,denn WIR wissen, was WIR tun.WIR schreiben keine
dicken Bücher, wie Honore de Balzac über die "La Commedie
humaine", sondern WIR handeln direkt, ohne Umwege und Skrupel ,denn
WIR haben keine Zeit uns mit dem alt-menschlichen Delirium zu befassen.
WIR malen keine 'Blauen Pferde', wie Franz Marc, WIR machen sie lebendig.
WIR sind kühn und WIR werden immer kühner.
39
Immer
vorauschauend haben sich,schon immer,einige geniale Vordenker, weniger Nachdenker,nicht von den Tücken und Fallen bescheidener
Zurückhaltung einfangen lassen, wenn es galt altes Wissen durch neues
zu ersetzen. So führten sie ihre Forschungen,wenn nötig , in
aller Heimlichkeit durch, auch wenn sie dadurch den Halt ihrer Familie, Freunde
und Patronate verloren. Das gehörte nun mal dazu. Liebe und Anerkennung
suchten sie nicht unbedingt, denn sie lebten in einer anderen , neuen
Welt, doch nicht in Wolken- kuckucksheimen, Luftschlössern oder Elfenbeintürmen,
wie es solchen einsa-men Kämpfern oft angedichtet wird Die wie die
Vögel, ihre Nester immer
am Boden flechten und dann wie die Lerchen in die Wolken aufsteigen. So hoch, dass ihre Lieder vom Boden aus kaum vernommen
werden, denn diese Helden leben in einer noch verhangenen Morgen-Welt,
die von den anderen nicht gesehen wird, von der sie aber überzeugt sind zu wissen, dass sie zweifelsfrei eines Tages auch
von ihren Mitmenschen gesehen wird was keine Macht verhindern könnte.
Materielle Erwägungen kommen für sie kaum in Betracht und ungebetenen
Zaungästen und Spitzeln, von Kirche und Staat, wie deren Kumpels:
Neid, Gewalt und Einfalt, konnten sie zwar nicht immer ausweichen, doch
meist siegte am Ende ihre Wahrheit und bessere Sicht, auch wenn sie,wie
bei Sokrates gelegentlich über den eigenen Tod hinaus gertreten werden
musste. So schwiegen sie oft, wo sie viel zu sagen gehabt hätten oder
ver-harmlo- sten ihre Entdeckungen einem ungünstigen Zeitgeist gegenüber
und verlangten sich dafür klammheimlich, aber eine noch radikalere
und intensivere Gangart ab oder diese Pioniere der Zukunft wurden einfach
übersehen, was ihnen den nötigen Freiraum verschaffte, sich
nur noch mit dem Wesentlichen zu befassen.Heute sind WIR diesen tapferen
und weitsichtigen Heroen wegen ihrer Zähigkeit und zunächst
wunderlich anmutenden Gedanken, Experimente oder messerscharf öffnen
den Erkenntnisse und ihren oft brutalen Schlussfolgerungen dankbar, denn
sie sind ja inallen Zeiten bis heute die eigentlichen, aber sehr seltenen
Fährmänner durch die Klippen traditioneller und regressiver
Verzagtheit. WIR wissen, dass die fortschreibende Geschichte, in ihren
wichtigsten Wendemarken nie um die Ergebnisse dieser angeblichen Aussenseiter
und erst belächelten Spinner nie herum kam, obwohl den meisten Menschen
diese Athleten und Schwerarbeiter in der dünnen Luft neuer Ideen
und Erkenntnisse, eher unheimlich, irr und geisteskrank erschienen und
sie nicht zu glauben vermochten, dass diese Besessenen,ganz reale ,Nüsse
knackten und dies grössere Abenteuer waren, als es alle Weltumsegler
oder sportiven Hochgebirgs-Kletterer je erleben oder erfahren würden.
Schaut man sich zum Beispiel den "Abenteurer" von Arnold Böcklin
, 1882 , in der Kunsthalle Bremen an, so wird das ganze Missverständnis
hier klar gezeigt: Da reitet ein glatzköpfiger Gewaltmensch auf einer
Wüstenerhebung an Land, aber einen Haufen ausgebleichter Knochen
hinweg oder hinein und niemand weiss warum er über Leichen geht und
der Reiter auf seinem taumelnden, müden und schon fast ermatteten
Ross, weiss es wohl selbst noch nicht, was ihn nicht abhält, umzukehren.
In der Hand hält er wenige tote Fische und im Hintergrund ankert
ein Segelschiff, das wie ein Kinderspielzeug anmutet. Dieser "Abenteurer"
ist nur eine Karikatur und ein scheinbar zur Ikone geronnenes Missverständnis,
ein gefrorenes Stand-Bild herrischer, blinder Blödheit, nur die Parodie
eines Entdeckers, wie sie der Menschheit immer schon so erscheint , wenn
sie einem wirklichen Neuerer begegnet, der sich natürlich in den
meisten Dingen anders verhält als ihre Mittelmässigkeit. Ähnlichkeit mit einem bekannten Düsseldorfer Akademie-Direktor
sind
zeitlich zwar auszuschliessen, doch in der auratischen Fürstlichkeit
nicht
ganz abwegig und optisch fast ein Steckbrief: Eine Arabeske aus 'Narragonien',dem alten Raumschiff und Tollhaus Erde,das immer erst schlau
wurde, wenn dort die wirklichen Widersprüche und Konflikte faul und
ranzig zum Himmel stanken,trotz grösster Bildungsanstrengungen,aber
niemand zu sagen wusste, wer, was, wo, wie, wann, woher, wohin gebil
det oder nur ausgebildet werden sollte.Spurenleser, für den chronisch
kranken Vater Staat, erlagen dem Gehirntod und allerorten summten und
schnurrten seine unmotivierten Papier-Flieger orientierungslos durch die
dicken Lüfte der Schulen, um krachend auf dem Boden des Mare Frigoris
abzustürzen oder für immer im Krater Tycho zu versinken, trotz
Pythagoras, Parmenides, Sokrates, Aristoteles, Galileo, Newton, Einstein
oder Nelson Mandela.Es war nötig die Ansprüche höher zu
schrauben, denn was zuvor noch als höchstes Gut aller Spitzenforschung
galt, ist wenig später nur noch das uncoole Abklingen alter Vorstellungen,
die unserem geplagten Kosmos Ruhe, Frieden oder global gesättigte
Erkenntnis hätten bringen können, denn die Welt bleibt nicht
stehen,-noch nicht. Doch die EU-Genik ist grosszügig und so verkünden
WIR gelassen und frei von Hochmut, hier und jetzt, allen alten Gesellschaften,
Natur-Völkern und eingebildeten Zampanos und kleinkarierten Herrschern
der industriellen und politischen Revolutionen und den
kurzen Zeiten der permanenten Aufklärung, das Ende ihrer Irrtümer,
das Ende ihrer Unschuld und selbst verschuldeten Unwissenheit. Niemand
kann uns von unserem Weg abbringen, der sicher nicht zu dem traurigen
Punkt,jenes apokalyptischen Aberglaubens führt, an dessen Ende alles
wieder zu Staub und Asche zerfällt, wie es manch berechnender Prediger
noch immer vergeblich hofft und glaubt. WIR teilen natürlich nicht
die rustikale Vorstellung unserer alten, geistlichen Peiniger teilt, die
die menschliche Sterblichkeit und ihren limitierten Auftritt von A nach
B, demütig hinnimmt oder für absolut unvermeidlich hält
und diese fixe Idee der Endlichkeit allen Lebens, bis zum Jüngsten
Gericht,nachbetet und folgert, es gäbe einen von Gott beschlossenen
Anfang oder Ende des Universums Die EU-Genik und die kommende KLON-WELT
stehen dem unversöhnlich gegenüber und diese traumatische Doktrin
dieser Paradies- und End- lichkeitsanhänger ist längst als wilde,
mittelalterliche Spekulation und geistlicher Terrorismus erkannt und widerlegt.
Die
stotternden Kult-Uhren sind ihrer eigenen Demagogie zerbrochen und WIR
haben in einer beispielhaften Kampagne die Menschheit von diesen Depressionen
geheilt und aus den Fängen dieser falschen Propheten befreit. Denn
freilich hat es nie einen Anfang gegeben, so wenig, wie
es je ein Ende geben wird. Es fällt uns leicht, diese Zwangs-Vorstellung
als Schwindel und Niedergang verkommener Kulturen zu entlarven.Du sollst
Dir kein Bild von Gott machen, hiess es ja früher, gar nicht mal
so ganz falsch. Aber was haben WIR gemacht? WIR haben ein Bild nach dem
anderen von unserer Welt gemacht,von der WIR ja immer nur einen Schimmer
erahnen konnten und daher war ein Bild lächerlicher als das
andere .
WIR glauben gründlicher
40
Doch
wer glaubt,der Fortschritt käme ganz von selbst oder allein durch
die sinnstiftende Kraft der Wahrheit,der irrt natürlich auch. Nein,
so einfach lassen sich die Menschen nunmal nicht zum Glück zwingen.
Da muss leider etwas nachgeholfen werden und das nicht zu knapp und dieser
Nachhilfe-Unterricht darf als solcher nicht durchschaut werden, jedenfalls
nicht so schnell und bevor die euphorischen Endophine ihre Wirkung bei
den Probanden tun, nachdem sie ihre tägliche Portion "vino veritas"
intus haben und ihr gedröhnter Wachschlaf nicht mehr zwischen Wahn
und Wirklichkeit, unterscheiden kann. Da unsere lieben Mitbürger
immer nach den Gaben von "vino veritas um 8 Uhr morgens vor ihr Haus
zu treten haben, ist es für unsere Sittlichkeits-Wächter eigentlich
kein Problem, den Erfolg der Prozedur zu überwachen. Der Beifall
gibt uns jetzt die Legitimation und Genugtugung für die Richtigkeit
unserer weltweit anerkannten Massnahmen, deren bedeutenste Merkmale die
verdeckten Mittel, heimlicher Wohltaten, das Wohl aller garantieren .Heute
haben WIR kein Minuswachstum mehr bei den berechneten Ziele und die penetrierenden
Erziehungsmassnahmen haben uhnsere heilsame Stiftungsarbeit mit grossem
Erfolg gekrönt, trotz zunächst strittiger Meinungsverschiedenheiten
über die demokratische Führungsfunktion der Wahrheits-Droge.
WIR wollen hier nicht zu viel aus dem Nähkästchen plaudern,
aber so viel ist gewiss, dass insbesondere
unsere Gesundheitsdienste und nachgeordneten Funk-tionäre ihre Aufträge mit Bavour ausgeführt haben. So können WIR die nächsten
Schritte behutsam einleiten und damit beginnen geignete Lebensmittel zu
veredeln. Einzige Absicht ist dabei unsere Gesellschaft von kranken und
unsozial hochbegabten und zusätzlich hochbetagten Objekten, durch
ihre täglichen Mahlzeiten und die darin enthaltenden Filtermittel,
immer
kränker und lebensunfähiger zu machen,damit sie schneller von
ihrem
Schicksal befreit aus dem Verkehr gezogen werden können : Ein Akt
der
Staats-Räson, der automatisch zur gesunden Gleichheit unter den Unauf
fälligen führt und die betreffenden Personen friedlich dazu
bringt, freiwil
lig aus dem Leben zu steigen und last not least, unserem EU-genischen
Fachpersonal von den Human-Wissenschaften im Kolossarium, zu ein
schlägigen und wertvollen Daten und Erkenntnissen zu verhelfen, denn
verdiente Vorkämpfer wie etwa Dr.Mengele haben sich ja politisch
verirrt.
Vorbild für die grossartige Logistik der, von den Verbrauchern nicht
zu
umgehenden Produkte,waren die Saatgut-und Lebensmittelindustrie mit
ihren Verteilungs-und Herstellungs-Praktiken.Hiess es zwar noch zuvor,
entsprechend genetisch gewürzte Grundnahrungsmittel würden die
biologisch reinen und unbelassenen verschmutzen, so herrscht heute eitel
Freude über den genialen Umbau der EU-Gene in den Getreide-Gütern, die ein Abwaschen und keimfreies Kühlen vor dem Verzehr unnötig
machen,weil sie nahezu alterungsresistent wie Synthetik gegen alle verderbenden Angriffe von Schadinsekten, Pilzen, ausgemergelten Böden und
Wetterkapriolen gefeit sind.Das ausgeklügelte Stricken und Häkeln
an
der Doppel-Helix und das Umsetzen dort zweier Gene brachte bahnbre
chende wirkungen zustande, die schliesslich noch mit dem alten Nobel
preis und grossen Völker-Verdienstorden in Gold mit blauem Band und
16 goldenen Diamanten der Extra-Klasse ausgezeichnet wurde. Die Poli
tik und TV-Medien lernen und profitieren schon seit langem von diesen
Methoden der indirekten und scheinbar zufälligen Beeinflussung durch
Dauerpenetration der Menschen in den Nahrungsketten, die dann irgendwann,
nach der hochwickelten Lehrmeinung bald ihren Geist freiwillig aufgeben,weil
sie ihn für ganz entbehrlich halten. Im Grunde alte Methoden der
Werbung für dummen Konsum, die allen Studenten der Psychologie und
Verhaltensforschung in den ersten Semestern eingebimst werden. Sie sind
stolz dann das Gelernte im TV z.B.in Programm-Pausen oder banalen Alltagsszenen
anzubringen, wo durch gezielte,aber scheinbar nebensächliche Kamera-Bilder
und Schwenks völlig falsche Eindrücke der banalen Szenerien
vorgegeben werden und speziell fabrizierte Infos und Schmusepersonal,
scheinbar selbstverständlich und nicht inszeniert eingestreuselt
wird. Ein Triumph
des Willens und der manipulierenden Politik und des TV, die mit überfall
artigen Bild-Mitteln, die Akzeptanz- und die Immunitäts-Schwellen
ungeliebter oder ablehnender Inhalte als angenehme und gewollte suggerieren
sollen. Methoden also,die dareauf abzielen etwas als normal und alltäglich
erscheinen zu lassen, was es keineswegs ist. Steuerungsmittel der Wahrnehmung,die
im übrigen seit etwa vierzig Jahren von Photo-Künstlern längst
analysiert und im ganzen Spektrum der inszenierten Fotographie und Video-Kunst
abgehandelt wurden. Ein ebenso profundes Mittel medialer Überrumpelung
ist es daneben, kritische, strittige und unangenehme Diktate wie Gesetze
gegen Mehrheiten, in zeitlich toten Winkeln, kurz vor dem Urlaub oder
während grosser Sport- veranstaltungen und Events baga- tellisierend
oder ablenkend, nebenbei und quasi "weltoffen" zu verstecken.
Das hilft querulantischen Druck und hysterischen Protest einzudämmen
und emotional zu neutralisieren. So kommen WIR weiter und so sind WIR
immer weiter gekommen.
WIR machen aus Minderheiten Mehrheiten
41
Gelegentlich
blitzt es genial in der konservativen Natur auf, wenn
wundersame Missbildungen aufkreuzen,die eigentlich nicht lebensfähig
wären oder eigentlich ungewollt und regulär trotzdem geboren
wurden. Was da den betroffenen Menschen als bittere Strafe oder Prüfung
erschien, war vielleicht eher ein Geschenk und eine seltene Höchstleistung
der Natur, die manchmal mit mutierenden Varianten und scheinbar nicht
zu erwartenden, wünschbaren oder scheinbar artenfremd verunstalteten
Abweichungen von der Norm, das gewohnte Artenspektrum bereichert. WIR
sprachen diesen wichtigen Punkt vormals schon mal an. Ereignisse, die
in der Evolution ,die seit endlosen Zeiten immer wieder die natürliche
Auslese irritiert und die EU-Genik allerdings gewiß ist, eher bereichert
zu sein, weil diese ,wie immer entstandenen Varianten, neue, bessere Fragen
und Lehren erteilt, als man früher zu denken vermochte. Mag sein,
daß diese ehemals krank eingestuften Phänomene, nur so etwas
wie ein ohnmächtiger Hilfeschrei der mit sich selbst verstrikten
und uneinigen Schöpfung ist, die eine aufrüttelnde Antwort auf
die blindwütige Kreislauf-Mechanik in den schematischen Natur-Austomatismen
suchen. Doch solche Fragen werden uns jetzt nicht mehr in passive oder
beunruhigende Starre versetzen, wie der Blick in hypnotische Schlangenaugen,
denn sie betreffen uns nicht mehr und zielen in unserer optimierten, eugenischen
Zivilisation ins Leere. Das mag zynisch klingen, ist aber, wie unsere
Hybrid-Forschung herausfand, eine sprudelnde Quelle allerfeinster, phantastischer
Inspirationen, Innovationen und wertvoller Lehrstücke, die unserer
Chimärenzucht zu einer Vielzahl nützlicher Modifikationen und
synthetischen Innovationen für den Königs-Klon anregte.Früher
blieben solche, nicht besonders beliebten Missgeburten und Anomalien folgenlos
für die Forschung, weil sich kein homo genetikus oder inspirierter
Mediziner ihrer annahm und als bereichernde Perspektive für die normale
Zivilisationsentwicklung begriff. Und darüber hinaus müssen
WIR der veraltete Medizin heute abklagen, daß gerade sie die wertvollsten
Mißbildungen mit immer neuen Methoden versucht hat auszuschalten:Eine
perverses,volksschädigendes Faktum.Was Wunder , denn die Geschichte
lehrte uns, dass die Menschen nichts dazu lernen und selbst hochgebildete
Archäologen zum Schluss gekommen sind, nicht schlauer zu sein als
in der Bronzezeit , also nichts wesentlich Qualifiziertes an unserer DNS
frisch angedoggt hat. Dennoch wird das Volk ja bekanntlich, hin und wieder,
mit dem rastlosen wirken, wirklicher Genies beschenkt, ohne es zu ahnen
oder gar im vollen Umfang zu verstehen. So ist hier der Anatom Johann
Friedrich Meckel der Jüngere zu nennen, der um 1800 in Göttingen
studierte und dann in Halle seine Dissertation über die "abweichend
gestalteten Herzen" schrieb und dort später die Privat-Sammlungen
und Archive seines kongenialen Vaters an der 'Leopoldina' systematisierte,
die aus hunderten, teils seltensten Präparaten von Missbildungen
und Abnormitäten bestand und der als Begründer der Teratologie
als erster Fehlentwicklungen durch Umwelteinflüsse und und andere,
unbekannte Ursachen bei Mensch und Tier, auflistete und zu dokumentieren
begann. Freilich war man damals noch nicht so weit und wohl auch nicht
bereit, durch eigen-menschliches Zutun das ganze Füllhorn dieser
bio-technischen Effekte in ihrer ganzen Tragweite organisch und anatomisch
auszuloten. Und auch hatte die Chemische Industrie noch nicht ihr ganzes
Know How auf die Menschheit losgelassen. Das sollte dann unseren unmittelbaren
Vätern vorbehalten bleiben. Umweltgifte, Chemikalien, Kontakt-gifte, Strahlen
jeder gewünschten Dosierung und Wirkung, sowie uranhaltiges Kriegs-und
Krebsgerät erät, "Agent Orange" und Gen-Spaltereien
für jeglichen unsagbaren Zweck, lieferten die besten Beweise, dass
der Homo Sapiens wesentlich schneller zuschlagen kann, als die langweilige
Natur, in Luft, Wasser und Erde. Da wurde in kürzester Zeit die Erde
geschlach- tet, verfeuert und vermanscht und der Exploration der Weltbevölkerung
nur Almosen übrig gelassen. WIR wollen hier wenige Beispiele aufzählen,die
exemplarisch für die vielen Spielarten, verunglückter Natur
stehen, die uns aber nach dem ersten Schrecken als unverhofftes Glück
in den Schoss gefallen sind und nun nach allen Regeln der EU-Genik für
unsren Fortschritt abgeklopft werden. Sozusagen: Ein neuerlicher "Triumpf
des Willens", ohne Leni, aber dennoch von olympischen Übermass.
Zwar sind die Vorbilder im
Oevre der Natur, im Gegensatz zu unseren synthetischen "Leucht-Tür
men", relativ begrenzt, aber dennoch fingerzeigend: Mehrköpfigkeit,
so
genannte "Doppelköpfe", siamesi- sche Spezialitäten,
Schuppenflechten,
Schwimmhäute in Achseln, zwischen Zehen und Fingern, Leder-, Leopar
denhaut und Muster, extrem ungleiche, fehlende oder zusätzlich gefingerte Extremitäten, Drei-,Vier-,Fünfbeiner Zwerg-und Riesenbodies, Einäugige, "Frankensteine", hirnlose, dünnhäutige,
Schlan-genmenschen,
Schlangenkatzen, doppelte Herzen, Blau-,Gelb-,Grünblütigkeit,
phantas
tische Verkrüppelungen, Verquetschungen, Lippen-Kiefer-, Gaumen- spaltungen, Organreduktionen,endlos langes Gedärm, Hohlbäuche, augenlose, blutleere, gehörnte Menschen , sogenannte "Russenhörner",
Tigerhörnchen, usw.,neben den sicher unzählig unentdeckten Missbildungen
und morpho- logischen Sonderfällen in den noch nicht ausreichend abgegrasten In-seln und Kontinenten, unter und über Wasser, nicht zu verges
sen die Dermatitis-Phänomene, wie die habituell unsichtbaren Frakturen
und Anomalien in den Körpern.Freilich erreichen die bekannten Resultate noch nicht die Gestaltungsbreite unserer Wunschlisten, aber WIR befinden uns ja erst am Beginn der Chimären-und Basilisken-Kultur. Dennoch
sind WIR schon weit gekommen und brauchen den kleinlichen Vergleich mit den quasi kulturellen Entgleisungen der "göttlichen"
Fauna
und Flora nicht zu scheuen, auch nicht den mit den wunderlichen, bizarren Geschöpfen der "Historia monstrorum" und "De Monstris"
von Ulisse Aldovandi und den bösartigen Unholden von Demokrit oder den übel
stinkenkenden Ungeheuern aus dem Mittelalter und den Fiebertmonstern
nach den Regeln der Askese des seligen Abtes Kuno von Disibodenberg. WIR
haben diesen Bestien den giftigen Atem genommen und die religiösen
Giftzähne gezogen und den ganzen Hokuspokus analysiert und ausgeräuchert
haben. In unseren Labors und besonders im Kolossarium keimen die genuinen
Auf-und Nachzüchtungen dieser wahnhaften, phantastischen oder verstossenen
Cimären der kreativen Phantasie, bis zur voll durchgereiften aduleszenten
und lebensfähigen Kopierfähigkeit. Der Vorstoss in diese erstmals
mit wirklichem Leben erfüllte vertiefte virtuelle Welt bis hinein
in die übliche Biosphäre, verblüfft nur noch ungebildete
Gemüter. Zahllose Gebilde und montierte Mischwesen bevölkern
schließlich unübersehbar unsere Bildungsgärten, Museen
und Managerien und erinnern an den herrlichen Garten der Lüste. Früher
wurden solche vermeintlichen Launen und Krankheiten der Natur auf Jahrmärkten
zur Schau gestellt oder in Raritäten-Kabinetten eingemottet, in Spiritus
konserviert, oder als kultische Fetische in spiritstischen Geheimzirkeln
virtuell herbeizitiert angebetet.Heute garantieren Missbildungen und Monster,
egal mit welcher Entstehungsgeschichte und Prägung, die Weiterentwicklung
unserer Wissens-Kultur und die Talent-Schmieden der Bio-Genik. Dort werden
sozusagen gesunde Wesen gezielt, vor oder nach der Geburt, durch Verstümmelungen,
Amputationen und chemisch gezeugte Innovationen, einem neuen Sinn führt
um neue Rweaktionen und Innovationen der ursprünglichen Körper,
sprunghaft zu erzwingen. Das ist nicht neu, denn ähnliches taten
schon die Nazis. Die Natur lernt von uns und WIR provozieren verzweigende
Abnormitäten, weil sie ein ständiges Refresh der Wissenschaften
begünstigen. So fordern unsere Humanmediziner schon seit langem ein
Umdenken zugunsten der Wissens-Hygiene und der Volks-Gesundheit und den
legalen deirekten Zugriff am Krankenbett, ohne Heimlichkeit und juristische
Winkeladvokaterei. Ähnlich wie es Juristen bei speziellen Enteignungsfällen
geregelt haben, muss der Einzelne notfalls zurückstecken, wenn die
Wissenschaft besonders weiterführende Ansprüche auf vielversprechende
Körperteile und Organe anmeldet oder beschlagnahmen möchte.
Immerhin ist unser bio-genetisches Wissen schon so weit gediehen, dass
WIR beispielsweise
mit behandelten Tigern, Panthern, Krokodilen und Kobras in Ruhe, ohne
Stress vor Beissereien oder Anwandlungen unbere- chenbarer Wildheit, mit
programmierten Tanzschritten, spazieren gehen kön-nen. Das Ballett
der Bestien ist ein modernes Vergnügen in unseren Kulturtempeln.
Expeditionen nach Afrika,Südamerika oder Asien stellten seit jeh
einen lohnenden Trip für alle Bio-und Pharmajäger und experimentierfreudige
Heiler dar, wie es einst die legendäre Reise von Charles Darwin zu
den Galapagos-Inseln war, denn da taten sich auch jetzt noch Welten auf
für unsere fliegenden Multikultiforscher, beim Anblick unberührtester
Naturen und der dort exotischen Seuchen, Gendefekte,Abnormitäten
und potenten Geister-Phantasien. Immer öfter sahen WIR auf Flughäfen
glückliche Heilmänner jauchzend und singend aus fernen Regenwäldern,
Gebirgsklüften, Savannen und Wüsten in ihre Labors mit reicher
Beute zurückkehren. Ähnlich die gedeckten Tische vor Ort, daheim
in den Krankenhäusern und Altenheimen,für Mediziner, und Psychologen
, die da suchend und forschend von Bett zu Bett eilen, wie Künstler
von Bild zu Bild, durch Galerien, Messen und Museen flanieren, um mit
den Augen zum Wiederkäuen mitzunehmen, was nicht niet-uns nagelfest
ist. Schliesslich war der Besuch eines Hospizes oder einer Nervenheilanstalt
selbstverständlich für studierende Hirnforscher, Nervenärzte,
plastische Chirurgen und Transplanteure, das tragende Erlebnis für
die angehenden Wissenschaftler in ihren weissen Uniformen,wie für
die Künstler der Gang durch den heiligen Louvre oder das reiche Modern-Art
Museum mit entsprechend gekleideten Nietenhosen und schwarzen Hüten.
Doch der besondere Höhepunkt pharmazeutischer und morphologischer
Entdeckungen ist sicher immer noch,die einzigartig konfigurierten Kunstgestalten,
die mit dem ursprünglich gegen Lepra entwickelten Thalidomitmittel,
dem später daraus hergestellten Beruhigungsmittel Contergan, gegen
Schlafstörungen erzielt wurden, die als experimenteller Vorlauf unserer
transgen konfigurierten Kreaturen anzusehen sind, durch ihre überlegenen
Modifikationen auf den Hitlisten von Zirkus. Zoo, Fernsehen und industriellen
Tierversuchen stehen und sich als universelle "Knock-Out-Naturen"
einen würdigen Namen gemacht haben und dabei grosse Bio-Kunst sind.
WIR machen gesund und bunt
42
Höchstes
Gut unserer Axiologie ist es,Gleichheit überall dort zu garantieren, wo sie noch nicht existiert.Unermüdlich sind unsre Axiologen
im Ein
satz um Ungleichheiten fetzustellen und Schritte einzuleiten, die nach
den festgelegten Standards eine fehlerfreie Gleichheit nicht nur reklamieren,
sondern vor allem auch durchgreifend stabilisieren. Dies ist ein längerer
Kultur-Prozess und ein Axiom, das global durchgesetzt, erst mal auf alle
beweglichen Güter anzuwenden ist, vornehmlich auf alle Produkte,
Dienstleistungen und Euge-nischen Wertbestände. Wenn dies beimWandel
von Unikaten in klonable Multiples nicht möglich ist, muss das Einzelstück
je nachdem,entweder zerstört oder getötet werden denn sonst
entstünde wieder eine neue zelle der Anarchie. Noch gestern dachte
man bei alVermehrungs-und Reproduktionstechniken nur an Kinder, Hühnereiner,
Kartoffeln, Geld, Krankheiten oder an Autos usw. Doch das erfüllt
uns heute nur mit Heiterkeit. Darin steckt zwar etwas Wahrheit, aber nicht
viel, denn wahrhaft gleich sind solche Objekte bei näherer Prüfung
nicht. Erfolge bei biologischen Repliken sind bekanntlich nur durch echtes
Klonen oder synthetisches Gebären in automatischen Zucht-Öfen
zu erreichen, aber der Teufel steckt oft im Detail, der bei dem wissenschaftlichen
Eichtest, unserer biometrischen Kardiografie gelegentlich nicht standhält.
Es gibt leider sehr einfältige Vorstellungen von Gleichheit, die
sich oft von Äußerlichkeiten ablenken lassen, wie es noch früher
so war,und daher werden unsere Eich-Wächter in speziellen Schulen
systematisch gedrillt, nicht nur die fünf Sinne zu schärfen,
sondern auch die dafür entwickelten Automaten spitzgenau anzuwenden.
Die Durchsetzung dieses Prinzips kann ja nur glaubhaft erfolgreich sein,
wenn der Reproduktionsprozess auch ganz tief, die letzten Zellen, Teilchen
und Moleküle der Objekte, Produkte und Bio-Module erfasst hat. Dies
ist bereits vor dem Tage X der automatischen Klonung von uns allen nötig,damit
der Umbruch in die Klon-Welt nicht zum explosiven Fremdeln führt.
Daher haben unsere Forscher z.B.damit begonnen,Hühnereier völlig
ohne Huhn und Hahn, Babys völlig ohne Ei, Sperma und Geschlechtsakt,
nur durch die Manipulation der Gene,Hormone und die Erkenntnise beim vierr-dimen-sionalen
Scannen sowie der atomaren Entschleunigung mit Update zu reproduzieren
, um hier auch nur die geringsten Fehler zu vermeiden. Das hat bereits
viele, unserer besten Wissenschaftler verschlissen. Viele haben dem enormen
Druck der mentalen Anstrengungen nicht überlebt oder mussten mit
Nervenzittern, dem restlichen Zusammenbruch nahe, in die Revitalisierungs-Anstalten
eingeliefert werden, wo sie heute noch lallend, in merkwürdger Demenz
da hinsiechen und hilfloser sind als Babies ohne Extremitäten. WIR
werden ihnen pflichtgemäss noch eine zeitlang das Gnadenbrot geben
und erwarten dafür ein gewisses Verständnis von der Gesellschaft,
die ja für Schwächefälle nicht konstituiert ist.Bei der
Arbeit der X*X-Doppelgänger und X*X-Dubletten bedingt eins das andere
und das Äussere ist ohne das Innere nicht zu haben und umgekehrt,
wie in der Architektur.Dagegen gelingt das Gestalten und Klonen der einfachen
Chimären und multiplen Organismen, nach fertigen Vorbildern der 3D
Traum-Hydraulik, mit allem Stoffwechsel verblüffend perfekt. Die
alten Griechen würden staunen, wie leicht ein lebensfähiger
Centauer aus dem richtigen Keimling zu produzieren ist. Bei absolut neuen
Konstrukten, Syntetiks und Pastiks besteht leicht die Gefahr, dass den
Bio-Designern der Gaul durchgeht und die Modelle unsinnig kompliziert
werden, doch langsam erzeugt hier die Vernunft einen gesunden Pragmatismus,
denn die anfallenden Datenmengen sind enorm und die jeweils nötigen
Speicher für diese Schöpfungen werden in den Labors nicht selten
überfordert, in jüngster Zeit besonders oft, weil die handelnen
Operateure immer komplexere Ergebnise erzielen wollen. In den künstlichen
Plazentas , wo die Embryos wie in automati-sierten Glasbläsereien
im früheren Böhmen mit langen dünnen Kannülen und
Kameras vorgeformt werden, stürzen oft die Biogeneratoren ab, wenn
sie hochgefahren werden. Ein zwar phantastischer Anblick zu sehen, wie
aus großen Eiweissklumpen allmählich neue Kreaturen entstehen,
die zuvor noch nie jemand erblickt hat, aber ein sehr schmerzhafter Augenblick,
wenn die Bio-Montagen, dann im letzten Augenblick platzen und die Arbeit
aufs Neue beginnen muß. Das sind Prozesse, die auf den frisch verkuppelten
Strukturen unterschiedlichster Organsubstanz von Menschen-, Tier-und Pflanzentypen
basieren, die ja bahnbrechender und atemberubender sind, als seinerzeit
die erste Herzverpflanzung in Kapstadt. Denn hier bei uns mussen neue
morphogene Gründe und Fundamente gefunden werden und nicht etwa neue
Abgründe, die mit unseren altgedienten Wahrnehmungs-Mustern weder
sinnlich noch instrumentell zu meistern gewesen wären. Dies gelang
nur durch das präzise Eindringen in die spirituellen uns kleinteiligsten
Zonen und Partikel aller körpereigenen Kreisläufe, Botenstoffe
und vor allem der DNS mit ihrem gesamten Bio-Fundus und den zunächst
noch unbekannt arbeitenden Drüsen-und Hormonfunktionen. Das waren
keine Kleinigkeiten und,wie gesagt, das war oft das Ende so manchen vielversprechenden
Forschers, der zu viel wollte und sich für uns zugrunde geforscht
hat. Aber schließlich entstanden die Highlights, auf die WIR so
lange hingearbeitet und gehofft haben. Die EU-Genik hat sie uns erwartungemäss,
in vielen Einzelstufen und Sequenzen vollendet, zu Füssen gelegt.
Ein anderes Thema war die Integration und Sozialisation der Neo-Hybriden
aus unseren Werkstätten, in die sich mehr und mehr verwandelne Tran
sfer-Gesellschaft. Doch auch diese Hürden wurden locker von unseren
geschulten Psychiatern und innenpolitischen Aufpassern gemeistert. Die
hier verantwortlich handelnden Bio-Monteure wissen unsere High-End
Regierung hilfreich an ihrer Seite und das immer besser funktionierende
Volk genauso. Im Berliner Bunker "Dem Deutschen Volke" wurden
Gehege aufgestellt, in denen jeweils die neuesten hybriden Schöpfungen
bewundert werden können.Der bekannte Hirnwandler und Volkshygieniker
Professor Laut-Pfeiffler wird ihnen die Harmlosigkeit und den Netto-Wert
dieser eugenischen Sensationen in der Public Viewing-Area vorführen.Einzelheiten
entnehmen Sie bitte der Presse und den einzelnen Programmen. Dennoch sahen
manche Nörgler bei unseren aufklärerischen Bemühungen,
das Volk zu informieren, nur eine profilneurotische Effekt- hascherei vereinsamter
Forschern oder eine eitle Wissenschaftsartistik, die in der Rezeption
der Ungläubigen, nur als Ergebnis einer betrügerischen Pro-paganda
gilt, wie man das vom Fernsehen bis zum Kotzen gewöhnt sei. Da wurde
immer wieder ein Fall aus dem Beginn dieser Forschungen zitiert, wo in
der Tat ein multipler Fisch-Sittich so lange im ZickZack gegen d ie Wände
des Kerkers gerast war,bis er tot umfiel. Unsere Geheimdienste und verdeckten
Ermittler haben aber längst den pöbelnden Alt-Radikalismusaus
unsrem Getriebe getrieben und rückstandsfrei entsorgt und natürlich
haben unsere Wissenschaftler längst die Anfangs-Defekte beim Fisch-Sittich
beseitigt: Keine Frage. Es handelte sich dabei um die ungenügend
eingespeisten Pollen des Sommerlieders: "Buddleja davidii",sowie
die Stammzellen einiger Baum-pilzarten, besonders des Brandkrustenpilzes:
"Ustulina deusta", die an einer schlecht verwachsenen Muffe,
morbide, fehlerhafte Verzweigungen produzie-rten, die dann offenbar die
Immunitäts-Schwellen unerwartet überschritten haben. Mittlerweile
hat die Pharma-GMBH aber Lösungsmittel entwickelt, die diese remittenden
Fehlsteuerungen schon im Frühchenstandart genauer anzeigt. Wer konnte
sich denn annähernd früher vorstellen, wie sich zum Beispiel
eine hybrid mit einer Libelle verschwisterte Saat-Gans verhalten würde,
wenn sie hungrig ist. Hier haben WIR staunend dazulernen können,
denn vieles ist möglich und WIR tun alles. Dennoch tauchen natürlich
gerade bei den sehr komplizierten Multi-Transplantern immer wieder unberechenbare
Reflexe zwischen den neu zusammenwachsenden Geschöpfen und Bio-Werkzeugen
auf. Der Respekt über das koordinierte Verhalten der unter- schiedlichen
Chimären-Arten hat ihren Planern und Züchtern die höchste
Ehre, den ' Goldenen, tausenfüssien Tiger am blauen Band' eingebracht.
Denn noch nie sah man solch verschiedene Talente, ursprünglich getrennter
Spezies so sinnvoll vereint und solidarisch gepaart wie z.B. beim ersten
Jungfernflug der Libellen-Gans, die bald wendig durch die Lüfte flatterte
wie ein Wesen aus den Lchtjahre entferneten Kontinenten des Universums.
Nun offenbart sich unser
fundamental analytisches Verständnis und die so flüssig gemakelte
Rea-
lisierung aller erfolgreich,pluristisch gekoppelter Bio-Systeme, in voller
Blüte. Die Schöpfungs-Idee der EU-Genik erfüllt endlich
die Kriterien des Staates der Ideen,wie er von Platon vor
ca 2500 erdacht wurde. Als falsche Pioniere einer beharrlich Natur nachäffenden
Tradition,fühlten sich immer schon die Kunstler,deren Ergebnisse
aber inbezug zur imitierten Realität aber äusserst bescheiden
waren, weil sie nur oberflächlich, flüchtig,ungenau und eigenentlich
unverstanden ihre handwerklichen "Weisheiten" und Fähigkeiten
nur auf die Außenhaut aller Phänomene richteten und die inneren
Beschaffenheiten und prozzesualen Zusammenhänge geflissentlich den
Naturwissenschaften überließen Auch die nicht gerade sehr begnadeten,
ersten 3D - Programme klammerten das innere Volumen der virtuellen Objekte
völlig aus und bei ihrem 'schneiden und öffnen' der virtuellen
Gebilde kam nur wenig mehr heraus , als bei den klassischen Künsten.
Den Durchbruch aber ganzheitlicher Darstel- lungen, die auch die innere
Architektur berücksichtigt und darstellbar macht, gemeinsam mit der
Ausenwahrnehmung,wird mittlerweile durch das 3D-Printing oder Prototyping
erreicht zusammen mit der Biologisierung volumenscannender Substrate und
Modelle bei der Real-Projektion. Der hier feststellbare Fortschritt und
Qualitätssprung in unseren nunmehr mit Atem und klopfenden Herzen
ausgestatteten Chimären und bio-multiplen Synthetiks gewaltig .
Die lächerliche Feststellung veralteten Künstler: Es wäre
ihnen ja nie darum gegangen, naturgetreue Abbilder herzustellen, ist jetzt
leicht als Not-und Zwecklüge durchschaubar.Dies zu klären, hat
der Prozess-und Konzeptkünstler Badura der Mittlere, in Barlissen
und vielen anderen Orten immer wieder im Wald beim Kopien von Ameisenhaufen
ab 1968, demonstriert.In den beiden Kegeln 'Original und Fälschung,
die auf einer Fotografie identisch erscheinen, brauchte man in der Wirklichkeit
nur wenige Fichtennadeln abheben, um sofort den echten von dem unechten
Ameisenhaufen unterscheiden zu können. Predigten die Kirchen noch,
WIR müssen Gott oder den Göttern dienen und gehorchen, so wird
ihnen nicht entgangen sein, dass WIR den Abhängigkeits-Prozess längst
umgekehrt haben und jetzt WIR die Position des Schöpfers eingenommen
haben und die Natur der Götter uns zu dienen und zu gehorchen hat
und sie tut es längst. Einen lehrreichen Schub hierzu bietet die
Arbeits-Reihe des Malers Piet Mondrian, der in seiner radikal gesteigerten
Reduktion von Meer, Baum und Stilleben, von der Natur bis zur blanken,abstrakten
Matrix, eine bild-philosophische Genese praktiziert, die endlich mal bildenden
Verstand in die Kunst eingeführt hat. WIR haben diesen Weg paradox
erscheinend aufgenommen, weitergeführt und die reine Matrix wieder
zu komplexen und biologisch funktionablen Neo-Naturen de-metaphorisiert,
also einen Prozess eingeleitet von der virtuellen Idee und virtuellen
Plastik zur neuen real materialisierten Wirklichkeit gefunden hat.WIR
sind eben keine abstrahierenden oder theoretisierenden Philosophen, sondern
erdfeste und standfeste Schöpfer der Hybrid-Kultur. WIR lassen uns
nicht irre machen von alten Künstlern und ihrem sentimentalen Naturverständnis.
WIR machen Arte-Fakte und Kunst-Fakten am laufenden Band.
43
Diogenes,
dieser närrische Asket und Bankierssohn mit oder in der Tonne le-bend, die eigentlich ein tönerner Vorratsspeicher war, oder
Franz von Assisi, der allen Besitz weggab und bettelarm in einer Felsenspalte
vegetierte zwei Prototypen, die sich beispielhaft mit ihren Philosophemen
von Armut und Genügsamkeit verirrt hatten und viel zu lange zivilisierte
Staaten damit genervt haben ,sind dafür zwar mit verdienten Spott
und Hohn ,vernünftiger Menschen bestraft worden, aber ,absurder Weise,
haben viele Menschen immer wieder an ihnen Gefallen gefunden und sie sogar
zum Vorbild erkoren, obwohl ihrte Lebensführung und Philosophie von
Grund auf lächerlich und verheerende Folgen hatte. Es ist ja nicht
selten, dass von Verrückten immer eine gewisse Anziehungskraft ausgeht
. Schon die antiken Griechen mit ihrem endlosen Gerede über Gott
und die Welt, hatten es versäumt, diesen Narren und Bürgerschreck
Diogenes zur Ordnung zu rufen, der den geistig unterernährten Plebs
wie die angeblich Gebildeten immer wieder zu Anarchie und Aufmüpfigkeit
aufstachelte, denn seine demagogischen Fähigkeiten waren nicht gerade
gering und sie reichten aus, eine Schule der Narren und Faulenzer zu begründen,
die nicht wenige Adepten dazu verführt hat,nach erteilter kynischer
Lehre, nicht mehr in der Lage und willens zu sein, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen und sich lieber
als Schnorrer, Chlochards und Hippies auf den Strassen herumzuflegelten,
wie auch treffend von Raffael in seinem Bild der Schule von Athen
richtig verwewigt, wo sich Diogenes auf einer Treppe vor Platon
wie eine Schlange im Schmutz herumflegelt.Von jenem Diogenes von Sinope
sind daneben eine Zahl von Anekdoten und Zoten überliefert, die ihn
zum Vorläufer der heutigen Event-Artisten und Sponti-Revoluzzer gemacht
hat. "Geh mir aus der Sonne", soll er Alexander dem Grossen
zugerufen haben, als der sich mit ihm unterhalten wollte. Das spricht
Bände für sein respektloses Benehmen und es zeigt den kamikazeartigen
Absturz und das Stigma dieses (ersten ) Aussteigers und Provokateurs.Die
Lebenskurve des Franz von Assisi, des heiligen Franziskus und Gründers
des Franziskaner-Ordens ist ver- gleichbar mit Diogenes, nur führt
sie nicht zu philosophischer Radikaltät, sondern in religiöse
Verzückung und naive Naturverehrung bis zum wunderlich spinnenden
Wanderer, dem die Kinder spottend hinterher liefen. So soll er sich zunächst
in aller Öffentlichkeit seiner Kleider entledigt haben und nackt
aus der Stadt gelaufen sein bis er am Ende in eine Felsenspalte gestiegen
ist, in der er dann gelebt und auch gestorben ist. Die Brüche in
seinem Leben sind unverkennbar und es bezeichnet wahrscheinlich ihn genau
so wie viele religiösen Fanatiker, daß sie der Schizophrenie
näher waren als irgendeinem zweifelhaften Gott. Erst wollte er als
Ritter wie Don Quichote in den Krieg ziehen, aber auf dem Wege dahin,
soll er direkt von Gott angesprochen worden sein, der ihm auftrug, nur
noch ihm alleine zu dienen.Man fragt sich beklommen, was mit diesem Dienen
eigentlich gemeint sein könnte. Dann soll er einen wilden Wolf gezähmt
haben und mit den Tieren in ihrer Sprache verkehrt haben. Eine Geschichte,
die wohl genau so märchenhaft aufgedonnert ist, wie die stories heutiger
Promis im Dummen-TV. Und, so wird weiterhin berichtet, soll er auch nie
von einem Hund feindlich angebellt worden sein, mit dem implizit gefühlten
Anspruch, er sei ein weiser Tierflüsterer und vielleicht gar der
erste Ökologe und Naturheiler gewesen. Auch fragt man sich vergebens,
was das eigentlich bedeuten soll, denn Hunde bellen bei sehr unterschiedlichen
Umständen und Gemütslagen,wie man weiss. Daneben verherrlichte
er seinen Herrn , wer immer das ist, dichtend im 'Sonnengesang' und der
alleine spricht ja schon Bände. Schliesslich erblindete er angeblich
und nahezu, wegen angeblich exzessiven Fastens. Damit soll wohl gesagt
sein, sein Herr führte ihn ja, also brauchte er keine Augen und angeblich
verlangte sein Herr von ihm zu hungern, damit er schneller ins religiöse
Delirium falle und so das Paradies erreichte.Angesichts unsrer modernen
Wertegemeinschaft, die mit ihren verfeinerten Axiomen und Normen heute
alle alten Grenzen gesprengt hat, sollte über den kindischen und
asozialen Unfug dieser beiden Kultur-und Weltverächter eigentlich
nur ein ausgrenzendes Gelächter übrig bleiben, wenn es nicht
so traurig und absurd und anziehend für einfache Geister wäre,
die sich von ihm eine Scheibe abschneiden wollen. So ist von Franziskus
auch noch überliefert, er habe es sich beim Sterben gewünscht,
"nackt auf die Erde gelegt zu werden,um so seine Treue zur Herrin
Armut" zu bezeugen. Wem jetzt noch kein Licht aufgegangen ist, der
wird ewig im Dunklen stehen, denn angesichts solcher asozialen Leistungsverweigerung,
angeblich im Auftrag einer höheren Ordnung, verbietet sich jeder
weitere rationale Gedanke an Franziskus, wie schon über über
Diogenes. Denn diese beiden närrischen Ochsen führen unsere
Kinder sicher in ihr Verderben zu führen, denn WIR wissen doch entgegen
solchen Hanswurtsen: Dass WIR kaputt gehen,wenn WIR nicht konsumieren
und dass es letztlich sogar egal ist was, Hauptsache WIR konsumieren.
Raffael hätte durchhaus Franziskus, mit einem zwitschernden Raben
auf ausgestreckter Hand, neben dem sich ungebührlich räkelnden
Penner Diogenes, in seiner Schule von Athen, integrieren können.
Das schräge Gedankengut, das diese beiden Tölpel abgesondert
haben,werden ab jetzt aus dem Geschichtsbuch gestrichen denn wer nicht
alle verfügbaren Ressourcen nicht sofort in nützliche Energie,Waren
und zählbare Masse umzuwandeln will, der gehört nicht zu uns.
Es führt in die asoziale Barbarei und überhaupt ins AUS.
WIR sind anders.
44
Unser
funktionierender Gemeinsinn und unsere höchste sensuelle Erregung zeigt sich nunmal im immer heftiger kreisenden Konsum und ihrem
pro- grammierten Lustgewinn. Doch Lust ist ohne gewisse Schmerzen nicht
zu bezahlen, selbt bei uns nicht. In welchen kulturellen Treibsand und
alles überrieselnde Wanderdünen, in welche Wüsten der Anarchie
wären WIR versunken, in welch bodenlosen Schlick und Finsternis,
in welch bodenlose Labyrinthe und Schächte wären WIR gefallen,
wenn WIR nicht alle gleichermassen das funktionierende, global ökonomische
Gewissen unseres Staates, als hochmoralische Pflicht und letzten Ethos
ganz selbstverständlich verinnerlicht hätten? Vor allem mit
der volkswirtschaftlichen Gloriole des Allround-Konsums der jüngsten
Vergangenheit. Doch das fixe und gefixte Wohl wollte bezahlt sein, in
jeder nach seiner Fasson reich und glücklich werden mußte,
denn sonst wäre er arm und unglücklich geworden. Letzteres ist
bei und ausgeschlossen. Gebunden den Neid ausschliessenden, eisernen Grundsatz:
Absolut gleicher Genuss und gleiches Recht und Bildungs-Rausch für
jeden einzelnen ist Pflicht beim Eintritt in die Warenhäuser, den
Museen der käuflichen Lust der Freude und der multikulturellen Orgasmen,
für unseren sprichwörtlichen, Neid ausschließenden 'Jedermann,
der sich zuvor durch entsprechende Liebe gegenüber unseren Klon-Staat
ausgezeichnet hat und also im Besitz der silbernen Plastik-Card mit dem
roten Vollmond ist. Das bedeutet, Eden für Jeden, der nicht in den
Filter von Mass und Zahl hängen geblieben ist. Für diese Glücklichen
ist der üppig fliessender Konsum mit dem sahnigen Schuss Glamour,
macht die ursprünglich härteste Trotzköpfe und hartleibigsten
Querulanten , weich und anschmiegsam für die gesetzlichen Vorgaben
,andernfalls würden sie sofort von den Bio-Scannern aus der Menge
herausgefischt und ins Auflösungsheim abtransportiert. Dieses schöne
Erfolgsmodell unserer EU-Genik insgesamt, setzt aber neben aller Tugenhaftigkeit
und EU-genischer Moralität und Ethic den demografischen Konsens voraus,
der besagt, dass jeder Genuss auch seine Grenzen in der Bevölkerungszahl
finden muss. WIR haben die Faustregeln und genauesten Normen im Bevölkerungs-Index
im Fernsehen veröffentlicht, der jeden Überfluss, beonders den
von Menschen regelt.Im Klartext bedeutet es, wer keine silberne Plastik-Card
mit dem roten Streifen erhalten hat, muss mindestens eine Plastikcard
mit dem grünen Streifen zugestanden bekommen haben, die eine limitierte
Toleranz des Staates und des freien Konsums garantiert, allerdings mit
einer zeitlichen Begrenzung wie beim TÜV, nach einem wiederholten
Psycho-Scan.Ansonsten kommt er zwar nicht direkt ins Auflösungsheim,
aber er wird in den modern CO2 freien Brennstoffkochern zur eventuellen
Überweisung ins Kolossarium ausgelagert oder dortselbst entsorgt.
Bekanntlich hatten Geburtenkontrollen ja gerade in jenen undisziplinierten
Regionen und Kontinenten nicht gefruchtet, die ihre Kinder selbst nicht
ernähren konnten und wo Vielweiberei und die freie Liebe zum Kult
gehörten. Es war diesen Menschen egal,ob sie dadurch für andere
zur Last wurden. Das sagten und hörten sie natürlich nicht gern
und wurden oft auch noch frech,wenn man sie nicht sofort bestens nährte,
bekleidete und neu behauste, aber sie verstanden es immer wieder,die dekadente
Politik moralisierenden und kasuistischen Phrasen einzuschläfern
und haben der EU-Genik mit ihren Völkerwanderungen eine lästige
Last aufgebürdet, die WIR nun mit unseren Normen langsam beruhigt
haben. Das ist selbstredend alles nur mit den willens-und leistungsstarken
Überzeugungen unserer, Hybrid-Kultur mit ihren sozial-geeichten Werten
erreicht worden. Der soziale Wandel vollzieht sich dabei in fein abgestuften
Zügen, sodass der Einzelne kaum fühlt, dass ihm alles abgenommen
wird,was ihn zuvor belastet oder Angst gemacht hat. Er spürt kaum,
wie sich seine Welt wandelt und er fühlt sich leicht und erleichtert
mit seinem schwindenden Selbstgefühl, denn er weiss sich von unserer
mitfühlenden Bürokratie,gerechter behandelt, als je zuvor. Unser
Reich ist von dieser Welt.
Keine Frage,WIR sind edel
45
Schon
die antiken Sozialisten vermuteten das wahre Glück in der Gleichheit der Individuen. Zwar dachten sie eigentlich nur an die Gleichheit
vor dem Gesetz, doch das war dann schon der erste Trugschluß oder
bereits der erste bewußte Schwindel ,eines an sich vernünftigen
Rechtsgedankens. Der Gedanke zündete,setzet Politiker unter Druck
und Menschen, die sich von ihrem Schicksal betrogen sahen,sahen Licht
am Horizont. Doch dieses Licht verhieß häufig nur Feuer, Mord
und Totschlag bei Revolutionen und Gegenre- volutionen. Und wie immer das
Licht auch leuchte es änderte eigentlich nicht viel, jedenfalls nicht
viel für die Ärmsten. Neid und Verrat waren nicht tot zu kriegen
und viele Kriege erfaßten die unterschiedlichsten Länder, Völker
und Kulturen. denn Gleichheit ist Gleichheit und nicht nur die Idee davon,
wie oft mißverstanden und diese absolute Gleichheit eben, die konnte
es nicht geben, weil sie gar nicht möglich ist und wie gesagt, weil
sie nur eine Idee von Dema- gogen mit ganz anderen Zielen ist, viel kleineren, eben
nur persönlichen, wie Macht, Einfluss und im schlimmsten Falle bloss
nur Alibi ist für Raubzüge,Mord und Totschlag. Doch damit das
Bild nicht einseitig und ungewollt kippt muss hier festgestellt werden,
daß die finanziellen Brandschatzungen der mehr oder weniger zufällig
besitzenden u.a. Fürsten, Bürger und Kapitalisten, um keinen Deut
besser sind und eigentlich nur in den Motiven und Sprache anders klingen,
aber in den Methoden gleich und gleicher sind.Doch WIR wollen beim Thema
bleiben. Gleichheit ist auf allen Ebenen der Reflexion, der Kultur,der
Wahrnehmung und des Wissens nichts anderes als eine irreale Spukgestalt
wie der Geist in der Flasche oder der Yeti, das WIR die erfahrenen EU-Geniker,
auf deren Urteil sie sich 100 %i g verlassen sollten. Die unterschiedlichen
Voraussetzungen in u.a.Ökologie, Bildung, Verfassung, Emotionen,
Hormone im Makro und innere Treib-und Triebprozesse im atomaren und molekularen
Mikro sind so unterschiedlich wie sie nur sein können und entwickelten
sich im weiter verzweigend nach allen Gesetzen und Nichtgesetzen und selbst
die Klone dwer Bakterien sind untereinander nicht und können und
werden niemals gleich sein.Genauso wenig wie Blätter unetereinander,
selbst wenn sieam selben Strauch wachsen. Also sollten WIR doch das eitle
Hobby der Politiker und ihre rhetorischen Blähungen in der Geschichte
vergessen,weil es eben nur ein Kampfbegriff ist und war und jede andere
Aussage nur eine Ausrede wäre und eine marginale Posse und Fussnote
in einer Suppe von Lächerlichkeit und Geisteskrankheit.Was soll oder
sollte denn eigentlich gleich sein, bei einem genauen Blick in die Tiefe
,dieses überheblichen Versprechens: Die Nase,das Gehirn,die Hautfarbe,
die Eigenschaften, der Charakter, die Haare, die Pickel oder oder oder.
Oder etwa die gleiche Verträglichkeit von Krankheiten, Höhenangst
und Alkohol oder die Leistungen von Hochspringern und Gedächtnis-Akrobaten
analog zu jenen, die schon bei den vier Grund- rechenarten scheitern? Also
fordern 'besonders schlaue Genossen', dann sollten wenigsten alle gleich
viel Geld in der Tasche haben,das wäre schon leichter zu realisieren,
doch es würde auch nichts nutzen,denn nach jedem Tag hätte jeder
wieder eine andere und nicht mehr gleiche Menge Geld mehr in der Tasche.
Und wenn über diese Tatsachen hinaus immer noch Gerechtigkeit und
Gleichheit, im gleichen Atemzug,gefordert würden und werden,dann
könnte und wäre dies nur Androhung von Gewalt und Räuberei
sein oder ein Indiz einer tief verwurzelten Geisteskrankheit sein,denn
etwas zu wollen, was es nicht gibt oder niemals geben kann, stellt die
Welt auf den Kopf , was auch falsch ist,weil unsere Welt eine Kugel ist
und keinen Kopf hat. Bei all diesen Gleichheits-und Gerechtigkeits-Orgien,
infolge eines nicht materialisierbaren Begriffs war es auch gutwilligsten
Staatsmännern immer ein Rätsel geblieben, wie es anzustellen
sei, dass jeder gleichermassen, von Geburt an, gerecht am materiellen
Wohlstand, am wissenschaftlichen Fortschritt und seinen Produkten partizipieren
könnte, genauso natürlich auch wie an den möglichen Schulden,
Zwängen und Nöten, im Falle staatlichwirtschaftlicher Niedergänge.
Dies sicherlich die ehrenwertesten Versuche solcher Staatsmänner,aber
natürlich auch vergeblich,weil keiner sein individuelles oder subjektives
Urtei über die Gründe des so und nicht anders,verleugnen konnte,
selbst wenn er überparteilich und auch nicht im kleinsten Detail
korrupt entscheiden wollte. Ging das schief und irgendwann ging das immer
schief, dann versuchte jeder seinen Kopf schnell aus der Schlinge zu ziehen.
Besonders die Politiker selbst, die meist die ursächlichen Verursacher
unhaltbarer Zustände waren und dann mehr oder weniger zynisch das
eigene, ihnen anvertraute Volk auch noch anzuschwärzen suchten oder
laut nach Solidarität, Gemeinsinn und Frieden riefen, wenn andere
ihre Schulden bezahlen sollten. So ging es zu in der alten Welt, wo WIR
noch vor kurzem tonnenweise Dokumente und Magnet- bandaufzeichnungen auch
von verlogenen und selbt gerechten Journalisten fanden, die fleißig
an den wirren mitgestrickt hatten, die von jenen Lumpen und Narren in
geheimen Giftschränken vor den Leuten vesteckt wurden und nicht schnell
genug geschreddert werden konnten. Uns, der Eugenischen Regierung blieb
es vorbehalten diese letzten Absurditäten aufzudecken und die Macht
nicht nur kurzfristig wie Alexander der Grosse zu behalten, sondern diesmal
für immer zu übernehmen.Dafür bedurfte es radikaler Reformen
auf allen Ebenen und Regionen, um endlich Gleichheit und Gerechtigkeit
und überhaupt eine unvergängliche Staats-Ordnung herzustellen,
die es nur bei uns, der kom-mende Klon-Welt im Reich der EU-Genik geben
kann und geben wird. Bereits Platon ahnte ja das Heil in jener Theorie,die
seither als Eugenik der Fundament unserer Erkenntnisgeschichte als Erfolgsmodell
ingegangen ist. Doch noch vor kurzem wendete man entsprechende heilsame
Praktiken nur in botanischen und tierischen Versuchen an und verschämt
versteckt auch in Krankenhäusern, Altenheimen, speziellen Behindertenasylen
oder Hospizen. Es mangelte aber an einer intensiven und nachhaltigen,
weltläufigen und weltoffenen Praxis, um auch den weniger talentierten
Chance und Übung zu bieten. Zwar gab es erfolgversprechende Ansätze
im kurzen 3.Gross-Deutschen-Reich, doch verkümmerten diese genialen
Ideen bald in kleinlich und heimlich verzagten Operationen und kleinkarierten
Experimenten, direkt am frei verfügbaren, menschlichen Objekt und
endeten dann, absurder Weise sogar, insentimentalen, masochistischen Schuldgefühlen,
da und dort. Und selbst der betont menscheitsfreundliche, klinisch erwiesene
und gezielt angewendete Synthetische Darwinismus , wurde noch als inhumane
Euthanasie oder ethnische Säuberung im Tier-Pflanzen-und Menschenreich
populistisch diskriminiert und öffentlich Tabuisiert. Er geriet ins
politische Aus ; genau so wie die sanftere,aber wesentlich weniger ergiebige
Methode des Sozialdarwi--nismus. WIR fragen uns heute vergeblich und sehr
irritiert, warum nicht damals die so breit gefächerten Vorboten einer
heilenden Therapie für eine zu optimierende Zukunft verstanden und
warum die dummdreisten Zweifler und unmodernen Kritiker der reinen Lehre
der Eugenik,nicht gnadenlos und sofort und für immer aus dem Verkehr
gezogen wurden. Dieser Fehler wäre kaum wieder gut zu machen gewesen,wenn
nicht listigerweise,sozusagen im Dunkel der Nacht, die wissenschaftliche
Wissensgier weiter am Ball geblieben wäre und die heute bahnbrechenden
Fakten geschaffen hätte, die unsere Weltbild so rühmlich begründen
und zum Ende führen werden. WIR haben aus der Geschichte gelernt,
Schritt für Schritt. Und WIR werden es schaffen, aus allen einzelnen,
lästigen und kindischen Selbstdarstellungen in der alten Welt eine
einheitlich, gleiche und tragbare biologische Uniform für alle und
jeden zu schneidern, die auch in ihren Einzelheiten und Besonderheiten
jedes subjektive und naturhafte Wesen an Qualität und Substanz um
ein vielfaches übertrifft und trotzdem allen gleich zu eigen ist.
Das eben ist nicht eine Frage des rechten Geschmacks oder der, sozusagen
angezüchteten Identität oder brauchtü- melnden Gefolgschaft,
sondern die ganz selbstverständliche Quintessenz unserer Lehre.Oh
happy day,oh happy day,ooh happy dayiiiehjä.
In uns brennt das Licht der Wahrheit.
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Nahe
bei Barlissen fand ein Bauer die lang verschollene Rede des berühmten
Strassenmurmlers, dessen eigentlicher Name nicht mehr zu rekonstruieren
war, auf einer Kassette im Wald hinter dem Kriegermal in einem Loch des
Steinbruchs .Wie sie dahin gelangen konnte ist ungewiß, glaubte
man doch lange dieses wandelnde Orakel sei zuletzt in Beuthen auf einer
Demo gesehen worden, kurz bevor die Katharsis das Land durch schüttelte
und die Überwachungskultur diesen seltsamen Autisten beobachten ließ
und schließlich als völlig harmlosen Ideoten einschätzen
sollte, bevor sein Leichnam in der Oder angeschwemmt wurde. Die hier veröffentlichte
Rede des Strassen--murmlers wurde von der Staatsicherheit der BRDE am Pfingstsonntag
des Jahres 1996 abgehört und auf Kassette gespeichert. Sie besteht
zwar nur aus verbalem Schrott, wie er schubartig nach zuviel Fernsehen,
auch gesunde Menschen anfallsartig befallen kann, aber er wirft eben doch
einen bezeichnendes Licht auf die Brösel-Gesellschaft in diesem
unseren Lande, wie es der Bürgermeister von Deppendorf einsichtig
konstatierte. Das war 20 Jahre vor dem crash, der endlich und nahezu automatisch
den Eintritt in die EU-Genik brachte.Folgend ein Ausschnitt aus dem Gesang
des Strassen- murmlers: "...da hinter dahlenrode
inter barlissen auf dem hügel beim kriegermal wimmelt es von soldatendie
panzer zeigen mit den rohren nach westen es hiess haudoch abwenn du nochmal!
und es hiess es hiess nur so nochnie war es im juli um 16 uhr so heiss
sagt der klimaphilosoph um 17 uhr nun ist es genug und baldwirds bald
der sozialwandel ist schönder klima wandel kommt teuer wie der euro
kam angemeldet werdendie da sagten die da haben zu viel 34501134568,23€
und die da haben zu wenig davon noch mehr autos werden brennen das ist
nichtwahr und übertrieben sagt der hässliche mannvom deppendorf
und der glatte mann vom schönen baum lächelt freundlich und
pflichtet ihm bei fassen WIR also noch mal zusammen was habenwir gelernt
? das bin ich das bin ich nicht und das ist der morgen wird eslichtein
drittel für die gez ist noch zu viel für jene luxurierte mischpoke
fake da profitieren nicht mehrdie henkels sondern die anderen es geht
auch anders aber es läuft nicht WIR machen kultimultis die schiessen
besser meint der hundertzwanziger ein blickurchs schlüsselloch zeigt
in der ferne die berühmten fassadenkletterer in hotpants wie sie
rasant über den kölner dom springenmeisterlich die kamera schwenkt
nach un
ten da liegen sie wieder die armendu drecksau und hungrigen geichnete
mit ihren hunden im grasein hundwirdgeschächtet und am spiess braten
sie durchwühlen müllnach flaschenpfand im beissender gestank
geisselt
die bewohner am platzder republik wird einriesigergömböc zu
ehren
der atomgegner errichtet gestern wurde hier noch WIR wollen nicht arbeiten
weil es unsere würde abfackelt schlecker machts möglich es bringt
nicht genug und uns um da kamen die leute aus der bank und rümpfen
die nase während sie lässig mit ihrem zeiger die makellos gewaschenen
autos anklicken ein paar vermummte gestalten schlagen zu und der grosse
rumpf schlägt dumpf auf demboden aufnoch nie war das leben sobunt
so frei so feierlich so viel sagt rosa maische die es wissen muss weilsie
es sagt und hält ein paar smartjes in die kamera die kamera fährt
aufeinen gegeelten türken der zärtlich seine bund streichelt
krass wirklich krass und voll kohleist das alles hier auf dem fernseher
schiebt sich der mond ins bild und der zoom fährt tief in den strahlenden
alphonsus hartz sei viel ist besser als harzer oder türkischer honig
so der albanische taxifahrer zum elegant gekleideten herrn aus neapel
WIR sagen weiterim medienmarkt singt die geile tassitussi ihr dingdangdong
tausende geklonte monitore zeichnen urplötzlich die rasanten synchron
sprünge vom zehnmeterturm in samarkanddas geht nur mit der bluecard
in 4dd today sagt der lautsprecher auf allen etagen ein riesenerfolg und
ovation für die nationaber arbeit strengt an und macht dicke beine
eine horde teutonischer sozialarbeiter zieht vordem mikrophon voll ab
und lässtden sozialen und die germanendemovor derhauptschule ist
ein vollersagt der trailer das läuft so nicht meint der weise joschkowitz
jetzt voll fettprollig unterpriveligiert bayern und östereich schliessen
sich mit der slowakei zu einem neuenstaatenbund zusammen mit eigener währung
dem tiroler das kommt davon und das kommt nicht wiederdavon steht nichts
auf dem plakat das sagt schon etwas mehr und weniger als revolution zeichen
der besten tradition von arminius und dem bernstein ein donner und die
regenwand kritzeln die schönsten pixel auf den monitor aufregend
und wenigstens mal ohne irgend ein politisch gefingertes kalkül wdr
ndr oder ntv die schwindelbuden werden endlich geschlossen das tut gut
da kommt freude auf die leute starren hypnotisiert auf die sendung mit
den jecken und wiehern und küssen wie auf dem bahnhof zum allerletzten
mal südtirol möchte wieder zu österreich da singen die
anderen schlecht aber laut und fröhlich das neue lied auf der heimreise
nach sankt pauli die leinwand wiederholt den raffiniert geschlenzten elfmeter
von batonga ins rechte obere eck elf mal da hab ich ihm vollin die fresse
gehauen das lass ich mir nicht nehmen es ertönt ein schreiaus millionen
einzelner spitzer schreie die stadt steht auf und setzt sichwieder hin
das girl hat nen knallbunten gummipo der macht sie froh im balkan grill
haben alle karl may gelesen und im wilden westen sind alle gewesen und
erst wild dann ganz zahm in den zoo gegangen das wissen wir doch alles
längst über dem blanken himmel fliegt ein hariboballon es regnet
bunte käfer in das verqualmte ich habe immer meinen amethysten dabei
dann passiert das nicht co2 ist eine schweinerei steht auf der eufahne
oh allah oh allah jetzt fasst er mich an der könig hat es für
dich getan künstler lüpertz weiht sein reiterdenkmal für
den guten deutschen in der lüneburger heide ein er reitet selbst
auf einem lila ochsen der im ölbunten speiseeis versinkt jetzt schlägt
der vater zu und die oma zupft an den gardinen die frau mit den beiden
hütehunden guckt in die luft es stinkt nach ranzigem känguruhfleisch
in büchsen dresden erneut ausgebombt die flüchtlinge wollen
nach bayern der wdr zeigt das weltmeisterliche fussballspiel mit fritz
walter und rahn der sommer ist mässig der indisch anmutende klimaprofessor
möchte unbedingt den klimawandel weil es was er kündet von alibaba
mit aladin und der wunderlampe noch nie hat es am 0 oktober so kurz geregnet
noch nie wa-ren die hagelkörner so dicht und gross weil WIR haben
eine jahrhun-dertkatastrophe im 7. Sinn und der professor pfeiffler stimmt
ihm mit hochrotem gesicht und entsprechenden parteibuch zu das wechseltwenn
sie mich fragen aber wen interessiert das schon herr greisler will das
nicht bestätigen denn ersieht keinen bedarfwir brauchen einen frei
verpflichtenden markt für die anfänger hier im lande eine knarrende
tonstörung lässt die bunte grüne hippihappynudel von den
grünen aufheulen schweinekram ist das und ausländerfeindlichdie
explosion zeigt einbild der verwüstung schöner schärfer
grauenhafter tödlicher als je ein maler gemalt der mann vor dem fernsehladen
wendet sich ab und schluckt eine pille ein motorrad rast in den friseursalon
die sirenen vom werk sagen jetzt ist zwölf kein grund sich aufzuregen
sagt der schröder und küsst seine angela sie winkelt ab und
ihrer busenfreundin zu wir nehmen alle mit will sich mal sauber machen
das sind alles stripper und strapser mit lizens WIR haben jetzt die
jahrhunderthitze und WIR werden alle verdampfen im op fällt dem arzt
der griffel aus der hand jetzt packt er sie an der brustwarze und malt
ihr mit einem rosa edding einen schönen bogen auf den bauch das kommt
alles weg wir saugen es aus frau kässmann hat ihn und der penner
da sagt die ist scheiss rechtsradikal und noch rechtsradikaler als die- da
und der da ist scheisslinksradikal und der da ist scheissliberal und der
da
ist scheisssozial-liberal und der da ist garnichts peter klöppel hat
keinen
am watzmann laufen unterdessen die spiele und alle werden gewinnen
nur nicht die pfleger und dachdecker die schwaben brechen alle Rekor
de ab wenn das nicht sofort aufhört wandern WIR alle die sieht aus
wie eine durchgemodelte schmeissfliege die stimme aus dem tv klingt verkifft
und fünfmal gesalbt und geölt das hab ich alles drauf und im
kasten wir
zeigen ihnen wie sie selbst inwuppertal schönen urlaub machen können
hans blättert im telefonbuch und beisstdem model das ohr ab und steckt
es in die satteltasche die sirenen fünf mal aber das ist nur für
den neuen
bundespräsidenten und den beginn der schweigestunde das ist ange
ordnet und die leute machen dornröschen bei der gänseliesel
wird ein
chinesisches festmahl nun ist es wieder so weit wir höhlen das ding
und schneiden einen lacher reindas kann jedemeingott underbar die
ses leuchten diese bild diese farben dieser duft in der luft das kann
ich
auch aber ich lass es halt nun geht sie wieder ab die pyramide und wird
nicht müde bis wuppertal und barmen wo hausen die armenwir haben
die dächer mit sonnenplatten gepflastert das sieht pfundig modern
aus
und erst erst recht die blitzenden ein wohliger schauer durchfloss seinen
gestählten körperes war nachts als er sich endlich neulich hab
ich sie
getroffenaber sie wollte nicht dahab ich ihr vor wut in den da sagte der
wiggert ich hab schon mal neben rudidutschke gesessen und die gan
ze anstalt riecht nach käse heute wollen WIR mal den diskurs über
das
schweizer märchen öffnen das klima wird immer schwuler das lernt
sich
an blutströmend kroch der koch unter dem küchentischhervor und
der
regisseur gab ihm eine schallende ohrfeige es ist immer fünf vor
zwölf
die autos sollen laufen lernen clint eastwood ist endlich in oberammer
gau eingetroffen weil er den judas gibt die uhr ist stehen geblieben aber
jan ulrich hat doch fisch gegessen und am samstag nach spanien das
geht spielend einfach mit der heisskleberpistole von eos lehrt die bastle
rin vom blumenbuffet und steckt eine rose in die sosse frau rheintaler
hebt den rock und setzt sich erst auf den bock und dann auf den stock
neulich hab ich ihr einfach einen kuss gegeben dann gab es einen knall
und da hab ich mich in die blaubeeren gesetzt dann sah ich die bomben
es wurde hell und laut und es flogen die scheiben aus den fenstern und
im feuersturm verbrennen da habe ich ausgeschaltet kuchen backen ist
eine kunst für sich WIR werden es nicht verraten im zoo auf dem klo
morgen bin ich beim casting und übermorgen hole ich mir der königin
ihren prinz was verstehen sie denn von kultur und wo ist sie denn wenn
sie ist die bildung frage ich sie sie sagt ich bin im bilde und was wenn
die
denen eins auswischen wollen holen die immer den greislichen geisseler
und der greiselt dann manisch und monotheistisch als greis gewohnt im
kreis herum und auch der lauterbach der singt sein einzig lied mit ach
und krach heute sind WIR gut drauf und morgen naht die entscheidung
ob WIR überhaupt oder doch?WIR werden weltmeister sein vielleicht
wenn der stoff reicht planschi in der plastiktube das schillert bunt wie
öl in der tonne grau ist alle theorie die praxis auch diesmal ist
es wirklich so der ton macht keine musik WIR heucheln nicht WIR meucheln
schnell und gut es gibt rotkehlchenbrust auf geschäumten eierschnee
ausamibia aus der hundefarm kommt der beste hormonsaft sie rennen rasanter
als die asiaten weil sie das viel früher angefangen haben aus gedopten
bodies steigt die hormonschwitze auf dem bildschirm bricht der damm und
onkel tom den hals sie ritten durch den wald und pfiffenein lied eins
zweidrei vier fünf sechs siebenwo ist denn der wolf geblieben die
pixel nehmen es nicht übel und fliessen weiter wohin da hat er gesagt:
die grünen sind eigentlich grün lackierte braune und die schwarzen
graue und dieroten buntkarierte pinkis und die gelben undurchsichtig man
muss nurlange hinsehen da wendet sich die farbe ganz real selbst in
WIR habewn das alles schnell verbrannt.
WIR in urbi et orbi
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Unser
Staat wäre niemals demokratisch zustande gekommen, wenn WIR nicht
so viel Mitgefühl für die zuvor unglaublich leidende Gesellschaft
aufgebracht hätten, in der trotz 26 verschiedenen Leitkulturen, die
Armut immer schlimmere Auswüchse annahm, weil die Menschen sich nicht
mehr verstanden oder nicht mehr verstehen wollten. Es brodelte und brodelte
hinter den Fassaden aber es fühlte sich niemand dafür verantwortlich
und vielleicht war es ja auch einfach nur ein Zeichen des langsamen Verblühens
geistiger und sittlicher Fähigkeiten, nach dem Kraftakt eines wirtschaftswunders,
wie es selbst die ehrenwertesten Völker der Antike erwischt und schließlich
in die Bedeutungslosigkeit gestürzt hatte. Die Leute verweigerten
ihre Leistungsbereitschaft und regten sich schon bei den geringsten Problemen
und Schwierigkeiten auf und hielten oft zufällige Erscheinungen und
schlimme Einzelschicksale für die Saat von asozialen Teufeln der
oberen tausend Tafelrunden und widmeten sich nur noch provokativ irgendeinem
Lustgewinn und dem Abkassieren. Die Spaßmacher kamen in Mode und
Lehrern und Polizisten wurden von den schmusenden Sozialarbeitern,f aschistische
Machenschaften angedichtet,denn sie wollten ja ,hauptsächlich von
ihrer prekären Patienten-Kundschaft ernst-und angenommen werden.
Gründe fanden sich leicht. Aber WIR wissen ja, dass Kontraste das
Leben bestimmen,wie in der klassischen Malerei und Farbenlehre und wenn
es zu wenig oder zu viel davon gibt, dann kann es eng oder gar gefährlich
werden, wenn das politische HÜHH-und HOTT-Prinzip keine Konturen
mehr findet und hemmungslos fehlende Leidenschaften hochkochen und neu
begründet werden,so auch hier,bevor WIR, die EU-Genik mit großer
Mehrheit die Macht übernehmen mussten.
WIR nehmen unsere Veranwortung wirklich ernst.
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Ein
kleiner Blick durchs Schlüsselloch ins Gestern zeigt das wachsende
Meer der Menschen, die in einer wild und ungerecht gewachsenen Welt
ihr Leben irgendwie schlecht und recht bmeistern mussten Es weist auf
die zahllos von der Natur benachteiligten, die mit wenig Talent, Ehrgeiz
und langsamen Verstand geboren wurden. Ist es ein Wunder, daß diese
gedemütigten aller Rassen, Sippen, Völker und Nationen dann
durch Klau, Piraterie, Betrug, Mord, Raub und Gewalt in jeder Form ihre
Würde zu behaupten wussten. Es zeigt daneben andere,ganz andere,
die reichen, starken, die glücklichen,aber unverdienten Erben,die
Superschlauen, die mit Talent, Geschick und Lernlust verwöhnten,
die ohne Stress ihr ungebührlich bequemes Wohl in Saus und Braus,
auf Kosten der Armen, Dummen, Kranken und Arglosen geniessen durften.
Dies alleine genügte schon, die wetterwendischen, bösartigen
Launen der Natur zu verwünschen, wenn es ihnen was genützt und
die in verdeckte Klassen gespaltene Gesellschaft aufgehoben und die unverschämten
Privilegien einiger weniger abgeschafft hätte. Bis gestern fand sich
noch war kein Ausweg und das verstärkte natürlich die körperliche
und moralische Verwahrlosungen der Starken wie der Schwachen auf allen
unausgesprochen hierarchischen Ebenen dieser ausrastenden Gemeinschaft,
die allmählich jedes Mass und Gefühl für Gewicht und Anspruch
verloren hatte. Ohnmacht ,Neid, Eifersucht,i nfantiler Luxus, Habgier
und Wucherei, Drogen, Suff, Fanatismus, Korruption, Dünkel usw. verfinsterten
den Alltag bis zur Unerträglichkeit. Zusehens und am Ende bis zu
bürgerkriegsähnlichen und
terroristischen Zuständen häuften sich Misshandlungen und Übergriffe
auf Schwarzarbeiter, schwarzer Block und schwarze Arbeiter, schwarze Schafe,
Schwarzgeldbanker, Schwarzfahrer und den schwarzen Kontinent, die von
von den Schwarzsehern auf Schwarzlisten oft wahllos angezettelt wurden.
Da wollten die Menschen auch keine Kinder mehr grossziehen, denn der Jammer
und die Kriminalität auf der Strasse war vorprogrammiert. Die einfältige
Politik versuchte ihr Süppchen zu kochen,inden sie allen alles versprach.
Den einen rief sie zu "Eigentum verpflichtet" und den anderen
"Eigentum ist geschützt", je nach dem,mit welcher Klientel
sie gerade verhandelte. Da wurde planlos nach rechts,dann nach links verteilt
und in der Mitte trocknete es aus, weil da nicht effektvoll gepunktet
werden konnte.So wurden die Forderungen nach baldiger global genetischer
Angleichung mindestens aller Genome der Ungeborenen immer lauter und schließlich
unausweichlich, denn alles war schief, krumm und apokryph gewachsen und
wurde immer schiefer, krummer und apokrypher, wo der Saft zwschen Knochen
und Nerven noch nicht vertrocknet war. Flucht in Hardcore-Sex war obligatorisch,
anhaltende Impotenz, merkwürdige Penisbrüche, abnorm geweitete
Vaginas und After benso und füllten die Krankenhäuser genau
so wie die Liegen in der plastischen Chirurgie und die Irrenanstalten
mit hilflosen Suchtopfern von Glücksspiel und Müssiggang .Die
Gefängnisse quollen an und über mit hirntoten Schlägern, Kleptomanen
und Strauchdieben aller Coleur, während die Betrügereien der
Spekulanten, Steuerschwindler und Geldhändler in Blüte standen
wie nie zuvor und ihr räuberisches Gut heimlich ins Trockene brachten.
Die Metropolen verslumten im Elend und für die überflüssigen
Menschen der Überflussgesellschaft gab niemand mehr einen Cent. Gelegentlich
sah man Leute in der Dämmerung im Müll herum wühlen, wie
schon seit langem in Afrika oder in Bronx Country, aber sie fanden wie
unreine Parias keine Beachtung, bestenfalls ein laues kostenloses Hingucken
der Touristen. Andere, ein wenig besser situierte, wurden mit dem Schicksal,
einer täglichen, schweren und regelmässigen Arbeit bestraft
und hinderte sie daran, die cooolen,süssen Seiten des Lebens bedingungslos
auzukosten Wenig Urlaub dabei auf den Malediven, den Reisen durch die
Karibik oder Traumreisen zu den Galappagos Inseln. Nur Essen, Disco, Fussball,
Dahindämmern oder sinnloses Rasen Stöhnen und Fluchen über
die Ungerechtigkeiten dieser Welt. Wenig Freizeit für das Rasen mit
dem Biker durch die verschlafenen Vorstädte und gelangweiltes Stöbern
und Shopping auf den Märkten oder rastloses Bedienen der Automaten
in den Spielhallen, meistens der Männer und in die Fenster der Nachbarn
gucken vom Balkon aus und hinter den Gardinen, meistens der Frauen.Doch
nicht genug solcher etwas labenden Ersatz-und Übersprungs-Handlungen
aus Mangel und Überdruß am faden Alltag, werden diese armen
Leute auch noch unsanft und gefühllos mit unhaltbaren Forderungen
nach Leistung und Bildung penetriert, die sie nicht verstehen,statt ihnen,mit
freundlichen Schmeicheleinheiten einen seelischen Ausgleich für diese
Zumutungen zu bieten. Nicht einmal ein Freikarten für einen zünftigen
Bordellbesuch oder wenigstens einmal die Woche ein sattes Sauffestival
an der Kneipe um die Ecke. Wo war denn die hier die helfende Hand der
solidarischen Bürokratie oder der Pflegedienste?Sie war nicht da,
sondern meistens in den amtsnahen Kantinen oder beim Sabbelgesabbel mit
den Kollegen an nicht auffindbaren Räumen und Ecken. So geaschah
es immer und immer öfter, dass diese bedauernswerten schwachen Geschöpfe
von den Starken, Wohlhabenden und Einfallsreichen allein und im Stich
gelassen wurden, die ja nur durch Zufall und Tücken, die jeweiligen
Lücken der klaffenden Ungleichheiten schamlos für sich ausgenutzt
hatten und dafür auch nicht selten mit Ehren und image-trächtigen
Ämtern übschüttet wurden, bis zum Überdruss. Wo war
der Anstand der Anständigen, wo die mitdenkende Wissenschaft, die
auch den halt etwas langsamen und trägen, leistungsfreie Freiräume
ohne besondere Zumutungen, einfach mal so, zugewiesen hätten? Sie
waren nicht an den Brennpunkten, sondern auf irgendeinem Luxustrip in
der Südsee, der Safari oder beim fröhlichen Ballerman auf Malorca.
Wo waren die gutsituierten Handwerksbetriebe, die mal im Urlaub umsonst
die Wohnungen der nicht so priveligierten umsonstaufgepäppelt und
renoviert hätten oder mal so Schulen, Strassen und Krankenhäuser
saniert hätten? Sie taten es nicht, weil sie ja nicht blöd seien,
wie sie sagten Warum haben die immer so moralisierenden Medienvertreter
und Journalistenund die doch leicht und locker den armen Ungleichen die
Hälfte ihres Gehaltes wie ihrer erbaulichen Rente oder Pension hätten
abtreten können,ohne gleich in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten?
Sie taten alles,nur das nicht,denn Sie waren in ihren Villen und überlegten,
wo sie noch etwas schöneren
Marmor und In Design verbauen könnten oder sie studierten den Immobilienmarkt oder waren auf Versteigerungen, auf der Suche nach wohlfeilen Schnäppchen, o- der waren die Politiker, die den ganzen Furor angerichtet hatten? Sie waren nicht erreichbar und hetzten ihre Hunde auf jeden
Zaungast, wenn sie sich in ihren Parks und Mustergärten klammheimlich
neue Gemeinheiten gegen das niedere Volk ausheckten.Wo waren die Politiker
mit ihren Argumenten, die uns vor den vielen Nazis schützen sollten,
den 80% Deutschen, denn wer nicht rot oder grün wählte war ja
ein Nazi, oder nicht? Sie ließen uns im Regen stehn und sie waren
nicht da und ließen die Polizei die Schmutzarbeit machen. Wo sind
die ach so netten und hilfsbereiten pädophilen Lehrer und Pfarrer
mit ihren hübschen Worten und Chaos-Moral ? Sie sind im Orient und
missionieren die Heiden und leben nur für die Liebe , wie es ihnen
im höheren Namen aufgetragen ward. Wo war die hohe Geistlichkeit,
die den unglücklichen Klein-kriminellen, Süchtigen, Prostituierten,
Wucheren und Betrügern die Hand reichen würden, um ihnen wieder
den nötigen Halt und Mut zur Reue für ihre Fehltritte zu geben?
Sie waren irgendwo und nirgendwo . Hatten sie nicht versprochen: "Oh,lasset
die Kindlein zu uns kommen"? Sie waren nicht präsent, sondern
nur ihr automatischer Anrufbeantworter, der endlos seinen immer gleichen
Spruch aufsagte: Lieber Anrufer, versuche es später noch einmal, vielleicht
bin ich dann da. Aber er war dann wieder nicht da, denn er war auf
Wallfahrt und betete für sie, während das Elend,der Wahnsinn,
das Schma-rotzertum, die Orientierungslosigkeit die Zerrissenheit aller
und die Gier weiter ihren verwirrten Lauf nahm,bis schliesslich WIR, die
helfende EU-Genik das ganze verheuchelte Gestrüpp der Tünche
und Schmiere sanieren und durch den Abort jagen mußten und das ganze
Unrechts-System der allseits billigen und asozialen Schuldzuweisungen
und eingeredeten Schuldkomplexe aller Provenienz ausgeräuchert und
wegen diskriminierender Hetze abgeschafft haben und die heile Hybrid-Welt
angeschafft haben. Da werden WIR endlich gleich sein und frei sein,von
Schuld, Schulden und Schuldigern. WIR werden erlöst sein von der
dreisten Tollheit unverdienter Leerläufe und schmutziger lebensläufe.
WIR werden weiter gemeinsam diesen miesen,stinkenden Anger trocken legen
und diesen ätzenden Aussatz vergessen. Jetzt und für immer.WIR
werden unsere Leiden uned ungerechten Vorgaben verkürzen und schließlich
tilgen und dafür unsere DNS, mit seinen ca drei Milliarden Bausteinen
der vier Typen,leichten Herzens drastisch vereinfachen und das meiste
klein-hexeln, so dass die Auswüchse und Wucherungen ungerecht verteilter
und ungleicher Talente nicht mehr vorkommen können. WIR garantieren
die absolute Einheitlichkeit und Gleichheit aller Brüder, Schwestern
und geklonten Enkel in unserem Staat.
WIR sind sozial
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Kein
Wunder,dass in den Nischen dieser priveligierten, korrupten und "re-
präsentativ-demokratischen" Gesellschaft viele menschliche Biotope
ihr
Unwesen trieben, deren Zicken und Zacken voll von Widersprüchen waren, die ein Wald voll Mäusen und Mücken. Zum Beispiel gab es
da eine riesige Zahl Leute, die sich Künstler nannten, weil sie nicht
rechnen konnten oder weil sie für jede andere Arbeit ungeeignet waren.
Als Beweis für ihren intimen Umgang mit den Musen hielten sie der
Welt bunte Blätter, farbige Leinwände oder zerzauste Collagen
usw. entgegen und behaupteten, das alles sei selbst- gemacht und Ausdruck
eines höheren Verständnisses von dieser unserer Welt, aber bei
vielen dieser Surrugate und Konglomerate fielen einem sofort andere Namen
ein, die längst vor ihnen gelebt und gearbeitet hatten und diese
Mach-Werke glichen so eher einem Trödelmarkt veralteter Ideen. Doch
nichts desto trotz,behaupteten sie, beim Barte des Propheten,
es seien Orakel für eine bessere oder mindestens gespiegelte (oder
geschniegelte? ) Welt also Welt-Bilder mit Offenbarungs-Charakter: Deutung
und Bestimmung von Allem und Nichts in extremer Verdichtung, inklusive
des moralischen Weltgeistes oder es wären abstrakte Endzustände,
die nicht mehr zu verbessern seien.Nach unserem Sprachgebrauch könnte
es sich hierbei also vielleicht schon um den ultimativen Vorgriff auf
unsere Hybrid-Waren-Kultur gehandelt haben, einer Kunst,die vieles vereint,
was ursprünglich getrennt entstanden,aber von ihnen, den Künstlern
zu einer neuen Einheit zusammen geschmiedet worden sei. Dabei waren Inhalt
und Gehalt auffallend unauffällig und meistens gekrönt von einer
exotischen Künstler-Story gratis mit dazu. Denn irgendwie
unterhaltsam oder bizarr und krass sollte das ganze schon sein, auch um
nicht die Nähe zum Life-Style und den Tele-Genen Medien zu verlieren.
Die Kunstszene war prall gefüllt mit prophetischen und weisen Auslegern,
unter denen wenige sich steif anstellten und raunten: Schlechte,aber
wirklich originäre Kunst sei besser als nur gut geklaute, was
so viel heißen sollte, mein Gott,habt Euch nicht so. Hauptsache
doch die Kunst gefällt und macht sich.Sich im mühseligen Quellenstudium
schlau zu machen kostet viel Zeit. Cleverer ist es da doch sich als schreibender
oder ausstellender Kunst-Verkäufer geschmeidig zu geben, das ist
erfolgreich, zeitgemäss und es beweist doch, dass man seine Kundschaft
auf beiden Seiten der Theke richtig einzuschätzen weiss. Und viele
dieser Vielschreiber übernahmen wohlweislich ungeprüft die Behauptungen
ihrer lärmenden und drängelnden Künstler, meistens mit
schwarzem Hut und wollten es eigentlich nicht so gern und genau über
die tatsächliche Herkunft und Datierung der Ideen wissen, denn das
beeinträchtigte ihr Geschäft ,machte mieslaunig und es zahlte
sich nicht aus, seinen Ruf als Kenner selbst riskant in Frage zu stellen
und dabei viele Freunde aus der Branche zu verlieren. Warum sollte es
denn überhaupt bei Künstlern anrüchig sein, ihre Kollegen
zu beklauen oder, wie man sagt, sich beeinflussen zu lassen, so wie es
die 'gestandenen' Leute aus Politik,Wissenschaft, Werbung und TV-Medien,
ohne mit der Wimper zu zucken ja ständig vorbildhaft tun und der
ganz offene Diebstahl, also die feindliche Übernahme fremden, geistigen
Eigentums, bereits eine ausgeprägte Lebensform und Erfolgs-Kultur
unseres Wertesystems geworden ist und es gerade als besonders schlau gilt,
gut zu klauen, wie das berühmte Beispiel des Mathematikers Johannes
Kepler unterstreicht: 'Mord im Namen der Wissenschaft', das von Joshua
und Anne-Lee Gilder so eindrucksvoll recherchiert und beschrieben wurde
und man schnell lernt, auf welcher Seite es sich besser und bequemer leben
lässt und daß jemand ja besonders blöd sein muß,
wenn er nicht klaut. Eine These die doch keine These ist, sondern die
blanke Wahrheit. Bei den Klau-Profis und Hehlern im Kunst-Betrieb geht
es nicht wie bei den Geldfälschern um das handwerklich geschickte
Nachmachen, wie dies früher ganz normal zur künstlerischen Ausbildung
gehörte, sondern um das heimliche, versschwiegene, scheinbar unüberprüfbare
Aneignen fremder Ideen, vor dem sich bereits Albrecht Dürer mit versteckten
Doppel-Signaturen, vor der Meute seiner italienischen Imitatoren zu schützen
suchte. Später, im Zuge ganz anderer Kunstpraktiken, erfolgte der
grosse oder kleine Klau nicht nur in einzelnen Details, sondern zumeist
breitflächig, kontextmässig, durch rotzfreche Übernahme
von Stil, Thema, Material, Methode, in allen wechselseitigen Beziehungen
und Vermischungen der abgekupferten Bezüge, was leicht fiel, weil
die schützende Handschrift immer mehr reduziert wurde, zugunten der
Idee, des Kontextes ,der spezifischen Materialität und Medien, wie
des speziellen Raumbezuges. Dies bei synthetischen oder nur kompilierenden
Bildwelten richtig zu sehen und zu wichten ,das gelingt zumeist nur gewieften
Profis und Spezialisten und auch manchmal nur per Zufall, auch weil niemand
alles wissen kann und zumeist auch abhängig ist, von dem Zeitpunkt
seiner Wahrnehmung und der subjektiven Beziehung zum Künstler. Man
kann sicher sagen, daß alle Kunstkritiker eigentlich keine objektive
Aussage über die Authentizität eines Werkes machen können.Aber,auch
Museumsleute, Kulturbeamte und Kommentatoren bedienen sich oft freizügig
und berechnend bei den Künstlern und lassen diese vor dem Publikum,
oft nur als Illustratoren ihrer eigenen,wichtigeren Gedanken
erscheinen, obwohl es fast immer eher umgekehrt ist.Und dem Publikum ist
dies ohnehin egal,wer dies oder das zuerst gemacht hatte oder hätte
usw.,wichtiger ist der effektive und effektvolle Wert, der mit dem Erwerb
eines Mainstream-Künstlers verbunden wird. Manche Galerien erscheinen
da interessanter als die direkte Information über Idee,Werkprozess
und Stellung im eigenen Kontext beim Künstler selbst,obwohl es da
meist doppelt und dreifach teurer ist.Und so gibt es z.B.viele Geschichten
darüber,dass mancher Sammler lieber bei bestimmten Szene-Galerien
Kunst kauft, weil ihm die Aura da begehrenswerter erscheint.Aber bei all
diesem unnötigen Gezänk und Kuhhandel über die Produkte
großer oder kleiner ,suberer oder dreckiger Künstler, raten
WIR ,wie schon früher erwähnt, davon ab, sich überhaupt
mit sogenannter freier und bildender Kunst ab, weil sie das Gehirn vernebelt
und anarchische Inhalte vertritt, neben der Gewerbe-Kunst, die da schon
klügere und sozialere Positionen vertritt und ohnehin verständlicher
ist, aber last not least eben mit unseren EU-genischen Zielen und Inhalten
eher konform ist. WIR haben da viel zu lange ein Auge zugedrückt,
wie auch das ZDF. Kunst ist nicht eugenisch das ist sicher-und
sicher ist auch, dass WIR sie nicht mögen und deshalb nicht brauchen
können. Sie beleidigt das Selbst-Verständnis unseres Staates,
sie ist ungerecht, weil sie äusserst wählerisch ,individualistisch
und hochgradig subjektiv ist und sich nicht für das Gesunde und hauptsächlich
Schöne einsetzt. Sie verleitet die Menschen zu permanenter Unruhe
und zur Aufweichung gesicherter Werte in unserer so positiv aufgestellten
und immer Werte sichernden EU-Genik. Einer Gesellschaft der Gleichen sind frei im Ideenraum praktizierende
Künstler sowieso suspekt und werden jetzt unter geziele Beobachtung
und Strafe gestellt.WIR mögen keine Subjekte, wir mögen Objekte.
WIR sind sauber und standhaft
50
WIR
lernten doch noch unlängst, dass die einzelnen Atome und Moleküle
alle, aus funveränderlichen Massen, Gewichten bestehen, aber
das war offenkundig ein Irrtum, denn gerade wie bei den Künstlern
eben ausgeführt und in der äußeren Gestalt der Naturen,
bestehen auch die kleinsten, nicht mehr teilbaren sondern höchstens
nur spaltbaren Teile
miokroskopischer Mengen, Verbände, Gruppen und voneinander abhängigen
Gesellschaften aus individuellen Einzelkörpern, also regelrechten
Singles mit Eigenleben und unterscheiden sich mehr oder weniger heftig
von einander, was kaum sichtbar und kaum nachweisbar ist, vor allem deshalb,weil
sie unterschiedliche Aufgaben in ihren Verhältnissen zueinander haben.
Das sind bewiesene Tatsachen, die Schematikern und Diagrammatikern zwar
zu genügen scheinen, aber für uns nur Täuschung und Illusion
von Zuständen bedeuten, die mit Gleichheit nichts zu tun haben was
auch in allen anderen Wissenschaften, viele Träume und vermeintliche
Erkenntnisse von Mass und Ordnung hat zerbrechen lassen.Und gerade in
diesem zu beseitigenden Chaos unberechenbarer Einzel-Phänomene, sehen
WIR eine der wichtigsten Herausforderungen für uns begründet,
sonst würden WIR in einem immer größeren Sumpf an willkür
untergehen. Was die Natur in Jahrmillionen hervor gebracht hat,war also
immer anders und niemals gleich. Diese uns provozierende, primitive Natur
kennt und will auch keine Gleichheit in, ganz egal in welchem Zusammenhang
und Detail, im Gegensatz etwa zur blühenden und nach einfachen Standards
und Kriterien arbeitende Bürokratie und juristischen Gesetzes-Werken,
die seit Babylon bereits, die ersten und besten Wege zur Gleichheit und
Vereinheitlichung aller bunten Realitäten,längst in Teilerfolgen
bestritten hat. Dennoch viel geholfen hat es auch nicht.Es sind die uralten
Prinzipien zur Aufrechterhaltung von Gesetz, Ordnung und Herrschaft und
dienen nicht sich selbst,sondern der Arterhaltung.Tiere zum Beispiel ,die
diese inneren Uhren ,von manchen Instinkte genannt,gehen kaputt und bestehen
nicht die bedrohenden Prüfungen ihrer Existenz. Auch wenn sie es
wollte oder könnte,was sie nicht tut,wäre die Natur nicht in
der Lage,irgend etwas absolut Gleiches zu produzieren. WIR haben das lange
genug beobachtet und erforscht.Daher konnten die Menschen es natürlich
erst recht nicht und bissen sich die Zähne aus Gleichheit und Gerechtigkeit
zu praktizieren oder auch nur theoretisch einstimmig darüber zu reden,
weil jeder etwas anderes sich vorstellt oder errechnet wenn alle angeblich
dasselbe meinen. Zwei Häuser sollen oder können gleich aussehen,sind
es aber keineswegs, auch nicht für Sekunden. Kein Haar gleicht dem
anderen und das ist keine Haarspalterei. Niemand besitzt zwei gleiche
Münzen oder Zähne. Das ist ja der Grund unsres täglichen
Ärgers und das unterscheidet unsere geschärfte Wahrnehmung eben
vom ordinären Zwang zur Ungleichheit der wild produzierenden Natur.Und
dies untergräbt schliesslich unser feines ,humanes Gerechtigkeitsempfinden,
bis tief ins Mark hinein und erklärt sofort, warum WIR die Natur
verbessern und den überall ange--wachsenen Wildwuchs bis zum entsprechenden
Genozid bekämpfen und ausrotten müssen. Die Ungleichheit auf
allen Ebenen des Handelns und des Produzierens muss aufhören, möglichst
gleich, egal wie, wo und wann es sich uns entgegen stellt und ihren Müll
als wüste und ohnmächtige Spuren in den Sand setzt. Der weltumspannende
Segen der EU Genik soll uverdünnt alles durchdringen, beseelen
und natürlich bis in die tiefsten Winkel aller Atome, Moleküle
und Zellen hinein wirken WIR wollen alle gleich denken und fühlen,
wie WIR es sich für Gleiche gehört: Gleich schnell gleich präzis
mit gleicher Zielsetzung und gleichem Ergebnis. WIR wollen alle die gleiche
Luft atmen, das gleiche Klima genießen und WIR wollen alle das gleiche
lernen unde das gleiche tun. Die Freude darüber wird riesengross
sein. Und unser Gehirn kann sich dann entspannen und sorgsam auf die täglichen
Vorgaben ohne Neid und kriminelle Neigungen, einstellen .WIR müssen
lernen uns als Produkte zu verstehen, als definit beschreibbare Produkte,die
wiederum nur definite und beschreibbare Produkte produzieren, in Prozessen,
die ebenfalls restlos definiert und komtrolliert werden können .Das
ideale Endprodukt wäre dann das kostbare Gut des humanoiden Klons
für jeden Gebrauch. Und wie bei Aldi fänden WIR uns in allen
Lebenslagen sofort zurecht und WIR wüßten, wo alle Produkte
zu finden sind, die zuvor in automatisierten Plantagen Zucht-Anstalten
und Industrien bis zur völligen Klonreife produziert werden. Alles
aber, was nicht beschreib-bar ist, muss wie eine Blähung aus dem
zukünftigen Verkehr gezogen werden,wie auch alle quasi monolithisch
,nicht reproduzierbaren Singles.Unserem Bildungs-Prozess kommt hier ein
grosses Mass an Verantwortung zu,um zu lernen, wie dies in Natur, Religion,
Wissenschaft, Kultur und Kunst ungesetzt werden muss. Keine wechselnden
Idole sollen Unfrieden schaffen. Keine willkürlichen Gebote willkürlicher
Herren sollen uns quälen. Keine unterschiedlichen Produkte sollen
uns verunsichern und aufeinander neidisch machen. Keine Viren sollen über
uns herfallen und uns krank machen. Keine Faschisten können unsere
Vernunft beeinträchtigen. Es wird kein Glücks-Spiel mehr geben,weil
WIR nicht mehr um unser Glück spielen müssen oder das Glück
aufs Spiel setzen müssen. Z.B.mussten WIR früher feststellen,
dass bei gleicher Zuwendung des Lehrers in der Schule, die Leistungen
nicht besser, sondern oft noch schlechter wurden.Ausnahmen dieser Zustände
wurden hier immer nur von jenen behauptet, die bestimmte Gruppen von Lernenden
bevorzugten um als gescheite Pädagogen da zu stehen. Dies war eine
besonders schlimme Form der Koruption, weil die Gesellschaft durch sie
rücksichtslos belogen wurde und den Betroffenen so falsche Masstäbe
vorgesponnen wurden. Das traurige Fazit ausbleibender Bildungserfolge
in den Schulen nötigten uns die Verantwortung ab, viele radikale
Schritte weiter zu gehen, als bisher,denn es offenbarte sich, die nicht
mehr zu leugnende Macht der unterschiedlich qualifizierenden Gene. Die
behauptete Gleichheit unter den Menschen zeigte sich also, als eine von
Sentimentalität gespeiste Fälschung der Tatsachen und eine Erfindung
missratener oder demagogisch unreifer Sozial-Politiker der Alten Schule
in der sich nichts änderte. Also änderten WIR es, das heisst,
WIR begannen es zu ändern und unsere KLON-Welt, vom theoretischen
Modell zur methodischen Praxis weiter zu entwickeln. Unsere Mit-Menschen
verstanden den Ernst der Lage und begannen endlich am gleichen Strang
zu ziehen, um die unbedingte Gleichheit aller Produkte mit entsprechend
smarten Prozeduren einzuleiten:Jetzt oder nie ,sagten sie. In den vorbildlichen
mathematischen Regeln über die Gleichungen fanden WIR das Modell
unserer herrlichen, universalen und elementaren Produkt-Philosophie für
unsere prinzipiellen Probleme und Konflikte .Das ist: Klon = Klon = Klon
= Klon = Klon = Klon = ! WIR werden keine Links-und Rechtshänder
sein, sondern mindestens beidhändig. Und WIR werden keine linkenden,
hinkenden Links-oder Rechtshänder mehr sein, sondern ein hybrides
Produkt-Imperium. Die EU-Genik verleiht uns die Würde dafür.
WIR wollen alle sofort gleich sein, wie all Nutztiere, die immer zur gleichen
Zeit, immer das gleiche Futter fressen möchten, und gleich behandelt
werden wollen, sonst fühlen WIR uns krank.
WIR wollen alle das Gleiche !
51
WIR
wollten es jedoch noch genauer wissen, um auch die größen Chaoten
und Dummköpfe zu überzeugen und WIR testeten mit Undercover-Agenten
wissen- schaftlichen Profilern den Begriff der 'sozialen Gleichheit' in
den bekannten sozi- alistischen Staatsregimen und politischen Randformen.
Was WIR da überall fanden, spottete wirklich jeder Beschreibung und
war ein übles Konglomerat aus linguistischen Phrasen und propaghandischer
Klischees, politischer Funktionäre,die sich herrischer und omnipotenter
aufspielten, als alle Diktaturen und Gottesanbeter zusammen. Allen sozialistischen
Spielarten fehlte grundsätzlich der Mut, die Moral,die Phantasie,
das Recht und die Instrumentarien, Gleichheit unter den Menschen, nicht
nur formelhaft vor dem Gesetz, sondern beweiskräftig herbei zu führen,
weil sie nicht wussten worüber sie eigentlich redeten oder es nicht
wissen wollten.In jedem Falle war ihnen entweder nicht zu trauen oder
sie wären besser in eine Nervenanstalt gegangen,was sie natürlich
nicht taten,denn dann hätten sie ihre Völker vor dem Schlimmsten
bewahren können, was sie so nicht konnten. Leider blieben die geplagten
Völker zu lange ruhig ,ganz einfach aus Angst an die Wand gestellt
oder ihres Besitzes beraubt zu werden. Die Skala entsprechender Strafen
und hinterhältigen Demütigungen kommunistischer Machthaber waren
fliessend und grenzenlos, bis sie entweder verjagd oder vor Gericht gebracht
wurden.
Es war nachgerade ein notorischer Automatismus, die Ideale von Gleichheit
und Gerechtigkeit wie Fliegenleim in die Reden streuseln,um die geblendeten
Wähler so es sie überhaupt gab und geben durfte-hinter
ihre Fahne zu bringen. Es wundert also nicht, dass es in unserer Zeit
noch immer Sklaven und Leibeigene in Massen gab und viele garnicht merkten
welche zu sein und als solche unmündig und unfrei dem Willen weniger
aufgeblasener Funktionäre und Diktatoren gehorchen zu müssen.Theoretisch
einklagbares Recht war teuer oder gefährlich und der Massenberuf
des Rechtsanwaltes ein recht lukrativ gefragter und gelegentlich sogar
ein ehrenhafter.So verwundert es zunächst nicht ,dass WIR, die EU-Genik,es
am Anfang mit viel schrillem Protest zu tun hatten, der aber folgenlos
blieb, weil es keinen Grund für ihn gab unjd die Leute aus purer
und blinder Gewohnheit randalierten und protestierten, bis WIR dann zur
stärksten Bürgerbewegung anschwollen und schliesslich allein,
das Fundament für unsere neue Gesellschaft, mit Vernunft, Weitsicht
und Ideen legten. Der gefürchtete und erlebte 'Leviathan' sollte
kein Futter mehr bekommen und das virtuelle 'Utopia' in unserem 'Sonnenstaat'
der Gleichen sollte sich endlich verwirklichen, nicht nur als literarisches
Spielzeug,nach dem Vorbild der Insel der Wilden und Seligen sondern als
ehrliches Gebinde aus echtem Wissen und universaler Verantwortung und
nicht ein Orakel aus Luft und Fliegendreck. WIR ahnten es nicht nur, sondern
WIR wussten, dass der perfekte und glückliche Staat,wie WIR ihn machtvoll
begründen würden, das grösste humane Gesamt-Kunstwerk aller
Zeiten sein würde, ein sorgen-frei und durchdachter Organismus,der
durch und durch, mit seiner auto-matisch geregelten und biometrisch programmierten
Logik ,den ewigen Takt unseres Klon-Paradieses bestimmen würde und
wie ein biologisches 'Perpetum Mobile', gegenüber dem bunten Flick-Werk
der wütend stotternden Natur und aller staatlichen Traditionen zuvor,
reibungslos funktionieren würde. Natürlich waren WIR umsichtig
genug, um in der Geschichte nach verwandten und gleichgesinnten Brüdern
im Geiste zu forschen, selbst in der Heilsarmee,um sorgfälig planend,nichts
Verwendbares zu übersehen und zu guter Letzt auch in der zur Karriere-Bourgeoisie
abgedrifteten, masslos degenerierten und konservativ versackten Sozialdemokratie
und ihren braunen bis blutroten Grünen,bei denen da und dort vielleicht
Berührungspunkte hätten sein können. Doch die Ergebisse
waren niederschmetternd und bis zur Karikatur verkommen:Dekadenz, Imponiergehabe,
Intrigantentum, Hochstapelei, korrupter Genossenfilz, Zivilisationsbrüche
und Verstiegenheit auf allen Ebenen und der bloss geheuchelte Wille und
Vorsatz nach Gleichheit und Brüderlichkeit unter Genossen und ihren
Klan-Familien braute sich zusammen zu einem bösartigen und unförmigen
Klumpen Macht gieriger Postenschacherer und korupter, heimlichen Selbstbedienung
an allen Ecken und Enden sowie inkompetenter Aufspieler.Und so einfach
war er dann eben nicht, der Weg in die Genossen-Welt. Da musste schon
mehr Substanz ins selbstgefällige Getriebe, als dreiste Attituden
und herrische Hetze und gockelhaften Mobbingterror. Die Menschen schwiegen
betreten, was die Machthaber demagogisch als Zustimmung vereinnahmten.
Und die Musik spielte dazu,i m Fernsehen, mit gelinkter Information und
Verrat hinter staatsmännischem Geflunker. Viele fühlten sich
immer schon zum Sozialismus hingezogen, der Gleichen berufen, aber niemand
war wirklich auserwählt. In summa und netto ergab also unser Sozialisten-Check
hier immer wieder nur die wechselnd dekorierte und besetzte Theateraufführung
von Orwells 'Farm der Tiere', als knarrendes Mantra eines dürren
Gestammels ohne Nährwert.Also:weder der christliche, der islamische,
der karibische Sozialismus, oder der wis
senschaftliche Professoren- oder Arbeiter-Sozialismus, weder der völkische,nationale, nationalistische oder National-Sozialismus, weder der
de
mokratische, göttliche oder liberale Sozia-lismus, weder der sudanesische,der
asiatische, friesische, Reform-, Früh- oder Göttinger Sozialismus,
weder der bürgerliche oder bäuerliche Sozialismus der Genossenschaften,
Kolchosen oder Kibuze ,weder der Sozialismus von Marx & Engels, von
Stalin,Lenin , von Hitler, von Mussolini, von Ulbricht , von Mao , weder
jeder tierisch-verspiesserte und verkalkte 68er- oder digitale Sozialismus
,weder der goldene,neo-, post-, progressive, dogmatische Sozialismus,
weder der pink-Krawatten oder Deutschländer Sozialismus usw. konnten
die Menschen geistig oder materiell sättigen ,führten ins irre
Abseits oder türmte Katastrophe auf Katastrophe, denn bekanntlich
will jeder Mensch im Grunde seines ambivalent-klapprigen Wesens, wechselfibrig,
heute dies und morgen das,analog seines individuellen Wesens und jeder
möchte immer mehr sein und über den anderen stehen,wenigstens
ein klein wenig und dabei besser, schöner, schlauer sein als der andere.
Aber immer gepeinigt von der neu- rotischen Furcht, zu kurz zu kommen oder
unfair behandelt zu werden mit der Folge dann genau so zu handeln und
nicht besser. Die TV-Medien reizten diese wirren Triebe, bis zumr aufhetzenden
kopflosen Bürgerkrieg auf den Strassen uns Häuser und Autos
brannten und die TV-Medien freuten sich und machten Quote und billigen
Cash und das führte zurück,ins archaische Chaos. Da keimt vielleicht
die Idee es so einzurichten, wie der älteste Staat, also der monogyne
Ameisen-Staat oder polygyne Ameisen-Staaten-Verbund,der eine Monarchie
mit organisiertem Natur-Recht darstellt und augenscheinlich mit der ultima
ratio funktioniert. Dieses Modell haben WIR lange und gründlich analysiert,
denn es ist ja immerhin der Beweis eines gen-gesteuerten Staates und daneben
eine Staatsform, die bereits die Saurier mit Erfolg viele Jahrtausende
immer in gleicher Organisation und Formation überdauert hat. Das
musste qualitative Gründe haben. Und deshalb hat der Ameisenforscher
M.J.K.Badura seit 1969 auf die Vorbild-Funktion dieses Modells in vielen
Schriften und Fallbeispielen hingewiesen, wie auch viele vor ihm. Doch
die Menschen haben nun mal ganz andere Gene, mit erheblich komplexeren
Ansprüchen und Anforderungen, als die so anspruchslosen Ameisen,
die ja anders als die Menschen die Welt nicht mit einem stinkenden Zivilisationsschrott
überzogen haben. Also nichts Halbes und nichts Ganzes haben unsere
Sozialismus-Forscher auf der Suche nach Gleichheit und Gerechtig-keit
gefunden und es war uns ein Leichtes, die Menschen von der Richtigkeit
unserer Hochrechnungen aller Faktoren der EU-Genik zu überzeugen,
denn den leidenden Menschen blieb am Ende auch nichts anderes übrig,
als die Hoffnung auf unsere Werte. Ein Programmierer im Kolossarium sagte
uns lapidar mit seiner Sprache, die Genossen hätten bei der Bestimmung
ihrer Grössen, eigentlich immer die Variablen mit den Konstanten
verwechselt. WIR wollen das mal so stehen lassen. Die kommende Klon-Welt,als
Heil-Land der ewig Gleichen garantiert eben endlich Abhilfe vor Ausbeutung
und Ausgrenzung und es wird hier in unserem ausgereiften Staat keine Dummen,
Faulen, Behinderten, Kriminellen und Verrückten mehr geben, bis auf
eine winzige Zahl asozial heruntergekommener, aber bald ausge- storbener
Subjekte, denen die früheren Zustände ihr Gehirn verschimmelt
haben. Psychosomatische und individuelle Wahn-Effekte, wie eigenbrö- dlerisches
Schmollfinkentum und panische Amokläufer gehören der ver- gangenen
Welt an und die wird nie wieder auferstehen, sagt Prof.Dr.Psych. Pfeiffler,
der schon viele dieser Patienten erst mit Lachgas und später mit
Knallgas behandelt und diese Aussenseiter nach den Gesetzen der E-Tic,
dem Auflösungsheim zugeführt hat .Denn das ist ja das eigentliche
Gütesiegel unseres Klon-Staates, der da zügig kommen wird, zu
richten alle Ungläubigen und Gestrigen und zu schenken allen Staats-Gläubigen
das Glück der unbedingten Gleichheit ohne Abstriche. Es ist alles
geregelt Es kommt.
WIR sind doch keine Barbaren
52
Wichtigstes
Werkzeug unserer EU-Genik ist die EUthanasie: Der vorzeiti-
ge,'gute' oder 'schöne' Tod.Erfunden angeblich von einem philosophierenden und hyppochondrischen Dichter aus dem antiken Griechenland,
der vorschlug, ein quälend-leidendes Leben, vor der Zeit, freiwillig, eventuell mit der aktiven Hilfe anderer beenden zu dürfen: Eine Idee
und Vorstellung mit grossem Tiefgang und sozialer Flächenwirkung, die kurz
da
rauf auch von Sokrates und Platon als letztes Mittel für eine grundauf
ge
sunde, intelligente und psychisch überlegene Partnerschaft zwischen
Regierung und Volk angesehen und an- erkannt wurde, fern aller denkbaren
und realen Widersprüche traditioneller Privelegien. Durch ein beherztes
Eingreifen in die angeborene und ungerecht vererbte Verteilung von Talenten und Schwächen, körperlicher wie mentaler Fähigkeiten,
sollten alle Ungleichheiten der genetischen Voraussetzungen geglättet und Krankes vorurteilsfrei beseitigt werden, mit einem feinen staatlichen Sinn
für
eine saubere und soziale Hygiene. Lange wurde die EUthanasie als radikales, moralisch pornographisches Phänomen der politisierten Pandora
verteufelt , weil die Regimes, egal welcher Inhalte und Zeiten, eine schlecht
konstituierte und wild verstrickte Gesellschaft wollten, in der sie ihren
Gestaltungswillen, ihren Willen zur Macht, ungestört auskosten, zelebrieren
und austoben durften, um als friedlich, schlichtender Soverän zu
erscheinen, während sie ihre überzogene,f ast überflüssige
Exisenz, durch mieses und profilneurotisches Handeln in der Exekutive
dazu missbrauchten, die Menschen nicht nur durch Wahnsinns-Steuern auszuplündern,
sondern ihnen auch noch zusätzlich untilgbare Schulden aufzubürden,
bis WIR dann ein verzichtvolles Hungerjahr einführen mussten, das
so mit einem einzigen, grossen Schlag die Finanzen wieder in die schwarzen
Zahlen dirigierte, denn WIR hatten nachgerechnet, dass es reichte, wenn
die gesamte Bevölkerung,samt und sonders,etwa ein Jahr lang auf die
Hälfte ihres Einkommens zur Schuldentilgung verzichten würde,
dann wieder einen solventen, handlungsfähigen starken Staat, mit
allem Drum und Dran, ohne Zinsverschwendung, zur Verfügung hätten.
Freilich mit dem alten, über- forderten, korrupten, politischen Personal,
war das nicht zu leisten. Vorbedingung für diese Diät war vor
allem die Streichung vieler Diäten der Abgeordneten und Fernsehmacher,
um endlich eine demokratisch funk- tionierende Kommunikation innerhalb des
Volkes mit den eugenischen Prioritäten zu erreichen. Nach ersten
wirren brachte vor allem der Vollzug der EUthanasischen Hygiene die heilende
Wende, wie einst die Trompeten von Jericho, in die nun gereinigte Welt.
Das war vor zehn Jahren und das war nicht nur schmerzhaft, sondern auch
spannend lehrreich: Ein Jahr der sozialen Erfrischung, denn bekantlich
lernte der alte Mensch nur durch Schmerzen. Unser solidarischer Neustart
bedurfte keiner Krücken, der sich omnipotent wähnenden und selbst-befriedigenden
politischen
'Gestalter', die angeblich immer "neue", das heisst übersetzt
"eigene" Wege gehen wollten, um stolz "Geschichte zu machen",
ohne demokratische Legitimation durch das Volk, das man glaubte, später
schon, durch vollendete Tatsachen irgendwie platt reden,"mitnehmen",zu
können. Unser Staat beginnt jetzt schon fast automatisch zu funktionieren
und reagiert auf den kleinsten Wink wie ein Schwarm genialer Heringe,
ohne Schubs aus der politischen Trickkiste. Da ist keine peinliche Differenz
zwischen diskriminierender Herkunft oder Eigenart. Da bedarf es keiner
Nachhilfe von Illusionisten aus den Zaren-und Zoren-Reichen sowie dem
infantilen Milieu von Show und Fussball. Erste sanfte und sanierende Schritte
der Ausmerzung misslicher und asozialer Gen-Ressourcen liefen bereits
feiwillig und fröhlich an, nach zunächst noch heillos verstrickten,
widersprüchlichen, nationalistischen, amateurhaft verkrauteten Reflexen,
aus dem Fundus, der alten Säulenheiligen, die fast zum vierten, fünften
Weltkrieg geführt hätten, wenn WIR, als weiser Rat der EU-Genik
nicht im letzten Augenblick durchgegriffen und unsere heilenden Netze
über all den öden Dünkel und irren Konservatismus geworfen
hätten. WIR mussten zunächst mal klarstellen, was Kultur eigentlich
ist. Welche Eigenschaften diesen Begriff eigentlich auszeichnen. Hier
wurde mächtig gesündigt und gewurschtelt wie zu Abrahams Zeiten,
denn der Begriff "Kultur", der sich richtigerweise
vom Begriff des "Ackerbaus" ableitet, wurde auf die albernsten
Spass-Warzen und Marken im verblödeten "Kultur-Geschäft"
angewendet, aber vor allem mit dem Begriff der "Zivilisation"
verwechselt. Das Werk einfältiger Politiker, die sich als gut-süchtige
Fanatiker gerierten und die noch halbwegs intakten Gesellschaften, durch
eingeschleuste Zivilisationsbrüche,in Recht, Gesundeheit und Bildung,
mit Hilfe der TV-Medien alt aussehen liessen, wie Weinpanscher und Hanswurste
mit der Lizens zum permanenten Schwachsinn. WIR haben sie zum Nachsitzen
wieder zurück in die Elementar-Schulen geschickt, in die kaukasischen
Einöden zum Acker-Bau oder ,wenn das alles nicht fruchtete, gleich
in die Klapse zum Scanning. Und so mauserte sich langsam unsere Gesellschaft
zum Muster-Land und schon bald konnten WIR den bestechend präzisen,
euthanasischen Nutz-Katalog für Flora und Fauna wie für die
verschiedensten Ethnien verabschieden, der allem überflüssigen
und ungleichen Sein und Wesen die Früchte unserer gerechten EU-thanasie
brachte. Analog zur Feuerwehr wurde ein EU-thanasie-Korps gegründet,
das mit allen Formen der endogenen Licht-und Alkohol-Therapie vertraut
und unbedingt befugt war, an allen Orten die reinigenden Oxid-Automaten
zu installieren, die, mit den Lach-Gas-Therapien und Gesundheits-Kuren,
unsere Altlasten von stark verseuchter Biomasse filtern und entsorgen
sollten. Zwar arbeitete der Hygiene Service in den Badeanstalten und Klimaanlagen
ausgezeichnet, aber es wurden hier, nicht gründlich genug, alle subjektivistisch
infizierten Individuen erfasst, so dass WIR uns nach etwas Beratung entschlossen,
dem Benzin weitere eugenisch heilsam wirkende Dämpfe bei zumischen.
Vielen dauerten diese Säuberungen aber viel zu lange, doch diesen
Ungeduldigen möchten WIR sagen, dass es nun auf ein paar Monate mehr
oder weniger, auch nicht mehr ankomme,bis unser Volkskörper sich
die übelsten Genfehler identifiziert und penibel desinfiziert hat.
Längst sind ja alle überzähligen und aussichtslos konditionierten
Alt-Völker südlich des Äquators sublimiert oder ausgestorben,wie
im Gross-Elektronischen-Reich 1984 bereits konzipiert und WIR werden den
Rest der Menschheit, nebst aller wildwüchsigen Natur folgerichtig
so weiter komprimieren, bis nur noch die optimale Matrix das vorläufige
Bleiberecht erfährt. Alle, die hier auserwählt sind,geniessen
das Vorrecht dem Königs-Klon mit seinen allumfassenden genetischen
Qualitäten einverleibt zu werden und geduldig zu warten, bis für
uns alle die Zeit für den Gang in die Klon-Automaten gekommen ist.
Unsere Wahrheit ist unteilbar und WIR nehmen uns jede Freiheit sie durchzusetzen,
wie es unser Modus verlangt.
WIR machen keine halben Wahrheiten.
53
In
einer ersten Studie haben WIR wichtige Eckpunkte aufgelistet, um später
die reibungslose Massenklonung zu gewährleisten. Richtungsweisende
Trainings-programme und Einschulungen in die Klonreife werden ab jetzt
von unseren Managern in den Fussballstadien modellmässig vorgestellt.
Prekäre und sonstige bildungsbedingte Zufälligkeiten oder Rückfall-Quoten
in den Idividualismus und asoziale Frei-Welt werden schrittweise zurückgeschnitten
und eventuell, nostalgische Phantomschmerzen, Verlustängste und trau- matische
Anfälle, die gelegentlich noch apokryphe Erinneungen an alte Un-Zeiten
hervorrufen könnten, werden in den Gesundheitsämtern kostenlos
behandelt, solange sie gutartig sind. Seltsam erfolgreiche Bürger
und verdächtig gut situierte Betriebe werden nach einem positiv valuierten
Sozial-Test von ihren belastenden Eigentums-und Erbrechten befreit und
kommen in den Genuss einer kostengünstigen Gleichstellung, die vom
lokalen Gleichstellungsbeamten sofort vollzogen wird. Im Nachschlagewerk
unserer =Behörde: "Unser Kampf für die Gleichheit",
findet der Leser ausreichende Anregungen für das gleichgebildete
und nicht eingebildete Leben sowie alle Einstellungen für seine geistige
Gesundheit, sofern er die Prinzipien der Gleichheit noch nicht völlig
verinnerlicht hat.Unser Staat übernimmt die komplette Vor-, Für-
und Nachsorge entsprechender Belange und verwaltet dann treuhänderisch
und genossenschaftlich denBesitz und das verbliebene Gut seiner Genossen,
die in den edel designten Werk-Banken und bürotaktischen Werk-Bänken
sozial verwaltet werden. Jeder Genosse geniesst im vorgeklonten Erwartungsstand
das natürliche Recht auf einen ihm zugeteilten Arbeitsplatz mit absolut
gleicher Teilhabe am jeweiligen Produktions-Prozess, wie alle seine Kollegen:
Eine Faktum, das nun endlich von der Gleichstellungsbehörde durchgesetzt
wurde. WIR sind sehr stolz darauf. Neidkomplexe können so nicht mehr
hoch gekocht werden .Einschränkend ist aber dennoch festzuhalten,
dass sich,nicht so selten, Gene im Laufe der Zeit verändern und den
eingestellten Charakter normenwidrig verunreinigen können. Diesbezügliche
Normen-Kontrollen sind daher unangemeldet notwendig und Abweichler müssen
dann neu justiert werden, wenn es nicht schon zu einem dauerhaften Zell-Schaden
gekommen ist.
WIR beschützen
54
Der
Staat muss genau wissen, für wen er arbeitet. Da ist jeder Euphemismus, auf deutsch: "Schleimerei" nicht nur dumm, sondern verwerflich
und
das hat den abgewirtschafteten Politikern, der alten Regierungen, letztlich
die Macht gekostet. Illusionistisch hatte man da den Durchschnitts-IQ
der Bevölkerung bei 100 zu Grunde gelegt. Angesichts der Tatsachen,
aber ein verhängnisvoller Irrtum, der den Menschen den schleichenden
Selbstmord beschert hätte. WIR haben nachgemessen und für unsre
kommende Klon-Brut einen IQ von 53,+ /-0 festgesetzt, der nun mit den
verschiedenstenMassnahmen langsam eingepegelt wird und bereits in den
Klon-Schulen in allen Lernprogrammen eingepreist ist. Ein IQ-Wert, der
freudig aufhorchen lässt, denn WIR wissen ja, dass es früher
krankhaft begabte Subjekte gab, die mit 150 fast das dreifache erreichten
und der Gesellschaft auf der Nase herumtanzten, nutzlose wie wirre Innovationen
erfanden oder in den brutalen Bildungs-Terror abglitten sind. Hass war
vorgegeben und das Kolossarium war alarmiert und schrieb abgespeckte Schul-Programme
vor, die niemanden mehr überfordern dürften und Unter-forderungen
fundamental ausschliessen. Die Psychologie ist hier verstärkt gefordert,
die Gleichheit der Ungleichen zu garantieren und auf dem IQ-Ideal von
53 auf der EU-Skala einzufrieren. Die homöopathischen Gaben in die
Lebensmittel wie der Geist des "öffentlich-rechtlichen"
Fernsehen, mit seinen doch wirklich gut gemeinten Dummheiten,
wie es asoziale Volksfeinde abschätzig bezeichnen, werden ihre Wirkung
automatisch tun. Wer jedoch die nützlichen Gaben verweigert oder
das Fernsehen abschaltet, dem drohen Operationen in seinem mentalen Zentrum,
die nicht immer schmerzlos ablaufen: Was sein muss, muss sein! Es ist
also Pflicht, sich peinlichst genau an die Anweisungen der digitalen Messtellen
auf den Strassen, den Gesund- heitskammern und während der Arbeitszeit
zu halten, immer online zu sein, egal ob mit Handy oder PC. Andererseits
droht der Zwinger. Das Lesen und Sprechen unterliegt der neu-staatlichen
Grammatik, die das Gedächtnis neu verlinkt und das Eigendenken auf
die neuen Werte sachgerecht einebnet. Da braucht sich niemand mehr seiner
mentalen Fähigkeiten oder Herkunft zu schämen was ja früher
schnell zu klassenkämpferischen Apokalypsen, Kriminalität, Vandalismus,
Missgunst usw. geführt hatte. Die täglichen Richtungs-Werte
der laufenden Gleichungsdiktate werden beim Fussball in einstudierten
Fan-Gesängen vor jedem Spiel von unseren Fans intoniert und feierlich
mit einem Begrüssungs-Gelöbnis wiederholt. So weiss jeder, was
ihm gut tut und was die Stunde geschlagen hat. Wem hier die Stunde
schlägt, der hat es auch verdient. Pharma-und Psychodienste
qualifizieren für die ehemals verwilderte und verkommene Bildungsarbeit
neu,humanistisch und gut verständlich. Schwere Inhalte schleifen
sich in
den algorithmischen Kreisläufen der Angleichungsstrings wohltuend
ab.
Kraftsport und Body-Styling wird Pflicht, besonders in den sitzend zu
ab
solvierenden Brennpunkten der Pla- nungs-Ämter, der automatischen Warenproduktion und den elementaren Erziehungs-Heimen. WIR kräftigen
so unseren regulierenden Staat und reduzieren seinen Verbrauch von Spritzen,
Drogen und Chemikalien. Allerdings sind Neid hervorrufende Spitzenwerte
oder körperliche Passivität dabei zu unterlassen." Mass
und Zahl" unserer Fachleute und Praktiker geben die Richtung vor.
Ein anderer Brechpunkt ist die hormonelle Ruhe. Wer etwa wiederholt seine
sozial nicht sozialisierten Liebschaften, Freundschaften und Bekanntschaften
nur privat pflegt oder libidinös basierte Impulse bei sich und anderen
wachhält oder auslöst muss aus Gründen der klongerechten
Harmonie, wegen dieser sexuellen Verwahrlosung, die schützende Vorsorge
unseres Staates, zum Wohle der Allgemeinheit, erfahren. Weil nicht sein
kann, was nicht sein darf. Zu enge und dreiste Beziehungen verletzen die
Gleichheits-Fürsorge gegen Jederman. Ein Grund-Prinzip, das mittlerweile
kaum noch missverstanden wird,weil längst klar ist, dass es kaum
etwas Destruktiveres gibt, als personalisierte und spontan praktizierte
Liebe in jeder nur denkbaren Art und Lage. Das Verhältnis zu Tieren
und Pflanzen ist in der1.Fibel zum Schutz der Nutz-Biologie sowie in der
2.Fibel zum Kampf gegen die Wild-Biologie klar und überrsichtlich
aufgelistet und auch straf rechtlich ausreichend begründet. Haus-
und Kuscheltiere werden noch eben grosszügig geduldet, sofern sie
genehmigt und auf ihre gesundheitlichen, nicht willkürlichen Emotionen
und risikolosen wirkungen zweifelsfrei getestet wurden. Näheres regelt
die Gesetzes-Sammlung aus dem Jahre 1984 des Gross-Elektronischen Reiches,
sowie der Produkt-Index mit seinen vier Kategorien. Formulare dafür
können im Internet heruntergeladen werden. Bürgerrechtler mit
dem goldenen Kreuz auf blauem Grund, wachen darüber, dass die EU-Regeln
der Bewegungsfreiheit in Familie, Schule und Produktions-Modulen strikt
eingehalten werden und unsere Erzieher erziehen nach dem japanischen Prinzip:
"Nägel, die zu weit herausstehen müssen zurückgeschlagen
werden". Wer hier nicht seine Pflicht tut oder
sich nicht an die vorgesetzlich geschützten Werte unserer Tugendwäch
ter und die Gesetze unseres Normen-Katechismus hält, der wird alsbald
ausgemustert, ohne Chance zur Rehabilitation. Ebenso ergeht es allen,
die eugenische Fehlleistungen nicht sofort in den Knoten melden. Null-Toleranz
gegen jede Art von Freigeisterei ist sowieso selbstverständlich,
denn wer will nicht die nützlichen Lehren aus der verseuchten Vergangenheit
ziehen, bei der jeder tun und lassen konnte, was er wollte und nach der
Devise lebte: "Jedem das Seine". Ein goldrichtiger Grundsatz
zwar, von Platon, unserem grossen Lehrer, der aber immer wieder nach Lust
und Laune von albernen Geistern verballhornt wurde, wie vieles andere,
wahre Gedanken-Gut auch, das von zeitloser Dummheit auf den Kopf gestellt
wurde, nicht so im 3.Reich. Noch keine schnelle Antwort wissen WIR auf
die ungleiche Verteilung von Land, Wasser und Klima, aber im Kolossarium
wird nüchtern genug daran gearbeitet bis WIR auch hier einen Ausgleich
gefunden haben werden, genauso wie WIR beim Klima und da zu ordentlichen,
regelhaften Zyklen kommen und Wind, Wetter und Temperatur in unserem Sinne
domestiziert haben. Vorbereitet wird dieses hochbrisante Projekt bereits
durch die zügige Einebnung der Täler, Berge, Flüsse und
Meere. WIR
sind zuversichtlich die nötigen Kräfte und Werkzeuge dafür
in sichtbaren Zeitfenstern in Stellung bringen zu können um auch
bei diesen extremen
Zuständen, die Machtverhältnisse umzukehren. Dagegen haben WIR
die Bewegungsprofile unserer EU-Genossen längst wirtschaftlich günstig
automatisieren können und da gibt es nur noch wenig überflüsige
Streuung. Dies ist eine einheitlich, solidarisch und brüderlich durchgerasterte
Leistung, die kaum noch Lücken,Nischen und undefinierte Freiräume
für Strolche und arbeitsscheues Gesindel offen hält.,denn WIR
dulden keine seichten Extras. WIR arbeiten sorgsam, stramm, aufrichtig
und umsichtig nach unserer Verfassung und ihre Nomenklatur und Diktion
mit ihren fortgeschrie und den forgteschriebenen Agenden, um der undurchschaubaren
und ungerechten Existenz von Gestern einen festen Halt zu geben und das
würdige und titanisch nötige Selbstbewusstsein für Morgen
in die Köpfe der Menschen zu bringen, wie es unsere Gesetze so unmissverständlich
einfordern. Eingedenk der fundamentalen Einsicht, dass die vergangene
Ethik , nichts weiter war, als Feigheit,Aberglauben und närrischer
Folklore,die uns keine rühmliche,sondern nur gottgewollte Schicksalsschläge,
an denen unser Verstand zu zerbrechen drohte oder unseren uralten Kleinmut
zur Verzweiflung trieb. Doch WIR richteten das Übel und WIR richteten
uns auf und wurden immer stärker, wie es schon in der Bibel im Buch
der Weisheit 2 / 11 so einfach und vielversprechend heisst: "Unsere
Stärke sei die Norm der Gerechtigkeit ; denn es erweist sich das
Schwache als wertlos",ein wahrer Spruch in der mancherorts immer
noch teuflisch angebeteten, willkürlichen Potenz aller wilden Ursprünge
aus biblischen Zeiten.
WIR sind gerecht und WIR denken an Alles
55
WIR
sind der Wahrheit auf der Spur und riechen wie talentierte Spürhunde
bereits das Innerste aller Erkenntnisse. Gerechtigkeit ist nicht zum Nulltarif
zu haben und es bedarf aller nur erdenklichen Mühen,um in ihren Genuss
zu kommen und es bedarf leider einer zähen und harten Konstitution,
um sie zu erringen und auszuhalten. So kann es niemanden verwundern, dass
wir in Form von Musterungen die Eignungen aller einzelnen Subjekte herausfiltern
und randständigen Ballast abwerfen müssen. Ein Dilemma, im übrigen,
und sattsam bekanntes Phänomen, der noch immer herrschenden Ungleichheit
auf unserem blauen Planeten. So erschrecken Sie bitte nicht, wenn Sie
demnächst den Musterungsbescheid mit Ort und Zeitangabe in ihrer
Post fvorinden, zu dem der Bevölkerungs- und Heimatschutz Sie und
jeden einzelnen verbindlich einläd. Wer nicht erscheint wird automatisch
ausgemustert und in das Hospiz der Totenfreunde (Thanatophilus Sinuatus)
beordert, eine Einrichtung der Sicherungsdienste. Der Musterungs-est prüft
die Mittelmässigkeit der Bevölkerung und mustert alle aus, die
auf Grund stark erhöhter oder zu niedriger Werte auffällig werden.
Unsere Zuchtrichter haben ein einfach zu handhabendes Regelwerk geschaffen,
um entsprechend asoziale Subjekte heraus zu fischen, die körperlich
und geistig als abnorm zu bezeichnen sind und alsbald den Sicherungsdiensten
übergeben werden müssen. Es sind viele, aber nicht zu viele.
Der Test, der bei der Bevölkerung auch als Ideoten-Slalom verschieen
ist, wird peinlich genau und von korruptionsunfähigen Prüfern
durchgeführt und wer hier nicht auffällt, kann als Gebilderter
und gültiges Mitglied in unserer Gesellschaft angesehen werden. Die
einzelnen Tests fussen auf den verbesserten Kriterien der alten, wilden
Olympiaden, bei denen aber nicht elitäre, sondern bodenständige
Kriterien der Leistungsfähigkeit, mentaler und körperlicher
Art, den Ausschlag geben. Bitte verstehen Sie, dass WIR natürlich
die Tests im Einzelnen hier nicht bekannt geben können, um mogeln
und spezielles Training davor auszuschliessen.
WIR bilden
56
War
es denn ein Wunder,dass bereits die Kinder in den Schulen die Mathematik
und alle logischen Wissenschaften verhasst waren? Da erzählte man
ihnen auf ungeheuer komplizierte Art und Weise, wie z.B bereits die Babylonier
Gleichungen dritten Grades lösten, aber den Sinn einer Gleichung
vermittelten sie nicht. Die Quadratur des Kreises etwa oder die Verdoppelung
eines Würfels oder die Dreiteilung des Winkels waren Probleme,die
die griechischen Mathematiker beschäftigten, aber was konnte man
schon praktisch damit anfangen. Es waren halt abstrakte oder konkrete
Probleme, die so unwichtig schienen wie der Flug von Sternschnuppen. Und
Galileo Galileli versuchte das Fallen eines Steines in einer mathematischen
Formel auszudrücken Schert es etwa Vögel, woher die Körner
kommen und wie sie entstehen. Das tun sie nicht, sie fressen sie einfach
auf.Rene Descartes empfahl zum Verständnis der Welt, die Formen der
Universalmathematik zu benutzen. Aber welchen Sinn konnte das haben,bei
so viel Unverstand in der Welt. So sehr die Naturwissenschaften den Verstand
auch zu schärfen und einzubringen suchten, um so mehr griff logischer
Weise der Unverstand um sich oder wurde erst dadurch bemerkt. Das war
die Sternstunde der Philosophie, die hier ein Fass ohne Boden aufmachte
und zahllose Probleme und Widersprüche im rationalen Denken durch
das rationale Denken selbst entdeckte oder erst erfand. Unabhängig
davon aber, ob der Verstand nur den Unverstand produziert oder der Unverstand
erst den Verstand auf den Plan ruft oder beide nur theoretische Pole einer
siamesisch verwachsenen und rhetorischen Doppelbödigkeit darstellen,so
haben beide doch den gleichen Makel ,sie erteilen nur Lehren aber sie
lösen keine Probleme und können sie auch mit ihrer Sprache nicht
ausdrücken. Den Ausweg aus diesem Dilemma bietet die Hybrid-Kultur
unserer EU-Genik, die nicht das zusammen wachsen läßt, was
ohnehin von alleine zusammenwachsen würde, sondern sie schafft neues
Wachstum,in dem sie zusammenwachsen lässt, was von alleine nicht
zusammenwachsen würde, jedenfalls bis jetzt nicht auf unserem Planeten.
So ist die hybride Methode immer eine zwar sehr künstlerische, die
sich genau zwischen Verstand und Unverstand eingenistet hat, aber erst
die EU-Genik ist in der Lage zu bestimmen, in welchen Rangfolgen die Wirklichkeit
mit ihren gedachten und ausgedachten Phänomenen zu sehen und schließlich
auch zu regieren ist. Obwohl also die freie Kunst unserer EU-Genik nahe
steht und wie sie neu vernetzte Beziehungen produziert und erfindet ,
weigert sie sich aber leider beharrlich, ihre gedachten und erfundenen
Phänomene, einer hierarchischen Rang-Ordnung zu unterziehen, so radikal
und so systemisch wie es nur die EU-Genik mit ihrer Hybrid-Kultur, nicht
nur als unbedingt notwendig erachtet, sondern auch mit allen Konsequenzen
und Mitteln in die Tat umsusetzen weiss, um endlich der Menschheit ,nach
Millionen von Jahren, eine würdige , angstfreie Zukunft zu schenken.
Die Einheitstheorie von Allem ist unser hybrides Kapital. WIR haben es
in Hülle und Fülle und in allen Währungen und mehr davon,
als Einstein und alle alten Physiker und Mathematiker zusammen. WIR die
EU-Geniker sind weiter.
WIR haben die beste Weltformel
57
Es
ware ein verhängnisvoller Irrtum anzunehmen, auf die Grundlage der
vier Grundrechenarten und primitiver Computer- Simulationen und einer
handvoll alter Weisheiten, eine Hochrechnung auf unsere Zukunft anstellen
zu wollen, wie es uns die Politiker und ihre Administration ständigt
immer wieder weis zu machen suchten, um Gelder zu erschleichen. Glatte
und gefällige Gutachten und Sentimentalität summierten zusätzlich
ein unreifes Gebräu verschmierter Ideologien und Halbwahrheiten,
die in dem letzten Medien-Staat, die Köpfe mit gelinkten Gleichungen
für Stimmen, Quoten und Programme zu ködern suchten. Ihnen allen
war nicht klar dabei, daß dank ihrer unbescheidenen Anmaßungen
und den bescheidenen Wirkungen, die Welt immer unnahbarer, zerrissener
und undurchsichtiger wurde. Es hätte ihnen zu denken geben müssen,
tat es aber nicht und es war ihnen auch völlig egal, Hauptsache sie
durften irgendwie weiter wurschteln. Bereits 1971, also lange genug vor
dem Club of Rome: "Grenzen des Wachstums", sah der Freigeist
und oberschlesische kunst- philosophische Mathematiker Michael Arudab,
den y-Wert auf der x(t) - Achse der Parabel nahezu senkrecht stehen: Eine
Entwicklungsstufe, die den Absturz der Menschheit,nicht nur abstrakt,
auf der exponentiellen Fieberkurve ankündigte, sondern in der Tendenz
bereits als unumkehrbare Realität darstellte. Doch die gestaltenden
Politiker und ihre Weihrauchschwnker verdross das nicht. Sie änderten
ihre Schemarismen nicht, wohl aus dummen Trotz und um ihr Gesicht zu wahren,
auch wenn das schon sehr schrumpelig oder entsprechend aufgeblasen auf
der Bühne stand und was viel schlimmer war, nur noch Geröll
und giftigen Rotz absonderte. Und so können WIR jetzt nur singen:Ja,so
warn's,ja so warn's, die falschen Rittersleut und hatt ein
Ritter den Katarrh, glaubens mir, es war amol. Es bedarf hier nicht
der sehr anstrengenden Lektüre Hegels, festzustellen,dass es den
sogenannten,aber selbsternannten Eliten an jeglichem "Geistbegriff"
so sehr mangelte,wie einer Maschine ein richtiges Gehirn mit zwei intakten,
zusammen und nicht gegen einander arbeitenden und kommunizierenden Gehirn
Hälften. Es gehörte eben zur 'Weisheit' der Alten Welt, Material
gegen Geist und Fabrikation gegen Technik und rotgrüne Binsenweisheiten
gegen Innovationen auszuspielenund so immer reicher an Einfalt und nicht
an Substanz zu werden. Als sprechender Indikator dafür waren u.a.,
auch die ehemaligen Bun--despräsidenten Köhler und Wulff anzuführen,
die neben ihrer ökonomischen Beflissenheit, über keine kulturelle
und plebiszitäre Legitimation verfügten, sondern nur über
äusserst schmale, politische und dünne Ideologien über
den EURO und Aldi-Moral unds die Partei,i ns Amt gehievt wurden. Unsere
EU-Genik ist dagegen keine Fachideotie, verklemmter und geltungssüchiger
Vereinfacherer, sondern die erfahrene Quint-Essenz eines extrem und vollständig
vernetzten Wissens, das in seiner Weitsicht und im Besitz der einzigen
Weltformel, neues Leben schafft und mit den Resten der alten Welt verbindet
und klassenkos durchdringt, grenzenlos, ohne Ausnahme und Scheuklappen
und so die neue Anthropologie begründet. Heute erweist sich die überragende
Kompetenz der EU-Genik und ihre normende Kraft als alleiniger und mächtigster
Schutz-Wall, gegen alle Tücken und Macken, törichter Natur-
und Menschen-Gewalten, vom Urknall bis zum Dummdumm-Knall noch nachwirkender
Kriege und Kathastrophen von gestern . WIR sind von heute und unsere feingestuften
und feingewebten Treppen-und Stufen-systeme unserer digitalen Steuerungs- und
Navigations-Module regeln im metro- nomischen Gleichtakt und Gleichklang
die Kreisläufe überall mit den einfachen Befehlen: u.a. "load",
"run", "save", "return", "return",
"ok",mit ja und nein, mit eins und Null, wird die eckenlose
Verrundung auch der kompliziertesten, bizarrsten Bewegungen mit algorithmisch
verschachtelten, Pirouetten gewährleistet. Als Beispiel nennen WIR
hier das "kristallgesteuerte Ei" aus dem Jahr 1984, das seine
immer wieder identisch reproduzierbare Genese, im ewig endlos wiederholbaren,
Kreislauf, ovoider und gestaffelter Bahnen und Kaskaden beweist. Das ist
kein Wunder, sondern das Resultat unserer intensiven Programmier-Forschung
und Praxis am lebenden Objekt.( Ferner nennen WIR hier den 'drehenden
und kreisenden' Eiweissklumpen aus dem Klumpen-Museum,Jan.1970). Dies
alles führte schliesslich zu einem wichtigen Lehrsatz: Die natürliche
Logarithmus-Funktion bricht das Chaos der üblen, tödlichen Expontial-Funktion
in der Realität der laufender Prozesse. Es bedeutet: Die höllisch
wirkende Expontial-Funktion, die allen dynamischen Schandtaten auf unserem
Planeten den Takt vorgibt, wird so im sanftem Bogen in die ein-ebnende
Reduktion der Logarithmus-Funktion, in hohem Bogen abgebogen und verkehrt,
auf dem absoluten Wert: + /-Null endlich>> <<unendlich auf
der horizontalen Basis eingelogged. Dies gelang der EU-Genik gerade noch
rechtzeitig,auf dem Scheitelpunkt des grauenhaften Wahnsinns, vor dem
Absturz ins sausende Nichts, dank der besonderen Hilfe der logistischen
Meister-Leistung und Kunst unseres Schach-Gross-Meisters, der im einmalig verträglichen Konsens, seine rechnerisch
hochtrainierten, anti- zipatorischen Strategien in den Dienst der terrestrischen
Sache stellte. Er tat dies nur, weil auch er vom kommmenden Glück
unseres Weges überzeugt war. Ebenso befördert die logarithmische
Reduktion aller dynamisch wuchernden Prozesse, die Wende zum zeitlichen Kontinuum aller biologischen Bewegungs-Räume und ehemaligen
Un-Gleichungen, bis zur homo-genen Ruhe und endlich zum wirklichen
Frieden in der belebten Materie: "WIR haben den Bogen raus"
und das Eliminieren aller ständig steigernden Triebkräfte ist bekanntlich
die wichtigste Voraussetzung für die blühende und gedeihliche
KLON-Kultur, in der Begriffe wie Zeit, Bewegung, Imagination, ihre destruktive
Macht nachhaltig verloren haben. Endlich erfahren WIR, wie sich die echten
Kreisläufe reibungslos, taktgenau, immer und immer wieder identisch
um den selben Kern drehen und die Dominanz ihrer unberechenbaren und scheinbar
grenzenlosen Spiralverläufe in berechenbare Kreisläufe gezwungen
haben. WIR sind keine ziellos kreisenden Spaziergänger oder Kreisläufer.
WIR kreisen ein und schliessen den Kreis für immer.
WIR wissen, wovon WIR reden
58
Nein,es
ist kein Traum des Narziss,kein blosser Spuk,keine literarische Künstelei
aus Worten und es ist auch nicht das dramatische Endspiel des ausgebrochenen
Wahnsinns beim erst so arm sich fühlenden und jetzt so reich beschenkten
Narziss,mit Hilfe unserer Klon- Philosophie. Dieser Narziss, der sich
nur selbst lieben konnte, aber immer nur kurz sein spiegelverkehrtes Andlitz
im Wasser unverzerrt sehen konnte, bevor
es die Wellen es wieder hässlich in wogende Fetzen zerrissen und
der kräuselnde Wind hässliche Fratzen gebar. Wäre er noch
von unserer Welt und nicht schon längst in winzigen Teilchen verwest,so
wäre er jetzt das glücklichste Wesen dieser Erde, denn WIR,
die erlösenden Meister könnten ihm die grösste Wonne bereiten,
sich selbst, ganz lebendig gegenüber stehen zu können,sich nicht
nur von seinem vergänglichen Bildnis, als Trugbild des Wassers unerbittlich
narren und verunstalten zu lassen, als virtuelles Spiegelwesen,immer nur
spiegelverkehrt zu sehen, ohne Eigen-Gewicht,ohne Atem, weniger lebendig
und auch nicht tot ,sondern in voller organisch-körperlichen Unversehrtheit
und Funktion, als identischer Menschen-Klon, als ideale,lebende Kopie.
WIR, die KLON-WELT könnten ihm und jedem anderen, ohne Ausnahme,
dieses pralle Glück bescheren,bald überall, für immer und
wie immer schon so ersehnt und erträumt,hier, auf unserer Erdkruste,
dem einzigen und ersten Geburts- und Heimatland der wirklichen Klone,des
unvergleichlichen Klon-Reiches. Ausgestattet, gratis dazu, mit allen optimierten
Prädikaten des hochgezüchteten hybriden Eu-genikers. Da glaubten
doch die alten Hominiden,dass es das Grösste sei, sich selbst im
Fernsehen bewundern zu dürfen, als erleuchtetes Hinter-glasbild wie
ein Kirchenfenster, falls sie überhaupt zu dieser so ausgezeichneten
Schar von Menschen gehört hätten. Doch was ist das schon,im
Gegensatz zum eigenen,lebendigen Klon. Noch stehen WIR kurz vor diesem
Quantensprung, aber bald schon wird sich der Traum des Narziss in Wirklichkeit
verwandelt haben und ganz nebenbei auch die Trugbilder der Maler, ihre
Selbstbildnisse und Portraits, als lächerliche Versuche herausstellen,
so etwas wie einen Abklatsch einer Person zu fabrizieren. The Medium
ist the Massage etwa oder Das Kunstwerk im Zeitalter der technischen
Reproduzierbarkeit, diese stolzen Feststellungen zweier alter Gurus
, haben sich längst als überholte und hoffnungslos voreilige
Schlagzeilen erwiesen,sie spiegeln eben nicht mehr unser Wissen und Wünschen
in Gegenwart und Zukunft, sondern treten nur auf der Stelle stumpfer und
dumpfer Ahnungen der alten Welt. Der verwirklichte Klon aber wäre
sicherlich die absolute Erfüllung des Narziss, und nur er wäre
das treue Ebenbild und der Masstab seiner selbst und er brauchte nicht
mehr melancholisch und traurig ins Wasser zu starren um sich seiner wirklichen
Liebe, eben der Selbstliebe hingeben zu können. Er könnte gewiß
sein, genau die gleiche Liebe vom Klon zurück zu bekommen,wie er
zu geben bereit wäre und nichts täte er lieber und immer wieder.Er
würde mit ihm aufwachen und einschlafen, ihm würde er nicht
mehr von der Seite weichen,der,den er glaubte früher nur schemenhaft
im Wasser finden zu können,ihn hätte er nun endlich gefunden,
materialisiert und beseelt,nicht nur als mythologische Imago und Larve,
sondern aufgestiegen, beispielhaft zu ihm und für uns in die Lebend-Welt
und heraus aus der virtuellen Schein-Welt. WIR, die Eu-Genik, wollen eben
nur das Beste für die Menschen WIR geben ihr sich selbst zurück,was
sie kaum richtig kannten oder glaubten verloren zu haben, obwohl sie es
noch nie wirklich besessen hatten, nun bald ewig besitzen werden: Das
selbst erkannte ICH. Wr taten ews für uns alle, die WIR ja alle zu
Klonen werden und unsere leidenschaftliche Sehnsucht nach Gleichheit und
Abwesenheit jeder Fremdheit, zwischen uns und den anderen und der ganzen
Welt. Das ist ja noch eine Stufe weiter und Narziss, der ja in uns nur
noch in der Erinnerung lebt,wäre in einem Rausch der erfüllten
Seligkeit Und WIR mit ihm, die WIR alle das noch vor uns haben.Alle Menschen
werden nicht bloss Brüder, sondern Klone. Die schillernde Hymne,
die von der reinen Vorstellung von uns,i n die Realität transformiert
wird, nicht nur als lierarisches Elfenbein, nicht als dünnhäutige
Kopie eines Malers, nicht nur als fotografisches Silberbild auf Papier,
nicht nur als dreidimensionales Konstrukt aus dem Computer, nicht nur
als totes Gestein und nicht nur als Lied, so werden WIR uns selbst gegenüberstehen,
nebeneinander spazieren gehen und miteinander reden und nichts wird falsch
dabei sein und WIR werden uns sofort verstehen Gedanken, denn WIR werden
alle vom Gleichen Geist und Fleisch und Blut sein wie die anderen mit
uns. Was waren denn schon die einfältigen Bildnisse zuvor, die sich
bei genauem Hinsehen als farbiger, vertrockneter Schleim aus Harz, Ei
und Firnis erwies. Was sollten denn schon die fahrigen Pinselspuren auf
den Leinwänden und die Narben blinder Wahrnehmung im Gestein bedeuten.
Doch nur weniger, als der Rest einer ReptilienHäutung. Es war doch
nur die winzigste Spur unserer Selbsterkenntnis, die immer wieder nur
tote Schemen produzierte. WIR haben es ermöglicht, WIR die grössten
Menschenfreunde dieses Planeten. Näher als jeder Verwandter,näher
als jeder nur etwas ähnliche Doppelgänger, ähnlicher selbst,
als eineiige Zwillinge.Immer und immer wieder sich also identisch selbst
zu begegnen, sich selbst aus Distanz oder grösster Nähe zu beobachten
und zu wissen, was man will ,egal mit welcher Geste und Stimme es und
zu hören, bei allen,noch so komplexen Szenerien Problemen und Aufgaben.
Mit gleichen Augen und Sinnen zu verstehen, zu erleben,was immer es ist
und war,das ist es doch, wonach WIR alle immer schon strebten, wie Narziss,
mit aller Kraft die Gewissheit zu haben, dass in dieser so glücklich
gewandelten Welt der Gleichen,wo es nur noch meines gleichen oder unseres
gleichen gibt, in immer grösserer, beliebiger Zahl Unendlich generierbar,
wachsend, hundertfach, millionenfach vermehrt und immer imehr vermehrt,
dies ist das Glück, das unbeschreibliche, das WIR immer nur frustriert
vermisst haben: So nicht nur einmal zu existieren,sondern als riesige
Streitmacht, so weit das Auge reicht und noch viel weiter,mächtig,
in und zu unendlichen Ornamenten vereint. Dies ist das dauerhafte Glück
ohne jegliche Verstimmung, ohne Streit, wie es das ja selbst bei frisch
Verliebten füher selten vorkam. WIR hatten es so oft beschworen,aber
glaubten es im Grunde selbst nicht zu erreichen,wie denn auch wenn es
auch in Märchen, Legenden, Sagen, Mythen, Religionen und Filmen uns
tausendfach simuliert wurde, aber natürlich niemals Wahrheit wurde.
Aber die klügsten und wissensten von uns ließen nicht locker
und setzten Atom auf Atom und Stein auf Bein , bis zum tatsächlichen
Sein ,wie es die Vorsehung uns in die Wiege gelegt hat. WIR haben es jetzt
verdient, die süsse Spritze ins Rückenmark und das Serum Wahrum
in unsere Neo-Platine, WIR wollten es und jeder weiss,wie sehr WIR uns
danach gesehnt hatten.
WIR sind angekommen
59
Die
Aufgaben für uns, unser geliebte Volk zu erziehen und zu bilden,
sind zahlreich und scheinbar wie im Kaleidoskop zerspittert, wenn es gilt
treffsichere Aussagen zu machen, die WIR auch gebrauchen können.
Da erreichte uns unter vielen anderen das Schreiben eines ehrenamtlichen
Pensionärs, das WIR hier einbringen wollen:
Die natürlich unterschiedlich motivierten Texter und Redner
benutzen die Sprache gewöhnlich um eine qualifizierte Aussage zu
machen, die einem weiterführenden Gedanken ein Gesicht verleiht und
irgendeinen Punkt eines gemeinten Faktums näher bezeichnet oder schrittweise
weiter bringen möchte. Das klingt einfach und verständlich ist
aber nicht selten der Grund tiefster Abgründe des Selbst- wie Weltverständnisses,
weil hier das künstliche Schema der Sprache an die Stelle von wirklichem
Sein tritt und es stellvertretend ersetzen soll ,oder das künstliche
Schema der Sprache den sich virtuell kreuzenden Prozessen im Kopf eine
Struktur und Bedeutung geben soll, die mit ihr garnicht faßbar sind,
weil es sich eben nicht um statische Gegenstände, sondern um fließende
Prozesse handelt,die hier zu finalen Aussagen, zu Aus-Sagen, gehärtet
werden sollen und dabei auf einen Adressaten treffen,der in ähnlichen
Verständnis-Konflikten steckt. Was soll da also mit der oder durch
die Sprache schon an Gewißheiten oder auch nur Kommunikation herauskomen,
als das ,was in der Geschichte oder zwischen Menschen immer herausgekommen
ist : Mißverständnis, Unverständnis, Hochstapelei, Demagogie,
Manipulation, Verblendung und durch und durch Irres oder Irritierendes,
aber wenig erhellende Erkenntnis oder plausible Logik, bestenfalls subjektives
Bekenntnis: Das armselige Fazit einer zumeist immer verspäteten Einsicht.
Das Wort Aussage könnte aber auch bedeuten, daß aus einer Sage,also
einer irgendwie undeutlichen Herkunft , etwas heraus gesagt wird, was
dann mehr Klarheit bringen soll, als nur die Ahnung einer dauernd verhangenen
Realität. Das wäre immerhin ein ganz beträchtlicher Anspruch
,der besagen würde, nach der getroffenen Aussage endet die Sage und
es beginnt die Wirklichkeit oder die Wahrheit von X im Quadrat. Den nüchternen
Zeitgenosse wird dabei die berechtigte Sorge peinigen,daß es so
viele wirklichkeiten oder wirkliche Wahrheiten, wie es Aussagen gibt,niemals
geben kann, sondern in jedem gemeinten Falle wahrscheinlich immer nur
eine einzige, wenn überhaupt. Das könnte die Meinung vertiefen,
daß zu viel geschrieben und geredet wird. Dies immerhin eine ganz
wichtige Erkenntnis der EU-Genik, die sich hier wohl auch im Einklang
mit allen wahrhaft aufklärerischen Philosophen befindet. Doch es
gibt eben auch die normalen Menschen, die durch Rede und Sprache den Stau
im Gehirn und Bauch abbauen oder abbauen müssen. Bei all den wirbelnden
Ungewißheiten und zweifelhaften Aussagen, mindestens eine psychische
Notwendigkeit und auch Konsequenz, die Not wendet zur Befriedigung,dem
Frieden und der Verständigung auf Zeit.Einer, der etwas aussagen
will und nicht das Glück der Autisten teilt, der kommt eben nicht
um irgend eine der vielen Sprachen herum: Die wortlosen Bild- und Körpersprachen
oder die unendlichen Verbalsprachen ,deren bunten und beliebigen Inhalte
wohl nicht mal die Wahrscheinlichkeits-Rechnung zahlenmäßig
auswürfeln könnte. Und hat da nicht jeder, leider oder dankenswerter
Weise, auch nur seine eigene, oder angelernte oder fremde Sprache, ohne
professionellen Dolmetscher? Ein Tatsache,die zumeist alles und jeden,von
einem gewissen Punkt an, überfordert? WIR wollen es garnicht nicht
wissen, doch die Wahrheit versteckt sich unerkannt in und zwischen all
diesen Versuchen und Hypothesen, verkleidet sich sprachlos und geht lächelnd
und unerkannt ihres Weges, wohin, woher , warum? WIR wissen es nicht,
allein gelassen und belassen und wenn unerwartet vom Blitz der Erkenntnis
getroffen, dann unbemerkt und nicht betroffen, wie ein unterforderter
Mathematiker, der auf das Zählen von Zaunlatten reduziert wird. Die
so genannten oder sich selbst so benennenden Schriftsteller, sind oder
scheinen da schon schlauer zu sein und vertreten eher die Vorstellung,
es komme mehr darauf an, was zwischen den Zeilen gesagt und ausgesagt
wird ,als was konkret in den Zeilen zu lesen ist oder in Redepausen hoch
kommt. Gemeint ist nicht die Masche, sondern das Netz, der Kontext, mit
dem diese Schreiber auf Menschenfang gehen oder bloß um Verständnis
flehen oder selbstgewiß beseelen, beschämen, belehren, begeistern,
bestechen oder belustigen wollen. Wobei sie natürlich wie bei einem
Vertrag auf beide Seiten angewiesen sind und mit ihrer Kunst womöglich
schnell am Ende sind , wenn ihn der Leser nicht versteht und daher keine
Lust und Notwendigkeit verspürt mit ihm auf die Reise zu gehen wie
Candide mit Pangloss. Und dann das Sagen immer nur in Sagen,also im diffusen
Raum endet. Doch wenn er, der Schriftsteller oder Redner , von ihm, dem
Zuhörer oder Leser, schnell verstanden wird, dann sollte er sich
ebenso schleunigst fragen, warum er überhaupt diese Mühsal des
Schreibens oder Redens auf sich genommen hat. Doch wenn er, der Leser
und Zuhörer etwas auch nur halb verstanden oder nicht verstanden
hat, dann sitzt er mit dem Schreiber in der selben Falle und verstehen
sich verständnislos. Doch der Schriftsteller lehrte doch, WIR sollten
mehr zwischen den Zeilen lesen, wie es die Anwälte und Richter tun
(die ja gelegentlich noch ehrenwerte Leute sind), denn da setze erst das
richtige ,das höhere Verstehen an und damit ein weiterer Ärger,
denn nun handelt es sich nicht mehr nur um eine sicht bare, sondern auch
um eine unsichtbar Sprache, also mindestens zwei verschiedene Sprachen,
die sich, obwohl dem selben Geist entsprungen, feindlich gegenüber
stehen können, gemakelt mit dem Makel ihrer sagenhaften, beiderseitigen
Vorgeschichte und Vorbildung des Lesers wie des Schrei- bers.Das ist dann
die Stunde und der Momment des Rhetorikers, der unter diesen Umständen
und mit diesen Produkten der stolpernden Aussagen, erst zur richtigen
Hochform aufläuft. Denn er geht ja nicht von den naiven Prämissen
aus, etwas fundamental Wahres aussagen zu wollen, so einfältig ist
der nicht, sondern er nistet und wirkt im Dämmerlicht dieser Steinhöhlen,
als Fackelträger und Spurenleser aller wahren Werte. Aus dieser dieser
Nummer kommt keiner heil wieder heraus, bis auf den Rhetoriker, der sich
freilich nicht als solcher zu erkennen gibt, sondern scheinbar leidend
das Mißgeschick mit den anderen teilt.Spätestens an diesem
Punkt, werden die verschiedensten Wissenschaftler um Hilfe gerufen, die
schon lange darauf gewartet haben, gefragt zu werden und die dann mit
glänzenden Augen sagen, WIR gehen die Sache jetzt methodisch und
analythisch an, wie die Dachdecker und Kli- maforscher es tun sollten, freilich
nicht, ohne zuvor einen Vorschuss erhalten zu haben, denn gute Forschung
kostet halt gutes Geld,wie immer gesagt wird, aber völlig falsch
ist, denn gute Forschung ist unbezahlbar und wird meistens auch nicht
honoriert und wenn, dann spät und dient dann oft genug nur noch den
Auslobern und Geschäftemachern, aber nicht den Urhebern und Erfindern.
Doch die Zeitungen sind voll von falschen Aussagen und Falschaussagen
angeblicher Entdeckungen und Problembewältigern, eben multipliziert
oder angestiftet von karrieresüchtigen Pseudo-Wissenschaftlern, raffgierigen
Gut-achter, korupter Politiker sowie der krawallmachenden Journaille. Das
bedeutet es wird zu viel gelobt, zu viel getadelt, zu viel behauptet,zu
viel verschwiegen und geschwiegen. Also die winzigsten Chancen,die man
hätte, um Wahrheit und Erkenntnis mal da oder dort zu gewinnen, verspielt
werden und der arglose Empfänger solcher Weisheiten am Ende mittellos
dasteht, wie der Spielsüchige am Geldautomaten, nach dem Einwurf
der letzten Münzen. Das Ergebnis solcher Erfahrungen ist dass kaum
noch jemand aufmerksam zuhören oder lesen mag und alle Begründungen
für Falschmünzerei hält und so nicht bemerken kann, wenn
tatsächlich mal jemand die Wahrheit sagt oder sagen möchte,
falls man ihn lassen würde und nicht zu der großen Meute der
Hütchenspieler, Aufspieler und Konflikt-Profiteuren gehört.
Doch es wird weiter gewertet, ohne tatsächliche Werte,es sei denn
mit leicht brennbaren Wertpapieren und da ist schließlich der Punkt
erreicht, wo Lüge und Fälschung mehr einbringen, als jede gute
Idee. WIR danken dem Pensionär und ehren
ihn damit, seine Gedanken hier äußern zu dürfen,
aber WIR issen längst, daß seine traumatischen Erinnerungen
und Befürchtungen überflüssig sind und der Vergangenheit
angehören. Schön ist es aber immerhin und wohltuend festzustellen,
wie weit und gründlich WIR uns vom lasterhaften zweiten Jahrtausend
befreit haben und das wird ja hier bewiesen, denn bei uns sind Aussagen
und Ausreden nicht dasselbe. WIR sagen die Wahrheit.
WIR greifen durch
60
Weil
das Fernsehen wie eine Krake überall seine Saugnäpfe reingehängt
hatte und durch die Köpfe wie eine Stampede von Ochsen raste und
gleich wieder als Methan-Gas wieder in den hinteren Regionen seiner wirte
austrat, machte es zwar scheinbar grossen wirbel und verursachte viel
Dreck und Gestank aber es hatte sich in seinen Blähungen und Blasen
genauso schnell wieder aufgelöst, wie es durch den Äther marschiert
war. Dennoch entstanden eklatante Schäden in allen Teilen
der Gesellschaft, so dass die Sende-An- stalten schliesslich, wegen der
anfallenden Schadenersatzforderungen, Konkurs anmelden mussten, sehr zum
Leidwesen der politischen Herrschaften, die ohne ihre multiplizierenden
und aufhübschenden Dienste, nur noch wenig Eindruck
machten und den Wählern ihre merkwürdigen Botschaften auf
Marktplätzen verkaufen mussten, wozu viele Repräsentanten dieser
wenig repräsentativen Demokratien, inhaltlich,nervlich und sprachlich
gar nicht in der Lage waren. Es blieb also nichts anderes übrig,
als diesen Jahrmarkt der Eitelkeiten und Petitessen links und rechts liegen
zu lassen und den Rest als Schweinefutter zu vermarkten. Anders sah es
da schon mit der Sprache aus, die nicht zum lügen bestimmt war, sondern
dauerhaft Wesentliches kon- servieren und transportieren wollte. WIR kennen
die Qualen der we- nigen,glaubhaften Autoren nicht, WIR deuteten es ja bereits
an, aber WIR können nur noch ahnen, welche Mengen an Schweiss, Kaffee
und Alkohol als Treibstoffe dieser Bluthochdruck steigernden Schwerstarbeit,
Ozeane füllen würde, denn die Tücken und ohnmächtigen
Gewerke, dieser zumeist bedeutungslos vernetzten Vokale und Konsonanten
aus Beton und Gummi, haben sicher so manchen, wenigstens halbwegs noch
willig arbeitenden Kopf an den Tropf und in den Wahnsinn getrieben. Der
Wortklauber und Zettelreisser Mi.Jo. Ka. Badura schrieb zu seiner Arbeit:
"Kunstgeschichte in einer Stunde",
1976, ein paar überflüssige Randnotizen: Die abstrakte Sprache
scheint um so mehr Feindin der Wirklichkeit zu sein, je mehr sie behauptet,
sich konkret auf diese berufen zu können und gar darüberhinaus
vorgibt, den Gang der Dinge festschreiben oder zurück- und vorausschauend
fixieren zu können: In der Politik, Wissenschaft, Rechtsssprechung
bis hin zur zeitlich-inhaltlichen Sortierung künstlerischer Zeugnisse.
So gerät die flüchtige, vielschichtige und jeweils nur fragmentarisch
und hypothetisch greifbare 'Gestalt' der Wirklichkeit leicht in die Zucht-Häuser
singulärer Hackordnung einseitiger Interessen oder in die Hände
zufälliger Umstände. Die mit der Wirklichkeit rivalisierende
Sprach-Welt: Verklammert in ihren einmal gewählten Texturen, versteinert
und verholzt in sauber gedruckten Büchern,gespeichert in endlosen
Bibliotheken, suggeriert dauerhaftete Erkenntnisse, wo doch schon eine
winzige neue Tatsache, ein kleines Denkbeben ausreicht, die kunstvoll
zusammengestückelte Konstruktion, die künstlich zusammen geleimte
oder verlogene Geschichte, mindestens streckenweise ,zum Einsturz zu bringen.
Vergleichbar einer überforderten Stadt-Struktur mit ihrer gleichzeitig
festgefahrenen und zerrissenen Grammatik. Erst nach wiederholtem Lesen
oder nach einer bestimmten Zeit, werden die Nähte, Schnitte, Brüche,
Löcher, die nur ungenügend belegten und fehlerhaft aufeinander
bezogenen Teile sichtbar, aus denen ein Text,Stück für Stück
zusammengebaut wurde. Die restlose und absolute Klärung eines Sachverhaltes
bleibt eine mehr oder weniger unfreiwillige Utopie, Fiktion, Projektion,
Spekulation usw., ein in unendlichen Einzelheiten sich verlierendes Abenteuer.
WIR, die EU-Genik, haben den ernsthaften Willen bekundet, dem Relativismus
und Hypothetismus der ohnmächigen Nach-und Hinterher-Denker einen
stählernen Riegel vorzuschieben und werden eine klare, direkte Ansprache
und Absprache der fälligen Realitäten herbeiführen, notfalls
erzwingen, worüber später, an dieser Stelle noch die Rede sein
wird. Darüberhinaus werden WIR mit einer neuen, genormten Sprache
alle akademische Windigkeit, philosophischer, wissenschaftlicher und vermittelnden
Themen,zum logischen Ende, dieser nun nicht mehr 'unendlichen Geschichte'
führen. Und natürlich gäbe es da und dort auch was Positives
zu vermelden, doch es ist für uns nicht mehr wichtig und WIR brauchen
darüber nicht zu reden. Was nutzt uns denn alle schöngeistige
oder nur bemühte Beredsamkeit, wenn sie darüber hinaus auch
noch zu spät kommt oder Forderungen aufwirft, die unser kommendes
Glück stören oder nur Hindernisse verbalisiert. Man stelle sich
den Nonsense vor, jemand würde von der Autoindustrie verlangen, Autos
zu bauen, die keine Schäden verursachen könnten: "Wo gehobelt
wird,da fallen eben Späne"- eine Binsenweisheit. Zwar wäre
dies schon begrüssenswert, doch wäre es ja nur durch das Abschaffen
der Autos zu erreichen, also nicht mehr als ein schlechter Witz. WIR sind
zuversichtlich und hoffen, dass in Zukunft unsere sprachregelnden Massnahmen
immer härter und bissiger durchgreifen werden und so die vergebliche
Hoffnung der kleinen Schar unentwegter und erheblich erbkranker Staatsfeine
zunichte machen, die das Rad der Geschichte wieder zurück in die
Zeit der Götzendiener und Terrorbanden zurückdrehen wollen.
WIR schämen uns für diese peinlichen Blindgänger, die nicht
anders, als mit dem Herausschneiden der Zunge und Amputieren der Hände
zu belehren sind. WIR EUgeniker werden diesen Meisenpiepern, Mäusekuchen-Bäckern
und Schwindel-Akrobaten keine gesetzlichen Lücken bieten. Sie sollten
sich freuen von uns, mit sanfter Gewalt zu solidarischen Staats-Dienern
gemacht zu werden und die Schnautze halten. WIR können auch anders.
WIR machen kein Theater, sondern Realität.
61
Neulich
fand unser Staatsschutz ein Pamphlet in einer unerwartet luxuriös
eingerichteten Wohnzelle, in einer ansonsten trostlosen Industriebrache
in Krefeld-Ürdingen die kurz zuvor von einer neuen Terrorbande geräumt
worden war. An die Wand genagelt fand sich ein Papier, das den geistigen
Amoklauf dieser Leute drastisch zeigte.
Da stand uncodiert, neben einer rätselhaften Ansammlung von Zeichen,
ein unverschlüsselter Text mit fahriger Hand und wie im Suff geschrieben:
Ihr verdammten Arschlöcher, WIR werden
Euch bald alle vergiften, ihr dreckiges EU-Gesindel, die ihr unser Land
kaputt gemacht habt und unser arglose Volk schrittweise und scheinbar
unbemerkt hineingerissen habt in the river of no return: Warum?
Nun dafür habt Ihr und WIR keine Erklärung, denn Euch treibt
nichts anderes krimineller Machtrausch, als Folge Eurer völlig irren
Politik zuvor: Schande über Euch. WIR hassen Euch und WIR werden
Euch bei erstbester Gelegenheit zerbröseln, zusammen mit Eurer verdammten
Mischpoke von Bankern, Politologen , Fernsehdeppen und charakterlosen
Wissenschaftlern, die mit Euch zusammen keinen Tag verstreichen lassen,
um uns immer tiefer in die Scheisse zu reiten. Ihr habt uns vergewaltigt,
ausgeplündert, belogen, entmündigt und das alles nur zur Befriedigung
Eures kindischen Ehrgeizes. Ihr habt alles mit Eifer zerstört, was
uns wichtig und gut war. Die Krätze und der Krebs sollen Euch holen,
das Gedärm soll Euch verfaulen am lebendigen Leib, ihr Menschen-
und Tierquäler, ihr Organhändler und Pädophilen. Euch wird
der Tod ereilen, wenn ihr es am wenigsten glaubt. Wir werden Euren Knast,den
Ihr Staat nennt, mit einem Knall wie eine vollgesaugte Zecke zertreten,
bis auf nimmer Wiedersehen. Gezeichnet, die Auskreuzler. WIR, der mächtige Staat,werden dieses Pack
fassen und die Menschheit soll stolz auf uns sein. Unermüdlich werden
WIR diese Fanatiker und Kakerlaken jagen, bis WIR sie zur
Strecke gebracht haben. WIR werden unser gläubiges Volk vor ihnen
zu schützen wissen und diese heillos verwirrten Geisteskranken in
den Salzstöcken ihrem schnellen und sauren Ende überlassen.Wir
schämen uns für sie.
WIR machen uns nicht die Hände dreckig mit denen
62
Bald
brauchen WIR uns vor der handvoll philosophierender Quäler nicht
mehr zu ducken, denn ihr Sprach - Welsch ist hoffnungslos zerrüttet
und
schillert tuntenhaft bunt wie Öl oder dümpelt hoffnungslos verzwickt
und uneins darüber, was gut und was schlecht ist und überhaupt
ist und das Ergebnis nach 2500 Jahren Philosophiererei ist reichlich niederschmet-
ternd und nicht weit entfernt von blanker Spökenkiekerei. Da ist
scheinbar für jeden und für Alles und Nichts was dabei, aber
das ist es ja eben. Das ist ja der Schmerz: Keine eindeutigen Erkenntnisse,keine
restlosen Wahrheiten, keine entgültigen Maximen für das nötige
Handeln, nur Händel, Stress und wilde Rechthaberei auf hohem Ross
und keine respektablen Werte und Gewichte. Das konnte nicht gut gehen,
mit einer Sprache,die hurenhaft alles Gute in den Dreck zu ziehen vermag
und die übelsten Schurken-Stücke wie kostbare Diamanten funkeln
läßt. Das ist nun fast vorbei und fast vorbei auch die elitäre
Aura aller sprachlichen Nichtigkeiten von sittlich verkleideten Dreckschleudern,
von gefälschten
Pampel-Musen oder schöngeistigen Phraseuren, die im übrigen
nur Uneinigkeit unter den Wissenschaften und Kakophonie in Harmonie verkehrt
haben Das einfache Volk spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und
lehnt komplizierte Verklumpungen ab. WIR eigentlich auch, denn wer viel
sagt, sagt garnichts. Das haben die Begründungen der letzten Bürgerkriege
gezeigt, wo der blutige Wahnsinn mit gut gebügelten Worten aus den
sprachlichen Glät- tungsautomaten steriler Redaktionen, dann der staunenden
Masse wortreich und permanent den aufklärerischen Horror nahm. Andererseits
bereits am heimischen Gartenzaun, die Bürgerkriege mit vielen, sich
steigernden Wortkaskaden beginnen und schließlich mit Mord und Totschlag
enden: Mit Worten Frieden schaffen, ohne Waffen:Ein Traum. WIR begehen
demnächst den 20.Jahrestages vom so kühn ausgedachten Hufeisen-Plan.Ein
Wort, das womöglich ein größeres Kriegsverbrechen darstellt,
als der dann folgende Krieg Unschuldiger gegen Unschuldige. WIR brauchen
die Geschichte nicht nach mehr authentischen Zitaten dieser Art zu filzen,
denn Kathastrophen,verursacht durch Worte, wohlgemerkt nur durch Worte,sind
mit großer Sicherheit zahlreicher, als ihre Verhinderung, denn mit
Sprache und Worten läßt sich alles straflos machen und erst
recht Politik, die sich mit Immunität gegen fast jede Haftung und
Strafe abgesichert hat. WIR wollen diese schlafenden Hunde endlich wecken
und für immer im Schlot des Vergessens versenken. Unsere Welt ist
doch kein philosophisches oder sprachliches Spiel-Zeug. Daher verbieten
sich Einzelgänge und individueller Wahn linguistischer Schre-bergärtner
und Krieger, die sich schnell und leicht in gefährliche Rauschorgien
steigern können. Man denke nur an die vielen Gipfel zur Rettung des
weltoffenen Euros, nicht zu verwechseln mit dem spießigen Eros,
vor nicht so langer Zeit. Die EU-Genik ist sich bewußt, daß
alles mit der richtigen Sprache beginnt: Am Anfang war das Wort
und alles auch mit der richtigen Sprache endet: Und am Ende war das Wort.Und
so sitzen längst viele unsere fähigsten Reduzisten und Exozisten
an ihren Laptops und erarbeiten einen neuen Sprachschatz, der alle Missverständnisse
und Mehrdeutigkeiten aus- schliesst.Das ist eine harte, aber froh stimmende
Arbeit, bei der wenig Substanz übrig bleibt.Hier kann unsere Zukunft
tief und befreit durchatmen und sie wird aus den neuen Sentenzen die vollkommenen
Instanzen schöpfen, bis tief in die mobilen und konstanten Kettungen
der Genome steuernden Brutstätten des Gehirns hinein und weiter immer
weiter, mit ihren Botenstoffen, in die hilfreichen Organe und kreisenden
Säfte unserer Neo-Hybriden. Sie gelangen an Orte in den Körpern,
zu denen die ungelenken Sprach-Grübler und künstlichen Wortbildner
der antiken Schulen, mit ihren vexierenden und verhexten Gefühlen,
direkt aus dem hohlen Bauch,niemals gelangt wären.Ein willkommener
Segen, denn die alte Sprache hätte längst alles zerstört,
schlimmer als die Schwarze Pest , bevor es mit uns erst richtig angefangen
hätte,denn es hätten sich die anarchischen Praktiken und flatterhaften
Worthülsen totbringend ausgebreitet wie der gemeine Wiesenknöterich
und unser Bewußtsein bis zur Bewußtlosigkeit vergiftet.Jetzt
galt es,radikale Signale durch gezielte Eingriffe in die verderbten Gewohnheiten
zu rammen, um den sprachlichen Wandel zu einer Friedens- und Klonsprache
einzuleiten. Die vermeintliche Fülle sprachlicher Ausdrucksformen
war ja in Wirklichkeit früher nur das automatische Echo auf das Chaos
der Natur mit all ihrem zerstörerischen Unwesen, ihrer ständigen
Verwesung und Auferstehung von pausenlos keimenden Missgeburten,ihrer
Gewalt und perfiden Perversionen ererbter Anlagen und schliesslich die
Auflösung jeder dauerhaften Formation in den Kreisläufen: Analog
einer zerstörten Stadtstruktur mit ihrem wirrwar der Gebäude,
Hütten und Paläste, mit ihren versponnenen Verkehrswegen und
krachendem Lärm startender und landender Flugzeuge, mit ihren eigekapselten
Büro- und Industrieanlagen, mit ihren kanalisierten Wasserströmen,
nach einem erneuten, unbefriedigten Wiederaufbau, nahmen manche Wörter
priveligierte Stellungen ein, andere führten ein bescheidenes, ungerechtes
Schattendasein und andere standen nur als Putz platzheischend herum.
So haben WIR erst mal In unseren Wörterbüchern manch angeblich
übermächtige Wörter aus dem Sprach-Verkehr gezogen, weil
sie immer wieder Anlass und Einladung zu Aufruhr und Gesetzlosigkeit boten,
wie: u.a .Freiheit, Liebe, Würde, Brüderlichkeit, Ehre, Geist
und Demokratie. Denn es zeigte sich,dass diese meist nur spekulativ benutzten
Wörter immer dann aus dem Köcher gezogen wurden, wenn Ordnung
durch persönliches oder staatliches Chaos ersetzt werden sollte.
So wurden viele Verbalien zu Ködern und Komplizen betrügerischer
Manipulation, zu asozialer Selbstdarstellung oder nicht-eugenischer Provokation
missbraucht, wie es unsere neo-lingualen Kapazitäten haarklein nachgewiesen
haben.So dienten viele polygene Ausdrücke nur dem Gewinn von Winkeladvokaten
und Demagogen, wie jeder schon erfahren hat, und schadeten der homogenen
Autonomie unserer Zukunfts-Gesellschaft.Also arbeiten WIR daran ,diesen
Schmarotzern und Outlaws ihre Refugien und Verstecke zu nehmen, in denen
sie sich verschanzen. Ähnliches igilt für das Wort Liebe, das
zu Kitsch und esotherischer Droge verführte oder zu pornografischem
Schweinekram oder als Aufhänger voyeuristischer Un- terhaltung bis
zu blöden Werbebotschaften .Wörter wie etwa Würde und Ehre,
brachten nur fahlen Glanz und abschottende Moral in das Selbstverständnis
von Bandenkriminalität, Strauchdieben und religiösen Mördern
und Triebtätern jedweder Ausprägung.Und natürlich sowieso
und permanent als Schmuck und Lametta, auf
politisch-gesellschaftlichen Schwatzparketten, bauern-schlauer Image-Sucher, Wichtigtuer und Mehrheitsbeschaffer, besonders unmittelbar vor allen Wahlen: "Ich geben Ihnen mein Ehrenwort". WIR wollen diese
Auflistung nicht weiter ausdehen. WIR müssen aber natürlich
das so flüssig benutzte alt-griechische Ehren-Wort :Demokratie anfügen,seine
rhetorische Hülle ,nicht etwa seine tatsächliche Substanz, das
zum scheinbar unverzichtbaren Renner aller primitiv-indoktrinierenden
GehirnWäscher, Eiferer und Macht-Betrüger der Massenmedien und Partei-
zentralen geworden ist, das eigentlich immer dann benutzt wird, wenn genau
gegenteilige Ziele verfolgt werden. Es ist geradezu das Paradewort für
Lüge und Schwindel ,das von Manipulieren allüberall auf den
Tannenspitzen als Gerechtigkeitsdesign kleingelutscht wurde. Da lief jeder
Meinungs-Strolch mit seinem plüschfarbenen Demokratie-Pudel unterm
Arm durch die Parlamente. Und so ist ja auch das letzte Gross-Reich Europa
feige gegen das Volk zusammengewichst worden und die Journaille hat dabei
einen sehr peinlichen und unkritischen Part gespielt, bevor das ganze
Kartenhaus würgend und feindlich zur Hölle gefahren ist. WIR
zollen diesen hier tätigen Werte-Gestaltern aber insofern großen
Respekt, wie sie in dieser imponierenden Art, das ahnungslose Volk in
den Strudel gezogen und mitgenommen haben. WIR, die EU-Genik haben hier
kostbare Lehren der Staatskunst abgeschaut, weil sie zeigen, wie man den
Willen einfältiger Menschen nicht nur hintergeht ,sondern geradezu
umkehrt und selbstherrlich und zynisch zur Sau macht.Unsere Vorgänger
boten aber auch erheiternde Mommente , wenn sie dann bekifft von eigner
Wichtigkeit sangen und singen liessen: "Die Gedanken sind frei".Eigentlich
ist es unnötig darauf hinzuweisen,dass Poesie und Lyrik in der gepflegten
EU-Genik keinen Platz haben, denn WIR beschäftigen uns nur mit der
realen Welt. Esoterik brauchen WIR nicht und damit sollte dieses Problem
einfach abgeschafft sein. Anarchie, Wahn, Überheblichkeit und religiös-manisch-depressives
Irresein usw. sind Indikatoren kranker Gehirne. WIR können das nicht
wollen und wollen es auch nicht können. Das Volk ist zu kostbar und
teuer,als dass WIR es diesen verbalen Gespenstern weiter aussetzen dürfen,
auch wenn oder gerade weil hier noch tückisch-tickende Phantomschmerzen
bis zum Tinitus und Anzeichen von Degenerationen und Dekadenzen in Form
von ausgeprägten Kröpfen zu verzeichnen sind. WIR haben jedweder
Doppel- und Vieldeutigkeit der Sprache den Kampf angesagt , denn WIR wollen
nicht aneinander vorbeireden oder bei bestimmten Wörtern, beliebig
unterschiedliche Bedeutungen und Bewertungen durchgehen lassen. Das verbietet
unser globales Gleichheits-Gebot,das besonders die Sprache betrifft.Spracherziehung
ist Pflicht.
WIR gehen voran
63
Der
Psychiater Gybsi lehrt: "WIR lieben alle den Marathon deshalb,weil
die Läufer alle in die gleiche Richtung laufen". Dieses wenig
verblüffende Ergebnis ergab ein grossangelegtes Psycho-Screening,
anlässlich der letzten Olympiade. Alle Welt nahm ja traditionell
an, dass sporliche
Wettkämpfe wegen der Erringung von Höchstleistungen oder neuen
Weltrekorden so beliebt gewesen seien. Das war ein Trugschluss, denn diese
Bewegungsphänomene haben ursächlich ganz andere Gründe
, bei den aktiven Sportlern wie den passiven Zuschauern, die eher aus
gegensätzlichen Gelüsten zu den Veranstaltungen kommen.Der Sportler,
den WIR vom alten Fernsehen her kennen, wollte unbedingt und vor allem
immer der beste und erste sein und möglichst die aktuellen Spitzenleistungen
immer weiter überbieten, aber das versteht heute niemand mehr und
dieser Charakterzug gefällt uns auch nicht, weil er elitäres
Bewußtsein stärkt und den Willen zur Gleichheit schwächt,
wie es ja früher auch bei anderen Leistungen auf allen Gebieten ,bereits
in der Schule schon mit Ohrfeigen vorbereitet wurde. Was WIR langsam zurück
führen, bis zu dem solidarischen Punkt, wo sich niemand mehr schwach
und untalentiert fühlen muss, weil er dies oder das nicht gleich
und gut genug versteht. Die Lehren des Weisen Gybsi weisen aber nicht
nur auf den Leistungssportler alter Schule,sondern auch auf seinen genuinen
He- rausforderer : Sein Publikum.In seinem revolutionären Staatsauftrag
weist Gybsi nach, daß dem Publikum die sogenannten Hochleistungen
gar nicht interessieren, sondern es freut sich mehr an dem Anblick des
schlichtweg immer Gleichen. Bis zum Herzrasen,bis zur Ohnmacht bis zum
Gehirnschlag, steigert sich die Freude ,wenn alle immer wieder das Gleiche
tun: Runde für Runde, im Kreise herum oder in die gleiche Richtung
, hin und her, rauf und runter springen,rennen, fahren, schwimmen, werfen,
tanzen, schiessen ,alleine , zu zweit oder synchron. Dabei spiele es keine
Rolle, so Gybsi, was es für Leute sind, mit welchen Accessoires sie
das Gleiche tun oder wie sympathisch oder unsympathisch sie von den Reportern
mit dem stechenden Blick , vorgeführt. Nicht die Schwere der Kugel,
nicht die Höhe der Latte, nicht die Weite der Strecke nicht die Schnelligkeit
der Kurvenfahrt, nicht die Anstrengung des Kampfes sind die Kriterien
für das Ausschütten von Adrenalin und der Glückshormone
beim Zuschauen,sondern WIR sagten es schon,es ist die nackte Freude an
der Gleichheit,die als leuchtender Funke auf den Zuschauer überspringt
und ihn das Erlebnis der kommenden EU-Genik bereits unbewusst geniessen
lässt. Die Einsicht also in die höhere Stufe des vordenkenden
Verstandes und kribbelnden Hoch-Gefühls, bei immer den gleichen Übungen,
graben sich immer tiefer ins Bewusstsein, bei den aktiven wie passiven
Beteiligten. Ein schöner Erfolg unserer staatlichen Psychiater, die
aus reiner Lust an der Freud, ihre Freizeit, auch sonntags ,geopfert haben,
um allüberall ihre Pulsameter auf die Gehirnströme des werten
Volkes und der Sportler gerichtet haben und auch manchmal versteckt, unorthodoxe
Wege bestreiten mussten, um zum Erfolg zu kommen, garnicht zu reden von
den eugenischen Downloads und Setups zuvor, die die noch wilden Verspannungen
gelöst haben, die immer nachhaltiger bei sportlichen ,fast unbemerkt,
eingeleitet wurden um unsere Leitkultur unumkehrbar zu machen. WIR, die
EU-Genik haben uns da auch nicht lumpen lassen.
Die Sportler fiebern mittlerweile darauf hin, auch in den individuellen
Lei
stungen immer gleicher zu werden. Nicht nur im automatischen Bewegungsablauf
der Vorführungen mit einem hohen Anteil an Selbstdressur, sondern
auch bei der Hardware des Körperbaus,also den Muskeln und Sehnen,
wo zum Teil noch ein hoher Glättungsbedarf bestand ,denn es trennten
die Athleten ja oft nur noch Bruchteile von Sekunden und Zentimetern.
Die hierfür verausgabten Mittel gleichen sich mehr und mehr an und
dran können unsere Kämmerer auch sofort den wachsenden Erfolg
unserer Massnahmen erkennen. Die Freude beim
Zusehen wird also einzig von der Wahrnehmung und Einheit der möglichst
perfekt abgewickelten Automatismen beherrscht, einem wohl
stammesgeschichtliches Relikt aus evolutionärer Vorzeit, das Honig-Bienen,
dank genetischer Ausstattung, dazu befähigte, ewig gleichartige Speicher-und
Brutzellen anzulegen.Ein Effekt, den das Forscherteam des Weisen Gybsi
überall in Flora und Fauna penibel untersucht hatte. Mit am Ende
immer demselben Ergebnis, nämlich der Wiederholung , genetisch gesteuerter
und immer gleich ablaufender Kreisläufe. Gybsi führte auf dem
jährlichen stattfindenden Kongress, der "Gleichen unter Gleichen",
aus, dass der Sport ohne solche Automatismen aussterben würde und
ohne Zuschauer auskommen müsste ,weil das Publikum, gemessen und
im Vergleich zu den Hochleistungen der Sportler, dann noch mehr von Minderwertigkeitskomplexen,
wegen mangelnder Gleichheit und nicht nur gefühlter Durchschnittlichkeit
geplagt würde. Dennoch, so Gybsi haben WIR hier noch hohe Schleifungs-Bedarfe
und WIR wären noch lange nicht Spitze.Alle ehemaligen Exzesse des
psychotischen Neuromatismus und Wahns individueller Überlegenheit
werden sich aber "bis zur objektiven Gleichartigkeit reduzieren.
WIR brauhen nur noch etwas Geduld", bis die genetischen Prämissen
dafür ausgeschöpft und ausgereift sind.Falls die Angleichungs-Prozess
aber zu lange dauern, haben WIR Analog-Viren bereits so weit chemisch
gedrillt, dass sie in der biologischen Hardware die erwünschten Qualifikationen
auch erzwingen könnten. Wie befriedigend ist doch dagegen der Anblick
eines Getreidefeldes, das seine Ähren gleichermassen und einheitlich
im Winde biegt oder der Zug fliegender Wildgänse, in gleicher Richtung
oder auch nur das ruhig uned gleich dahinfliessende Wasser der Oder ins
Meer.WIR sehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge die rassistisch
und nationalistisch eingefressenen Reflexe beim Mannschaftsport wie etwa
dem Fussball, der das Paradebeispiel und der Auslöser für die
unrühmlich ungleichen Talentbildungen und Voraussetzungen früher
in wilden Exzessen ausgelebt hat, wie etwa Kraft, Willensstärke,
Spielwitz , Fouls, Ausdauer usw. Andererseits labten auch WIR uns an der
uniformierten Ausstattung der einzelnen Mannschaften, die den zelebrierten
Automatismen noch Schönheit und Anmut bis zur Serienreife zugesellten,
analog zu Feuerwehraufmärschen, Militär-, Heilsarmee. Balletten
und Tanzvorführungen jeder Art. Es lässt uns also hoffen, dass
auch im frontalen Abgleich der Sport-Krieger,beim Krieg um den Ball ,die
Lust am Siegen bald der Vergangenheit angehören wird, denn WIR wollen
das stresslose und unverkrampfte Miteinander. Unsere demnächst multi-funktionale
Einheitsrasse verträgt keine unmodernen Sieges-Kulturen, sie verträgt
und duldet keine wie auch immer geartete, elitäre fremdrassige Subjektivität
der Leistungen, in Stil, Strategie und Fitness. Besonders wenn sie noch
rekordsüchtig unterwandert wird, wie in alten Zeiten.Der Dünkel
dieser gelegentlich noch wilden, zersetzenden Fremdkörper-Kulturen
wird solidarisch geächtet und auf Null gemendelt oder eben ,bei unsolidarischer
Gegenwehr, in unseren Zucht-Anstalten zwangsveredelt, denn was WIR brauchen,
moralisch und staatlich, ist eine flache und demütige Gesellschaft,die
den glücklichen Traum jedes Einzelnen liebt und lebt ,gleich und
perfekt zusammen, mit seinen Mitmenschen als ornamentaler Baustein zu
existieren. Gleich in allem, wie ein Regentropfen dem anderen und eins
zu sein, vereint für immer im Meer und mehr.
WIR stiften Frieden.
64
Hier
in der 3.Auflage unseres Buletins,2011 (1.Auflage 2002, nach Aufzeich- nungen
von 1978-2000, 2.Auflage 2007 ) möchten WIR das Wissen der Lady
Gaga über Männer im besonderen zitieren. Sie sagt: Ganz
schlimm sind Männer,die sich etwas auf ihre Kreativität einbilden.
Das mündet nur in Neid und Hass (aus prisma 17.12 -23.12.)
Das müssen WIR festhalten, das bringt doch alles auf den Punkt,was
WIR weiter oben ausgeführt haben. In eben dieser TV-Zeitschrift haben
WIR auch die wichtige Anzeige eines besonders wertvollen Produkts gefunden.
Zitat: Cranberry macht Bakterien rund: UROFEMIN,die
Nr.1,Deutschlands meistgekauftes Cranberry-Präparat speziell für
die Frau. WIR zitieren weiter :Halten
Sie Ihre Blase sauber mit Urofemin Cranberry -Power plus Vitalstoff-Komplex!
Durch die Kraft des Urofemin-Cranberry-Extraktes werden stäbchenförmige
Koli Bakterien, die gelegentlich in die Blase geraten,r egelrecht rund
gemacht. Dadurch können sie sich nicht mehr so leicht an der Blasenwand
festkrallen. Sie wandern beim Wasserlassen einfach ins WC. Die natürliche
Flora von Darm und Vagina bleibt dabei erhalten. Zur Unterstützung
des Immunsystems bei der Abwehr von Bakterien enhält Urofemin außerdem
Vitamin C, Zink und Selen. Eine zweite Anzeige aus eben derselben
Zeitschrift: Traumaplan - hochdosierte
Beinwellsalbe,Wirkung auf den Punkt bei Sport- und Unfallverletzungen.
Eine Arznei, die vom Psychiater Gybsi auch gegen alle möglichen Formen
der Verrenkung , Erschöpfung, Prellung und Gelenkschmerzen empfohlen
wird. In eben diesem Medium steht allerdings auch eine merkwürdig
klingende Anzeige für eine Medizin, die 1500 Jahre teuflische Geschichte
vergessen machen soll , Zitat : Nimm Jesus
WIR nehmen etwas anderes
65
Erst
die Unwucht, demographischer Zwänge,brachten den Durchbruch in unser
hybriden Klon-Reich. Aber über die unbegründete Angst der Menschen,
immer weniger zahlende und arbeitende Genossen im Land zu haben, wunderten
sich natürlich unsere verdienten Reproduktions-Mediziner sehr, denn
längst hatten sie die Voraussetzungen dafür geschaffen , riesige
Menschenmengen, ver- gleichbar der Masse Chinesen, künstlich,durch
ungeschlechtliche Vermehrung, zu züchten. Die ersten dieser synthetischen
Prachtexemplare wurden bekanntlich Marienkinder genannt, mit
deren Hilfe die alten Regierungen noch hofften, ihre stark ausgedünnten
Armeen wieder schliessen zu können und ebenso langfristig auch die
humanoide Ausstattung der Bürokratien, der Energiegewinnung mit billigen,
astreinen und unkomplizierten Bandarbeitern zu sichern. Der Durchbruch
auf diesem Gebiet gelang kürzlich durch den Veterinär Blasius
Oppelonius, der in der edlen Rasse des Sus Scrofa Domesticus, genannt
"Cornwallschwein", sozusagen ein Geheimfach in einer Neben-Plazenta
entdeckte, in der parallel zum sonstigen Geschehen im Schwein,unproblematisch
und zügig Menschenbabies, jeweils bis zu 12 Stück, unversehrt
ausgetragen werden konnten. Die Schweine liebten ihre Menschenbabies wie
ihresgleichen und ein Blick in die Brutanstalten fegt alle anfänglichen
Besorgnisse über die stabile Gesundheit dieser Repro-Babies wie ihre
Verträglichkeit mit den Frischlingen, vom Tisch.Es gelang schließlich
der Zuckerforschung und Glykochemie die Gefahren aller Verpilzungen und
Verkeimungen von Zellkulturen abzustellen und für eine einwandfrei
hoch qualifizierte Genom-Ware zu sorgen.Endlich begriffen die Menschen,
welch hohen Wert Bildung und Forschung besassen und selbst die alten Vorurteile
gegen Technik und High Tech-Medizin zerstoben durch die Prämium-Waren
der Drogenindustrie geradezu in Windeseile und die Freude war grenzenlos,
obwohl die Bevölkerungslücke kleiner, als eingeredet und demagogisch
hochgerechnet worden war. Denn durch die Fliehgesetze und die Unwucht
der demografischen Prozesse, trudelten die Zahlen am Ende fast wieder
zum Gegenteil und in der Bevölkerung
wuchs allmählich der Hass auf die Alten, die sich aus dem Leben gedrängt
fühlten und andererseits wurde ein Buch auf Jahre zum Bestseller,
Titel: Heil Nero . Das insgesamt allein wirft ein schwarzes
Licht auf das Abendland und ihre Abergläubigkeit, das von einem Extrem
zum anderen torkelte, das Ergebnis der 4. Gewalt,wie sich ehemalig die
Medienschurken selbst bauchsalbend titulierten, während sie überall
Feuer machten, nur nicht unter ihrem eigenen Arsch. Dennoch haben WIR
die Bevölkerung beruhigen und ihnen das beängstigende Gefühl
nehmen können, sie seien entweder zu wenige, in Zahl und Qualität
oder zu viele. Es sollte niemanden verwundern, dass nach der wilden, vogelfreien
Duldung des Geschlechtstriebes und dem eugenisch skalierbaren Klonbetrieb
in den Ställen, nun die Bevölkerungsdichte zunächst auf
+, - Null Baby, pro anno, bis auf weiteres eingefroren und kontrolliert
werden konnte. Der Kindersegen durch ungezügelte Exzesse reiner Geilheit,
bildungsferner Schichten oder gelangweilter Eliten auf vielen Gebieten
der Erde ist nun nicht mehr länger hinzunehmen, genauso wie das illegale
Verstecken von Babies oder die heimliche Exekution und Schlachtung alternder
Bürger: in den nordaf- rikanischen Wüsten. Praxis und Erbe leider
der ehemaligen Bevöl- kerungspolitik, die sich nicht besser zu helfen
wusste. Die kleine Liebe, also der körperliche Geschlechtsakt mit
Zeugung, ist ab jetzt nur noch mit Krankenschein erlaubt und in absehbarer
Zeit natürlich gar nicht mehr und das wird peinlich genau von den
Gen-Büros in den Repro-Labs überwacht und nach den Kriterien
unserer Normcontrol abgerechnet und spontane Samenergüsse sind strengstens
untersagt. Wenn es dennoch passieren sollte, sind alle Folgen,egal in
welchem embryonalen Zustand, sofort zu melden und im Kolossarium der Forschung
zu übergeben. Der Gesetzgeber splittet in diesen Fällen die
Verantwortung zu gleichen Teilen auf die Beteiligten. Wideruf ist zwecklos.Und
die Versicherungen sind vom Zahlen aller Schäden befreit, es sei
denn,es liegt nach flagranter Beweislage ein datenfixiertes Video einer
sexuellen Gewaltat vor. Onanieren ist zwar nicht verboten, aber sozial
geächtet,weil es immer noch libidinöse Phantasien freisetzen
kann. WIR sind kein EU-topia, wie sie sehen, denn WIR wissen, was morgen
zu tun ist, WIR denken oder träumen es nicht nur. WIR lieben nur
die grosse Liebe zum Staat, die grosse Liebe für das Ganze, aber
die vielen kleinen Lieben zu Menschen , Tieren , Produkten usw. , stehen
auf unseren schwarzen Listen ,alle, und die müssen WIR ausmerzen.
WIR lieben nur gross
66
WIR
wollen keine Geheimnisse um die näheren Umstände der Marienkinder
machen. Dazu gibt es keinen Anlass und auch gilt es den Stimmen entgegen
zu wirken, die hier eine grosse Sauerei vermuten. Wie immer, wenn Nichtwissen
und Glauben, durcheinander gerührt, eine undefinierbare Maische,
in der Phantasie ungebildeter Spinner erzeugen. Obwohl Mensch und Umwelt
einerseits an einer explodierenden Überbevölkerung litt, gerade
in Ländern, die ihren Kinderreichtum nicht selbst ernähren können,
gibt es dagegen in Ländern mit hoher innovativer und industrieller
Produktivität, ein hohes Defizit an Nachwuchs. Um nun die so im Regen
stehende Wirtschaft, aber auch die Rücklagen der Renten finanzierbar
zu machen, hat die EU-Genik diese Probleme zur Chefsache gemacht, wie
zuvor schon angedeutet. Wichtigster Punkt dabei ist das Verbot der kleinen
Liebe in vivo, also der freie, nicht kontrollierte Geschlechtsakt
zwischen beliebigen Partnern. Dies wurde nicht nur aus demografischen
Absichten nötig, sondern auch wegen der unbedingt zu regulierenden
Qualitätskontrolle der Partner, um ein Verblühen und Ausbleichen
unseres Genoms zu verhindern, wie es früher an vielen Imperien und
jüngst noch in Griechenland zu konstatieren war und ist. Die moderene
Wissenschaft macht es möglich von der Liebe in vivo zur
Liebe in vitro über zu wechseln und dafür haben
WIR alle Weichen in den MELK-Häusern gestellt. In einem speziellen
Bio-Casting werden dafür geeignete Männer und Frauen ausgeprüft,
die über unseren Ideal-IQ, von 100 +/- Null, und gleichzeitig über
eine aussergewöhnliche Potenz verfügen. Wie sich herausstellte
ist die Basis an geeigneten Sperma- und Eierspendern dafür sehr gering
und die meisten Personen überschätzten ihre Kapazität in
hohem Masse.
Doch auf die aus- erwählten wartet eine ekstatische Zeit, dauernder
und erfüllter Orgasmen. Mittlerweil gibt es in allen grösseren
Städten mindestens ein MELK-Haus, bestehend aus drei Räumen:
Im ersten Raum befindet sich ein Mann, dessen Penis in eine pulsierende
MELK-Maschien eingespannt ist und im genauen Abstand von zwei Stunden
einen Samenerguss produziert, der sogleich über ein Schlauchsystem,
in an einem grossen Glasbehälter abgefüllt wird. Auf einem grossen
Kontrollschirm, sieht man alle Einzelheiten, dieser heftigen Orgasmen
und die sich wiederholenden Zyklen des MELK-Roboters, mit allen lustvollen
Regungen des Mannes, die live im jeweiligen Regional-TV übertragen
werden, denn WIR leben ja bekanntlich in einer transparenten Demokratie.
Um die Spermaproduktion ergiebig und unausweichlich zu machen, ist der
BIG-Spender von vielen Monitoren umgeben, die ständig neue Pornofilme
vorhalten und im Keller des MELK-Haus produziert werden. Falls es manchmal
mit dem Erguss nicht so richtig klappen will, kommen erfahrene Frauen,
die den Mann wieder flott und spendabel machen. Das ist keine einfache
Aufgabe, denn der einfache Akt-Vorgang will ja immer wieder, aufs neue,
sinnlich, packend, frisch und scheinbar spontan initialisiert und visualisiert
werden, denn nichts wirkt sich abturnender aus, als sexuell- routiniertes
Getue und dafür bedarf es besonders innovativer Regisseure, Lichtzauberer
und Kameraleute, die meistens vom Balkan importiert werden. Dennoch muss
nach etwa einem Jahr jeder BIG-Spender, völlig ausgesaugt und ermattet,
ausgewechselt werden.In einem zweiten Raum befinden sich meist drei bis
sieben Frauen die mit gespreizten Beinen und nakt im Halbkreis auf duftenden
Matten liegen und permanent von schönen, süssen Männern
gestreichelt und verwöhnt werden oder je nach Geschmack, manchmal
besonders ruppig ran genommen werden. Zofen kämmen und schminken
die Damen und versuchen Ihnen jeden Wunsch von den Augen abzulesen, bis
der Zeitpunkt erreicht ist, wo der Hypothalamus den kommenden Eisprung
ankündigt und die ausgestossenen Eier von speziellen Pflegern entnommen
werden können. Zarte Musik moduliert den Raum. Es sind meist indische
Mantras, so z.B: das Manjushri-Mantra Wheely 75 AH RA PA TSA NA
DHI Im 3. Raum schliesslich werden die Eier mit den Spermien verkuppelt
und im befruchteten Zustand zu den Baby-Doms gebracht, wo zunächst
der Zensus befragt wird, bevor die entsprechend benötigte und errechnete
Anzahl Marienkinder zur austragenden Schwangerschaft frei gegeben wird.
Näheres regeln die aktuellen Listen der Geburten-Kontrolleure.
WIR produzieren in vitro
67
Morgen
feiern WIR die Fertigstellung unseres neuen Baby-Doms mit den
neuen Plastiken des Künstlers Jeck Michalski, am Eingangs-Port, das
von zwei riesigen, gläsernen Babies rechts und links eingerahmt wird,
die mit einer grünen, brausenden und schäumenden, Flüssigkeit
gefüllt sind und von einen hydraulischen Hubmotor, über ein
Schlauchsystem in brausender Bewegung gehalten werden. Dahinter erstrecken
sich die 20 Stockwerke mit den einzelnen Gehegen der kostbaren Zucht-Brut-Schweine,
die alle in guter Erwartung sind oder bereits Babies an den Eutern haben.
Eine Sprenkleranlage versprüht feines Lavendel Parfüm, das eine
beruhigende Wirkung auf die künstlich geschwängerten Edel-
Schweine ausübt. Die Experten sind sicher, mit den gezüchteten
Repro-
Babies in wenigen Jahren, die sehr gefährlichen, schmutzigen und
unge
sunden Dienste bei der Flächenbrand-Bekämpfung, den Unterwasser-Plantagen, den Öl-Gruben unter Tage, der Atom-Müll-Recycling
wie
der Neuordnung der Pipelines in der Antarktis und in den schnell wachsenden
Datenbänken, bis zur Ausreifung unseres König-Klons, in etwa
20 Jahren, lückenlos schliessen zu können.Wie in holländischen
Baumschulen oder nigerianischen Rosen-Äckern, reifen unsere Sprossenkinder
in gleich bemessenen und gerasterten Refugien munter heran und lärmen
und toben schon wie ganz normale Kinder in ihren Brutkojen. Da schlugen
die Herzen höher, als neulich im "öffentlich-rechtlichen"
EU-Sat die ersten Videos von den vitalen Stramplern , zusammen mit Ihren
Leihmüttern,zu sehen waren. Die Psychologen staunten nicht schlecht
,als sie sahen , dass die Babies sich selbst ihre Schnuller wie sie ansteckten
und andere bereits selbstverständlich an den Zitzen saugten und dabei
heftig schmatzten .Es sollte doch selbst die
hartnäckigsten Gegner unserer Masengeburten gerührt haben, als
sie un-sere "Marien-Babies" beobachten konnten, wie sie sich an die
schwarzen Leiber ihrer Mutterschweine ankuschelten. Der Anblick war einfach
süss und das anhaltend laute Schreien und anfallartige Brüllen
der Brut, war bereits in wenigen Wochen einem lustig schnatternden und
unermüdlich summenden, lallenden Singsang gewichen. Die Mütter,
die schwarzen
Cornwallschweine, reagierten auf die Schreie ihrer Kinder mit fast wollüstigem wohligem Grunzen und räkeln sich zärtlich an ihre Babies.
In kurzer Zeit werden WIR sie von ihrer mütterlichen Fürsorge entwöhnen
können und auf ihr Leben menschlicher Umgebung vorbereiten können.
Für diesen Erfolg, hatten die noch jüngst sehr zerstrittenen
und verzettelten Repro-Mediziner, mit all ihren divergenten Fähigkeiten
und Methoden, synthetische Baby-Populationen zu züchten , in einem
Versöhnungs-Kongress be- schlossen, nun gemeinsam das demografische
Wissen und Gewissen, wis- senschaftlich bald auszubauen und die entsprechenden
Weichen für ein pralles Wachstum zu stellen, falls dies notwendig
sein würde. Aufbauend auf dem Erfolg der Marienkinder,ein auf der
Erde wirklich einmaligem fruchtenden Konzept der humanen Massen-Zeugung
und Haltung, war unsere Regierung sofort bereit, ganz unbürokratisch,
alle nur erdenklichen Mühen und Mittel einzusetzen, weil
sie den hohen sittlichen Wert dieses Projektes für unsere Volkswirtschaft
sofort erkannte und sich hiervon die Erlösung früheret, scheinbar
unausrottbaren, soziophilen Krankheiten versprach, die noch ohne unsere
biogenetischen Sortiments, virulent waren. Zum Beispiel brauchten in den
Industriegebieten keine Sklaven mehr als teure Gebähr-Maschinen angemietet
zu werden.Gleichzeitig rückte, durch die fruchtbare Massenproduktion,
nicht nur die Chance einer schnell bedienbaren Organwirtschaft in greifbare
Nähe, sondern gleichzeitig auch die einmalige Chance, mit Laborqualität
,genetische Erziehungsprogramme einzuführen. Lange wurde ja darüber
gerätselt, ob sich denn eine genetisch gesteuerte Bildung tatsächlich
auch ein nachhaltig fixierbares Echo in der geklonten Ware wiederfände
oder nicht. WIR sind nun guter Hoffnung, hier diese erste Generation heranwachsen
zu sehen, die wahrscheinlich endlich auch unempfindlich gegen feindliche
Parteiparolen ist, die bisher nur automatisch den alten Politikern und
analog den Anwälten als automatischen Konflikt-Profiteuren, hausgemachter
Probleme, die Taschen gefüllt hatten. Denn die ungerechten Verhältnisse
entwickelten sich ja nicht etwa durch rechte oder linke Kader-Schulen,
sondern nur durch die Ausbeutung der Dummen durch die Schlauen, egal wessen
Parteibuch auch immer sie besassen. Die völlige Gleichheit der Menschen
beseitigt eben jede politische Hochstapelei und Schurkerei und damit die
betrügerische
Vereinnahmung der einfachen Wähler. WIR brauchen Kompetenz und EU-genisches
Durchgreifen und nicht das Schmarotzertum volksferner Politiker , ehemaliger
Provenienz. Demnächst wird es ohnehin keine Sieger oder Verlierer
in den Tagesgeschäften mehr geben, keine gewählten oder ungewählten
Minderheiten oder Mehrheiten, sondern nur noch Gleiche unter Gleichen
und keine Schlauen oder Dummen und also auch keine Rechten oder Linken
mehr. Die faschistischen Blasen der rhetorischen Demokratien sind geplatzt,
genauso wie ihre Herrschaft und Sklaverei. Die EU-genische Gerechtigkeit
wird automatisch in unseren Daten-Reaktoren generiert und nach bestem
wissenschaftlichen Wissen und Gewissen, zugunsten einer endlich auch heiteren,
frustfreien Gesellschaft, Gesetz.WIR werden alle gleich sein, glücklich
und zufrieden und jede Erinnerung an die Zustände zuvor, werden ein
rückstandsloses Nichts sein, im schwarzen Loch des Vergessens .
WIR sind erleuchtet.
68
Nicht
nur die auf unserem Kontinent erfassten und vereinigten Gross-EUropäer, sondern überhaupt die ganze Menschheit zitterten sich
vom Klimakterium immer weiter bis in die unmittelbare Nähe der Klimax der
Klima-Katastrophe. Das Fernsehen erschütterte in allen Kanälen
die letzte
Zuversicht und biblische Zeiten würden kommen und alles übertreffen,
was je an Elend unsere Erde getroffen hätte. Die Erregung stieg so
sehr, dass sich wildfremde Menschen auf der Strasse an den Händen
fassten, umarmten, sich tief in die Augen sahen, um wortlos übereinstimmend
festzustellen: "Bald ist es aus"! Lasst uns also noch ein paar
Stunden gemeinsam dem Untergang entgegen gehen, bis uns der Feuertaumel
mit Haut und Haaren verbrennt. Die Menschen liefen geschockt umher und
eine unermessliche Angst breitete sich unerbittlich aus. Amseln trillerten
vielleicht ein letztes Mal unbefangen ihr Lied und Hunde
jaulten und kläfften, das kommende Unheil ahnend, wild und heiser
vor sich hin,weil sie die Ohnmacht ihrer Herrchen und Frauchen spürten.
An vielen Häusern wurde verbissen und nutzlos meterdick Styropor
vor die Fassaden geklebt und grosse Sicht-Fenster durch winzige Luken
ersetzt. Die Gärten verluderten, weil ohnehin jetzt alles egal war
und man sich doch die allerletzten Wassertropfen selbst gönnen wollte
und nicht den Pflanzen. Die Menschen waren fix und fertig und bereit Keller
und nahe Höhlen als Archen vor dem kommenden Untergang aufzusuchen
und da und dort war Gedränge und Geschubse zu beobachten und da und
dort keilten und schlugen sich Männer um die vermeintlich besten
Plätze an den vermeintlich etwas günstigeren Schutzräumen.
Die Kinder weinten und die Väter machten Anstalten, als wenn sie
sich jeden Augenblick schützend über ihre Lieben werfen müssten.
Andere lagen bereits ohnmächtig vor Angst auf dem Boden, unbeachtet
von hektisch eilenden Leuten, die Pakete, Flaschen und pralle Plastikbeuteln
mit sich schleppten. Zertrümmerte Autos umrandeten die Strassen mit
einem verklüfteten Ornament der Verwüstung, denn es kursierte
die einhellige Meinung, besonders die Autos wären die Killer der
Nation. Dazwischen hetzten hysterische Menschen auf den vermüllten
Strassen schreiend und wehklagend umher und Jugendbanden, bewaffnet mit
Prügeln und Eisenstangen, schlugen krachend auf die Objekte ihres
Hasses und niemand wagte mehr Auto zu fahren, aus Angst sofort gelyncht
zu werden. Andere liefen nackt herum,weil sie glaubten so die kommende
Hitze besser aushalten zu können und andere vermummten sich mit Aluniniumfolie,
wie sie zum Kuchenbacken benutzt wird und nun hofften, dem glühenden
Grauen ein Paar Stunden abzutrotzen, bevor sie zu Asche würden. Alte
Leute,die nicht mehr laufen mochten, warfen Geldscheine aus dem Fenster,
für die sich keiner mehr interessierte. Die Maschinen wurden angehalten
und in den Kirchen erklangen die Choräle immer lauter und eindringlicher:
"Näher mein Gott zu mir" und auf den kitschigen Minaretten
brüllten sich die Gotteskrieger heiser: Oh,'Allah akbar', oh Allah
oh. Doch eigentlich war nichts besonderes zu vermerken, was das Wetter
anbetraf, nur die Fernseher waren an und aus allen Ecken der Welt standen
Reporter in Badehosen und genossenn wichtigtuerisch das angeblich kommende
Unglück, das die Menschheit hinwegraffen würde, wie einst die
Dinosaurier. Dazwischen stotternde Klimaforscher, die mit Zahlen und Diagrammen
in der Hand, beweisen wollten,dass sie das alles schon früher gewusst
hätten und es noch sehr viel schlimmer kommen würde, als es
ohnehin schon sei. Nur Temperatur und Luftfeuchtigkeit waren relativ normal
für die Jahreszeit und es wehte zwar ein leichter Wind, aber das
war ja wohl die Ruhe vor dem Sturm und nur die Tücke der Klimakathastrophe,
die gleich unerwartet und plötzlich zuschlagen würde und so
schauten alle immer wieder gebannt in die Luft und beobachteten das Gekräusel
der Blätter und die vorbeiziehenden Wolken am Horizont und flüsterten
sich stockend ihre erkannten Vorboten des baldigen Unglücks und ihre
beobachteten Erkenntnisse und schlimmen Befürchtungen ins Ohr. Andere
glaubten bereits das ungebremst heranflutende Meer hören zu können
und überlegten, wo sie vielleicht hinaufklettern könnten, um
noch ein paar Miniten länger leben zu dürfen. Aber seltsamer
Weise passierte nicht mehr, als immer schon passiert war und das war manchen
noch unheimlicher als das Unheimliche. WIR sind heute klüger, aber
nicht klüger als das Klima und die Sonne lacht uns an und es
weht ein Wind übers weite Meer und mit dem Wind, die Wolken wandern.Mein
blondes Kind und all die andern,die so einsam sind,grüßt von
mir der Wind.
WIR sitzen nicht im alten Boot
69
Die
ollen Parteien,die gewöhnlich wie der überflüssige Blinddarm,
längst bekannte Informationen wiederkäuten, schienen auf einmal
tatsächlich getroffen und bewegt von heisser Luft und den in der
Realität so reich vermuteten Vermutungen. Und so fragten sie sich
:Sollten WIR etwa, aus heiterem Himmel, nach etwa 1000 jährigem
Klima-Tiefschlaf nun, wie vom Blitz getroffen, auf einmal aufgewacht,
nun zu verwegenen, blitzgescheiten und antizipatorisch genialen Rechenkünstlern
avanciert sein? Oder sollten WIR wie Lämmer ein paar blökenden
Hammeln hinterher gelaufen und dem eitlen Geschwätz einer profilneurotisch
orakelnden Akademiker-Gang aufgesessen sein, auf der hektischen Suche
nach eventuellen politischen Schnäppchen, weil es ja sonst keine
nennenswerten Aufreger gab, die WIR dringend als Ausweis unserer Staatskunst
brauchten? Was war denn eigentlich los und was heizte, wenn überhaupt,
das Klima auf? War es das selbst verursachtes CO2 mit der Schmutzglocke
in der Luft oder der hemmungslos verschwenderische Umgang mit den fossilen
Brennstoffen? Waren es die Methan furzenden Kühe oder doch nur die
Kapriolen der in unterschiedlichen Intervallen sengenden Sonne? Oder kam
alles zusammen, mit ungewissen und falsch berechneten Anteilen?War alles
nur eine Medienkampagne um Quote und Stimmung zu machen, gegen den, von
den Linken, ungeliebten Präsidenten Busch? Oder war es ein schwindelhaft
in die undurchsichtigen Modellrechnungen und Prognosen eingeschleuster
Algorihtmus, etwa ein Virus, der empa- tische Aufregung zugunsten armer
Uno-Völker nebst ihren sorgen sollte? Oder eventuell von allem absolut
nichts, sondern etwas noch völlig Unbekanntes, Unmessbares, Unerforschtes,
was das Klima statistisch überhitzte und aus der Balance brachte?
Oder war alles stinknormal und nur ein politischer Bluff und Trick um
der grünen Bewegung wieder etwas Schmackes zu verleihen? Diese und
noch mehr Fragen dieser Art blieben unbeantwortet, aber es wurden erhebliche
Fälschungen der Klima-Propheten aufgedeckt, was alles in allem dazu
führte, dass das Klima schliesslich wegen anderer, neuer politischer
Instru- mentalisierungen vergessen wurde und siehe da, das Klima beruhigte
sich scheinbar von selbst und es drohte stattdessen eine neue Eiszeit,
wie manche Vermuter jetzt wieder vermuteten, während sie von der
Sonne ausgelacht wurden, denn die ist ja keine berechenbare Maschine und
kommt in Hitze, wenn es ihr passt, nicht wenn es Wichtigtuer wollen um
Reibach zu machen. Doch die Klima-wirtschaft hatte Blut gerochen und wollte
sich nicht so schnell in die Ecke stellen lassen. Also erweiterte sie
ihren Katalog der Bürgersünden und egal, wie immer das Wetter
war, kalt, warm, heiss, feucht ,trocken stürmisch oder windstill
,es wurde den Menschen ins Stammbuch geschrieben, sie wären daran
schuld, für ihren selbstverschuldeten Sündenfall, wie auch immer.
Doch das kam uns dann doch nur allzugut bekannt vor, aus der Geschichte,
besser aus der Kirchen-Geschichte, wo die Menschen mit Angst vor der Hölle
in die Kirche getrieben wurden und vor allem ,um Ablass zu bezahlen. Der
Markt, die Versicherungs-wirtschaft und Politik übernahmen also von
da an die Werbe-Methoden der Religionen und Sekten, was immer die sonst
noch erfanden um etwas Unglaubliches glauben zu lassen. WIR rutschen nicht
auf den Knien herum und winseln um Gnade und Vergebung.
WIR glauben nur uns .
WIR wissen was Besseres.
70
Die
Erfolge Klima-Meute mit galoppierender Angst, Kasse zu machen bescherte
und die Idee, solche Methoden zum Anlass zu nehmen Eu-genische Forschungen
nicht nur in den Labors zu intensivieren, sondern auch in der Bevölkerung
nachhaltig zu stimulieren und zu exekutieren.
Die, bei unseren klimaempfindlichen Genossen und grünen Geschäfts
freunden, zunächst etwas grob anmutende Regulierung unserer Temperatur anfälligen, hypersensitiven Speichel-und Schwitzdrüsen,
brachten
einen ersten, vorzeigbaren Erfolg unserer Haut-Experten in den berühm
ten Klima-Labs, wo die voraus--schauenden, interdisziplinären Forschun
gen vehement auf die Abhärtung der körpereigenen Haut, gegen
Hitze
und Frost, ausgerichtet sind. Die hier endlich erreichte dickhäutige
und
immunologische Stählung, bei gleichzeitig elastischer Dehnbarkeit
der
Körperhaut, steht für den rasanten Erfolg in der Hybrid-Forschung.
Das
Ende z.B. der Überproduktion von Schleim, trocken- ,offen-poriger Haut,
Kehl-Starre, Schwitznässe und Gänsehaut bei der gleichzeitig
rapiden
Abnahme neurotischer Ekzeme, Kreislaufattacken wie entzündlichen
Er
krankungen überhaupt, von Lungen und Bronchien, ist angezählt.
WIR
gehen jetzt gelassen und zuversichtlich mit der erreichten, hitze-und
kälebeständigen wie schlag- und verletzungsresistenten Stabilität
unserer
gesamten Epidermis, Corium und Subcutis, einschliesslich aller ehemals
hier bösartig zu erwartenden Ausschläge,Tumore und diverser
Nesselsucht-Anfälle, in die Zukunft. Ein über-greifender Erfolg für
unsere über
greifende noch-multi-ethnische Weltbe- völkerung, die ja demnächst
dank
unserer hybriden Planung später zu einer vollkommen homogenen Me
tarasse (Meta-Hom) verschmelzen wird. Die Argumente aber, bedauerlich
rückständiger und ängstlicher Querulanten, die hier von
einer ekelerre
gend gezüchteten Nacktschneckenhaut,hässlichen Pilz-Krusten
oder Rindenablagerungen, im Verbund mit heimlichen, permanenten Gen-Doping,
bei unseren Versuchs-Modellen sprachen, sind unverständlich und sollen wohl missgünstig unsere schöne Zukunftserwartung eintrüben.
Diese
Konservativen sollten langsam lernen, ihre kindlichen Phobien in Zaum
zu halten und das einfältige Hetzen gegen alles sein zu lassen, was
modern und nützlich ist und sich stattdessen besser schweigend schämen, angesichts der nun bekannt werdenden, wunderbaren, Klima resistenten Ergebnisse, bei unseren, sich freiwillig im Knast für diese
Experi-mente gemeldeten Probanden, denen für diese Wehwehchen, wie
schon bei freiwilligen Organspenden, kräftig Erlass von Haftzeit
versprochen wurde. Wie schon gesagt , die Ergebnisse sprechen für
einen weiteren Durchbruch unserer Bemühungen, die menschlichen Voaraussetzungen
in seiner Natur zu verbessern. Wenige Änderungen des Erbgutes lösten
dieses lästige Problem und werden bald nur noch ein Fall für
die Archive im Deutschen Museum sein, wo alle geschicht-lichen Stolzmacher
der Nation, in bomben- und funksicheren Bunkerzellen gehütet werden.
Von nun an braucht man z.B. in talk-shows niemals mehr rinnende und per-lende
Schwitztropfen, der dort emsig unter Druck gesetzten Angeklagten, im Focus
der heissen Scheinwerfer sehen. Ein sicher nicht geringer Verlust, für
unsere so smarten Moderatoren mit ihren türkischen Kamera-leuten,
für ihre ausdrucksstarke Dramatik und integrative Hintergrund-Panoramen,
aber ein grosser Erfolg sicher der Hybrid-Forschung auf dem steilen Weg
nach oben in die Natur unabhängige Welt und fantas-tische Aussichten
bei der Einsparung von Geld, Arbeit und Rohstoffen, in der nun überflüssig
werdenden Kleider- und Bettzeug-Industrie und dem jetzt möglichen
Verzicht auf die teuren Isolierungsmassnahmen und Brennstoffe in den Häusern.
Hierbei kann man sehen dass schon kleine nützliche Ideen Sinn machen.Ohne
unseren hohen Anspruch bei der Er-forschung klimatisch unabhängiger
und grundsätzlich unverwüstlicher
Haut und ohne die massgebliche Führung und Stiftung durch das euge
nische Management, wären solch attraktive und zielführende Anwendun-gen
natürlich nicht denkbar gewesen. So können WIR uns e
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